Zentrales Nervensystem, Vetsuisse
Vetsuisse ZH, 2. Semester
Vetsuisse ZH, 2. Semester
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Flashcards
Conus medullaris
- Kegelförmiges Ende des RM
- geht in das Fadenförmige Filum terminale über
Ende des Rückenmarkes
bleibt gegenüber der WS im Wachstum zurück und endet weiter kranial
- Hund: zwischen 6. und 7. LW
- Katze; im bereich des letzen KW
- übrige Hssgt: im Bereich des 1. KW
Cauda equina
- RM Nerven aus dem Conus medullaris verlaufen aus dem Wirbelkanal weiter kaudal
- Erinnert an den Ursprung des Pferdeschweifes
Anzahl der Spinalnerven
stimmt ausser bei den Hals- und Schwanznerven mit der arttypischen Wirbelanzahl überein
- 8 Halsnerven (Nn. cervicales)
- 13 - 18 Brustnerven (Nn thoracales
- 6- 7 Lendennerven (Nn lumbales)
- 3-5 Kreuznerven (Nn. sacrales)
- 3- 6 Schwanznerven (Nn. caudales)
Spinalnervenwurzeln
Radix dorsalis und ventralis
- bestehen aus zarten Wurzelfäden (Fila radiucularia)
Radix dorsalis
- Fila radicularia führen affarente Fasern
- Dorsalwurzel enthält das Spinalganglion mit den Perikaryen der afferenten Fasern
Radix ventralis
- Filla radicularia führen efferente Fasern
Spinalnervenstamm
Truncus nervi spinalis
- Dorsal und Ventralwurzel verienigen sich zum gemischten Spinalnervenstamm
- bei Foramen intervertebrale
- Aufteilung nach dem Austritt aus dem Wirbelkanal in einen Dorsal- und einen Ventralast
Graue Substanz des Rückenmarkes
Substantia grisea
- Gliederung in
- Dorsalhorn
- Pars intermedia (im Brust und Lendenmark zum Seitenhorn ausgebuchtet, sympathische Wurzelzellen)
- dickere Ventralhorn
Aufbau der Grauen Substanz
- aus verschieden grossen Oerikaryen und Neurophil
- Geflecht aus Dentriten, kurzen Axonen und Gliazellen
- Grobe Unterteilung der Nervenzellen in Wurzel und Binnenzellen
Weisse Substanz des Rückenmarks
Substantia alba
- bildet den Markmantel aus markhaltigen Axonen
- Perikaryen der Axone liegen in der Grauen Substanz von RM und Gehirn und den Spinalganglien
Markmantel
Besteht aus Axonenbündel die eine funktionelle Einheit bilden
- kurze Faserzüge: verbinden die RM Abschnitte miteinander
- lange Bahnen verbinden RM und Gehirnzentren miteinander
- aszendierende (RM zu Gehirn)
- descendieren (Gehirn zu RM)
Wurzelsysteme des Rückenmarkes
- bestehen aus afferenten und efferent leitenden Neuronen
Afferente Wurzelsysteme
Leiten Erregung von Rezeptoren zum RM
- über die Dorsalwurzel
- Perikaryen in den Spinalganglien
- aus der äusseren Haut (GSA, exterozeptiv)
- aus dem Bewegungsapparat (GSA. propiozeptiv)
- aus den Eingeweiden (GVA, Interozeptiv)
Efferente Wurzelsyteme
Leiten Erregung aus dem Rückenmark zu den Erfolgsorganen
- über die Ventralwurzeln
- motorische Fasern zur Skelettmuskulatur (GSE, somatoefferent)
- sympathische Fasern
- nur aus Brust und Lendenmark
- GVE viszeroefferent
- glatte Muskulatur von Organen und Gefässen sowie Drüsen
- parasympathsiche Fasern
- nur aus Kreuzmark
- GVE viszeroefferent
- glatte Muskulatur und Drüsen
Hüllen des Rückenmarkes
- Pia matter (spinalis)
- Arachnoidea
- Dura mater
Pia mater spinalis
- dünn
- gefässreich
- innerste Hülle
- untrennbar mit dem RM verbunden
Arachnoidea
Spinnwebenhaut
- liegt direkt auf der Dura mater
- mittlere Hirnhaut
- durch die Ablösung von der Dura mater nach dem Tod entsteht der Supduralraum
Cavum leptomenigicum (subarachnoideale)
- gebildet von der Pia mater und der Arachnoidea
- enthält die Zerebrospianlfüssigkeit
Dura mater
Harte Hirn und RM Haut
- umgibt das RM als derbe äusserste Haut
- Epiduralraum: zwischen Dura mater und dem Periost der WS
- enthät v.a Binde und Fettgewebe und grosse Venen
Funktion des Gehirns
- übergeordnetes Koordinations - Integrations und Regulationsorgan
- für die Lebens- und Körperfunktion
Lage und Hüllen des Gehirns
Das Gehirn liegt mit seinen Hüllen in der Schädelhöhle (Cavum cranii)
- Hülle aus Pia Mater, Arachnoidea und Dura mater encephali
- Durduplikaturen unterteilen die Schädelhöhle
- Epiduralraum fehlt, weil die Dura mater direkt dem Schädelknochen an liegt
Gehrinarten
Gyrencephales Gehirn
- Durch Windungen (Gyri) und Furchen (sulci) geprägt
- Gehirn der Hssgt.
- Flfr das einfachste Windungsmuster
Lissencepahles Gehirn
- Windungsarmes Gehirn
- bei niedrigsten Vertebraten, Vögeln und kleine Sgt
Grobe Gliederung des Gehirns
Grosshirnmantel (Pallium oder Cortex)
Hirnstamm (Truncus encephali)
- Stammanteil (Basalganglien)
- Zwischenhirn (Diencephalon)
- Mittelhirn (Mesencephalon)
Rautenhirn
- Hinterhirn (Metencephalon)
- Nachhirn (Myelencephalon, Medulla oblangata)
Kleinhirn (Cerebellum)
Die Graue und weisse Substanz des Gehirns
- keine so stirkte Trennung wie im
Graue Substanz
- als Gross- und Kleinhirnrinde
- rundliche oder säulenförmige Kerne (Nuclei) im Hirnstamm
Weisse Substanz
- Myelinisierte Axone verbinden Rinden und Kerngebiete mit- und untereinander
Rautenhirn
Rhombencephalon
- Nachhirn (Medulla oblanganta)
- Hinterhirn (Metencephalon)
- Hirnstammanteil enthält die Ursprungs und Endkerne der Gehirnnerven V - XII
- gehört zum Hirnstamm
- bedeckt vom Kleinhirn
Nachhirn
Myelencephalon, Medulla oblanganta
- verlängertes RM
- enthält das Atmungs- und Kreislaufzentrum
- ventral die Pyramiden erkennbar
- teil der langen Pyramidenbahn
Hinterhirn
Metencephalon
- bildet den vorderen Teil des Rautenhirns
- besteht aus dem Brücken und Kleinhirn
Enthält die Pons (Brücke)
- wölbt sich wentral aus der weissen Substanz vor
Brückenhirn
Hirnstammanteil des Hiterhirns
- Enkrende des Gleichgewichts und Gehörnerven
- Endkern des N. trigeminus (V)
- wichtigster Endkern für die Sensibilität des Kopfes
Kleinhirn
Cerebellum: Glieder sich in
- zentralen Wurm (Vermis)
- beide Hemisphären
- bds durch 3 Kleinhirnsiele mit dem Hirnstamm verbunden
Funktion: Koordination der Motorik und Regulation des Gleichewicht und Skelettmuskeltonus
Funktion des Mittelhirndachs
Tectum mescens
- Vermittlund und Koordination von optischen und akustischen Reflexen
Funktion der Mittelhirnhaube
Tegementum mesencephali
- wichtige Kerngebiete des extrapyremidal motorischen Systems
- für unwillkürliche automatisierte Bewegungsabläufe