Zentrales Nervensystem, Vetsuisse

Vetsuisse ZH, 2. Semester

Vetsuisse ZH, 2. Semester


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen des zentralen Nervensystems, insbesondere für Studierende der Veterinärmedizin. Sie behandeln die Struktur und Gliederung des Gehirns, einschließlich der verschiedenen Hirnregionen wie dem Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm, sowie die Zusammensetzung aus grauer und weißer Substanz. Die Karteikarten erläutern auch die Funktionen von Nervenzellen, Axonen und Fasern, sowie die Rolle der Basalganglien und des Hypothalamus. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Neuroanatomie vorbereiten und ein tiefes Verständnis der komplexen Zusammenhänge im Nervensystem erlangen möchten.
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95
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
21.02.2017 / 11.04.2019

Flashcards


Funktion des Nervensystems

- Aufnahme von Reizen aus der Umwelt

- Leitung und Verarbeitung der Erregung

- Adäquate Reatkion auf die Reize

Gliederung des Nervensystems

Zentrales Nervensystem aus:

- Gehirn und Rückenmark

Peripheres Nervensystem aus:

- somatischen und vegetatives Nervensystem

Definition Graue Substanz

enthählt unteranderem die Körper (Perykarien) der Nervenzellen 


Defintiion weisse Substanz

Besteht aus Nervenzellfortsätzen (Axonen s. Neuriten) mit einer Mark- oder Myelinscheide 

Zusammensetzung des peripheren Nervensystem aus:

 

- afferenten Nervenfasern

- efferenten Nervenfasern

- Ganglien

Definition afferente Nervenfasern

Leiten Erregung von Reizen zum Gehirn hin

Defnition efferente Nervenfasern

Leiten Impulse aus Rückenmark und Gehirn zu den Erfolgsorganen 

Definition Ganglien

Ansammlungen von Nervenzellkörpern (Perikaryen) im peripheren Nervensystem 

Funktionelle Gliederung des peripheren Nervensystem in:

 

- somatisches Nervensystem: für bewusste und gezielte Aktionen auf Reize

- vegetatives Nervensystem: regelt meistens unbewusst die Funktion der Organsysteme

Bau des Nervensystems aus:

- Nervengewebe: zusammengesetzt aus Neuroglia und Nervenzellen

- dem umhüllenden Bildegewebe mit Blutgefässe

Definition Neuroglia

- füllt die Hohlräume zwischen den Nervenzellen aus

- entspricht dem interstitiellen Bindegewebe und dem Auskleidungsepithel von Binnenräumen

Arten der Neurogliazellen des ZNS

- Astroglia

- Oligodendrozyten

- Ependymzellen

Astrozyten

 

- beteiligt am Stoffwechsel und der Blut- Hirnschranke

- haben viele Fortsätze, sehen darum Sternförmig aus

Funktion der Oligodendrozyten 

- bilden die Myelinscheiden um die Axone im ZNS

- Oligo = wenige, Dendor = Baum, Baumartig verzweigt mit wenig Fortsätze

Funktion Ependymzellen

- einschichtiges Epithel zur Auskleidung des Gehinrventrikelsystem und des Zentralkanals

Neurogliazellen des Peripheren Nervensytem

- Mantelzellen

- Schwansche Zellen (Lemnozyten)

Funktion Mantelzellen

- Entsprechen den Astrozyten im ZNS

- Umgeben die Perikaryen der Ganglien

Funktion der Schwanschen Zellen

- Umhüllen die Axone der PNS unterschiedlich (markhaltige und marklose Nervenfasern)

Mikrogliazellen

- entstammen dem Mesoderm, gehören deshalb nicht zum Nervengewebe

- nur im ZNS

- Für die Phagozytose

- Immunzellen die in das ZNS eingewandert sind

Aufbau der Nervenzellen aus 

- Nervenzellkörpern (Perikaryon)

- einem oder mehreren Dentrit(en)

- ein Axon (Neurit)

- Verbindung durch unterschiedliche Synapsen

Perikaryen

  • variable Form und Grösse
  • Im ZNS in der grauen Substanz
  •  im PNs bilden sie die Ganglien 

Axone

  • ableitende Fortsätze der Nervenzellen
  • unterschiedliche Länge
  • ZNS: bilden die weisse Substanz mit ihren Myelinscheiden
  • PNS: bilden mit den Hüllen die Nervenfasern

die 3 Nervenzelltypen

  • unterscheidung nach Anzahl der Dentiten und Ausbildung des Axons
  • Multipolare
  • Bipolare 
  • pseudounipolare Nervenzellen

Multipolare Nervenzellen

  • häufigster Typ
  • mehrere kurze Dentriten
  • unterschiedlich langes Axon
  • ZNS und vegetative Ganglien

Multipolare Nervenzellen des ZNs

  • Montoneuron im Rückenmark
  • Purkinje Zelle im Kleinhirn
  • Pyramidzellen in der Grosshirnrinde

Bipolare Nervenzellen

  • haben 2 gleich gebaute Fortsätze (ein afferente Dendrit und ein efferenten Neurit) 
  • in den Ganglien der Gehör und Gleichgewichtsverven
  • in bestimmten Neuronen der Netzhaut

Pseudounipolare Nervenzellen

  • 2 Gleichgebaute Fortsätze vereinigen sich vor dem Perikaryon zu einem kurzen Ursprungsstam
  • dentritisches und neuritisches Axon
  • in Spinalganglien und sensiblen Ganglien der Gehirnnerven

Zuordnung der Nervenzelltypen

  • A unipolar
  • B bipolar
  • C pseudounipolar
  • D mulitpolar

Unterscheidung der Nervenzellen des ZNS

  • in Binnen und Wurzelzellen
  • Je nach Endigung der Axone

Binnenzellen definition

Axone stellen Verbindungen innerhalb des ZNS her

Definition der Wurzelzellen

  • Axone treten aus Gehirn und dem RM aus
  • werden mit einer Hülle zu Nervenfasern des PNS

Aufbau der Nervenfasern des PNS

  • aus einem oder mehreren Axone und den Hüllen

Hüllen der Nervenfasern des PNs

  • aus Schwannschen Zelle und der Endoreunalscheide (lockeres Bindegewebe)
  • Endoneuralscheide aus Basalmembran der Schwanschen Zelle und Kollagenfibrillen

Marklose Nervenfasern

  • Eine schwannsche Zelle umhüllt mehrere Axone
  • bildet keine Myelinscheide
  • relativ langsam Erregungsleitung 
  • Axon nur in das Zytoplasma der Schwannschen Zelle eingebettet

Markhaltige (myelinisierte) Nervenfasern

  • Eine schwannsche Zelle bildet abschnittweise unterschiedlich dicke Myelinscheide um ein Axon
  • schnelle (saltatorische) Erregungsleitung

Bestandteile der Nervenfaserbündel

Perineurium

Epineurium

Perineurium

  • äusserste Schicht
  • aus Bindegewebe und mehrere Lagen epithelähnlicher Zellen
  • fasst mehrere Nervenfasern zu einem Nervenfaserbündel zusammen
  • beteiligt an der Blut- Nervenschranke

Epineurium

  • besteht aus Bindegewebe
  • vereinigt mehrere Nervenfaserbündel zu einem Nerv

Gliederung des Rückenmarkes

  • pars cervicalis
  • pas thoracica
  • pars lumbalis
  • pars sacralis
  • pars caudalis 

Intumescentiae des RM

2 spindelförmige Verdickungen des RM

  • verdickung durch vermehrte graue Substanz, weil viele Motoneuronen vorhanden sind
  • Intumescentia cervicalis
    • Übergang vom Hals ins Brustmark
    • Ursprung des Plexus brachialis zur Innervation der Schultergdm
  • Intumescentia lumbalis
    • im hinteren Lendenmark
    • Ursprung des Plexus lumbosacralis

Étudier