Zentrales Nervensystem, Vetsuisse

Vetsuisse ZH, 2. Semester

Vetsuisse ZH, 2. Semester


M. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionen des zentralen Nervensystems, insbesondere für Studierende der Veterinärmedizin. Sie behandeln die Struktur und Gliederung des Gehirns, einschließlich der verschiedenen Hirnregionen wie dem Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm, sowie die Zusammensetzung aus grauer und weißer Substanz. Die Karteikarten erläutern auch die Funktionen von Nervenzellen, Axonen und Fasern, sowie die Rolle der Basalganglien und des Hypothalamus. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Neuroanatomie vorbereiten und ein tiefes Verständnis der komplexen Zusammenhänge im Nervensystem erlangen möchten.
Karten
95
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.02.2017 / 11.04.2019

Lernkarten

Conus medullaris

  • Kegelförmiges Ende des RM
  • geht in das Fadenförmige Filum terminale über

Ende des Rückenmarkes

 

bleibt gegenüber der WS im Wachstum zurück und endet weiter kranial

  • Hund:  zwischen 6. und 7. LW
  • Katze;  im bereich des letzen KW
  • übrige Hssgt: im Bereich des 1. KW

Cauda equina

  • RM Nerven aus dem Conus medullaris verlaufen aus dem Wirbelkanal weiter kaudal
  • Erinnert an den Ursprung des Pferdeschweifes

 

Anzahl der Spinalnerven

stimmt ausser bei den Hals- und Schwanznerven mit der arttypischen Wirbelanzahl überein

  •  8 Halsnerven (Nn. cervicales)
  • 13 - 18 Brustnerven (Nn thoracales 
  • 6- 7 Lendennerven (Nn lumbales)
  • 3-5 Kreuznerven (Nn. sacrales)
  • 3- 6 Schwanznerven (Nn. caudales)

Rückenmarkssegmente

  • metamere Gliederung 
  • Segment ist der Abschnitt der die Fasern für ein Spinalnerven liefert
  • Verschiebung gegenüber der Wirbel durch den Ascensus medullae (vorallem im Bereich der Cauda equina)

 

Dermatom Definition

 

  • Hautbereich der von einem Rückenmarkssegment innerviert wird

 

Spinalnervenwurzeln

 

Radix dorsalis und ventralis

  • bestehen aus zarten Wurzelfäden (Fila radiucularia)

Radix dorsalis

  • Fila radicularia führen affarente Fasern
  • Dorsalwurzel enthält das Spinalganglion mit den Perikaryen der afferenten Fasern

Radix ventralis

- Filla radicularia führen efferente Fasern 

 

Spinalnervenstamm 

Truncus nervi spinalis

  • Dorsal und Ventralwurzel verienigen sich zum gemischten Spinalnervenstamm
  • bei Foramen intervertebrale
  • Aufteilung nach dem Austritt aus dem Wirbelkanal in einen Dorsal- und einen Ventralast

  • A Dorsalwurzel
  • B Ventralwurzel
  • C  Spinalganglion
  • D Spinalnervenstamm
  • E Dorsalast
  • F Ventralast

Graue Substanz des Rückenmarkes

Substantia grisea

  • Gliederung in
    • Dorsalhorn
    • Pars intermedia (im Brust und Lendenmark zum Seitenhorn ausgebuchtet, sympathische Wurzelzellen)
    • dickere Ventralhorn

Aufbau der Grauen Substanz

  • aus verschieden grossen Oerikaryen und Neurophil
  • Geflecht aus Dentriten, kurzen Axonen und Gliazellen
  • Grobe Unterteilung der Nervenzellen in Wurzel und Binnenzellen

Weisse Substanz des Rückenmarks

Substantia alba

  • bildet den Markmantel aus markhaltigen Axonen
  • Perikaryen der Axone liegen in der Grauen Substanz von RM und Gehirn und den Spinalganglien

Markmantel

Besteht aus Axonenbündel die eine funktionelle Einheit bilden

  • kurze Faserzüge:  verbinden die RM Abschnitte miteinander
  • lange Bahnen verbinden RM und Gehirnzentren miteinander
    • aszendierende (RM zu Gehirn)
    • descendieren (Gehirn zu RM)

Wurzelsysteme des Rückenmarkes

  • bestehen aus afferenten und efferent leitenden Neuronen

Afferente Wurzelsysteme

Leiten Erregung von Rezeptoren zum RM

  • über die Dorsalwurzel
  • Perikaryen in den Spinalganglien
  • aus der äusseren Haut (GSA, exterozeptiv)
  • aus dem Bewegungsapparat (GSA. propiozeptiv)
  • aus den Eingeweiden (GVA, Interozeptiv)

Efferente Wurzelsyteme

Leiten Erregung aus dem Rückenmark zu den Erfolgsorganen

  • über die Ventralwurzeln
  • motorische Fasern zur Skelettmuskulatur (GSE, somatoefferent)
  • sympathische Fasern 
    • nur aus Brust und Lendenmark
    • GVE viszeroefferent
    • glatte Muskulatur von Organen und Gefässen sowie Drüsen
  • parasympathsiche Fasern
    • nur aus Kreuzmark
    • GVE viszeroefferent
    • glatte Muskulatur und Drüsen

Hüllen des Rückenmarkes

  • Pia matter (spinalis)
  • Arachnoidea
  • Dura mater 

Pia mater spinalis

 

  • dünn
  • gefässreich
  • innerste Hülle
  • untrennbar mit dem RM verbunden

Arachnoidea

Spinnwebenhaut

  • liegt direkt auf der Dura mater
  • mittlere Hirnhaut
  • durch die Ablösung von der Dura mater nach dem Tod entsteht der Supduralraum 

Cavum leptomenigicum (subarachnoideale)

 

  • gebildet von der Pia mater und der Arachnoidea
  • enthält die Zerebrospianlfüssigkeit 

Dura mater

Harte Hirn und RM Haut

  • umgibt das RM als derbe äusserste Haut
  • Epiduralraum: zwischen Dura mater und dem Periost der WS
    • enthät v.a Binde und Fettgewebe und grosse Venen 

  • A Dura Mater
  • B Arachnoidea
  • C  Pia mater
  • D Epiduralraum
  • E supduralraum 
  • F Cavum leptomeningicum

Funktion des Gehirns

  • übergeordnetes Koordinations - Integrations und Regulationsorgan
  • für die Lebens- und Körperfunktion

 

Lage und Hüllen des Gehirns

Das Gehirn liegt mit seinen Hüllen in der Schädelhöhle (Cavum cranii)

  • Hülle aus Pia Mater, Arachnoidea und Dura mater encephali
  • Durduplikaturen unterteilen die Schädelhöhle
  • Epiduralraum fehlt, weil die Dura mater direkt dem Schädelknochen an liegt 

dorsalansicht. Erkennbar sind:

  • Hemisphären des Grosshirns
  • Kleinhirn
  • Hinterende des Hirnstammes 

Ventralansicht: erkennbar sind:

  • Grossteil des Hirnstammes 
  • Ursprungsabschniten der Gehrinnerven 

Gehrinarten

 

Gyrencephales Gehirn

  • Durch Windungen (Gyri) und Furchen (sulci) geprägt
  • Gehirn der Hssgt.
  • Flfr das einfachste Windungsmuster

Lissencepahles Gehirn

  • Windungsarmes Gehirn
  • bei niedrigsten Vertebraten, Vögeln und kleine Sgt

Grobe Gliederung des Gehirns

Grosshirnmantel (Pallium oder Cortex)

Hirnstamm (Truncus encephali)

  • Stammanteil (Basalganglien)
  • Zwischenhirn (Diencephalon)
  • Mittelhirn (Mesencephalon)

Rautenhirn 

  • Hinterhirn (Metencephalon)
  • Nachhirn (Myelencephalon, Medulla oblangata)

Kleinhirn (Cerebellum)

Die Graue und weisse Substanz des Gehirns

  • keine so stirkte Trennung wie im

Graue Substanz

  • als Gross- und Kleinhirnrinde
  • rundliche oder säulenförmige Kerne (Nuclei) im Hirnstamm

Weisse Substanz

  • Myelinisierte Axone verbinden Rinden und Kerngebiete mit- und untereinander

Rautenhirn 

Rhombencephalon

  • Nachhirn (Medulla oblanganta)
  • Hinterhirn (Metencephalon)
  • Hirnstammanteil enthält die Ursprungs und Endkerne der Gehirnnerven V - XII
  • gehört zum Hirnstamm
  • bedeckt vom Kleinhirn

Nachhirn 

Myelencephalon, Medulla oblanganta

  • verlängertes RM
  • enthält das Atmungs- und Kreislaufzentrum
  • ventral die Pyramiden erkennbar
    • teil der langen Pyramidenbahn

Hinterhirn

Metencephalon

  • bildet den vorderen Teil des Rautenhirns
  • besteht aus dem Brücken und Kleinhirn

Enthält die Pons (Brücke)

  • wölbt sich wentral aus der weissen Substanz vor 

Brückenhirn 

Hirnstammanteil des Hiterhirns

  • Enkrende des Gleichgewichts und Gehörnerven
  • Endkern des N. trigeminus (V)
    • wichtigster Endkern für die Sensibilität des Kopfes

Kleinhirn 

Cerebellum: Glieder sich in

  • zentralen Wurm (Vermis)
  • beide Hemisphären
  • bds durch 3 Kleinhirnsiele mit dem Hirnstamm verbunden

Funktion: Koordination der Motorik und Regulation des Gleichewicht und Skelettmuskeltonus

Mittelhirn

Mesencephalon

  • kürzester Hirnstammabschnitt
  • Aufbau aus Mittelhirndach, Mittelhirnhaube und Grosshirnschenkel 

 

Funktion des Mittelhirndachs

Tectum mescens

  • Vermittlund und Koordination von optischen und akustischen Reflexen

Funktion der Mittelhirnhaube

Tegementum mesencephali

  • wichtige Kerngebiete des extrapyremidal motorischen Systems
  • für unwillkürliche automatisierte Bewegungsabläufe 

Funktion der Grosshirnschenkel

Crura cerebri

  • enthalten die efferenten Bahnen des pyramidal motorischen Systems
  • für willkürliche, gezielte und feinmotorische Bewegungen 

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