Analytische Verfahen
Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB
Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB
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Flashcards
Lagerkapazität- Anzahl Lagerplätze
- minimale Bestände (Kapitalbindung)
- hohe Liefertreue hohe Flexibität
- Kompromiss aus hoher Produktivität hoher Auslatung und Kosten
Bestandsverlauf operative Lagerung
- Lagerbestandsverlauf mit geringem/großen Variationskoeffizenten
Einfluss der Art der Lagerplatzvergabe
- feste Zuordnung von Artikeln und Lagerplätze
- Anzahl der erforderlichen Lagerplätze = maximal erwartende bestande aller Artikel
- Freie Zuordnung von Artikeln und Lagerplätze
- Einsparungen auf Grund von Ausgleich der Bedarfsspitzen
Wovon ist die erforderliche Gangbreite abhängig ?
- abhängig von Stapelanordnung
- normale Gangbreite b.G = 1950mm
- parallele Stapelung b.0 = 3250 mm
- Gangbreite bei 30°-Stapelung b.30 = 2400 mm
- Gangbreite bei 45°-Stapelung b.45 = 1900 mm
Vorteile Schnellläuferzone
- Optimierungsansatz: Auslagerung eines Teils des Artikelspektrums zusätzlich zum Hauptlager in einer Schnellläuferzone
- führt zu räumlicher Verdichtung
- Reduktion der Wegzeiten der Kommisionierer
- Steigerung der Kommisionierleistung
- restliches Arbeitsspektrum normal aus Hauptlager
Schnellläuferzonen: Problemstellung
- Zuordnungsproblem: Anordnung aller Artikel in Schnellläuferzone
- Raumbedarf für maximale Einsparung
- artikelbezogene Betrachtung
- Auswahlproblem: Auslagerung ausgewählter Artikel in der Schnellläuferzone
- welche Artikel haben Einsparpotenzial?
Seilantriebsanalyse- allgemeine Beschreibung
- geometrische Analyse eines Seillaufes, sowie der beteilgten Seiltriebskomponenten in fördertechnischen Anwendungen
- Abschätzung der Schädigungsverteilung im laufenden Drahtseil
- Teil einer Schadensanalyse
- Abschätzung der Betriebs- und Lebensdauer des Seils
Seiltrieb- Komponenten
- Drahtseil
- Seilrollen
- Seiltrommel (einlagig/mehrlagig)
- Treibscheibe
- Tragrolle
Bestandteile-Litzenseil
- Draht
- Litze
- Litzengasse
- Einlage (Fasereinlage usw.)
Begriffe- Grundlagen- Seiltrieb
- Biegewechsel
- Gegenbiegewechsel
- abhängig von weiteren Bedingungen 2-9 stärker schädigend als normaler Biegewechsel
- Hubspiel /Arbeitsspiel
Beschreibung: Biegewechselverteilung & Seilharfe
- Auftragung der Anzahl Biegewechsel über die gesamte Seillänge eines Seiltriebs
- Seilharfe: Seillange über Hubverhältnis
- graphische Methode zur Ermittlung einer Biegwechselverteilung
Definition Abgelegreife
- nach Norm definierter Zusatnd anhand Ablegekriterien eines Drahseils, bei dem dieses abzulegen ist
- bestimmt Betriebsdauer (Aufliegezeit)
- Lebensdauer ist Zeit zwischen Auflegen und dem Bruch des Seils
Generelle Vorgehensweise- Seiltriebanalyse-relevante Informationen
- Geometrie/Konstruktion
- Seilkonstruktion
- Seillaufschema (Ablenkwinkel usw.)
- Belastung/Lastkollektiv
- Ermittlung der max. Seilkraft aus Lasten (Dynamik)
- Ermüdungsseilkraft aus Lastkollektiv
- Betriebsdaten
- Feststellung/Annahme/Messung der Betriebscharakteristik
Dehnverhalten-Drahseil
- E-Modul nicht konstant
- Drähte und Litzen wirken wie parallele Federn unterschiedlicher Federsteifigkeit
- Dehnverhalten abhängig von:
- Seilkonstruktion
- Verdrehung im Betrieb
Drahtseil- Schädigungsarten
- Drahtbrüche
- Ermüdungsbrüche
- Gewaltbrüche
- Abtrieb/Korrosion
- Minderung des metallischen Querschnitts und damit der Bruchkraft
- Verformung
allgemeins Grundlagen-laufendes Drahtseil
- Darstellung mittel Wöhlerliniensystem möglich
- hohe Streuspannung der einzelnen Ausfallwahrscheinlichkeiten
- laufendes Drahtseil ist niemals Dauerfest
Einflussfaktoren bei rechnerischer Abschätzung-laufendes Drahtseil
- Seilzugkraft
- D/d-Verhältnis
- Seilkonstruktion
- Drahtfestigkeit
- Rillenform (Treibscheibe)
- Keilrille
- unterschnittende Rundrille
- Rundrille
Zuverlässigkeit
- Beschaffenheit einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, die Zuverlässigkeitsforderungen zu erfüllen
- Funktionszuverlässigkeit (reliability)
Zuverlässigkeitskenngrößen
- Quantitative Merkmale, die stochastischen Verhalten von Ausfallerscheinungen und vorgesehenen Leistungsbedingungen kennzeichnen
- Kenngrößen
- Ausfallverhalten
- Instandhaltungsverhalten
- dynamische Verfügbarkeitsverhalten
Zufallskenngrößen-Ausfallverhalten-Überlebenswahrscheinlichkeit
Annahme, dass eine bestimmte Teilmenge gleichartger technischer Einheiten das Alter t.1 überleben wird
nach GUDEHUS
Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sind Kenngrößen der Funktionssicherheit eines Transportelements, Teilsystems oder Systems
Definition Zuverlässigkeit
Für diskontinuierliche belastete Transportelemente, Teilsystem, Systeme ist ein Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass eine betrachtete Funktion während der planmäßigen Betriebszeit störungsfrei und korrekt ausgeführt wird.
Defintion Verfügbarkeit
Maß für die Wahrscheinlichkeit, das Elemente oder Systeme zu irgendeinem Zeitpunkt während der Betriebszeit solange in betriebsfähigem Zustand anzutreffen, dass eine störungsfreie und korrekte Ausführung der Funktion möglich ist.