Analytische Verfahen
Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB
Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB
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Flashcards
Was realisieren Materialflusssysteme (MFS) ?
realisieren die logistischen Prozesse des Transportierens, Lagerns, Sammelns und Verteiltens von Gütern.
Was legen Planung und Dimensionierenung fest ?
- Funktionalität
- Layout
- Austattung
Leistungskennzahlen einer Anlage im Betrieb
- Durchsatz
- Transportleistung
- Sortierleistung
- Verfügbarkeit
Gesetzt von Little (Lttle`s Law)
Erklärung
durchschnittliche Wartenschlagenlänge L ist gleich der mittleren Ankunftsrate λ mal der durchschnittlichen Wartezeit W.
L = λW
Hilfreich für Überschlagsrechungen. Aber starke Vereinfachung.
Gütermenge M
Gesamtheit der Güter im betrachteten Prozess
Transportarbeit bzw. Umschlagsarbeit B
Produkt aus Gütermenge und Weglänge
B = M*s
Transportleistung bzw. Umschlagsleistung C
auf Zeitdauer bezogens Produkt aus Gütermenge und Weglänge
C = (M*s)/t
nicht vergleichbar mit physikalischer Arbeit
Arbeitsspiel
Gesamtheit aller Bewegeungsvorgänge eines Fördermittels,´ welche zum Tansport einer Fördereinheit notwendig sind, einschließlich der Rückbewegung der lasttragenden Teile zum Ausgangspunkt
Spielzeit
Zeit, die für die Ausführung eines kompletten Arbeitsspiels benötigt wird
Stetigförderer
Förderanlage mit kontinuierlichen Transportstrom
Puffer
flexible Spiecher, wenn variirendes Aufnahme- und Abgabeverhalten konstanten Materialfluss verhindern.
- Stauförderer
- Segmente mit seperaten Antrieb
Statistik
Verfahren, um Massenerscheinungen zu erfassen, nach Merkmalen auszuzählen, zu gruppieren und die ergebnisse auszuwerten.
Deskriptive Statistik
- vorhandene daten; beschreiben, aufbereiten, zusammenfassen
- Daten verdichten zu Tabellen, graphischen darstellungen und Kennzahlen
Induktive Statistik
- Auswertung von Stichproben
- Eigenschaften der Grundgesamtheit ableiten
- Wahrscheinlichkeitstheorie liefert grundlagen fpr erforderliche Schätz- und Testverfahren
Explorative Statistik
- Methodisch: Zwischenform
- Sucht systematisch nach möglichen Zusammenhänge oder Unterschiede zwischen Daten vorhandener Datenbestände
- Ergebnisse als Hypothese, die mit induktiven Testverfahren bestätigt oder abgelehnt werden müssen
Grundgesamtheit (Statistik)
- alle Einheiten, auf die die Untersuchungkriterien zutreffen
Stichprobe
Teilmenge eienr Grundgesamtheit. Siehe Induktivprinzip
Graphentheorie
graphen bestehen aus einer Menge von Punkten (Knoten) V, zwischen denen Linien (Kanten) E verlaufen
Besonderheiten des Flussdiagramms im Materialflusssystem
- gerichtete Graphen
- keine Schlingen
- keine Mehrfachkanten zwischen Knoten
- zyklische Graphen
Sankey Diagramm
berücksichtigt die Reihenfolge der Materialflusseinheiten, aber nicht deren räumliche Anordnung und zeit die Stärke des MAterialflusses
Matrialflussdarstellung-Matrixdarstellung
- Zeilen : Startknoten der Kante (Quelle)
- Spalte: Endknoten der Kante (Senke)
- quadratisch
- Hauptdiagonale gilt a.ij =0
Adjazenzmatrisch-Strukturmatrix
- beschriebt Struktur und Flussrichtung
- binäre Notation
Bewertungsmatrix C(G)
- Matrixelemente sind Kantenbewertung c(i,j) im Sinne von Entfernung, Fahrzeit, Kosten
"Kürzeste-Wege"-MAtrix D(G)
- Summe von Kantenbewertung auf den möglichen Wegen von i nach j d(i,j)
- Ansonsten 00 (unendlich)
Bewertung "kürzeste Wege"-Verfahren
- vollständige Enumeration
- Optimierungverfahen
- DIJKSTRA-Algorithmus
- Floyd-Warshall-Algorithmus
Transportmatrix T(G)
- Matrixelemente sind Kantenbewertung λ(i,y), mit denen eine "Belastung" der Kanten von i nach j mit Fördergut bescrhieben wird.
- Sonst = 0
- Zeilensumme: Zahl der Fahrten, die in Si beginnen. Fahrzeugbedarf
- Spaltensumme: Zahl der Fahrten die in Sj enden. Fahrzeugangebot
Leerfahrtausgleich
- An Quellorten besteht eine Nachfrage,an Zielorten ein Angebot an leeren Fahrzeugen
- Ausgleich durch zusätzliche Leerfahrten
- Fahrzeug-bedarf = Nachfrage -Angebot
- fahrzeug-Überschuss= Angebot- Nachfrage
Routenzüge
- Transsportmittel, bestehend aus einem Schleppfahrzeug und mehreren Lastträgern
- Lastträger sind hydraulisch oder pneumatisch anhebbar und können Ladungsträger aufnehmen
- just-in-time oder just-in-squence Belieferung
- getaktete bedarfsgerechte Versorgungsprozesse
Nachteile Gabelstapler
- geringe Transportkapazität
- viele Leerfahrten
- hohes Unfallrisiko
Modellannahmen-Routenzug
- Artikel Verbrauchsort zugeortnet und nur zu diesem geliefert
- Stand-oder Spezialladungsträger (LT) möglich
- Artikel unterliegen konstanten zeitlichen Verbauch (Artikelreichweite)
- Routenzug fährt nicht bedarfsgesteuert sonder getaktet nach Fahrplan mit festgelegten Tourenabstand.
Zwei-Behälter-Prinzip-Routenzug
- zwei Pufferplätze pro Artikel etc.
dynamisches System-Routenzug
- konstanter Verbrauch eines Artikel
- nicht konstanter Verbauch eines Artikel
- Zahl der bereitzustellenden LT variiert in einer bestimmten Zeiteinheit
Festlegung Routenfrequenz
- Anpassung der Rotenfrequenz, sodass Kapazzitätsreserve vorhande (Auslastung 79%)
Warum Grenzleistungsrechnung ?
...betrachtet knoten im Materialflussgraphen
- gemeinsamer Konfliktbereich für Ströme unterschiedlicher herkunft und Richtung
- veränderte Abläufe bei Verzeigung/Zusammenführung
- Zusatzzeiten
Transportknoten
- Typ: p = m +n
- wandelt m ankommende Objektströme aus den Eintrittspunkten Ei der Stärke λi
- in n Objektströme zu den Austrittspunkten Aj der Stärke λj
- Objekt durchlaufen gemeinsamen Konfliktbreich
Transportknoten-Betriebsart
- nach Bauart
- stetig
- unstetig
- teilstetig
- Abfertigungsstrategie
- stochastisch
- schubweise
- nach Vorfahrtsregel
Einflüssgrößen der Lagerdimensionierung
- Lagerkapazität
- Zweck
- Artikelanzahl & Struktur
- mittlerer Bestand und Umschlagsrate
- Mindestbestand und Bestandsschwankungen
- Art der Lagerplatzvergabe
- Lagerleistung. Maß für Durchsatz
- Kubatur
Einflussgrößen Spielzeit RBG
- Art der Lagerung (einfach-/ doppeltief)
- Einfach- oder mehrfach-lastaufnahme
- Einzel- oder Doppelspiel