Analytische Verfahen

Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB

Vorlesung des Moduls Intralogistik der TU Dresden MB


A. H.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der analytischen Verfahren auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Zuverlässigkeitskenngrößen und die Analyse von Seiltrieben, einschließlich Schädigungsarten und Dehnverhalten von Drahtseilen. Die Karteikarten behandeln auch Lagerlogistik, Transportknoten und Routenzüge, wobei sie sich auf Aspekte wie Lagerplatzvergabe, Transportmatrix und Leerfahrtausgleich konzentrieren. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Technik, die ihr Verständnis der analytischen Verfahren in der Logistik und Materialflussoptimierung vertiefen möchten.
Flashcards
63
Students
9
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
15.02.2017 / 21.03.2025

Flashcards

Was realisieren Materialflusssysteme (MFS) ?

realisieren die logistischen Prozesse des Transportierens, Lagerns, Sammelns und Verteiltens von Gütern.

 

Was legen Planung und Dimensionierenung fest ?

  • Funktionalität
  • Layout
  • Austattung

Leistungskennzahlen einer Anlage im Betrieb

  • Durchsatz
  • Transportleistung
  • Sortierleistung
  • Verfügbarkeit

Gesetzt von Little (Lttle`s Law)

Erklärung

 

durchschnittliche Wartenschlagenlänge L ist gleich der mittleren Ankunftsrate λ mal der durchschnittlichen Wartezeit W.

L = λW

Hilfreich für Überschlagsrechungen. Aber starke Vereinfachung.

Gütermenge M

Gesamtheit der Güter im betrachteten Prozess

Güterstromstärke S

S = dm/dt = M'

Gütermenge, die sich differentiell an einem Punkt vorbeibewegt.

Durchsatz Q

Gütermenge, die währned einer bestimmten Zeitdauer durch ein Materialflusssystem hindurchläuft.

Q = dM/dt

Transportarbeit bzw. Umschlagsarbeit B

Produkt aus Gütermenge und Weglänge

B = M*s

Transportleistung bzw. Umschlagsleistung C

auf Zeitdauer bezogens Produkt aus Gütermenge und Weglänge

C = (M*s)/t

nicht vergleichbar mit physikalischer Arbeit

Arbeitsspiel

Gesamtheit aller Bewegeungsvorgänge eines Fördermittels,´ welche zum Tansport einer Fördereinheit notwendig sind, einschließlich der Rückbewegung der lasttragenden Teile zum Ausgangspunkt

Spielzeit

Zeit, die für die Ausführung eines kompletten Arbeitsspiels benötigt wird

Stetigförderer

Förderanlage mit kontinuierlichen Transportstrom

Puffer

flexible Spiecher, wenn variirendes Aufnahme- und Abgabeverhalten konstanten Materialfluss verhindern.

  • Stauförderer
  • Segmente mit seperaten Antrieb

 

Statistik

Verfahren, um Massenerscheinungen zu erfassen, nach Merkmalen auszuzählen, zu gruppieren und die ergebnisse auszuwerten.

Deskriptive Statistik

  • vorhandene daten; beschreiben, aufbereiten, zusammenfassen
  • Daten verdichten zu Tabellen, graphischen darstellungen und Kennzahlen

Induktive Statistik

  • Auswertung von Stichproben
  • Eigenschaften der Grundgesamtheit ableiten
  • Wahrscheinlichkeitstheorie liefert grundlagen fpr erforderliche Schätz- und Testverfahren

Explorative Statistik

  • Methodisch: Zwischenform
  • Sucht systematisch nach möglichen Zusammenhänge oder Unterschiede zwischen Daten vorhandener Datenbestände
  • Ergebnisse als Hypothese, die mit induktiven Testverfahren bestätigt oder abgelehnt werden müssen

 

 Grundgesamtheit (Statistik)

  • alle Einheiten, auf die die Untersuchungkriterien zutreffen

Stichprobe

Teilmenge eienr Grundgesamtheit. Siehe Induktivprinzip

Graphentheorie

graphen bestehen aus einer Menge von Punkten (Knoten) V, zwischen denen Linien (Kanten) E verlaufen

Besonderheiten des Flussdiagramms im Materialflusssystem

  • gerichtete Graphen
  • keine Schlingen
  • keine Mehrfachkanten zwischen Knoten
  • zyklische Graphen

Sankey Diagramm

berücksichtigt die Reihenfolge der Materialflusseinheiten, aber nicht deren räumliche Anordnung und zeit die Stärke des MAterialflusses

Matrialflussdarstellung-Matrixdarstellung

  • Zeilen : Startknoten der Kante (Quelle)
  • Spalte: Endknoten der Kante (Senke)
  • quadratisch
  • Hauptdiagonale gilt a.ij =0

Adjazenzmatrisch-Strukturmatrix

  • beschriebt Struktur und Flussrichtung
  • binäre Notation

Bewertungsmatrix C(G)

  • Matrixelemente sind Kantenbewertung c(i,j) im Sinne von Entfernung, Fahrzeit, Kosten

"Kürzeste-Wege"-MAtrix D(G)

  • Summe von Kantenbewertung auf den möglichen Wegen von i nach j d(i,j)
  • Ansonsten 00 (unendlich)

Bewertung "kürzeste Wege"-Verfahren

  • vollständige Enumeration
  • Optimierungverfahen
    • DIJKSTRA-Algorithmus
    • Floyd-Warshall-Algorithmus

Transportmatrix T(G)

  • Matrixelemente sind Kantenbewertung λ(i,y), mit denen eine "Belastung" der Kanten von i nach j mit Fördergut bescrhieben wird.
  • Sonst = 0
  • Zeilensumme: Zahl der Fahrten, die in Si beginnen. Fahrzeugbedarf
  • Spaltensumme: Zahl der Fahrten die in Sj enden. Fahrzeugangebot

Leerfahrtausgleich

  • An Quellorten besteht eine Nachfrage,an Zielorten ein Angebot an leeren Fahrzeugen
  • Ausgleich durch zusätzliche Leerfahrten
  • Fahrzeug-bedarf = Nachfrage -Angebot
  • fahrzeug-Überschuss= Angebot- Nachfrage

Routenzüge

  • Transsportmittel, bestehend aus einem Schleppfahrzeug und mehreren Lastträgern
  • Lastträger sind hydraulisch oder pneumatisch anhebbar und können Ladungsträger aufnehmen
  • just-in-time oder just-in-squence Belieferung
  • getaktete bedarfsgerechte Versorgungsprozesse

Nachteile Gabelstapler

  • geringe Transportkapazität
  • viele Leerfahrten
  • hohes Unfallrisiko

Modellannahmen-Routenzug

 

  • Artikel Verbrauchsort zugeortnet und nur zu diesem geliefert
  • Stand-oder Spezialladungsträger (LT) möglich
  • Artikel unterliegen konstanten zeitlichen Verbauch (Artikelreichweite)
  • Routenzug fährt nicht bedarfsgesteuert sonder getaktet nach Fahrplan mit festgelegten Tourenabstand.

Zwei-Behälter-Prinzip-Routenzug

  • zwei Pufferplätze pro Artikel etc.

dynamisches System-Routenzug

  • konstanter Verbrauch eines Artikel
    •  
  • nicht konstanter Verbauch eines Artikel
    • Zahl der bereitzustellenden LT variiert in einer bestimmten Zeiteinheit

Festlegung Routenfrequenz

  • Anpassung der Rotenfrequenz, sodass Kapazzitätsreserve vorhande (Auslastung 79%)
  •  

Warum Grenzleistungsrechnung ?

...betrachtet knoten im Materialflussgraphen

  • gemeinsamer Konfliktbereich für Ströme unterschiedlicher herkunft und Richtung
  • veränderte Abläufe bei Verzeigung/Zusammenführung
  • Zusatzzeiten

Transportknoten

  • Typ: p = m +n
  • wandelt m ankommende Objektströme aus den Eintrittspunkten Ei der Stärke λi
  • in n Objektströme zu den Austrittspunkten Aj der Stärke λj
  • Objekt durchlaufen gemeinsamen Konfliktbreich

Transportknoten-Betriebsart

  • nach Bauart
    • stetig
    • unstetig
    • teilstetig
  • Abfertigungsstrategie
    • stochastisch
    • schubweise
    • nach Vorfahrtsregel

Einflüssgrößen der Lagerdimensionierung

  • Lagerkapazität
    • Zweck
    • Artikelanzahl & Struktur
    • mittlerer Bestand und Umschlagsrate
    • Mindestbestand und Bestandsschwankungen
    • Art der Lagerplatzvergabe
  • Lagerleistung. Maß für Durchsatz
  • Kubatur

Einflussgrößen Spielzeit RBG

  • Art der Lagerung (einfach-/ doppeltief)
  • Einfach- oder mehrfach-lastaufnahme
  • Einzel- oder Doppelspiel

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