03.1 Sexualität

Sexualität als Lebensausdruck verstehen Männliche Geschlechtsorgane Osteoporose Wechseljahre = Klimakterium

Sexualität als Lebensausdruck verstehen Männliche Geschlechtsorgane Osteoporose Wechseljahre = Klimakterium


H. S.
Diese Lernkarten behandeln die Biologie der menschlichen Sexualität auf Berufsschulniveau, mit Fokus auf anatomische Strukturen wie Hoden, Prostata und Schwellkörper, sowie auf physiologische Prozesse wie Spermatogenese und Menstruationszyklus. Sie beleuchten auch Störungen wie Osteoporose, Amenorrhö und das Klimakterium, inklusive ihrer Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Ideal für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die ein fundiertes Verständnis der menschlichen Fortpflanzungsbiologie und damit verbundenen Erkrankungen benötigen.
Cartes-fiches
93
Utilisateurs
51
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
13.02.2017 / 09.11.2025

Cartes-fiches

Hoden

Testes

Eumenorrhö

Normale Menstruationsblutung

Daten zur normalen Menstruationsblutung

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke

  1. 25-31 Tage
  2. 3-6 Tage
  3. 50-150ml

Daten zur verlängerten Regelblutung

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten
  5. Fachwort

  1. 25-31 T
  2. >6 Tage
  3. B.stärke meist erhöt
  4. Uteruspolypen, Myome, Endometriose, Gerinnungsstörungen
  5. Menorrhagie

Daten zur verkürzte Regelblutung

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten
  5. Fachwort

  1. 25-31
  2. Dauer: Stunden bis 2,5 Tage
  3. B.stärke: normal bis vermindert
  4. Verschiedene Störungen im Uterus oder Ovarien, Nachtarbeit, psychische Belastung, Ovulationshemmer
  5. Brachymenorrhö

Daten zur zu starken Regelblutung

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten
  5. Fachwort

  1. 25-31 T
  2. 3-6 T
  3. B.stärke: >150ml (=>5 Vorlagen/Tampons pro Tag)
  4. Myome, chronische Entzündungen von Uterus und Adnexen, hormonelle Störungen, Gerinnungsstörungen, Intrauterinpesar
  5. Hypermenorrhö

Daten zur zu schwachen Regelblutung

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten
  5. Fachwort

  1. 25-31 T
  2. 3-6 T
  3. <50 ml
  4. Verminderter Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bei beginnender Ovarialinsuffizienz, nach Infektionen, Gestagenabgebende Intrauterinpesare
  5. Hypomenorrhö

Daten zur Polymenorrhö

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten

  1. <25 Tage
  2. 3-6 T
  3. B.stärke: erhöt, normal oder erniedrigt
  4. Verkürzung der prä- oder postovulatorischen Phase oder bei anovulatorischen Zyklen

Daten zu stark verlängerten Zyklen

  1. Zyklus,
  2. Blutungsdauer,
  3. B.stärke
  4. Ursachen / Besonderheiten
  5. Fachwort

  1. Zyklus >35 Tage
  2. 3-6 T
  3. B.stärke alle Varianten
  4. Verlängerte Follikelreifungsphase oder anovulatorische Zyklen (Pubertät, Klimakterium)
  5. Oligomenorrhö

Was definiert kurz eine Menorrhagie?

  • Verlängerte Regelblutung
  • >6 Tage

Kurzdef. Brachymenorrhö?

  • verkürzte Regelblutung
  • <2,5 T

 

Kurzdef. Hypermenorrhö?

  • zu starke Regelblutung
  • >150ml

Kurzdef. Hypomenorrhö

  • zu schwache Regelblutung
  • <50ml

Kurzdef. Polymenorrhö?

  • Unregelmäßige oder stark verkürzte Zyklen
  • <25 Tage

Kurzdef. Oligomenorrhö?

  • Stark verlängerte Zyklen
  • >35 Tage

Was ist primäre Amenorrhö?

 Ausbleiben der Menstruationsblutung auch nach dem 16 Lebensjahr

Was ist sekundäre Amenorrhö?

Ausbleiben der Regelblutung für mindestens 3 Monate

Was ist eine Dysmenorrhö?

Starke, krampfartige Schmerzen im Unterleib kurz vor und während der Menstruation, häufig verbunden mit allgemeinen Krankheitsgefühl

Phasen des Geschlechtsverkehrs?

  1. Erregungsphase
  2. Plateauphase
  3. Orgasmusphase
  4. Rückbildungsphase

Def. Osteoporose

  • Generalisierte Knochenerkrankung
  • Verminderung der Konochenmasse
  • veränderte Mikroarchitektur des Knochens
  • erhötes Frakturrisiko
  • vornehmlich ältere Menschen (besonders Frauen)

Was ist Typ-1-Osteoporose?

postmenopausale O.

  • Frauen nach der Menopause
  • hoher Knochenumsatz
  • Grund: Östrogenmangel nach der Menopause

Erläutere Typ-2-Osteoporose!

  • senile O.
  • niedriger Knochenumsatz
  • meist über 70 a
  • Männer und Frauen gleichermaßen
  • schleichender Verlauf

In welche Unterkategorien kann man primäre Osteoporose einteilen?

  1. Typ-I-Osteoporose
  2. Typ-II-Osteoporose

Erläutere sekundäre Osteoporose!

  • selten
  • bei Männern häufiger
  • Ursachen:
  1. Langzeitbehandlung Glukokortikoide
  2. D.m. Typ 1
  3. Schilddrüsenüberfunktion
  4. Alkoholabusus
  5. Nikotinabusus
  6. Mangelernährung
  7. Tumoren
  8. Bewegungsmangel

Nenne unvermeidbare Risikofaktoren für osteoporosebedingte Frakturen

  1. Pos. Familienanamnese
  2. höheres Lebensalter
  3. weibliches Geschlecht

Zeichen einer Osteoporose?

  1. Körperlängenverlust
  2. Rundrücken (Witwenbuckel)
  3. "Tannenbaumphänomen"

Welcher Knochendichtewert zeigt laut WHO eine Osteoporose an?

T-Wert < 2,5

(Messergebnis liegt unterhalb des 2,5-fachen Standardabweichung eines 30-Jährigen)

Was ist Osteopenie?

niedrige Knochendichte

T-Wert zwischen -1,0 und -2,5

 

Kurzdef. Osteomalazie?

Zu weicher Knochen mit Verbiegungstendenz, meist durch Störung des Vit-D-Stoffwechsels

Behandlungsstrategien primäre Osteoporose?

  1. Kalzium und Vit. D
  2. Bisphosphonate (Fosamax, Bonviva, Aclasta)
  3. Parathormonabkömmlinge (Forsteo)
  4. Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren
  5. NSAR gegen Schmerzen
  6. Physiotherapie
  7. Mieder bzw. Korset bei Wirbelsäulendeformierungen

Osteoporoseprävention

  1. Körperliche Bewegung (>30 Min. pro Tag)
  2. Tägliche Sonnenlichtexposition
  3. Kalziumzufuhr 1000-1200 mg/Tag
  4. Vit. D 10-20yg / Tag (ca.800 IE)
  5. Vit. B12
  6. Folsäure
  7. Verzicht auf: Alkohol, Kaffee und Rauchen und hohe Phosphatwerte: Fleisch, Wurst, Cola
  8. Untergweicht vermeiden

Einnahmehinweis bei Bisphosphonaten?

  • Mit viel Wasser einnehmen zur Vorbeugung von Ösophagusschäden
  • Zeitabstand zu Mahlzeiten, Kalzium-, Eisen- und Magnesiumpräparaten

 

Maßnahmen zur Sturzprophylaxe? (6)

  • Beseitigen von Stolperfallen
  • Anbringen von Haltegriffen
  • Gute und ausreichende Beleuchtung
  • Bei Pat. >70 jährliche Sturzanamnese
  • Ausreichend Bewgeung = Koordinationstraining
  • Hüftprotektoren

Def. Klimakterium

Wechseljahre der Frau

  • Übergangsphase von der vollen GEschlechtsreife der Frau bis zum Greisenalter (Senium)
  • Ovarien stellen fortschreitend die Funktion ein
  • Unterteilung in Prämenopause und Postmenopause
  • Zunächst sinkt Progesteronspiegel ab. = Relativer Östrogenüberschuss
  • Später auch weniger Östrogenbildung

Was heißt Klimakterium praecox?

Vor dem 40. Lebensjahr einsetzendes Klimakterium

Was heist Klimakterium tardum?

  • verzögertes Klimakterium
  • Nach dem 58. Lebensjahr einsetzendes Klimakterium

Erläuterung Prämenopause

  • Ca. 45-50. Lebensjahr
  • Zeitraum vor der letzten Menstruation
  • Oligomenorrhö (unregelmäßige Menstruationsblutungen)
  • Eisprung selten, Progesteronspiegel sinkt

Auch Zwischen- oder Dauerblutungen sind möglich.

  • Therapie: Hormonsubstitution (Östrogen/Gestagen)

Was ist Menopause?

Zeitpunkt der letzten Menstruation infolge der nachlassenden Ovarialfunktion

  • Durchschnittlich im 50-55 Lebensalter

Was bedeutet Perimenopause?

Zeitraum von ca. 2-4 Jahren der mit Einsetzen

  • endokrinologischer,
  • biologischer und
  • klinischer Zeichen

einer nahenden Menopause beginnt und ca. 2 Jahre nach der Menopause endet.

Kurzdef. Postmenopause

Zeitraum der nach der Menopause beginnt und mit dem Eintritt ins Senium (ca.70. Lebensjahr) endet

  • Östrogenmangel -> Klimakterisches Syndrom

Étudier