MUS TH-Koeln
Medienübertragung und -Speicherung Ruehlberg TH-Koeln
Medienübertragung und -Speicherung Ruehlberg TH-Koeln
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Flashcards
SDTI – Serial Digital Transport Interface
► 1998 als Erweiterung von SDI für datenkomprimierte Signale von der
SMPTE unter der Bezeichnung 305M standardisiert
DVB-ASI (Asynchronous Serial Interface)
- asynchrone Punkt-zu-Punkt-Übertragung von MPEG2-Transportströmen auf Koaxialkabeln mit bis zu 270Mbit/s
- Kabel-Infrastruktur von Studios kann weiter genutzt werden
- Router-/Switcher-Infrastruktur von Studios kann tlw. weiter genutzt werden
- Steht in Konkurrenz zum synchronen SDTI- (SMPTE 305M) Standard
IEEE 1394 / Fire Wire
► Ursprüngliches Ziel:
► Vernetzung von Systemen der Unterhaltungselektronik und Computerwelt
► Anbindung von Massenspeichern an Host-Rechner
► Spielkonsolen, iPod, Set Top Box (DVB), Heim-Netzwerke
► Heute:
► Verbliebene Anwendung: Verbindung von Camcordern mit Computer
► Weitgehend von USB und HDMI vedrängt
vierpolig sechspolig oder neunpolig
USB – Universal Serial Bus
Vereinheitlichung der Peripherieschnittstellen im PC-Bereich
► Einheitliche Steckverbindung für alle Peripheriegeräte
► Integrierte Stromversorgung
► „Hot plugging“ Ein- und Ausstecken im laufenden Betrieb
► Baum-Topologie, bis zu 127 Geräte an einem Port (über so gen. Hub)
► Kostengünstig
USB 1.1 (1996)
► Geschwindigkeit: low speed 1,5 Mbit/s – full speed 12 Mbit/s
► Stromversorgung :100 – 500 mA
► Kabellänge: bis 3 m
► USB 2.0 (2000)
► Geschwindigkeit: low speed 1,5 Mbit/s – full speed 12 Mbit/s
high speed 480 Mbit/s
► Stromversorgung :100 – 500 mA
► Kabellänge: bis 3 m
► USB 3.0 (2008)
► Geschwindigkeit: low speed 1,5 Mbit/s – full speed 12 Mbit/s
high speed 480 Mbit/s – super speed 5 Gbit/s
► Stromversorgung :150 – 900 mA
► Kabellänge: bis ca. 3 m, nicht spezifiert
Was sind File-Formate?
- definieren die Syntax und Semantik von Daten innerhalb einer Datei.
- bidirektionale Abbildung von Information auf einen eindimensionalen binären Speicher
► Container-Formate
- z. B. avi, mov, wmv, asf) beschreiben eine
- Datenstruktur, mit der einzelne Datenströme, z. B. Audio & Video, verschiedener Formate zu einer Containerdatei zusammengefasst („gemultiplext“) werden können (Multiplexing).
Bitmap
►Bitmap-Header: Signatur „BM“, Dateilänge, Offset zw.
Dateianfang und Datenanfang
►Information-Header: Höhe, Breite, Horizontale und vertikale
Auflösung in Pixel/m, Komprimierung, Anzahl Farben ...
►Farbpalette: Bei Bildern mit 1,4 oder 8 Bit-Farbinformation
►Daten: enthalten zeilenweise die Farbwerte (od. Index auf
Farbpalette
TIF (Tagged Image File Format)
►Unterstützt verschiedene Farbräume
►Erlaubt Ganzkomma- und Fließkommadarstellung der Farben
►Speicherung eines Alpha-Kanals (Transparenz)
GIF (Graphics Interchange Format)
Eingeschränkter Farbraum (2 bis 256 Farben)
ungeeignet als hochwertiges Bildformat
zunehmend durch png verdraengt
PNG (Portable Network Graphics)
► Ermöglicht sowohl Farbpalette mit bis zu 256 Farben als auch
Graustufen- und RGB-Farbbilder mit bis zu 48 Bit pro Pixel
► PNG-Dateien können Transparenz-Informationen enthalten
► Farbinformation ist in einer Palette abgelegt, ein Farbeintrag in der
Palette kann als transparent definiert werden
► Verlustfreie Kompression mit Deflate-Algorithmus (wie bei ZIP-
Archivformat)
► Gut für Streaming geeignet, erlaubt
Wave-Format
Noch in Gebrauch, aber durch Windows Media Audio abgelöst
► Enthaltene Daten sind meist unkomprimiert
Broadcast Wave Format
► BWF-Files behalten die komplette Struktur von Wave-Dateien und auch die
Dateiendung .wav bei, max. Größe 2 32 Byte = 4 GByte
► Enthält einen zusätzlichen Chunk mit der Bezeichn
Audio Interchange File Format (AIFF)
Im AIFF können PCM oder komprimierte Audiodaten (AIFF-C) gespeichert
werden
MPEG-1 Layer 3 (MP3)
Einsatz von MPEG 1 – Layer 3 Kompression
Der ID-Tag enthält Informationen zu
Interpret, Album, Titel usw
MPEG (File Formate)
Bei MPEG 1/2 gibt es kein dediziertes File-Format für Bild-, Ton-
und Zusatzdaten
► Erst in MPEG 4 ist ein File-Format definiert, das sich stark an
Apple‘s Quicktime (QT) anlehnt
► Einsatzgebiete: Datenaustausch, Content
File-Formate – DV-DIF
Für Videodaten, die nach dem DV-Standard komprimiert worden
sind, wurde das Digital Interface Format (DIF) nach IEC 61883
definiert
QuickTime
QuickTime (QT) ist ein von Apple bereits 1991 auf den Markt
gebrachtes plattformunabhängiges Format für multimediale
Inhalte
► *.mov Dateiendung
AV-Formate – AVI
► Das älteste Format von Microsoft ist das Audio Video Interleave
(AVI) Format. Dateiendung *.avi
Aufgrund seiner Einfachheit weit verbreitet
vom Funktionsumfang nicht mit QT vergleichbar
begrenzt auf einen Audio- und einen Videostrom
► Aufbau von AVI entspricht einem typischen Container-Format
AV-Formate – ASF
Ab Windows Media Version 9 hat Microsoft das Advanced Systems
Format (ASF) eingeführt.*
► Mit der Entwicklung des ASF stellte sich Microsoft der Vielseitigkeit der
konkurrierenden Formate. ASF erlaubt
die Speicherung einer Vielzahl von multimedialen Inhalten in geordneter Form
Streaming über diverse Netzwerke und von Medienservern
AV-Formate – DivX
Der als DivX4 bekannte Codec OpenDivX basiert auf einen ISO-
konformen MPEG-4-Codec
AV-Formate – Matroska
► Containerformat für Audio und Video
File-Formate – UMID
Der Unique Material Identifier (UMID) ermöglicht den
eindeutigen Zugriff auf Audiofiles, Videoströme, Bilder und
Metadaten
► notwendig, wenn zu einer Einheit gehörende Daten auf verschiedenen
Servern oder Mediendatenträgern gespeichert sind
► Der UMID ist ein 32 oder 64 Byte langes Codewort und kann für
jegliche Art von audiovisuellen Daten Anwendung finden
► Die ersten 32 Byte werden als Basic UMID bezeichnet
► In der 64 Byte-Variante ist zusätzlich das Source Pack enthalten
File-Formate – AAF
Das Advanced Auhoring Format (AAF) bietet die Möglichkeit,
digitale Daten eines nichtlinearen Editings, Multimedia Authorings
oder Compositings plattformübergreifend und unabhängig von den
Dateiformaten auszutauschen
File-Formate – MXF
Das Material–eXchange-Format (MXF) wurde entwickelt, um mit
einem einheitlichen Datenformat AV-Inhalte als Bitstreams
austauschen zu können
► Bietet eine einfache Möglichkeit, format-, kompressions- und
plattformunabhängig audiovisuelle Inhalte incl. Metadaten zu
verbreiten
digitale Kino – DCP
► DCPs (Digital Cinema Packages) ermöglichen die
herstellerunabhängige Distribution von digitalen Filmen
► Ein DCP ist sozusagen der digitale Ersatz für die bisherigen
Filmrollen
Gleichwellennetze
sind mehrere Sendeanlaagen, die sich ueberlappen und synchron bei gleicher Sendefrequenzen die identischen Informationen ausstrahlen
Guardinervall
Muss richtig gewaehlt sein, damit dass reflektierte oder Nachbarsignal auch am empfaenger eintreffen kann,
Tg = s/c
s: abstand zum benachbarten sender
c:lichtgeschwindigkeit