BWL

Grundlagen

Grundlagen


S. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Betriebswirtschaftslehre, insbesondere zu Unternehmensformen und -strategien. Sie behandeln Themen wie die Gründung und Haftung von GmbH, AG, und anderen Gesellschaftsformen, sowie die Analyse von Unternehmensverbindungen und Standortfaktoren. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Berufstätige, die ihr Wissen in BWL vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmensführung zu treffen.
Karten
28
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
27.01.2017 / 29.01.2017

Lernkarten

Nenne Bedürfnisse

Bedürfnispyramide 

  • Selbstverwirklichung
  • Macht- und Anerkkenungsbedürfnisse
  • Sozialbedürfnisse
  • Sicherheitsbedürfnisse
  • Physiologische Bedürfnisse

Nenne die Ziele der BWL

  1. Deskriptions- /Beschreibungsziel
  2. Explikations- /Erklärungsziel
  3. Norminatives Ziel / Handlungsempfehlungen

1.Was sind Güter? 2.Was ist ihr Grundproblem? 3.Wie ist ihre Einteilung?

  1. Güter dienen der Befriedigung von Bedürfnissen (stiften "Nutzen"), jedoch sind Bedürfnisse nie vollständig druch Güter zu befriedigen ("ungebegrenzte" Bedürfnisse)
  2. Unbegrenzten Bedürfnissen stehen begrenzte/ knappe Güter gegenüber
  3. Verfügbarkeit (freie/ knappe Güter), Materialität (materielle/ immaterielle), Verwendung im Wirtschaftsprozess (Konsumgüter/ Investitonsgüter), Verhältnis zu anderen Gütern (Komplementärgüter/ Substitutionsgüter)

Was ist das Ökonomische Prinzip?

"Bestmögliche Verwendung von Gütern >>> Stiftung des größtmöglichen Nutzens

Minimalprinzip (Aufwandsminimierung, Sparprinzip)

Maximalprinzip (Ertragsmaximierung, Ergiebigkeitsprinzip)

Klassifizierung von Unternehmen nach Branchen und Größe

  1. Branchen = primärer Sektor Landwirtschaft 1,5%, sekundärer Sektor Handwerk 24,4%, terziäer Sektor Dienstleistungen 75%
  2. Größe = Absatz"Stück", Mitarbeiter, Umsatz"Stück x Preis", Gewinn, Börsen Wert, Bilanzsumme

Ziele von Unternehmen

  1. Erfolgsziele: Produktivität, Rentabilität, Gewinn
  2. Soziale Ziele: Arbeitszufriedenheit, Sicherheit, soziale Absicherung, angemesse Bezahlung
  3. Finanzziele: Bilanzstruktur, Marktwert, Liquidität(Zahlungsfähigkeit)
  4. Produkt- Marktziele: Umsatz/ Marktanteile, Technologien, Kunden
  5. Ökologische Ziele: Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung
  6. Macht- Prestigeziele: Image, Unabhängigkeit, Tradition

Wie finde ich Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Gewinn und die Rentabilität heraus?

  1. Produktivität: Output/ Input (mengenmäßig)
  2. Wirtschaftlichkeit: Output/ Input (wertmäßig)
  3. Gewinn: Ertrag - Aufwand
  4. Rentabilität: Gewinn/ eingesetztes Kapital

Definiere die Zielbeziehungen (Komplementäre & Konkurrierende) und erkläre Effektivität & Effizienz

  • Komplementäre Ziele = sich ergänzende Ziele
  • Konkurrierende Ziele = komme ich dem einem Ziel näher, entfernt sich das eine mehr davon
  • Effektivität = Maß der Zielerreichung (Doing the right things)
  • Effizienz = Maß der Wirtschaftlichkeit der Zielverfolgung (Doing the things right)

Definiere den Shareholder- und Stakeholder Ansatz

  1. Shareholder- Ansatz = Eigenkapitalgeber=> Ziele definieren,
    tragen unternehmerisches Risiko dafür steht ihnen der Unternehmenserfolg zu
  2. Stakeholder- Ansatz = betroffen von Unternehmen=> haben Einfluss in Bezug auf die Ziele,
     

Umweltanalyse/ STEP- Analyse

Umwelt => Soziokulturelle- Technologische- Ökonomische- Politische Rahmenbedingungen (STEP)

Externe Anspruchsgruppen => FK- Geber, Lieferanten, Staat- Gesellschaft, Konkurrenz, Kunden

Interne Anspruchsgruppen/ Unternehmen=> EK- Geber, Eigentümer, Management, Mitarbeiter

Bedingungen Konstituve Entscheidungen

  • grundlegende Ausgestaltung des Unternehmens
  • selten/einmalig
  • Im Fall von Änderungen => hoher Aufwand
  • langfristig

Nenne die Standortfaktoren

  1. Unternehmensbezogen : STEP
  2. Produktionsbezogen : Grundstück, Verkehrswege, Entsorgung, Energie, IT, Personal
  3. Absatzbezogen : Nähe zu Kunden, Image, Kaufkraft,  Wettbewerb

Welche Problematik kann sich bei der "Standortentscheidung" ergeben?

  • Langfristigkeit (Risiko!), hohe Spezifität, hohe Investiotionssummen
  • Vieldimensionales Zielsystem
  • zum Teil schwer quantifizierbar
  • fehlende Erfahrungen
  • Geheimhaltungsbedürfniss
  • Meinungsvielfalt

Nenne die Kriterien der "Rechtsformwahl"

  • Finanzierung(EK/FK)
  • Haftung
  • Anzahl der Gesellschafter
  • Mitbestimmt (MA)
  • Mindestkapital
  • Besteuerung
  • Publizitätspflicht
  • Aufwand für Gründung, Flexibilität

Unterscheide Personengesellschaft von Kapitalgesellschaft

Personengesellschaft : Die Gesellschafter einer Personengesellschaft haften regel,äßig und unbeschränkt (mit gesellscahftsvermögen und Privatvermögen). Die gesellschaft wird i.d.R. durch die Gesellschafter geleitet

Kapitalgesellschaft : Gesellschaft existiert unbefristet und unabhängig von den Gesellschaftern. Gesellschafter haften begrenzt. Kapitalgesellschaften handeln druch "Organe" (z.B. Leitung durch bestellte Geschäftsführer) => stärkere Trennung von Eigentum und Leistungsrechten

Nenne die Gestaltungsfreiräume in Gesellschaftsverträgen

  • Gesellschaftsführung und Vertretung (Gesellschaftszweck)
  • Haftungsverteilung im Innenverhältnis (wenn einer Scheiße baut wird er dafür belangt nicht seine Kollegen)
  • Tätigkeitsvergütung (wer kriegt wieviel Geld)
  • Abtretung von Geschäftsanteilen/ Ausscheiden von Gesellschaftern/ Nachfolge

Einzelunternehmer

  • einfach/ keine Gründungsvorschriften kein Mindeskapital
  • formlose Gründung (Familienname und Vorname)
  • Einzelunternehmer (Inhaber) => trägt alleine Rechte & Pflichten, alleinge Entscheidungsbefugnis, trägt alleine das Risiko (unbeschränkte Haftung), verfügt frei über Gewinn

Offene Handelsgesellschaft OHG

  • min. 2 Personen
  • Personengesellschaft mit Handelsgewerbe
  • kein Mindestkapital
  • Alle Gesellschafter haften unbeschränkt und gesamtschuldnerisch (d.h. mit Privatvermögen und jeder kann belangt werden)

Kommanditgesellschaft KG

  • ca 5 % in Deutschland
  • Personengesellschaft mit Handelsgewerbe
  • kein Mindestkapital
  • besteht aus mindestens einem Komplementär und einen Kommandisten:
    Komplementär => haftet unbeschränkt & gesamtschuldnerisch (meinst Geschäftsführung)
    Kommandist => haftet nur bis zur Höhe seiner Einlage und ist niht zur Geschäftsführung & Vertretung berechtigt

Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH

  • (einer oder mehrere) Kapitalgesellschaft die durch einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag ensteht
  • Mindestkapital 25.000€
  • Haftung nur durch Geschäftsvermögen d.h. jeder Gesellschafter in Höher seiner Einlage
  • Organe der GmbH: min ein Geschäftsführer, Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat

Haftungbeschränkte Unternehmergesellschaft UG ( "Mini GmbH")

  • seit 2008, Sondernfrom der GmbH: vereinfachte Gründung druch Musterprotokoll für Gesellschaftsvertrag
  • Mindestkapital : 1€
  • beschränkte Haftung: mit dem Gesellschaftsvermögen der UG
  • Unternehmer muss 1/4 des Jahresüberschusses in die Rücklage einzahlen. Sobald die 25.000€ gechafft sind => GmbH (umfirmieren)

Limited Company Ltd.

  • Kapitalgesellschaft nach britischen Recht
  • Mindestkapital 1 Pfund
  • beschränkte Haftung ( nur in Gesellschaftsvermögen)
  • schneller & kostengünstgere Gründung im Vergleich zu deutscher GmbH, UG

Aktiengesellschaft  AG (1)
Aktiengesellschaft AG (2)

  • Kapitalgesellschaft die durch einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag entsteht
  • Gesellschaftsvertrag muss enthalten => Firma + Sitz + Namen der Gründungsgesellschafter, Gegenstand der Unternehmung, Mindestkapital 50.000 €, Zerlegung des Grundkapitals in Aktien und Merkmale dieser Aktien (Übertragbarkeit, Rechte), Anzahl der Vorstandsmitglieder


     
  • Aktien sind frei handelbar
  • AG haftete mit ihren Geschäftsvermögen, die Aktionäre maximal in Höhe ihrer Aktienanteile
  • umfangreiche Publizitätspflicht- und Prüfungspflicht
  • Nachteile =>=>=> Gründungafuwand, Anfangskapital, Organe an sich teuer, Mitbestimmungsrecht von vielen

Nenne die Organe einer Aktiengesellschaft

  1. Vorstand: Leitung des Unternehmen, Erstellung des Jahreabschlusses, Berichtspflicht gegenüber AR. (Aufsichtsrat)
  2. Aufsichtsrat: Bestellung des Vorstands, Kontrolle des U., Gehaltsfestsetzung, Feststellung des Jahresabschlusses, Hauptversammlung, Mitbestimmung bei zustimmungspflichtigen Geschäften
  3. Hauptversammlung: Entlastung von AR. und U., Kentnissnahme des Jahresabschlusses, Wahl des WP (Wirtschaftsprüfers), Verwendung des Gewinns

Societas Europea SE

  • Vereinfachung von grenzüberschreitenden Fusionen und Betrieb
  • Kapitalgesellschaft : Mindestkapital 120.000€ das in Aktien aufgeteilt ist
  • es muss ein grenzüberschreitendes Element enthalten sein (Tochtergesellschaft muss in einem anderen Mitgliedstaat sein)

Mischform GmbH & Co. KG

  • Sonderform der KG und somit eine Personengesellschaft
  • die voll haftende Gesellschafterin(Komplementär) ist keine natürliche Person, sondern eine GmbH
  • Intentionen : Haftungsrisiken für die hinter der Gesellschaft stehenden Personen begrenzt, steuerliche Aspekte, Möglichkeit externer Geschäftsführung, Kontinuität (GmbH stirbt innen nicht)

1. Unternehmensverbindungen im heutigen Umfeld/ externe Ursachen 2. Motive/ Ziele von Verbindungen

  1. "Globalisierung"=> größere Märkte & steigender Wettbewerb
    hohe Anwendungen für F&E (Forschung & Entwicklung)
    verkürzung von Produktlebenszyklus (PLZ)
    zunehmende Vernetzung zwischen Unternehmen
    neue Möglichkeiten der Informations-/ und Kommunikationstechnik
  2. Wachtum
    Synergiennutzung (gemeinsame Protokolle, IT)
    Risikostreuung

Systematisierung von Unternehmensverbindungen

  1. Nach Produktionsstufen: horizontal(alle die geliche Wertschöpfungsstufe z.B BMW & andere Autohersteller), vertikal (aufeinanderfolgende, von einander abhängige vertikale Kooperation)
  2. Nach Bindungsintensität: Kooperation (Erhaltung der rechtlichen Selbstständigkeit), Konzentration(geben wirtschaftliche Selbstständigkeit auf)

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