BWL
Grundlagen
Grundlagen
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Lernkarten
Nenne Bedürfnisse
Bedürfnispyramide
- Selbstverwirklichung
- Macht- und Anerkkenungsbedürfnisse
- Sozialbedürfnisse
- Sicherheitsbedürfnisse
- Physiologische Bedürfnisse
Nenne die Ziele der BWL
- Deskriptions- /Beschreibungsziel
- Explikations- /Erklärungsziel
- Norminatives Ziel / Handlungsempfehlungen
1.Was sind Güter? 2.Was ist ihr Grundproblem? 3.Wie ist ihre Einteilung?
- Güter dienen der Befriedigung von Bedürfnissen (stiften "Nutzen"), jedoch sind Bedürfnisse nie vollständig druch Güter zu befriedigen ("ungebegrenzte" Bedürfnisse)
- Unbegrenzten Bedürfnissen stehen begrenzte/ knappe Güter gegenüber
- Verfügbarkeit (freie/ knappe Güter), Materialität (materielle/ immaterielle), Verwendung im Wirtschaftsprozess (Konsumgüter/ Investitonsgüter), Verhältnis zu anderen Gütern (Komplementärgüter/ Substitutionsgüter)
Was ist das Ökonomische Prinzip?
"Bestmögliche Verwendung von Gütern >>> Stiftung des größtmöglichen Nutzens
Minimalprinzip (Aufwandsminimierung, Sparprinzip)
Maximalprinzip (Ertragsmaximierung, Ergiebigkeitsprinzip)
Klassifizierung von Unternehmen nach Branchen und Größe
- Branchen = primärer Sektor Landwirtschaft 1,5%, sekundärer Sektor Handwerk 24,4%, terziäer Sektor Dienstleistungen 75%
- Größe = Absatz"Stück", Mitarbeiter, Umsatz"Stück x Preis", Gewinn, Börsen Wert, Bilanzsumme
Ziele von Unternehmen
- Erfolgsziele: Produktivität, Rentabilität, Gewinn
- Soziale Ziele: Arbeitszufriedenheit, Sicherheit, soziale Absicherung, angemesse Bezahlung
- Finanzziele: Bilanzstruktur, Marktwert, Liquidität(Zahlungsfähigkeit)
- Produkt- Marktziele: Umsatz/ Marktanteile, Technologien, Kunden
- Ökologische Ziele: Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung
- Macht- Prestigeziele: Image, Unabhängigkeit, Tradition
Wie finde ich Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Gewinn und die Rentabilität heraus?
- Produktivität: Output/ Input (mengenmäßig)
- Wirtschaftlichkeit: Output/ Input (wertmäßig)
- Gewinn: Ertrag - Aufwand
- Rentabilität: Gewinn/ eingesetztes Kapital
Definiere die Zielbeziehungen (Komplementäre & Konkurrierende) und erkläre Effektivität & Effizienz
- Komplementäre Ziele = sich ergänzende Ziele
- Konkurrierende Ziele = komme ich dem einem Ziel näher, entfernt sich das eine mehr davon
- Effektivität = Maß der Zielerreichung (Doing the right things)
- Effizienz = Maß der Wirtschaftlichkeit der Zielverfolgung (Doing the things right)
Definiere den Shareholder- und Stakeholder Ansatz
- Shareholder- Ansatz = Eigenkapitalgeber=> Ziele definieren,
tragen unternehmerisches Risiko dafür steht ihnen der Unternehmenserfolg zu - Stakeholder- Ansatz = betroffen von Unternehmen=> haben Einfluss in Bezug auf die Ziele,
Umweltanalyse/ STEP- Analyse
Umwelt => Soziokulturelle- Technologische- Ökonomische- Politische Rahmenbedingungen (STEP)
Externe Anspruchsgruppen => FK- Geber, Lieferanten, Staat- Gesellschaft, Konkurrenz, Kunden
Interne Anspruchsgruppen/ Unternehmen=> EK- Geber, Eigentümer, Management, Mitarbeiter
Bedingungen Konstituve Entscheidungen
- grundlegende Ausgestaltung des Unternehmens
- selten/einmalig
- Im Fall von Änderungen => hoher Aufwand
- langfristig
Nenne die Standortfaktoren
- Unternehmensbezogen : STEP
- Produktionsbezogen : Grundstück, Verkehrswege, Entsorgung, Energie, IT, Personal
- Absatzbezogen : Nähe zu Kunden, Image, Kaufkraft, Wettbewerb
Welche Problematik kann sich bei der "Standortentscheidung" ergeben?
- Langfristigkeit (Risiko!), hohe Spezifität, hohe Investiotionssummen
- Vieldimensionales Zielsystem
- zum Teil schwer quantifizierbar
- fehlende Erfahrungen
- Geheimhaltungsbedürfniss
- Meinungsvielfalt
Nenne die Kriterien der "Rechtsformwahl"
- Finanzierung(EK/FK)
- Haftung
- Anzahl der Gesellschafter
- Mitbestimmt (MA)
- Mindestkapital
- Besteuerung
- Publizitätspflicht
- Aufwand für Gründung, Flexibilität
Unterscheide Personengesellschaft von Kapitalgesellschaft
Personengesellschaft : Die Gesellschafter einer Personengesellschaft haften regel,äßig und unbeschränkt (mit gesellscahftsvermögen und Privatvermögen). Die gesellschaft wird i.d.R. durch die Gesellschafter geleitet
Kapitalgesellschaft : Gesellschaft existiert unbefristet und unabhängig von den Gesellschaftern. Gesellschafter haften begrenzt. Kapitalgesellschaften handeln druch "Organe" (z.B. Leitung durch bestellte Geschäftsführer) => stärkere Trennung von Eigentum und Leistungsrechten
Nenne die Gestaltungsfreiräume in Gesellschaftsverträgen
- Gesellschaftsführung und Vertretung (Gesellschaftszweck)
- Haftungsverteilung im Innenverhältnis (wenn einer Scheiße baut wird er dafür belangt nicht seine Kollegen)
- Tätigkeitsvergütung (wer kriegt wieviel Geld)
- Abtretung von Geschäftsanteilen/ Ausscheiden von Gesellschaftern/ Nachfolge
Einzelunternehmer
- einfach/ keine Gründungsvorschriften kein Mindeskapital
- formlose Gründung (Familienname und Vorname)
- Einzelunternehmer (Inhaber) => trägt alleine Rechte & Pflichten, alleinge Entscheidungsbefugnis, trägt alleine das Risiko (unbeschränkte Haftung), verfügt frei über Gewinn
Offene Handelsgesellschaft OHG
- min. 2 Personen
- Personengesellschaft mit Handelsgewerbe
- kein Mindestkapital
- Alle Gesellschafter haften unbeschränkt und gesamtschuldnerisch (d.h. mit Privatvermögen und jeder kann belangt werden)
Kommanditgesellschaft KG
- ca 5 % in Deutschland
- Personengesellschaft mit Handelsgewerbe
- kein Mindestkapital
- besteht aus mindestens einem Komplementär und einen Kommandisten:
Komplementär => haftet unbeschränkt & gesamtschuldnerisch (meinst Geschäftsführung)
Kommandist => haftet nur bis zur Höhe seiner Einlage und ist niht zur Geschäftsführung & Vertretung berechtigt
Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
- (einer oder mehrere) Kapitalgesellschaft die durch einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag ensteht
- Mindestkapital 25.000€
- Haftung nur durch Geschäftsvermögen d.h. jeder Gesellschafter in Höher seiner Einlage
- Organe der GmbH: min ein Geschäftsführer, Gesellschafterversammlung, Aufsichtsrat
Haftungbeschränkte Unternehmergesellschaft UG ( "Mini GmbH")
- seit 2008, Sondernfrom der GmbH: vereinfachte Gründung druch Musterprotokoll für Gesellschaftsvertrag
- Mindestkapital : 1€
- beschränkte Haftung: mit dem Gesellschaftsvermögen der UG
- Unternehmer muss 1/4 des Jahresüberschusses in die Rücklage einzahlen. Sobald die 25.000€ gechafft sind => GmbH (umfirmieren)
Limited Company Ltd.
- Kapitalgesellschaft nach britischen Recht
- Mindestkapital 1 Pfund
- beschränkte Haftung ( nur in Gesellschaftsvermögen)
- schneller & kostengünstgere Gründung im Vergleich zu deutscher GmbH, UG
Aktiengesellschaft AG (1)
Aktiengesellschaft AG (2)
- Kapitalgesellschaft die durch einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag entsteht
- Gesellschaftsvertrag muss enthalten => Firma + Sitz + Namen der Gründungsgesellschafter, Gegenstand der Unternehmung, Mindestkapital 50.000 €, Zerlegung des Grundkapitals in Aktien und Merkmale dieser Aktien (Übertragbarkeit, Rechte), Anzahl der Vorstandsmitglieder
- Aktien sind frei handelbar
- AG haftete mit ihren Geschäftsvermögen, die Aktionäre maximal in Höhe ihrer Aktienanteile
- umfangreiche Publizitätspflicht- und Prüfungspflicht
- Nachteile =>=>=> Gründungafuwand, Anfangskapital, Organe an sich teuer, Mitbestimmungsrecht von vielen
Nenne die Organe einer Aktiengesellschaft
- Vorstand: Leitung des Unternehmen, Erstellung des Jahreabschlusses, Berichtspflicht gegenüber AR. (Aufsichtsrat)
- Aufsichtsrat: Bestellung des Vorstands, Kontrolle des U., Gehaltsfestsetzung, Feststellung des Jahresabschlusses, Hauptversammlung, Mitbestimmung bei zustimmungspflichtigen Geschäften
- Hauptversammlung: Entlastung von AR. und U., Kentnissnahme des Jahresabschlusses, Wahl des WP (Wirtschaftsprüfers), Verwendung des Gewinns
Societas Europea SE
- Vereinfachung von grenzüberschreitenden Fusionen und Betrieb
- Kapitalgesellschaft : Mindestkapital 120.000€ das in Aktien aufgeteilt ist
- es muss ein grenzüberschreitendes Element enthalten sein (Tochtergesellschaft muss in einem anderen Mitgliedstaat sein)
Mischform GmbH & Co. KG
- Sonderform der KG und somit eine Personengesellschaft
- die voll haftende Gesellschafterin(Komplementär) ist keine natürliche Person, sondern eine GmbH
- Intentionen : Haftungsrisiken für die hinter der Gesellschaft stehenden Personen begrenzt, steuerliche Aspekte, Möglichkeit externer Geschäftsführung, Kontinuität (GmbH stirbt innen nicht)
1. Unternehmensverbindungen im heutigen Umfeld/ externe Ursachen 2. Motive/ Ziele von Verbindungen
- "Globalisierung"=> größere Märkte & steigender Wettbewerb
hohe Anwendungen für F&E (Forschung & Entwicklung)
verkürzung von Produktlebenszyklus (PLZ)
zunehmende Vernetzung zwischen Unternehmen
neue Möglichkeiten der Informations-/ und Kommunikationstechnik - Wachtum
Synergiennutzung (gemeinsame Protokolle, IT)
Risikostreuung
Systematisierung von Unternehmensverbindungen
- Nach Produktionsstufen: horizontal(alle die geliche Wertschöpfungsstufe z.B BMW & andere Autohersteller), vertikal (aufeinanderfolgende, von einander abhängige vertikale Kooperation)
- Nach Bindungsintensität: Kooperation (Erhaltung der rechtlichen Selbstständigkeit), Konzentration(geben wirtschaftliche Selbstständigkeit auf)