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Cartes-fiches
Familin als
»mehr oder minder offene, sich entwickelnde, zielorientierte und sich selbst regulierende soziale Systeme«, deren Entwicklung durch Interaktion und Kommunikation erfolgt.
4 Phasen der familienpsychologischen Diagnostik
Der Ist-Zustand wird vor der Intervention untersucht; dabei werden bereits die Ziele, die mit einer Intervention angestrebt werden, beachtet.
Die Diagnostik begleitet die Interventionsmaßnahmen. Erkenntnisse, die dabei gewonnen werden, können sowohl zu einer Anpassung der Interventionsmaßnahmen an den neuen Ist-Zustand führen als auch zu einer Neudefinition der Behandlungsziele.
Am Ende der Intervention wird geprüft, ob die Ziele erreicht wurden. Gegebenenfalls ergeben sich in dieser Phase neue Veränderungsziele.
Die Stabilität der erzielten Behandlungseffekte wird in Form einer Katamnese überprüft
10 Grunddimensionen nach Schneewind
Erkenntnistheoretische Annahmen: linear vs. zirkulär
linear-reduktionistischen Ansatz: Denken in einseitig gerichteten Wenn-dann- oder Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen
zirkulären Betrachtungsweise: auch Folgen des umsorgenden Verhaltens analysiert:
Typisch für den linearen Ansatz sind Fragen nach Ursachen. zirkulären Prozesses, sind offenere Fragen, die auch den Kontext einbeziehen
Begriffliche Orientierung: theoretisch vs. Nicht-theoretisch
Anwendungsschwerpunkt: Forschung vs. Praxis
Schwerpunkt der Analyse: strukturell vs. Prozessorientiert
Ebene der Diagnostik: individuell vs. Systembezoge
Repräsentationsmodus: verbal vs. Bildhaft-metaphorisch
Zeitperspektive: Vergangenheit vs. Gegenwart vs. Zukunf
Datenquelle: Insider vs. Outsider
Datenart: subjektiv vs. Objektiv
Erhebungs- und Auswertungsmodus: qualitativ vs. Quantitativ
Familienskalen
Beziehungsskalen
Skala 1: Zusammenhalt
Skala 2 : Offenheit
Skala 3: Konfliktneigung
Persönlichkeitsreifungsskalen
Skala 4: Selbstständigkeit
S.5: Leistungsorientierung
s.6: Kulturelle Orientierung
s7: Aktive Freizeitgestaltung
s8: Reliiöse Orientierung
Systemerhaltungsdimensionen
s9: Organisation
s10: Kontrolle
Faktorisierung der Skalen führte zu drei Sekundärfaktoren, die Schneewind (1987) mit »Positiv-emotionales Klima« (bestimmt durch die ersten drei Skalen sowie Organisation), »Anregendes Klima« (markiert durch F und G) sowie »Normativ-autoritäres Klima« (E, H, I und J) benannt hat.
TKI: Teamklima-Inventar (Brodbeck et al., 2000
44 Items und zielt auf das Klima für Innovation und Leistung in Arbeitsgruppen ab
theoretischen Rahmen stellt eine 4-Faktoren-Theorie dar, der zufolge sich bei der Teameffektivität und Innovation die beiden Aspekte Qualität und Quantität von Innovationen unterscheiden lassen.
Für die Qualität sind die beiden Faktoren »Vision« und »Aufgabenorientierung«, für die Quantität »partizipative Sicherheit« und »Unterstützung für Innovationen« maßgeblich. Diese vier Faktoren sollen mit insgesamt 13 Skalen gemessen wer
BILD
hohe interne Konsistenz und hohe Interkorrelation der Skalen