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I. K.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau verschiedene psychologische Tests und Skalen zur Erfassung von Verhaltensweisen, Zuständen und Interaktionen. Sie umfassen projektive Verfahren, Fragebögen und Analysemethoden wie den Gießen-Test, das Teamklima-Inventar und den Partnerschaftsfragebogen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die sich mit der Diagnostik und Analyse von sozialen Konstellationen, Partnerschaften und Teamdynamiken beschäftigen.
Flashcards
29
Students
2
Language
German
Category
Psychology
Level
University
Created / Updated
17.01.2017 / 11.08.2018

Flashcards

Familin als

»mehr oder minder offene, sich entwickelnde, zielorientierte und sich selbst regulierende soziale Systeme«, deren Entwicklung durch Interaktion und Kommunikation erfolgt.

4 Phasen der familienpsychologischen Diagnostik

 

  • Der Ist-Zustand wird vor der Intervention untersucht; dabei werden bereits die Ziele, die mit einer Intervention angestrebt werden, beachtet.

  • Die Diagnostik begleitet die Interventionsmaßnahmen. Erkenntnisse, die dabei gewonnen werden, können sowohl zu einer Anpassung der Interventionsmaßnahmen an den neuen Ist-Zustand führen als auch zu einer Neudefinition der Behandlungsziele.

  • Am Ende der Intervention wird geprüft, ob die Ziele erreicht wurden. Gegebenenfalls ergeben sich in dieser Phase neue Veränderungsziele.

  • Die Stabilität der erzielten Behandlungseffekte wird in Form einer Katamnese überprüft

10 Grunddimensionen nach Schneewind

 

  • Erkenntnistheoretische Annahmen: linear vs. zirkulär

    • linear-reduktionistischen Ansatz: Denken in einseitig gerichteten Wenn-dann- oder Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen

    • zirkulären Betrachtungsweise: auch Folgen des umsorgenden Verhaltens analysiert:

    • Typisch für den linearen Ansatz sind Fragen nach Ursachen. zirkulären Prozesses, sind offenere Fragen, die auch den Kontext einbeziehen

  • Begriffliche Orientierung: theoretisch vs. Nicht-theoretisch

  • Anwendungsschwerpunkt: Forschung vs. Praxis

  • Schwerpunkt der Analyse: strukturell vs. Prozessorientiert

  • Ebene der Diagnostik: individuell vs. Systembezoge

  • Repräsentationsmodus: verbal vs. Bildhaft-metaphorisch

  • Zeitperspektive: Vergangenheit vs. Gegenwart vs. Zukunf

  • Datenquelle: Insider vs. Outsider

  • Datenart: subjektiv vs. Objektiv

  • Erhebungs- und Auswertungsmodus: qualitativ vs. Quantitativ

 

Familienskalen

 

  • Beziehungsskalen

    • Skala 1: Zusammenhalt

    • Skala 2 : Offenheit

    • Skala 3: Konfliktneigung

  • Persönlichkeitsreifungsskalen

    • Skala 4: Selbstständigkeit

    • S.5: Leistungsorientierung

    • s.6: Kulturelle Orientierung

    • s7: Aktive Freizeitgestaltung

    • s8: Reliiöse Orientierung

  • Systemerhaltungsdimensionen

    • s9: Organisation

    • s10: Kontrolle

  • Faktorisierung der Skalen führte zu drei Sekundärfaktoren, die Schneewind (1987) mit »Positiv-emotionales Klima« (bestimmt durch die ersten drei Skalen sowie Organisation), »Anregendes Klima« (markiert durch F und G) sowie »Normativ-autoritäres Klima« (E, H, I und J) benannt hat.

TKI: Teamklima-Inventar (Brodbeck et al., 2000

 

  • 44 Items und zielt auf das Klima für Innovation und Leistung in Arbeitsgruppen ab

  • theoretischen Rahmen stellt eine 4-Faktoren-Theorie dar, der zufolge sich bei der Teameffektivität und Innovation die beiden Aspekte Qualität und Quantität von Innovationen unterscheiden lassen.

  • Für die Qualität sind die beiden Faktoren »Vision« und »Aufgabenorientierung«, für die Quantität »partizipative Sicherheit« und »Unterstützung für Innovationen« maßgeblich. Diese vier Faktoren sollen mit insgesamt 13 Skalen gemessen wer

  • BILD

  • hohe interne Konsistenz und hohe Interkorrelation der Skalen