Policy Analyse
Kernkompetenzen Policy Analyse, Assessment Politik UZH, HS16
Kernkompetenzen Policy Analyse, Assessment Politik UZH, HS16
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Cartes-fiches
Redistributive Poitik
Umverteilung zwischen verschiedenen Gruppen
Bsp. Steuer- oder Sozialpolitik
Hohes Konfliktpotenzial, weil sich alle betroffen fühlen durch die Beitragszahlung
(Typologie von Lowi)
Konstituierende Politik
Schaffund von neuen Institutionen oder Reformen von Institutionen
Bsp. neue Regulierungsbehörde
Geringe Sichtbarkeit in der öffentlichkeit
(Typologie nach Lowi)
Probleme in der Implementationsphase: Zielunklarheit
- Auftragsverständnis: unterschieldiche Auffassungen des eigentlichen Auftrages
- Handlung: Verschiedene Auffasungen darüber welche Handlungen zielführend sind
- Prioritäten: verschiedne Prioritätensetzung der Aufgaben in der Umsetzung
- Fortschrittsevaluation: Unterschiedliche Auffassung über die Entfernung vom Ziel
Policy-narratives
- Natur und den Ausmass des Problems, das die Policy lösen soll
- Ursachen des Problems
- Vermutliche Effekte der Policy auf das Problem
Policy-Framing
Die Art und Weise wie man ein Problem präsentiert. Welche Aspekte vom Problem und Lösung man wie in Szene setzt
Street-Level Bureaucracy
Auswirkungen auf die Personen die mit der direkten Umsetzung in Kontakt kommen oder sie ausführen müssen
Bsp. Polizei, welche die Einhaltung neur Verkehrsregeln kontrolieren muss
Drei verschiedene Dimensionen von Evaluationen nach Marsh and McConell
- Programmatischer Erfolg: Alles was im Zusammenhang mit dem Outcome in verbindung steht
Implementationsziel erreicht? - Verfahrensbezogener Erfolg: Im Zusammenhang mit den Impacts steht
Legitimität der Policy - Politischer Erfolg: Rückwirkungen auf die Politik
Einfluss auf den Erfolg von gewissen Parteien, Einfluss auf politische Diskussionen
Grundannahmen des Mülleimer Modells
- Akteure haben keine festen Präferenzen
- Akteure verstehen Entscheidungsprozesse nur teiweise
- Akteure nehmen nur ungregelmässig an Entscheidungen teil
Mülleimer Modell: Vier Strömungen die ein Entscheidungsfester öffnen
Problem, Lösung, Teilnehmer und Wahlmöglichkeit
Drei Strömungen des Multiple-Stream Ansatz
1. Problem-Strom: Probleme welche von verschiednen Akteuren an die Öffentlichkeit getragen werden und um Aufmerksamkeit werben. Fokkusierende Ereignisse können ein Problem ins Rampenlicht rücken (Bsp. Fukushima und Debatten um einen Atomausstieg)
2. Politik-Strom: Gesehnisse und Prozesse in der Politik
3. Policy-Strom: Strom der Ideen. Think-Tanks, Interessensvertreter, Stiftungen
Transivität der Präferenzen
Aus jeder Sicht können jedem Akteur klare Präferenzen zugeordnet werden können
A: kein Rauchverbot B: Verbot mit Aussnahmen C: totales Verbot
Für Akteur: A besser als C, B besser als A, B besser als C
Status Quo
gegewärtige Policy im Vetospieler Ansatz
Indiferenzkurve
Kreis um den Idealpunkt, der durch den Status Quo verläuft. Allle Optionen auf diesem Kreis sind für den Akteur gleich gut, wie der Status Quo
Vetospieler
Akteure dessen Zustimmung nötig ist, um den Status Quo (gegenwertige Policy) zu ändern
Grundannahmen der Pfadabhängigkeit
- Frühe Ereignisse sind besonders bedeutsam
- Der entscheid an Kreuzungspunkten verläuft zufällig und chaotisch
- Nach einem gewissen Kreuzungspunkt ist der weitere Verlauf relativ deterministisch
Vier verschiedne Formen von Policy-Wandel
- Revision: Policy-Veränderung durch ein neus Gesetz
- Kenversion: Policy bleibt stabil, der Zweck verändert sich jedoch (Bsp. Invalidenversicherung für "alte" Arbeitslose)
- Schichtung: Einführung einer neuen Policy, die neben der alten her läuft und die andere mit der Zeit ersetzen soll. (Bsp. Anreize für 3. Säule um AHV zu entasten)
- Drift: Eine stabile Policy verändert sich nicht, trotz veränderter Umstände. (Bsp. Prämienverbilligung und Krankenkassenprämien)
Gliederung von Policy-Überzeugungen
Deep Core: Grundsatzeinstellung, Vergleichbar mit Glauben oder Weltanschauung
änderung Praktisch unmöglich
Policy-Core: Strategien die Verfolgt werden um den im Deep Core definierten Zweck zu erreichen. Findet anwendung in Policy-Bereichen welche mit dieser Strategie verbunden sind
Sekundäre Aspekte: Instrumentelle Entscheide, finden punktuelle Anwendung und werden mit weniger starker überzeugungskraft verfolgt
Modell des Advocacy-Coalition-Ansatz
Stabile Parameter: Faktoren welche sich in einer erwarteten Form verhalten
Gelegenheitsstrukturen: Vegleichbar mit einem Policy-Window, also da zusammentreffen von Verschiednen Strömen aus Institutionen
Externe Ereignisse: Können verglichen werden mit fokussierenden Ereignissen
Ressourcen: Können ganz verschiedener Natur sein und sind nötig um eine Policy voran treiben zu können (Geld, Mobilisierung, öffentliche Meinung)
Funktionen von Evaluationen
- Legitimierung der Entscheidungsträger
- Überprüfung der Wirksamkeit einer Policy
- Wissenserweiterung
- Strategie zur Besänftigung der öffentlichen Debatte
Effektivitätmodelle einer Evaluation
Untersucht sich mit dem Wirkungsgrad der Policy
Zielorientierter Ansatz: Inwieweit wurden die Ziele der Policy erreicht?
Resultatorientierter Ansatz: Welche Wirkung hat die Policy?
Erklärungsorientierter Ansatz: Identifizierung der kausalen Effekte oder Rekonstruktion der Wirkungszusammenhänge
Ökonomische Modelle
Vorallem auf Kosten und Nutzen ausgelegt
Produktivitätsmodell: Mximierung des Verhältnis zwischen Output und Input
Effizienz-Modelle: Maximierung des Verhältnis zwischen Nutzen und Kosten
Akterusorientierte Modelle
Wie sind die Auswirkungen auf die Einzelnen Akteure zu werten
Kriterienorientierte Ansätze: Befriedigung der Bedürfnisse der Adressaten?
Stakeholderorientiert: Befriedigt die Policy die Bedürfnisse sowohl der Beteilignten als auch der Betroffenen?
"Gütekriterien" der Schweizerischen Evaluationsgesellschaft
Nützlichkeit: Die Evaluation muss den Informationsbedürfnissen des Auftraggebers entsprechen
Durchführbarkeit: Die Evaluation muss realistische, gut durchdacht, diplomatisch und kostenbewusst durchgeführt werden
Korrektheit: rechtliche und ethisch korrekte Durchführung, soll dem Wohlergehen der Beteiligten und Betroffenen gebührende Aufmerksamkeit schenken
Genauigkeit: gültige und verwendbare Informationen hervorbringen und vermitteln
Theorie der Policy-Diffusion und 3 Mechanismen
Einführung einer Policy wird beeinflusst von Entscheidungen in anderen Ländern
Policy- Lernen: Erfolgreiche Policies verbreiten sich schnell
Policy-Wettbewerb: Konkurenz um Ressourcen
Policy-Emulation: Policies werden von der Bevölkerung kaum wahr genommen, weil sie als Normalität empfunden werden
Policy Taxonomie nach Steuerungsprinzipien von Hoods und Magetts
Zentalität: Verhaltensveränderung soll durch Information herebigeführt werden
Die effektivität dieser Steuerung ist nicht belegt
Autorität: Direktes Vorschreiben von Verhaltensregeln
Dabei erreicht man selten eine Veränderung über die Vorgabe hinaus
Finanzen: negative so wie positive Anreize, Schwirigkeit der Festlegung der Höhe des Anreizes
Strukturen: Direkte Leistungserbringung des Staates
Gute Beispile Bildung oder Strassenbau, welche durch ander Steurungsprinzipien nicht erreichbar sind
Ordnungssystem von Politikstylen von Richardson
Strukturalisitische Politikmodelle
Konfliktlinien und Strukturen in der Gesellschaft sind entschiedend für die Ausgestaltung der Politik
sozioökonomische Schule: positive und negative sozioökonomische Entwwicklungen werden analysiert und Beeinflussen die Ausgestaltung von policies
der Cleavage-Ansatz: Es bestehen diverse Konfliktlinien in der Gesellschaft, welche sich verschiedne Parteien zu ihrem Thema machen und so die Politik beeinflussen
institutionalistische Modelle
Betonen die Bedeutung formeller und informeller Regeln und Normen, um die Ausgestaltung von Policies zu erklären.
klassische institutionalistische Ansätze
soziologischer institutionalismus
historischer institutionalismus
rational-choice Institutionalisms
Akteurszentrierte Politikmodelle
Politikgestaltung umfasst das Zusammenwirken zahlreicher Akteure auf verschiedenen Ebenen des politischen Systems.
Theoretische Argumente zur Erklärung staatlicher Akteure: Parteien sind rational und wollen ihren Einfluss vergrössern
Theoretische Argumente zur Erklärung der Rolle gesellschaftlicher Akteure: wie gewinnen sie Einfluss
Top-down und Bottom-up Prozesse bei der Implementierung einer Policy
Top-down: Die Politik gibt klare Ziele vor, welche möglichst getreu erreicht werden sollen. Jede abweichung wird analysiert und wenn möglich korrigiert. Street-Level Beaucracy wird dabei ausgeblendet
Bottom-up: Die Policy wird nicht sehr präzise formuliert, so dass auf der untersten Stufe individuelle Lösungen gesucht werden können und Umgesetzt. Street-Level Beaurocracy
Definiton von Gouvernance
nicht-hierarchische Koordination: Koordination von Akteuren in polit. System
basiert auf Notwendigkeit, Ressourcen auszutauschen, erfolgt mittels Verhandlungen über Policy-Ziele und Massnahmen.
Drei Formen von Gouvernance
Hierarchie: Dem Staat kommt eine zentrale Sterurungsfunktion zu
Wettbewerbssystem: basiert auf der Annahme das Güter auch ohne staatliche Intervention effektiv und effizient bereitgestellt werden können. Der Staat defniert dabei nur Spielregeln für den Wettbewerb
Verhandlungssystem: Auch hier geht man davon aus, dass Güter ohne stattliche Intervention hergestellt werden können, jedoch nicht basierend auf Wettbewerb sondern auf kooperation und koordination unter den Akteuren.
Idealtypische Gouvernance Modelle von Knill und Lenschow
Typologie basiert auf zwei Dimensionen:
kooperation zwischen staatlichen und privaten Akteuren
hierarchisch vs. nicht-hierarchiesch
Intervaentionalisitische Regulierung: hierarchisch und und Verantwortung bei staatlichen Akteuren
Regulierte Selbstregulierung: gesetzliche Vorgaben regeln, wie stark sich private Akteure bei der Ausgestalung der Policie beteiligen können
Koregulierung: Der Staat gibt nicht einfach Gesetzte vor sonder alles basiert auf der kooperation zwischen staatlichen und privaten Akteuren
Private Selbstregulierung: Ausgestaltung von Policies von privaten Akteuren
Halls unterschieldiche Formen von Politikwandel
Wandel erster Ordnung: Veränderung der Grundlegenden Ziele, Problemlösungsvorschläge und Problemwahrnehmung
Wandel zweiter Ordnung: bezieht sich auf die instrumentelle Ausgestaltung einer Policy
Wandel dritter Ordnung:Betrifft die genau Ausgestaltung eines Instruments (Wie hoch sollen die beiträge sein etc)
5 zentrale Aspekte die Konvergenz verursachen können
1) Folge von unabhängigen Problemlösungsaktivitäten. Z.b. unabhänige Reaktionen von Staaten auf
parallele Probleme
2) Umsetzung von internationalem Recht
3) Ausübung von Zwang bzw. Konditionalität. Gibt meist ein Austausch von wirtschaftlichen
Ressourcen als Gegenleistung für Einführung einer bestimmten Policy (z.b. Ausübung von
Konditionalität durch internationale Organisationen.)
4) Regulierungswettbewerb: Staaten passen regulative Instrumente und Standards an, um auf den
ökonomischen Druck zu reagieren. (setzt wirtschaftliche Integration voraus)
5) Transnationale Kommunikation: Konvergenz basiert einzig auf dem Austausch von Informationen
und der Kommunikation zwischen Ländern. lesson drawing Staaten lernen voneinander.
priming, framing, expander und container
priming ist das bereitstelen von Informationen um das Thema an die öffentlichkeit zu bringen.
framing ist dann der Prozess wie die Daten verarbeitet und präsentiert werden.
Der Akteur, der die Daten an die öffentlichkeit bringt ist der expander und derjenige der von der Verbreitung der Inforamtionen einen Schaden trage könnte und sich dagegen wehrt ist der container