Geologie Begriffe ISME

Geologie Memory der Passerelle ISME St. Gallen

Geologie Memory der Passerelle ISME St. Gallen


A. K.
Diese Lernkarten decken grundlegende geologische Begriffe und Prozesse für den Mittelschulbereich ab. Sie konzentrieren sich auf Gesteine, Verwitterung, Sedimente, Fließgewässer wie Flüsse und Gletscher, sowie Wüstenformen wie Dünen und Erosion. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die geologische Grundlagen verstehen und die Auswirkungen von Wasser, Wind und Eis auf die Erdoberfläche lernen möchten.
Karten
279
Lernende
19
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
04.01.2017 / 30.11.2022

Lernkarten

Flussterrasse

in aufsteigende Terrassen gegliederte Flussufer, bei regelmässigem Wechsel von Tiefen-/Seitenerosion

Flusskorrektion

Verlegung eines Flusses in ein künstliches Bett zum Schutz vor Hochwasser

Gletscherschliff

Gletschereis schleift Oberflächen zusammen mit losgelöstem Gestein ► Spur in Fliessrichtung

Gletschermilch

weisse Trübung des Wassers in Gletscherbächen, durch Schwebefracht erzeugt

Kar

von Gletschern geformtes, halbkugelförmiges Becken in der Mulde unter dem Firn des Gebirges

Karling

pyramidenförmiger Berg, entstanden durch Kare auf mehreren Seiten; z.B. Matterhorn

Karsee

See, der sich nach Abschmelzen des Gletschers im Kar bildet

Trogtal

vom Gletscher geformtes U-Tal mit breiter Sohle und steilen Wänden, aus V-Tal entstanden

Hängetal

Seitental eines Trogtals, dessen Sohle höher als die Sohle des Haupttals liegt nach der Gletscherschmelze

Schliffgrenze

Obergrenze der Schliffspuren in einem Tal, entspricht dem höchsten Eisstand

Rundhöcker

glaziale Erosionsform, Felsblock mit flacher, geschliffener Luv-Seite und steiler Lee-Seite

Drumlin

glaziale Ablagerungsform, Hügel aus Lockermaterial mit steiler Luv-Seite und flacher Lee-Seite

Gletschermühle

glaziale Erosionsform, Strudelloch im Gestein, das durch Schmelzwasserströme entstand

Moräne

unsortierter Schutt aus der Erosion des Gletschers, der unter, auf und um ihn abgelagert wird

Grundmoräne

auf dem Gletschergrund verschobener Schutt, meist feinkörnig, im Zehrgebiet

Mittelmoräne

Verbindung zweier Seitenmoränen, die beim Zusammenfluss zweier Gletscher entsteht

Seitenmoräne

Schutt seitlich des Gletschers, der von den Felswänden gestürzt ist oder abgeschliffen wurde

End-/ Stirnmoräne

meist sichelförmiger Moränenwall um die Gletscherzunge

Findling / erratischer Block

glaziale Ablagerungsform, Felsbrocken, der aufs Eis stürzte und im Zehrgebiet abgelagert wurde

Leitgestein

Bezeichnung für Findlinge, deren Herkunftsort aufgrund des Gesteins bekannt ist

Erdpyramide

glaziale Ablagerungsform, von Findlingen bedeckte Moränenpyramiden

Gletschertisch

Formation auf dem Gletscher, Felsbrocken schützt darunter liegende Eissäule

Sander

fluvioglazialer Schuttfächer; Ablagerung von Sedimenten talabwärts des Gletschertors

Talsee

See in glazial entstandenen Vertiefungen im Trogtal, entsteht nach Rückzug des Gletschers

Zungenbecken

Ende des Zehrgebiets, umgeben von der sichelförmigen Endmoräne

Zungenbeckensee

See, der sich im Zungenbecken bildet, wenn die Endmoräne das Schmelzwasser im Becken staut

Toteis

vom Gletscher abgespaltenes Eis, das unter Schutt begraben im Grundmoränengebiet liegt

Toteissee

kleiner See, der entsteht, wenn die Schuttdecke des geschmolzenen Toteises absinkt ► Mulde

Urstromtal

Tal, das entlang grosser Endmoränenwälle entstand, weil diese dem Wasser den Weg versperrten

glaziale Serie

Abfolge der vom Gletscher hinterlassenen Gebiete: Grundmoräne, Endmoräne, Sander

Lössdecke

Ablagerung der ausgeblasenen Staubanteile der Moränen in eisfreien Gebieten ► gute Böden

Nährgebiet

ganzjährig schneebedeckter oberer Teil eines Gletschers, wo es keine Schmelze gibt

Zehrgebiet

im Sommer schneefreier unterer Teil eines Gletschers, wo das blanke Eis abschmilzt

Gletscherzunge

unteres, langgezogenes Ende von Talgletschern

Permafrost

Untergrund mit Temperaturen unter 0° C für minstestens 1-2 Jahre; Polnähe und Hochgebirge

Permafrostbasis

Untergrenze des Permafrosts, bis max. 1500 m unter der Oberfläche in Sibirien

Permafrostspiegel

Obergrenze des Permafrosts, in wenigen Dezimetern bis Metern Tiefe

Auftauschicht

geringmächtige Schicht von der Oberfläche bis zum Permafrostspiegel, die im Sommer auftaut

Gletschertor

Stelle am Ende des Gletschers, wo das Schmelzwasser austritt

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