Geologie Begriffe ISME
Geologie Memory der Passerelle ISME St. Gallen
Geologie Memory der Passerelle ISME St. Gallen
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Flashcards
Tafelberg
grosse Zerstörungsform in der Wüste, mit scharf abfallenden Kanten, war Teil einer Schichttafel
Inselberg
Zerstörungsform in der Wüste, Endstadium des Tafelbergs bei fortschreitender Verwitterung
Düne
Ablagerungsform von in der Wüste, entsteht bei rollender Bewegung des Sandes durch den Wind
Längsdüne
grosse, lange Dünen mit Kamm in Windrichtung ► starker Wind aus gleicher / 180° Richtung
Sicheldüne / Barchan
sichelförmige, kleine Düne mit Sichelenden im Lee ► wie Querdüne, aber weniger Sand
Parabeldüne
sichelförmige Düne mit Sichelenden im Luv ► am Wüstenrand; Gras bremst die Enden
Sterndüne
grosse sternförmige Düne mit Spitze in der Mitte ► bei wechselnder Windrichtung
Querdüne
grosse, lange Düne mit Kamm quer zur Windrichtung ► mässiger Wind, viel Sand
Löss
aus verwittertem Sand entstandener Staub, der am Wüstenrand abgelagert wird ► fruchtbare Böden
Bach
kleines Fliessgewässer mit Abfluss von bis 20 m3/s
Fluss
grosses Fliessgewässer mit Abfluss von 20 bis 2000 m3/s
Strom
sehr grosses Fliessgewässer mit Mündung ins Meer und Abfluss von über 2000 m3/s
Einzugsgebiet
Bezeichnung für das Gebiet, das ein Fluss entwässert, von den Wasserscheiden begrenzt
Abfluss
Wasservolumen, das ein Fliessgewässer pro Sekunde passiert
Gefälle
Steilheit des Geländes
laminares Fliessen
parallele Bewegung von Wassermolekülen in Schichten (in einem Fliessgewässer)
turbulentes Fliessen
wirbelförmige Bewegung von Wassermolekülen (in einem Fliessgewässer)
Stromstrich
Linie der höchsten Fliessgeschwindig-keit im Fliessgewässer ► höchste Erosionskraft
Flussfracht
Material, das ein Fliessgewässer mitführt ► Lösungsfracht, Schwebfracht, Geröllfracht
Tiefenerosion
„Eingraben“ eines Fliessgewässers in sein Bett ► Erosion oder Abrasion (Abschleifen durch Geröllfracht)
Seitenerosion
Verbreiterung von Fliessgewässern ► Uferhänge werden untergraben, stürzen immer wieder ein
Erosionsbasis
Höhe der Fluss-mündung ü. M., tiefstmögliche Erosionshöhe ► absolut: 0 m ü. M.; regional anders
V-Tal
v-förmiges Flusstal, typisch für starke Tiefenerosion im Lockergestein bei steilem Gefälle
Schlucht
Flusstal mit fast senkrechten Flanken, typisch für hohe Abrasion bei steilem Gefälle
Sohlental
Flusstal mit breiter Talsohle, typisch für starke Seitenerosion bei flachem Gefälle
Schotterdecke
Schicht von Flusssedimenten, die sich am Flussbett ablagern
Mäander
bogenförmige Krümmungen im Flusslauf, entsteht bei Hindernissen im Flusslauf ► Erosion seitlich
Prallhang
dem Stromstrich zugewandtes Ufer eines Mäanders, fällt steil ab ► hohe Erosion und Fliessgeschw.
Gleithang
vom Stromstrich abgewandtes Ufer eines Mäanders, flaches Gefälle ► tiefe Fliessgeschw. und Ablagerung
Flussmäander
mäandrierender Fluss ohne Tiefenerosion ► nur das Waser mäandriert
Mäandertal
mäanderförmiges Tal, das bei Seiten- und Tiefenerosion entsteht ► Mäander graben sich in Untergrund
Altwasser
Stehgewässer; Überbleibsel einer Mäanderschlinge in einem Flussmäander
Umlaufberg
Hügel/Berg: Überbleibsel einer Mäanderschlinge in einem Mäandertal
Kompetenz
Vermögen eines Fliessgewässers, Flussfracht zu transportieren ► steigt mit Gefälle und Geschwind.
Schwemmfächer
Ablagerungen von Flussfracht, die bei plötzlich flachem Gefälle und tiefer Geschwindigkeit entstehen
Delta
Schwemmfächer, die in ein stehendes Gewässer abgelagert werden
antezedentes Tal
Tal in einem Gebirge, das vor dem Gebirge bestand ► Tiefenerosion kompensierte Hebung
Dammfluss
Fluss mit Wasserspiegel, der wegen Ablagerung im Mündungsbereich höher als die Talsohle liegt
rückschreitende Erosion
passiert bei Senkung der Erosionsbasis ► Gefälle wird flussaufwärts steiler ► stärkere Erosion
Flussanzapfung
Verschiebung von Wasserscheiden durch rückschreitende Erosion ► Fluss zapft rückwärts anderen an