Zellbio - Passerelle
Zellbiologie Passerelle 15/16
Zellbiologie Passerelle 15/16
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Lernkarten
Nucleinsäure
= Makromoleküle -> aus 4 versch. Bausteinsorten
- 2 Arten: DNA und RNA -> verschieden im Molekülbau und ihre Aufgaben
- DNA: Desoxyribonucleinsäure -> im Zellkern, Informationspeicher -> gesamte Erbinformation
- RNA -> Ribonucleinsäure -> Infoüberträger bei Ablesung und Nutzung der in DNA gespeicherte Information für Steuerung der Zelle
Stärke
Cellulose
= Energiespeicher
= von Pflanzen als Baumaterial für Zellwände hergestellt
Traubenzucker
= Glucose, C6H12O6 , Energieträger, Einfachzucker
- Ausgangsstoff für herstellung vieler organischer Stoffe
-> Bausteine der Vielfachzucker Stärke und Cellulose
Herstellung Traubenzucker
- autotrophen Pflanzen -> durch Fotosynthese = mit Sonnenenergie und CO2 und H2O
- 6 CO2 + 6 H2O -> Lichtenergie -> C6H12O6 + 6 O2
- Kohlendioxid + Wasser -> Traubenzucker + Sauerstoff
Zellatmung
- Oxidation des Traubenzuckers = Energie
- vollständige Oxidation -> Entstehung Wasser und Kohlendioxid und Energie wird frei
- frei werdene Energie => für Aktivität und für endotherme Vorgänge genutzt
Fruchtzucker
= Einfachzucker, Fructose, C6H12O6
-> aus gleichen Atomen wie Traubenzucker -> aber anders verknüpft
Rohrzucker
= Saccharose, aus Zuckerrohr (Haushaltszucker)
- Doppelzucker -> 1 molekül Traubenzucker und 1 Molekül Fruchtzucker
Stärke
- Verzweigte / unverzweigte Ketten bis zu 100'000 Glucose- Moleküle
- als Reservestoff für Pflanzen
- für Mensch/Tier: nebst Fette wichtigste Energieliferant
- -> Makromolekül im Verdauungssystem von Enzymen in T-Zucker-Moleküle gespalten
Cellulose
- unverzweigte Ketten bis zu 10'000 T-Zucker, durch andere Bindung verknüpft als bei Stärke -> andere Enzym für Spaltung nötig
- von Pflanzen als Baumaterial hergestellt -> für Zellwände (Holz: 60% Cellulose)
- Mensch und Tier: dieser Enzym fehlt -> unverdaulich -> darin verbundene Zucker nicht aufgenommen werden
- Grassfresser Kühe -> im Magen beherbergte Bakterien knacken dies für sie
Lipide
- uneinheitliche Gruppe von Verbindungen mit ähnlichen Lösungseigenschaften: wasserunlöslich, löslich mit lipophilen Lösungsmitteln -> Benzin, Acetion
Verwendung der Fette
- bei Verdauung in ihre Bausteine Glycerin und Fettsäuren zerlegt
- als Energieträger abgebaut oder in andere organsichen Stoff umgewandelt oder zu körpereigene fetten zusammengebaut
- Mensch: Fette in Kohlenhydrate umgewandelt oder umgekehrt -> Fettpolster auch bei Fettfreier Ernährung möglich
- = unerlässliche Bestandteile der Nahrung
Molekülbau Eiweisses
- Makromoleküle aus Aminosäuren-Moleküle
- -> Unterscheidung: Peptide = <100 Aminosäuren; >100 Aminosäuren = Proteinen
- 20 versch. Aminosäuren-sorten als Bausteine -> abkürzung 3 Bstb.
- jede Eiweiss -> definierte Zusammensetzung und Sequenz -> Zahl, Art und Reihenfolge = Primärstruktur
- Sekundärstruktur: regelmässige Faltung/Spiralisierung gewisser Bereiche -> Faltblattartig/Helix
- Teritärstruktur: Gestalt des ganzen Eiweissfadens
- Form des Eiweiss = entscheidend für seine funktion; gewisse vorgänge beruht auf bestimmte bewegung
Aminosäuren
- enthalten C-, H-, O-, und N-Atome
- bestehen aus einem Standardteil + Rest je nach Aminosäure verschieden
- Standardteil: 2 Bindungsstellen -> über dies 2 weitren AS veknüpft
Denaturierung Eiweiss
beim Wärmung/Änderung in chem. Zusammensetzung der Umgebung
- -> Änderung räumliche Struktur eines Proteins
- -> verliert seine Wirkung
- = Eiweiss wird denaturiert -> dabei nicht gespalten -> Primärstruktur unverändert, wirkung verloren
Aufgaben Eiweisses
- katalysieren als Enzyme von biochemischen vorgängen -> für jede Reaktion -> bestimmte Enzym
- wichtigste Baustoffe der Zelle -> Sturkurproteine stützen Zellen und Geweben
- ermöglicht Bewegungen -> als Motorproteine aktiv gegen andere Eiweiss-Elemente verschieben
- binden und tranportieren als Transportproteine
- als Botenstoffe (Hormone) -> zur Steuerung
- Als Antikörtper an der Bekämpfung von Krankheitserregern
Molekülbau Nucleinsäure
- fadenförmige Makromoleküle aus vielen Bausteinen -> Nucleotide
- 4 versch. Nucleotide: A, C, G, T
Aufgabe der DNA
- enhält Info für Entwicklung, Bau, Betrieb des ganzen Lebewesen = Erbinfo
- Info steckt in Sequenz der 4 Nucleotid-Sorten
- in jeder Zelle die ganze Erbinfo vorhanden
- Abschnitt der DNA -> Info für bestimmtes Merkmal = Gen
- 1 Gen: v. 300 - 3000 Nucleotide -> 1.Mensch-Zelle: etwa 30'000 Gene
- Im Zellkern aufbewahrt -> dies nicht verlassen
- für Steuerung der Zelle -> versch. Typen von RNA benötigt
RNA, RNA Molekül
- aus 4 versch. Nucleotidensorten
- jede Zelle -> mehrere Typen von RNA mit unterschiedlcihen Aufgaben
- RNA-Molekül: im Kern durch abschreiben eines Gen gebildet