Zellbio - Passerelle

Zellbiologie Passerelle 15/16

Zellbiologie Passerelle 15/16


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Zellbiologie für die Mittelschule. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von Molekülen wie DNA, RNA und Eiweißen, sowie die Bedeutung von Stoffen wie Aminosäuren, Traubenzucker und Fetten. Die Karteikarten erklären auch die Zusammensetzung und Aufgaben von Makromolekülen sowie die Bedeutung von Zellatmung und Stoffwechsel. Ideal für Schüler, die ihr Verständnis der biologischen Grundlagen vertiefen möchten.
Karten
58
Lernende
16
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
02.01.2017 / 14.12.2025

Lernkarten

Nucleinsäure

= Makromoleküle -> aus 4 versch. Bausteinsorten

  • 2 Arten: DNA und RNA -> verschieden im Molekülbau und ihre Aufgaben
  • DNA: Desoxyribonucleinsäure -> im Zellkern, Informationspeicher -> gesamte Erbinformation
  • RNA -> Ribonucleinsäure -> Infoüberträger bei Ablesung und Nutzung der in DNA gespeicherte Information für Steuerung der Zelle

 

Stärke

Cellulose

= Energiespeicher

= von Pflanzen als Baumaterial für Zellwände hergestellt

Traubenzucker

= Glucose, C6H12O6 , Energieträger, Einfachzucker

- Ausgangsstoff für herstellung vieler organischer Stoffe

-> Bausteine der Vielfachzucker Stärke und Cellulose

Herstellung Traubenzucker

  • autotrophen Pflanzen -> durch Fotosynthese = mit Sonnenenergie und CO2 und H2O
  • 6 CO2 + 6 H2O -> Lichtenergie -> C6H12O6 + 6 O2
  • Kohlendioxid + Wasser -> Traubenzucker + Sauerstoff

Zellatmung

  • Oxidation des Traubenzuckers = Energie
  • vollständige Oxidation -> Entstehung Wasser und Kohlendioxid und Energie wird frei
  • frei werdene Energie => für Aktivität und für endotherme Vorgänge genutzt

Fruchtzucker

= Einfachzucker, Fructose, C6H12O6

-> aus gleichen Atomen wie Traubenzucker -> aber anders verknüpft

Rohrzucker

= Saccharose, aus Zuckerrohr (Haushaltszucker)

- Doppelzucker -> 1 molekül Traubenzucker und 1 Molekül Fruchtzucker

Stärke

  • Verzweigte / unverzweigte Ketten bis zu 100'000 Glucose- Moleküle
  • als Reservestoff für Pflanzen
  • für Mensch/Tier: nebst Fette wichtigste Energieliferant
  • -> Makromolekül im Verdauungssystem von Enzymen in T-Zucker-Moleküle gespalten

Cellulose

  • unverzweigte Ketten bis zu 10'000 T-Zucker, durch andere Bindung verknüpft als bei Stärke -> andere Enzym für Spaltung nötig
  • von Pflanzen als Baumaterial hergestellt -> für Zellwände (Holz: 60% Cellulose)
  • Mensch und Tier: dieser Enzym fehlt -> unverdaulich -> darin verbundene Zucker nicht aufgenommen werden
  • Grassfresser Kühe -> im Magen beherbergte Bakterien knacken dies für sie

Lipide

  • uneinheitliche Gruppe von Verbindungen mit ähnlichen Lösungseigenschaften: wasserunlöslich, löslich mit lipophilen Lösungsmitteln -> Benzin, Acetion

Verwendung der Fette

  • bei Verdauung in ihre Bausteine Glycerin und Fettsäuren zerlegt
  • als Energieträger abgebaut oder in andere organsichen Stoff umgewandelt oder zu körpereigene fetten zusammengebaut
  • Mensch: Fette in Kohlenhydrate umgewandelt oder umgekehrt -> Fettpolster auch bei Fettfreier Ernährung möglich
  • = unerlässliche Bestandteile der Nahrung

Molekülbau Eiweisses

  • Makromoleküle aus Aminosäuren-Moleküle
  • -> Unterscheidung: Peptide = <100 Aminosäuren; >100 Aminosäuren = Proteinen
  • 20 versch. Aminosäuren-sorten als Bausteine -> abkürzung 3 Bstb.
  • jede Eiweiss -> definierte Zusammensetzung und Sequenz -> Zahl, Art und Reihenfolge = Primärstruktur
  • Sekundärstruktur: regelmässige Faltung/Spiralisierung gewisser Bereiche -> Faltblattartig/Helix
  • Teritärstruktur: Gestalt des ganzen Eiweissfadens
  • Form des Eiweiss = entscheidend für seine funktion; gewisse vorgänge beruht auf bestimmte bewegung

Aminosäuren

  • enthalten C-, H-, O-, und N-Atome
  • bestehen aus einem Standardteil + Rest je nach Aminosäure verschieden
  • Standardteil: 2 Bindungsstellen -> über dies 2 weitren AS veknüpft

Denaturierung Eiweiss

beim Wärmung/Änderung in chem. Zusammensetzung der Umgebung

  • -> Änderung räumliche Struktur eines Proteins
  • -> verliert seine Wirkung
  • = Eiweiss wird denaturiert -> dabei nicht gespalten -> Primärstruktur unverändert, wirkung verloren

Aufgaben Eiweisses

  • katalysieren als Enzyme von biochemischen vorgängen -> für jede Reaktion -> bestimmte Enzym
  • wichtigste Baustoffe der Zelle -> Sturkurproteine stützen Zellen und Geweben
  • ermöglicht Bewegungen -> als Motorproteine aktiv gegen andere Eiweiss-Elemente verschieben
  • binden und tranportieren als Transportproteine
  • als Botenstoffe (Hormone) -> zur Steuerung
  • Als Antikörtper an der Bekämpfung von Krankheitserregern

Molekülbau Nucleinsäure

  • fadenförmige Makromoleküle aus vielen Bausteinen -> Nucleotide
  • 4 versch. Nucleotide: A, C, G, T

Aufgabe der DNA

  • enhält Info für Entwicklung, Bau, Betrieb des ganzen Lebewesen = Erbinfo
  • Info steckt in Sequenz der 4 Nucleotid-Sorten
  • in jeder Zelle die ganze Erbinfo vorhanden
  • Abschnitt der DNA -> Info für bestimmtes Merkmal = Gen
  • 1 Gen: v. 300 - 3000 Nucleotide -> 1.Mensch-Zelle: etwa 30'000 Gene
  • Im Zellkern aufbewahrt -> dies nicht verlassen
  • für Steuerung der Zelle -> versch. Typen von RNA benötigt

RNA, RNA Molekül

  • aus 4 versch. Nucleotidensorten
  • jede Zelle -> mehrere Typen von RNA mit unterschiedlcihen Aufgaben
  • RNA-Molekül: im Kern durch abschreiben eines Gen gebildet

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