Naturwissenschaften Promotionsprüfungen

Naturwissenschaften Promotionsprüfungen 2016 AKAD College

Naturwissenschaften Promotionsprüfungen 2016 AKAD College


R. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen für Mittelschüler. Sie decken Themen wie Zellbiologie, Proteinsynthese, Gewebetypen, Hormone und ihre Wirkungen sowie genetische Prozesse ab. Besonders hervorgehoben werden die Funktionen von mRNA, Aminosäuren, Ribosomen und Hormonen im Körper. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis der biologischen Zusammenhänge erlangen möchten.
Karten
91
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
02.01.2017 / 03.03.2021

Lernkarten

Hormondrüsen, Hormone und ihre Wirkung

Bauchspeicheldrüse

WICHTIG FÜR DIE PROMOTIONSPRÜFUNG

Hormondrüse: Bauchspeicheldrüse


Hormon: Insulin
Wirkung: v Blutzucker, ^ Glykogensynthese

Hormon: Glukagon
Wirkung: ^ Blutzucker, ^ Glykogenabbau

Hormondrüsen, Hormone und ihre Wirkung

Nebennierenrinde und Nebennierenmark

WICHTIG FÜR DIE PROMOTIONSPRÜFUNG

Hormondrüse: Nebennierenrinde


Hormon: z.B. Glukocorticoide,
Wirkung: ^ Eiweiss- und Fettabbau

Hormon: z.B. Cortisol
Wirkung: v Entzündungen u. Immunreaktionen

Hormon: Mineralocorticoide
Wirkung: Mineralstoff- und Wasserhaushalt

Hormondrüse: Nebennierenmark

Hormon: Adrenalin
Wirkung: ^ Sympathikuswirkung

Hormondrüsen, Hormone und ihre Wirkung

Eierstock - Follikel und Gelbkörper

Hormondrüse: Eierstock - Follikel


Hormon: Östrogene (Östradiol)
Wirkung: ^ Sek. weibl. Geschlechtsmerkmale, ^ Aufbau der Gebärmutterschleimhaut

Hormondrüse: Gelbkörper

Hormon: Gestagene (Progesteron)
Wirkung: ^ Sekretion in der Gebärmutter

Hormondrüsen, Hormone und ihre Wirkung

Hoden

Hormondrüse: Hoden


Hormon: Androgene (Testosteron)
Wirkung: ^ Sek. männl. Geschlechtsmerkmale

 

Welche vier Arten von Grund-gewebetypen gibt es?

  • Epithelgewebe
  • Binde- und Stützgewebe
  • Muskelgewebe
  • Nervengewebe

Merkmale, Typen und Beispiele und Funktion

Epithelgewebe

Merkmale:
Epithelgewebe sind kompakte Zellverbände an äusseren oder inneren Oberflächen. Allen Epithelien gemein ist ihre Polarität: Sie haben eine nach aussen und eine nach innen gerichtete Seite und bilden eine aktive Schnittstelle zwischen zwei Milieus. Sodient beispielsweise das Darmephitel als Schnittstelle zwischen dem Darminhalt und dem Blutkreislauf. Aktiv ist diese Schnittstelle, weil der Transport von Nährstoffen durch das Epithel unter Verbrauch von Energie stattfindet.

Epithelien enthalten weder Blutgefässe Noch Nerven. Ihre Zellen werden durch Diffusion aus dem Nachbargewebe versorgt.

Typen und Beispiele
Epithelgewebe werden grob in Oberflächen- und Drüsengewebe unterteilt, wobei die Übergänge fliessend sind. Beispiele für Epithelgewebe sind:

  • Haut: Schutfunktion
  • Lungenepithel: Gasaustausch
  • Darmschleimhaut: Aufnahme von Nährstoffen aus dem Nahrungsbrei
  • Nasenschleimhaut: Schleimsektretion, Beteiligung an der Geruchswahrnehmung
  • Magenwand: Schleimsekretion, Produktion der Bestandteile von Magensäure.

Funktion:
Epithelien können schützen (Haut), Stoffe aufnnehmen (Darm) oder abgeben (Drüsen) und sind entsprechend gebaut.

Merkmale, Typen und Beispiele und Funktion

Binde- und Stützgewebe

Merkmale:
Binde- und Stützgewebe bestehen aus den eigentlichen Gewebszellen und viel Zwischenzellsubstanz, die meist von den Zellen produziert wird und in die Bindegewebsfasern aus Eiweissen eingelagert sein können.

Typen und Beispiele:
Es gibt folgende Haupttypen:

  • Bindegewebe:
    • Lockeres Bindegewebe: bindet Epithelien an darunter liegende Gewebe und hält so die Organe an Ort und Stelle. Es füllt beispielsweise den Raum zwischen Haut und Muskulatur.
    • Straffes Bindegewebe: Sehnen, die Muskeln am Knochen befestigen, und Bänder, die an den Gelenken Knochen miteinander verbinden.
    • Fettgewebe: dient als Polster und Isolierung des Körpers, Energiespeicher in Form von Fett.
    • Blut: flüssige Sonderform des Bindegewebes, wird aufgrund seiner Zwischenzellsubstanz (Plasma) zu den Bindegeweben gezählt.
  • Stützgewebe:
    • Knorpel: bildet einen Teil des Skeletts und dient oft als Polster, beispielsweise in den Bandscheiben zwischen den Wirbeln.
    • Knochen: ist mineralisiertes Bindegewebe und bildet den anderen Teil des Skeletts.

Funktion: Die wichtigste Aufgabe dieser Gewebe ist, andere Gewebe zu verbinden und zu stützen:

  • Bindegewebe verbinden andere Gewebe oder dienen als Grund- und Speichergewebe (Fettgewebe).
  • Stützgewebe, d.h. Knorpel und Knochen, bilden das Skelett.


 

Merkmale, Typen und Beispiele und Funktion

Muskelgewebe

Merkmale:
Alle Arten von Bewegung des Körpers werden von Muskeln ausgeführt. Alle Muskelzellen bestehen aus Filamenten, die aus den Proteinen Aktin und Myosin aufgebaut sind. Das Zusammenwirken dieser beiden Proteine ermöglicht  die Kontraktion der Muskeln.

Typen und Beispiele:
Man unterscheidet:

  • Glatte Muskulatur: Muskulatur der inneren Organe wie Verdauungstrakt, Harnblase, Arterien, besteht aus einkernigen, spindelförmigen Muskelzellen.
  • Quergestreifte Muskulatur: gesamte Skelettmuskulatur, besteht aus vielkernigen quergestreiften Muskelfasern.
  • Herzmuskulatur: besteht aus verzweigten einkernigen, quergestreiften Muskelfasern.

Funktion:
Muskelgewebe kann sich aktiv verkürzen und dient dadurch der Bewegung.
 


 

Merkmale, Typen und Beispiele und Funktion

Nervengewebe

Merkmale:
Das Nervengewebe der Wirbeltiere besteht aus den Nervenzellen und den Gilazellen. Nervenzellen haben Fortsätze, Axone, die bis zu 1 m lang werden. Ihre Zellkörper befinden sich zum grossen Teil in Hirn und Rückenmark und bilden die graue Substanz. Die langen Fortsätze der Nervenzellen sind zu Nerven gebündelt.

Typen und Beispiele:
Das grösste Nervengewebe ist das Gehirn, das in etwa zur Hälfte aus Gliazellen besteht. Auch das Rückenmark besteht zum grossen Teil aus Nervengewebe.

Funktion:
Die Aufgabe der Nervenzellen ist die elektrische und chemische Reizweiterleitung. Die Gliazellen dienen der elektrischen Isolation der Axone und sind an der Weiterleitung der elektrischen Impulse beteiligt. Sie dienen auch als Nähr- uns Stützgewebe. Das Nervensystem leitet Reize in Form von elektrischen und chemischen Impulsen durch den Körper.

Was bedeutet Diffusion?

Ist ein Konzentrationsausgleich.

Die Diffusion kann man gut beobachten, wenn man einen Teebeutel in ein Glas Wasser hängt. Die Farbe/der Tee verteilt sich im ganzen Glas.

Was bedeutet Osmose?

Ist ebenfalls ein Konzentrationsausgleich, jedoch durch eine semipermeable (halbdurchlässige) Membran.

Beispiel: Ein Salzwasserfisch. In seiner Umgebung ist wesentlich mehr Salz, als in seinem Körper. Deswegen wird ihm das Wasser, das er besitzt durch seine Haut entzogen. Der Salzwasserfisch muss also das Wasser das ihn umgibt trinken, um nicht zu verdursten. 

Klingt unlogisch, aber das Natriumchlorid, also das Salz das er Trinkt, spaltet er in Natrium und Chlorid, also die Einzelbestandteile und scheidet sie wieder aus. 

Der Süsswasserfisch ist Hypertonisch und seine Umgebung Hypotonisch. Das heisst, der Fisch enthält mehr Salze als seine Umgebung. Seine Membran lässt also das Wasser hindurch, sodass der Fisch quasi aufquellen und platzen würde. Deswegen, muss er regelmässig Harn ablassen, um nicht komplett aufzuplatzen. 

Salzwasserfische müssen trinken, süsswasserfische nicht. 

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