Pharmakologie
Antiinfektiva, Zytostatika, Hormone/endokrines System,
Antiinfektiva, Zytostatika, Hormone/endokrines System,
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Cartes-fiches
Diabetes Typ 1:
Insulin fehlt komplett.
Diabetes Typ 2:
Insulinproduktion ist vermindert oder das Insulin wirkt zu wenig.
Nenne die Indikation für die Gabe von Schilddrüsenhormonen.
Hypothyreose -> Schilddrüsenunterfunktion
Nenne die Indikation für die Gabe von Thyreostatika.
Hyperthyreose -> Schilddrüsenüberfunktion
Schilddrüsenhormon: Präparat?
Eltroxin, Euthyrox, Tirosint
(Einnahme: morgens, nüchtern, 30 Min vor dem Früstück)
Thyreostatika: Präparat?
Néo-Mercazole, Propycil
Typische Wirkung von Thyreostatika?
Hemmen die Hormonbildung und Hormonfreisetzung in der Schilddrüse.
(meist durch Hemmung der Iod-Aufnahme in der Schilddrüse,
selten durch Zerstörung des Schilddrüsengewebe durch radioaktives Iod)
Wirkstoff ist kein Hormon!
Symptome Hypothyreose?
- Verlangsamung aller körperlichen, geistigen und psychischen Funktionen
- Kälteintoleranz
- Müdigkeit
- Obstipation,
- Gewichtszunahme trotz wenig Appetit
- psychomotorische Verlangsamung
- im Kindesalter: Wachstumsstörungen und Störungen der geistigen Entwicklung
Symptome Hyperthyreose?
- beschleunigte Stoffwechselvorgänge
- motorische Unruhe
- Zittern
- erhöhte Temperatur
- Schweissausbrüche
- Gewichtsverlust trotz grossem Appetit
- Tachykardie
- Diarrhoe
- Exophthalmus (à Bulbus des Auges tritt aus Augenhöhle hervor & erweiterte Lidspalte)
Symptome einer Überdosierung von Schilddrüsenhormonen?
Symptome einer Hyperthyreose:
- beschleunigte Stoffwechselvorgänge
- motorische Unruhe
- Zittern
- erhöhte Temperatur
- Schweissausbrüche
- Gewichtsverlust trotz grossem Appetit
- Tachykardie
- Diarrhoe
- Exophthalmus (à Bulbus des Auges tritt aus Augenhöhle hervor & erweiterte Lidspalte)
Nenne die zwei wichtigsten Substanzklassen bei der medikamentösen Therapie mit weiblichen Sexualhormonen.
Gestagentherapie und Estrogentherapie
Welche Substanzklasse der weiblichen Sexualhormone verursacht mehr Nebenwirkungen? Nenne die wichtigsten Nebenwirkungen.
Estrogentherapie:
- erhöhtes thromboembolisches und kardiovaskuläres Risiko
- möglicherweise erhöhtes Risiko für Endometrium- (Tumor der Uterusschleimhaut) und Mammakarzinom
- Kopfschmerzen, Spannungsgefühle in den Brüsten, Gewichtszunahme,usw.
Typische Indikation & eine Präparat für Estrogen, Gestagen und ein Kombinationspräparat.
Gestagentherapie: Norlevo (Pille danach), Cerazette (Mini-Pille)
Estrogentherapie: Estrofem
Orale Antikonzeptiva: Yasmin
Antikonzeptiva: Dreimonatsspritze (Depo-Provera), transdermale Systeme (Evra), Hormonimplantat mit Wirkungsdauer von 3 Jahren (Implanon)
Abtreibungspille: Mifegyne
Antikonzeptiva =
Medikamente zur Empfängnisverhütung.
Wie wirken Antikonzeptiva?
wirken meist als Ovulationshemmer (= verhindern den Eisprung) &
verändern die Gebärmutterschleimhaut und den Zervikalschleim.
Da täglich Estrogene und Gestagene eingenommen werden, schüttet die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) vermindert Gonatropin aus à Eireifung und Eisprung nicht mehr möglich.
Unterschied <Pille danach> und Abtreibungspille?
Die Pille danach ist eine rezeptfreie Notfallverhütung.
Die Abtreibungspille darf nur bis am 49. Tag nach Beginn der letzten Periode eigesetzt werden und ist verschärft rezeptpflichtig. Wirkstoff: Anti-Progesteron.
Gestagentherapie: Indikation?
- Postkoitale Empfängnisverhütung (Pille danach)
- Depot-Antikonzeptiva
- Hormonsubstition nach Menopause in Kombination mit Estrogen
- Fortgeschrittene Uterus- und Mammakarzinome
- Dysmenorrhö und prämenstruelle Beschwerden
- Empfängnisverhütung in Kombination mit Estrogen
Estrogentherapie: Indikation?
- Klimakterische Beschwerden infolge Estrogenmangel
- Vaginalatrophie (dünne/trockene Vaginalschleimhaut)
- Empfängnisverhütung in Kombination mit Gestagen
- Ovarialinsuffizienz
- Beim Mann: Prostatakarzinom
Unterschied H1- und H2- Antihistaminika?
H1-Antihistaminika: wirkt bei allergischen Reaktionen.
H2-Antihistaminika: wird bei Magenulzera eingesetzt und hemmt die Säureproduktion im Magen.
Wirkungsmechanismus von Antihistaminika?
Antihistaminika verdrängen Histamin von seinen Rezeptoren und heben so ihre Wirkung auf.
Typische Indikation für H1- / H2-Antihistaminika?
H1-Antihistaminika: Allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen, Insektenstiche, Arzneimittelallergien. Wirken gegen Juckreiz, Urtikaria (Nesselfieber), Bronchialspasmen, allergische Rhinitis/Konjunktivitis usw.
H2-Antihistaminika: Magenulzera
Typische Nebenwirkung von H1-Antihistaminika?
wirkt sedierend
Beispielpräparate: H1-Antihistaminika:
Cetirizin, Fenistil, …