Humanbiologie
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5.7 Welche 2 Typen von Sehzellen finden sich in der menschlichen Netzhaut?
Worauf reagieren Sie ?
(sekundäre Sinneszellen)
Stäbchen:
- sehr lichtempfindlich (Grautöne, Hell-Dunke-Sehen)
Reizaufnahme:
- Erfolg in Stäbchen durh lichtinduzierte chemische Unwandlung von cis- in trans-Retinal
- Hell-Dunkel-Adaption durch: Pupillenreflex, Rückbildung des Rhodopsin, Neuronale Verstärkung
Zäpfchen:
- weniger lichtempfindlich, Farbsehen (3 Zapfensorten, inden Primärfabren unterschiedlich absorbierende Farbstoffen)
6.1 Was sind die Aufgaben von Hormonen?
- übertragen neben dem Nervensystem Informationen (allerdings viel langsamer)
- werden vom Organsimus selbst erzeugt und sind in geringster Konzentration wirksam
- werden vom Blu von ihrem Entstehungsort zu ihrem Wirkungsort gebracht
- sind wirkungsspezifisch (wirken nur auf die Zellen, die entsprechende Rezeptoren aufweisen)
- sind nicht artspezifisch
6.2 In welche 4 Klassen werden Hormone nach ihrer chemischen Struktur eingeteilt ?
Hormone werden nach ihrem chem. Aufbau unterteilt in:
1. Peptid-/ Proteinhormone (Insulin)
2. Steroidhormone (Östrogen)
3. Aminosäurederivate (Thyroxin)
4. Fettsäurederivate (Prostaglandine)
6.3 Nennen Sie eine Erkrankung, die einen Hormonmangel als Ursache hat. Welches Hormon fehlt hier ?
- Diabetis-1: Insulin:
-Diabets-2: Altersdiabetis: Resistenz gegenüber dem Insulin (Rezeptor funktioniert nicht)
- Wachstumshormone: Thyroxin.
Typ-1-Diabetes:
- Autoimmunkrankheit
- Eigenes Immunsystem zerstört die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin herstellen
--> Es entsteht ein Insulinmangel.
Lösung: Um die erhöhten Blutzuckerspiegel zu behandeln, mussen Betroffene Insulin spritzen
Insulin:
- reguliert die Aufnahme von Glucose in Körperzellen.
- wirkt blutzuckersenkend --> wichtig für die Therapie des Diabetes mellitus.
- Ist natürlicher Gegenspieler des Hormons Glucagon.
6.4 In welchen Organen werden im Körper welche Hormone gebildet? Nennen Sie jeweils 2 Beispiele
Drüsenhormone: Endokrine Drüsen
(Gibt Stoffe ohne Ausführungsgang direkt ins Blut ab)
- Bildung in endokrinen Hormondrüsen
Hypophyse, Epiphyse, Schilddrüse, Pankreas, Nebennieren, Keimdrüsen
Gewebshormone: Endokrine Gewebe:
- Bildung in Geweben
Gastrin der Magenschleimhaut
6.5 Welche generellen Unterschiede gibt es bezüglich der Interaktion von Hormonen mit ihren Rezeptoren und deren zellulären Lokalisation?
2. Möglichkeiten:
(Transportproteine)
1. Schlüssel-Schloss-Prinzip: Wasserlöslich! Bswp. Peptid-Hormone
- Über Blutkreislauf gelangen Homrone an Zielzelle.
- Damit sie erkannt werden, sind die Zielzellen mit speziellen Rezeptoren ausgestattet.
- Hormon + Rezeptor der entsprechenden Zielzelle passen wie ein Schlüssel und seinem Schloss zusammen.
-Rezeptoren an der Membran (Außenseite)
Bsp. Insulin (hydrophiles Molekül):
Insulin an Rezeptor, Rezeptor ändert die Strutkur des Insulins. Über ein Sekundärprozess wird das Signal weiter gegeben.
2. Möglichkeit: Fettliebend, Fettlöslich: Bswp. Steroidhormone
Die lipophilen Hormone (Steroide und T4/T3) diffundieren problemlos durch die Zellmembran und nehmen mit einem intrazellulären Rezeptorprotein im Kern Kontakt auf.
Bsp: Steoridhomron(fettliebend): Hormo diffundiere durch die Zellmembran. Binden sich an ein Carrier-Protein (=hydrohope Oberfläche) und gelangen in die DNA. (Bsp Östrogen)
6.6 Was versteht man unter der Hierachie der Hormonausschüttung? Nennen Sie 3 untergeordnete Hormondrüsen.
Die Hormonsekretion ist hierarchisch reguliert und stellt einige Hormondrüsen unter eine übergeordnete Kontrolle
Hypothalamus: oberste Instanz bei vielen hormonellen Regelkreisen, beeinflusst durch die Abgabe von Hormonen die Hypophyse (Hirn- anhangdrüse)
Diese sezerniert Hormone, die auf untergeordnete Hormondrüsen wie Nebennieren & Schilddrüse sezernieren die peripheren Hormone und so direkt auf die jeweiligen Zielzellen ein
6.7 Was sind die 3 wichtigsten Hormone zur Regulation des Blutzuckerspiegels? Und welche Aspekte beeinflussen die Erhöhen/Erniedung ?
Die 3 wichtigsten Hormone:
1. Adrenalin: Steikt Blutzucker)
2. Glukagon: steigt blutzucker
3. Insulin : Senkt Blutzucker
- Steigerung von Adrenalin --> Steigerung Blutzuckerspiegel
- Adrenalin hemmt die Sekretion von Insulin & stimuliert die Glukagonsekretion
--> Abbau von Glykogen in Leber/Msukel --> erhöhte Zuckerkonzentration im Blut!
- Hierdurch wird eine hohe Reaktions- und Leistungsbereitschaft des Körpers erreicht.
Erhöhung des Spiegels durch:
- Adrenalin,( Leber- oder Muskelzellen) <--- Nebennierenmark <---(Hypothalamus)
- Glukagon (Leber- oder Muskelzellen) <-- alpha-Zellen<-- Pankreas
- Nahrungsaufnahme
Absenkung:
- Zufuhr von Insulin (Leber- oder Muskelzelle) <---ß-Zellen <--- Pankreas
- Körperlicher Grundumsatz
- Nierenausscheidug
7.1 Nennen Sie die wichtigsten Aufgaben der menschlichen Haut.
- Grenzorgan
- Mechanische Barriere:
-->schützt vor Eindringen von Krankheitserregern u. Fremdsubsatnzen
--> vor mechanischesn Verletzungen, Strahlschäden, aber auch von Flüssigkeitsverlusten
- Chemische Barriere:
--> Säureschutzmantel (Schleimhaut)
- Biologische Barriere:
--> Die Haut ist besiedelt von Bakterien und Pilzen, aber auch kleinen Insekten (sog. residente Hautflora)
Weiter Aufgaben:
- Stoffaustausch (Gas, Wasser etc.)
- Wärmehaushalt (haare, schweiß, Unterhautfettgewebe)
- Sinnesorgane (Kälte-Wärme- Mechanorezeptoren)
- Repräsentationsorgan
7.2 Aus welchen drei Schichten besteht die menschliche Haut ?
1. Epidermis (Oberhaut)
--> Epithelgewebe
--> verhornende Zellschicht
--> Dicke Hronschichten an Handinnenflächen oder Fußsohlen
2. Dermis (Lederhaut)
--> Bindegewebsfasern
--> Dient der Ernährung + Verankerung der Epidermis
--> Kapillar-Blutgefäßsystem versorgt die Grenzzone zur Epidermis
--> Enthält die für die Temperaturregelung wichtige glatte Muskulatur + Blutgefäße
--> Mechanosensoren
--> Dermis + Epidermis = Cutis
3. Subcutis (Unterhaut)
--> Unterlage für obere Hautschichten
--> größere Blutgefäße, Nerven, subkutanes Fett)
--> Bindegewebe (bevorzugte INjektionsstelle für z.B. insulin)
--> Sinneszellen für starke Druckreize
7.3 Was sind Hautanhangsgebilde? Nennen Sie 2 Beispiele
- Strukturen, die den Oberhautbereich durchqueren und auf der Oberfläche nach außen münden:
Haare: Schutz vor Sonneneinstrahlung, Kälte, mechanischer Belastung
Nägel: verhornte Zellen bilden die Nagelplatte, erleichtert Greifen + Schutz vor Verletzungen der
Zehen-/Fingerenden
Zähne: entstehen aus einer Verdickung des Mundhöhlenepithels
Drüsen: - Scheißdrüse: Ausscheidung von Soffwechselprodukten
- Talgdrüse: Produzieren Mischung aus Fetten, Proteine u. Wasser, die Haut/Haare vor Austrocken schützen
7.4 Welche Aufgabe hat Melanin in der Haut ?
Melanocyten (Epidermis) bilden das Hautpigment Melanin
--> Melanin + Carotin (Pigment, Leder- und Unterhaut) machen die Farbe der Haut aus.
Melanin bietet Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen der Sonne
Bei Albinismus (enzymdefekt in den Melanocyten) wird in der Haut kein Melanin gebildet.
Folge: Blasse Haut + extreme Lichtempfindlichkeit
7.5 Was versteht man unter Elektrodermaler Aktivität?
EDA:
- kurzzeitige Veränderung des elektr. Leitungswiderstandes der Haut
--> Dies wird bewirkt durch psycho-physiologische Reaktionen (Erhöhung der Aktivität des Sympathikus bei emotinal-effektiven Reaktionen)
- Gemessen wird die Hautleitfähigkeit über 2 Elektroden (erhöhte Schweißsekretion führt zur Zunahme der Hautleitfähigkeit)
- Durch Messungen der EDA lassen sich psychische Zusammenhänge objektivieren
(Erregung z.B. Stress verändert die Hautleitfähigkeit)
- Maßeinheit: Siemens [S]
8.1 Welche 3 wesentlichen Aufgaben hat das Blut ? Und wie ist dessen Zusammensetzung?
Zelltypen
1. Rote Blutkörperchen, Erythrozyten:
Transportmedium: Sauerstofftransport
2. Thrombozyt:
Schließen Verletzungen
3. Weiße Blutkörperchen, Leukozyt:
Infektabwehr
Allgemein:
Transportmedium, Abwehrfunktion, Wärmeregulation
Zusammensetzung:
Blutzellen (45%) und Plasma (55% zellfreier Bestandteil des Blutes inkl. aller Gerinnerungsfaktoren)
8.2 Was ist der Hämatokrit?
Wird durch Blutzellen gebildet. Das ist der Volumenanteil der Blutzellen am Gesamtvolumen des Blutes (Kann bestimmt werden, indem zentrifugiert wird. Es ist der Teil nach Absenkung =Blutsenkung)
8.3 Welche Aufgaben erfüllen die Erythrozyten, welche die Leukozyten?
Erythrocyten:
- Entstehen wie alle Blutzellen im Knochenmark aus Stammzellen + entwickeln sich unter dem Einfluss des Hormons Erythropoetin (EPO)
- Bilden den größten TEil der Blutzellen (99%)
- Verformung + große mechanische Belastung beim Durchströmen von Kapillargefäßen
- Kernlos!
Aufgaben:
- O2 Tranport durch Hämoglobin (Sauerstoff bindet an 4 Gruppen des Hämoglobins)
CO2 Transport (Gleichgewicht wird durch rote Blutkörperchen katalyisiert)
CO2 + H2O ----Gewebe---> HCO-3 + H+
<----Lunge------
Leukocyten:
- viele morphologisch + funktionell unterscheidbare Zelltypen
--> z.T. beweglich (Formveränderung) kommen deshalb auch im Gewebe vor
- Fähigkeit zur Phagozytose
- Abwehrzellen des Körpers
Die wichtigsten Zelltypen :
- Thrombozyten: Verschluss von WUnden
Granulozyten: unspezifische Abwehrreaktionen
Makrophagen: Fresszellen
B-Zellen: Antikörperproduktion
T-Zellen: Abwehr viral infizierter Zellen & Tumorzellen
--> Wichtige Komponenten des Immunsystems !
8.4 Was ist die Aufgabe des Immunsystems?
- Wahrung der Integrität (körperliche Unversehrtheit)
Abwehr von:
- Erregern (Viren, Bakterien, Pilzen, tierischen Parasiten)
- Giften, Umweltfaktoren
- veränderten körpereigene Zellen
- Erkennung + abtöten von Bakterien /Erregern und von entarteten Zellen
Vorraussetzung:
- Unterscheid von "Selbst" und "Fremd"
- lebenslange Speicherung der Information
8.5 Was ist der prinzipielle Unterschied zwischen angeborener & erworbener Immunantwort?
Angeborenes Immunsystem:
- Schnell
- Unspezifisch (Mustererkennung)
--> Initiale Abwehr + Reparatur (primäre Immunantwort)
Erworbenes Immunsystem (adaptiv):
- Langsam
- Spezifisch (angepasst auf Pathogen)
- Führt zu immunologischem Gedächtnis
(Löslich: Antiköper aus B-Lymphocyten, T-Zell Cytokine)
Zellvermittelt: B-Lymphocyten cytotoxische T-Zellen, T-Helfer-Zellen)
--> Immunität
8.6: Was ist ein Antikörper?
Antikörper (Immunglobuline) = Proteine, die als Reaktion auf Antigene, von B-Zellen gebildet werden
- Sie kommen in verschiedenen Isotypen mit ähnlichen Strukturen vor
- Binden antigene Strukturen (z.B: Viren oder Bakterien) und neutralisiert diese durch:
- Verklumpung (Präzipitation)
- Markierung zur Phagozytose durch Makrophagen oder Leukozyten
Antigene=bspw Viren, Bakterien, Organe einer anderen Person
Monoklonale Antikörper = besitzen große Bedeutng als spez. Nachweisreagenzien in der MT und in der Krepstherapie.
9.1 Wie unterscheiden sich Venen und Arterien bzgl. der Fließrichtung des Blutes und bzgl. des Aufbaus der Gefäßwand? Wie Funktioniert der Bluttransport in den Venen ?
Venen: Blutgefäß, das Blut fließt zum Herzen (Sauerstoffreiches Blut, passiv, Venenklappen verhindern Rückfluss d. Blutes)
Unterstützung des Transports durch Muskelkontraktion, die die Venen usammendrücken und das Blut Richtung Herz leiten.
(Beim Laufen kann kein Blutstau geben)
Arterie: Blutgefäß, das Blut vom Herzen weg führt. (Sauerstoffarmes Blut, elastische Gefäßwand--> Bluthochdruck)
Gemeinsamkeiten:
- Alle Gefäße innere Schicht von Endothel ausgekleidet
- Darum sind glatte Muskelzellen angeordnet.
- Bei größeren Gefäßen besteht die Wand aus 3 Schichten:
2. Bindegewebsschichten (Tunica externa + Tunica intima)
1. muskuläre Schicht (Tunica media)
Unterschied:
- Artieren haben eine dickere, muskulöse Schicht als Venen und eine elastischere Gefäßwand (zur Abfederung der Pulswelle)
9.2 Welche 2 Faktoren treiben den bidirektionalen Stofftransport in das Gewebe ?
1. Blutdruck: abfallend entlang der Kapillare, erzeugt Filtrationsdruck
--> Blutdruck Höher als Osmotischer Druck--> Blut ins Gewebe (flüssigkeit durch die dünnen Gewebe)
--> Wenn Osmo. Druck größer ist, dann gelangt die FLüssigkeit aus dem Gewebe in das Blut.
2. Osmotischer Druck: Wirkt entgegen der Filtrationsrichtung, konstant über die gesamte Länge der Kapillare
9.3 Erklären Sie den Aufbau des Herzens
- Zentrale Pumpe des Kreislaufsystems
- Bildet zusammen mit den Gefäßen das kardiovaskuläre System
- asymmetrisches Organ
Rechte und linke Herzhälfte
- Beide unterteilt in Vorhof (Atrium) und Kammer (ventrikel)
--> Diese Pumpen das Blut jeweils in einen eigenen Kreislauf, nämlich das rechte Herz in den kleinen Lungenkreislauf und das linke in den großen Körperkreislauf.
- Herzklappen sorgen dafür, dass das Blut stets in die richtige Richtung strömt (Ventilfunktion):
- Sie sitzen in jeder Herzhälfte zwischen Vorhof und Kammer (2*segelklappen), (Taschklappen:) zwischen der zuführenden Vene und dem rechter Kammer sowie zwischen der linken Kammer und der abgehende Arterie.
9.4 Beschreiben Sie die Bildung und die Abfolge der Erregungsleitung am menschlichen Herz.
- Das Herz generit in eigenen Schrittmacherzentren automatisch rhytmische AP
- Domierende Schrittmacherznetrum ist der Sinusknoten, der dem nachgeordneten AV-Knoten normalerweise seinen Rythmus aufzwingt.
- Über in Bündel von Nervenbahnen werden die AP an die Herzsptize und von dort an die Kammermuskulatur weitergegeben.
- Herzmuskelzelle hat eine spez. AP mit einer langen Plateauphase
- Während Plateauphase kann in Herzmuskelzelle kein neues AP ausgelöst werden
- Deshalb ensteht im Herzmuskel auch bei hoher Herzfrequenz KEIN Tetanus
- EKG gibt Aufschluss über die Erregungsbildung- und Leitung
9.5 Warum bezeichnet man den arteriellen Bereich des Kreislaufsystems auch als Druckspeicher ?
- Rythmische Druckveränderung (Pulswellen)
- Elastische Gefäßwände dämpfen die vom Herzen erzeugten Druckschwankungen
9.6 Welche Aufgaben hat das Lymphgefäßsystem?
Lymphe = lat. Körperwasser
Aufgaben:
- Entwässerung der Gewebe
- Immunabwehr
- Fett & Viamin- & Hormon-Transport
- Austretende Gewebeflüssigkeit wird über Lymphgefäßsystem in den Kreislauf zurückgeleitet.
- Lymphflüssigkeit ist gelb (nur weiße Blutzellen)
- In Lymphgefäße sind die Lymphknoten als Filterstation integriert (Lymphozyten)
1.7 Welche Verwandtschaftsbeziehung haben der Neandertaler und der Moderne Mensch?
- Sind aus einer gemeinsmanen Urform entstanden (gemeinsame Vorfahren)
- Sind gleichzeitig "entwickelt"
Ellenbogen, wieso besonderes Gelenk?
Scharnier+ Drehgelenk