10 Endokrinologie - Jelezarov
Biochemie der Hormone
Biochemie der Hormone
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Lernkarten
Pankreashormone
Hormone des endokrinen Pankreas; Glucagon;
Regulation der Glucagon Sekretion
-> Prinzip
-> Modelle (grob)
Pankreashormone
Hormone des endokrinen Pankreas; Glucagon;
Zeitverlauf der Glucagon Sekretion
-> Nach einer Proteinreichen Mahlzeit vs nach einer Kohlenhsdratreichen Mahlzeit
Abbau
- HWZ
- Wo
Pankreashormone
Hormone des endokrinen Pankreas; Glucagon;
Effekte von Glucagon
- Unterdrückug der Fettsäuresynthese (in der Leber)
-> Prinzip
Hypophysäre Hormone
Hormone der Neurohypophyse; ADH und Oxytocin
- Biosynthese
-> einzelne Schritte, Zwischenprodukte
Im Golgi Apparat werden die Prophysine glycosiliert und in Transport-Vesikeln eingepackt. Diese osmotisch inaktive Vesikel (Granula) werden den supraoptico-hypophysären Trakt entlang abtransportiert und gelangen zur Lagerung als neurosekretorische Granula im HHL. Hier, jedoch auch während des Transports, geschieht der letzte Schritt der Prozessierung: Abspaltung der Nterminal liegenden, biologisch aktiven Nonapeptiden, welche im Komplex mit dem Neurophysin bleiben.19 Neurophysin I und II sowie ein Glycopeptid im Fall von ADH (Abb. 3-2) werden auch sezerniert.20 Das Sekretionssignal wird in Form eines Aktionspotentials entlang dem Axon in den HHL übermittelt. Der durch Depolarisation der Zellmembran verursachte Einstrom von Ca2+ führt zu Exocytose der Speichervesikel an der Nervenendigung.
Hypophysäre Hormone
Hormone der Neurohypophyse; ADH
Wirkungen von ADH
- H2O Rückresorption in der Niere
-> Reize zur Auschüttung von ADH
-> Wo
- Änderungen der Plasmaosmolarität werden von Osmorezeptoren im Hypothalamus und im Stromgebiet der Pfortader aufgespürt. Die Zellschrumpfung durch die hypertonische Extrazellulärflüssigkeit öffnet mechanosensitive Kationkanäle, deren Aktivität zur Depolarisation und Entstehung eines Aktionspotentials führt. ADH wird ausgeschüttet. Das Durstgefühl steigt. Abnahme der Plasmaosmolarität hat eine geringfügige regulatorische Bedeutung.
- Volumenrezeptoren im Niederdrucksystem registrieren ein Absinken des Plasmavolumens und stimulieren Ausschüttung von ADH. Bei normalen Volumenverhältnissen wird die Freisetzung des Hormons gehemmt. Bei Volumenverlust und gleichzeitiger Hypotonie überwiegt die stimulierende Wirkung des Volumenverlustes.
Hypophysäre Hormone
Organisation des Hypothalamus-Hypophysen-Gewebshormon-Systems;
Tropine vs Effektorhormone
Der HVL (Hypophysenvorderlappen (HVL; Adenohypophyse)) bildet glandotrope Hormone (Tropine) und direkte Effektorhormone.
- Die glandotropen Hormone wirken auf endokrine Drüsen, welche mit eigenen Hormonen wiederum auf periphere Organe Einfluss nehmen. Glandotrope Hormone sind:
- Corticotropin (ACTH)
- Thyreotropin (TSH)
- Folitropin (FSH)
- Lutropin (LH)
- Die Effektorhormone wirken direkt auf periphere Organe ohne erneute Zwischenschaltung einer endokrinen Drüse. Effektorhormone sind:
- Somatotropin (Wachstumshormon) (GH)
- Prolaktin (PRL)
Hypophysäre Hormone
Organisation des Hypothalamus-Hypophysen-Gewebshormon-Systems;
Strukturelle Eigenschaften der adenohypophysären Hormone
- in welche (3) Gruppen lassen sie sich einteilen
Die sechs adenohypophysären Hormone können nach Strukturverwandtschaft bzw. gemeinsamen Vorläufer in drei Gruppen unterteilt werden.
- Glycoproteine
- Somatotropin/Prolactin-Gruppe.
- POMC-Abkömmlinge
Hypophysäre Hormone
Hypothalamus-Hypophysen-Wachstums-Achse;
Regulation der Wachstumshormon-Sekretion
-Welche Hormone wirken stimulierend / inhibierend?
->Prinzip
GH wird in den somatotrophen Zellen der Adenohypophyse (HVL) produziert.
GH wird in sekretorischen Granula im Cytosol der Somatotrophen gespeichert. Die Sekretion von GH steht unter der übergeordneten Kontrolle der hypothalamischen Hormone Somatocrinin (GHRH; stimulierend) und Somatostatin (SRIH; inhibierend), sowie Ghrelin.
Somatocrinin (GHRH, SRH)
GHRH bindet an den GHRH-Rezeptor, welcher ein GαS-gekoppelter Rezeptor ist. Die Erhöhung der cAMP-Konzentration führt zur Beschleunigung der Transkription des GH-Gens. Zusätzlich verursacht cAMP eine Öffnung der Ca2+-Kanäle. Der Einstrom von Ca2+ stimuliert die Exocytose von Vesikeln mit reif prozessiertem GH. Über den durch PKA aktivierten Transkriptionsfaktor CREB (phosphoryliertes CREB) induziert GHRH nicht nur die
Transkription des GH-Gens (d.h. die Produktion von GH) sondern auch die Transkription des GHRH-Rezeptor-Gens und steigert damit selbst die Empfindlichkeit der Somatotrophen für seine eigene Wirkung.
Somatostatin (SRIH)
Somatostatin ist ein potenter Inhibitor der GH-Sekretion. SRIH wirkt antagonistisch zu GHRH, indem es an einen Gαi-gekoppelten Rezeptor der somatotrophen Zellen bindet und die Adenylylcyclase inhibiert . Als Resultat sinkt die Ca2+-Konzentration; die Sekretion von GH wird supprimiert.
GH selbst und Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1), dessen Sekretion durch GH stimuliert wird (s. später), inhibieren die GH-Sekretion
Hypophysäre Hormone
Hypothalamus-Hypophysen-Wachstums-Achse;
Wirkungsweise des Wachstumhormons
- Rezeptor
-> Prinzip
Der Rezeptor gehört zu einer Klasse von Membranrezeptoren, die mit Proteinen mit Tyrosinkinase-Aktivität assoziiert sind. Diese Kinasen sind jedoch kein Bestandteil des Rezeptor-Genprodukts.
Bindung von GH verursacht Dimerisierung von zwei Rezeptorproteinmolekülen. Die cytoplasmatischen Domänen des dimeren Rezeptors rekrutieren die assoziierte Tyrosinkinase JAK-2 (kein Bestandteil des Rezeptors!). Die aktivierte JAK löst eine Kaskade von
Phosphorylierungsreaktionen, die die Aktivitäten der Zielzelle als Antwort auf GH steuern.