Prozesse

ich war immer da

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T. S.
Diese Lernkarten bieten einen Einblick in die Welt der Geschäftsprozesse und deren Optimierung, geeignet für die Berufslehre. Sie behandeln die Darstellung von Geschäftsprozessen mit Methoden wie EPM, die Abbildung und Optimierung von Prozessen durch Sekundärforschung und verschiedene Methoden der Ist-Aufnahme. Zudem werden die Vor- und Nachteile der funktionsorientierten Aufbauorganisation sowie Qualitätsmanagementhandbücher und Zertifizierungen nach DIN 9001 behandelt. Die Karteikarten richten sich an Lernende, die verstehen möchten, wie Prozesse in Unternehmen strukturiert, analysiert und verbessert werden können, um die Qualität und Effizienz zu steigern.
Cartes-fiches
34
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
13.12.2016 / 18.12.2016

Cartes-fiches

Geschäftsprozesse

Definition

Sachlogische zusammenhängende abgeschlossene fpöge von tätigkeiten, die

  • zur erfüllung einer betr. Aufgabe eroderlich sind
     
  • einen Betrag zu Erreichung eines Unternehmensziels leisten
     
  • eine Wertschöpfung erbringen (= Wertzuwachs )
     
  • Kunden einen Nutzen bringen (Intern/Extern)
     
  • an der Bearbeitung können eine oder mehrere Abteilungen
    des Unternehmens sowie Externe (z.B Lieferanten) beteiligt sein

Geschäftsprozesse

Definition

Ziele:

  • Kundenzufriedenheit
  • kürzere reaktionszeit
  • Kostensenkung
  • Qualitätsverbesserung
    von Produkten + Dienstleistung

Geschäftsprozesse

Prozesslandkarten

Grafischer Überblick der Kern u. Unterstützungprozesse eines Unternehmes

Geschäftsprozesse

Merkmale

  • Sie haben einen Eindeutigen Anfang & Abschluss
     
  • jeder Prozess (GP) wird durch einen Input ausgelöst und erzeugt einen Output
     
  • Sind Zielgerichtet + sie sollen ein Ergebnis liefern
     
  • werden von Menschen mithilfe von Sachmitteln erstellt
     
  • Sie verursachen den verbrauch von Ressourcen
     
  • Prozessteams ersetzen Fachabteilungen
    Prozessleiter leitet GP ganzzeitlich
     
  • sie binden Kunden und Lieferanten ein

Geschäftsprozesse

Prozessarten

Kernprozesse
 

Unterstützungsprozesse

Geschäftsprozesse

Prozessarten
Kernprozesse

  • erbringung einer Hauptleistung des unternehmens
     
  • haben direkten Bezug zu den Produkten / Dienstleistung
     
  • tragen direkt zur Wertschöpfung (gewinn)
     
  • haben einen Nutzen für den Kunden, der bereits ist, dafür zu zahlen.
     
  • Bilden einen Prozess vom externen Kundenwunsch bis zur Erfüllung

Geschäftsprozesse

Prozessarten
Kernprozesse

Beispiele:
 

  • Einkauf
  • Auftragsbearbeitung
  • Kundenservice
  • Produktion
  • Logistik/transport
  • Vertrieb

Geschäftsprozesse

Prozessarten
Unterstützungprozesse

  • erbringen einer Hauptleistung des unternehmens
     
  • Sind nicht das Kerngeschäft des Unternehmens
     
  • sind notwendig um Kernprozess durchzuführen

Geschäftsprozesse

Prozessarten
Unterstützungprozesse

Beispiele

  • Buchhaltung
  • Personalabteilung
  • Kostenrechnung
  • zahlungsabwicklung
  • IT-Abteilung
  • Rechtsabteilung

Geschäftsprozesse

Ziele des Unternehmens

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

  • gute Qualität der Produkte & Prozesse
  • angemessene Kosten
  • effiziente Zeiteinteilung

Geschäftsprozesse

Ziele des Unternehmens
Oberstes Ziel: Qualität

Hohe Produktqualität bedeutet:

  • Steigernde Kundenzufriedenheit
  • verbesserte Funktionalität & Zuverlässigkeit
  • weniger Kosten Aufgrund von Garantie,
    Gewährleistung, Kulanz, Reperatur

hohe Prozessqualität bedeutet:

  • bessere Maschienenauslastung
  • kürzere Durchlaufzeiten
  • geringe Materialvorräte
  • bessere Produktqualität
  • weniger Ausschuss

Zertifizierung nach DIN 9001

Qualitätsnormen

Um Qualität allgemein messbar zu machen, gibt es die sogenannte Qualitätsnormen

  • DIN EN ISO 9000-04

Die unterschieder dieser Normen liegen daran in welcher Branche sie angewand werden

Zertifizierung nach DIN 9001

Zertifizierungsverfahren

  1.  Selbsteinschätzung des Unternehmens anhand eines Fragebogens
    Bewertung und Prüdung durch Zertifizierungsstelle
     
  2. Einsicht in die Qualitätsmanagementunterlagen und Prüfung der selben
     
  3. Qualitätsuntersuchung im Unternehmen
     
  4. Erteilung der Zertifikats für dei Dauer von 3 Jahren
     
  5. Jährliche Überwachung und nach Ablauf von 3 jahren erneute umfassende Zertifizierung

Zertifizierung nach DIN 9001

Qualitätshandbüchern

in Qualitätshandbüchern werden,

  • Qualitätsziele
  • Qualitätsplanung
  • Qualitätsverfahren
  • Prozessanweisungen

dokumentiert.

Die Bücher sind öffentlich und stehen jeden zu verfügung

Zertifizierung nach DIN 9001

Pro / Cons

Pro:

  • Besseres Firmenbild
  • bevorzugete wahl bei Wettbewerben
  • Reibungslosen Ablauf,
  • hohe Qualität

Cons:

  • Teuer
  • Zeitaufwendig
  • jährliche Prüfung

audit

Ein Audit untersucht, ob Prozesse, Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen. Ein solches Untersuchungsverfahren erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt.

Qualitätsmanagementhandbuch

  • Unternehmensstrategie
  • Organigramm
  • Prozesslandkarte
  • Prozessabläufe mit zuständigkeit
  • Checklisten
  • Qualitätsaufzeichnungen (Protokolle, Berichte, Nachweise)

Klassische Funktionsorientierte (Linienorganisation) Aufbauorganisation

Pro

  • Optimale Ressourcennutzung
  • Spezialisirung der Mitarbeiter
     

Nachteile

  • Vielzahl von Abteilungsübergreifender Aktivitäten
  • lange Kommunikationswege
  • eventueller verlust von information
  • Schnittstellenproblem
  • Qualitätsproblem

Klassische Funktionsorientierte (Linienorganisation) Aufbauorganisation

Nachteile von Schnittstellen

  • hoher Koordinationsaufwand
  • fehlerhäufigkeit
  • hohebearbeitungszeit (durchlaufzeit)
  • intransparenz
  • gringer kundenbezug
  • zusätzliche Kosten

Geschäftsprozessorientierung

  • Keine Schnittstellen
  • Prozessteams mit jeweiligen Leiter

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Methoden der Ist-Aufnahme

  • Selbstaufschreibung
  • Multimomentaifnahme
  • Interviewmethode

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Methoden der Ist-Aufnahme

Selbstaufschreibung

  • Mitarbeiter erfassen selbst benötigten Informationen in einem Standardisierten Formular
  • gute vergleichbarkeit
  • einmalig oder über einen längeren Zeitraum
  • Formular muss leicht verständlich sein
     

Pro:

  • Gute Informationsquelle
  • kennen Arbeitsbläufe
  • einfacher Auswertungsmöglichekti

Con:

  • verfälschte bögen

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Methoden der Ist-Aufnahme

Multimomentaufnahme

  • beobachtung werden Stichprobenartig durchgeführt
  • kommt von unterschiedl. beobachtern zu unterschiedlichen durchgeführt werden
  • klare vorgabe, was beobachtet, dokumentiert werden soll

Pro:

  • keine Manipulation möglich
  • schnell + einfache durchführung
  • kostengünstiger als Dauerbeobachtung

Con:

  • Aufwand durch einsatz der Beobachter
  • rel. große Anzahl am Momentaufnah nötig um rückschlüsse zu ziehen
  • evtl. verändert verhalten der mitarbeiter
  • arbeitsabläufe müssen visuell erfassbar sein

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Methoden der Ist-Aufnahme

Interviewmethode

  • Mündliche befragung der Mitarbeiter

A) Standardisierte Interview

B) Halbstandardisierte Fragen

C) Freies Interviel

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Sekundärforschung

Dokumentenanalyse

Intern:

  • Stellenbeschreibung
  • blaufplan
  • Protokolle
  • Organisationshandbücher

Extern

  • Gutachten
  • Feedback der Kunden

Geschäftsprozesse abbilden und optimieren

Sekundärforschung

Dokumentenanalyse

Vorteile:

  • Kostengünstig
  • keine zus. Belstung

Nachteile

  • oft nicht aktuell

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

  • Ereignis
  • Funktion
  • Kontrollfluss
  • Prozessschnittstellen
  • Organisationseinheit
  • Informationseinheit
  • Verknüpfungsoperation

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Ereignis

Ereignis
Was ist Passiert?

  • zustand
  • Zeitpunktbezogen
  • ist der Beginn + Ende einer EPK

Formulieren:

XXX ist eingetroffen

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Funktion

Funktion:
Welche Reaktion ist Forderlich

  • Tätigkeit
  • zeiraum bezogen

Formulierung:

  • Nudeln herstellen

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Kontrollfluss

Kontrollfluss
In welcher Richtung läuft die EPK

  • Zeitlich Logische Folge
  • Ergebnisse + Funktionen werden in einer Beziehung gebracht

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Prozessschnitstelle

Prozessschnitstelle
Welche Prozesse und miteinander Verbunden

  • über Schnittstellen werden 2 Prozesse miteinander verbunden
  • ein Prozess löst 2 Prozesse ab
  • Ende eines Prozess & Anfang eines neuen

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Organisationseinheit

Organisationseinheit
Wo wird die tätigkeit ausgeführt

  • Stellen oder Abteilung
  • werden mit Funktionen verbunden

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Informationseinheit

Informationseinheit
Welche Informationen (Daten) werden benötigt

  • für die tätigkeit genutze Information

Darstellung von Geschäftsporzesse

Methode 1: EPM 

Verbindungsoperationen

AND - Alle Ereignisse müssen eingetreten sein
 

OR - Mindestens 1 Ereignis muss erfüllt sein
 

XOR - Genau ein Ereignis muss erfüllt sein

Étudier