Governance

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A. H.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen der Unternehmensführung und Governance auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Franchising, Partnerschaften, Genossenschaften und langfristige Lieferverträge, wobei sie Probleme wie Hold-Up-Risiken, Anreizsysteme und Property Rights analysieren. Besonders nützlich für Studierende und Manager, die vertiefte Einblicke in die Gestaltung von Unternehmensstrukturen und die Bewältigung von Governance-Herausforderungen suchen.
Cartes-fiches
58
Utilisateurs
15
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.12.2016 / 21.11.2024

Cartes-fiches

1. Systematik der Property Rights

1. Nutzungsrecht

2. Veränderungsrecht       -> Kooridantionsrechte (über Verwendung bestimmen)

3. Gewinnaneignungsrecht

4. Liquidationsrecht         -> Residualansprüche (Residuum aus der Verwendung einbehalten)

2. Finanzansatz Grundzüge

- klassischer Ansatz

- Aktionär als Residualanspruchshalter

- da Märkte alle funktionieren und Marktpreise vorhanden sind, ist alles andere geregelt

- Shareholder Value Maximierung ist identisch wie Unternehmenswertmaximierung

2. Instrumenteller Stakeholder Ansatz Grundzüge

- Verträge über firmenspezifische Ressourcenbeiträge sind unvollständig, da keine Exit-Option 

-> alle firmenspezifischen Investoren sind Residualanspruchhalter

3. Finanzansatz: Wie müssen Residualansprüche gestaltet sein, um die Übernahme des restlichen Risikos zu minimiern?

-> Modern Corporation (klassische Governance bezieht sich nur auf sie)

- Spezialisierung auf Risikoübernahme (Übernahme des Residuums entkoppelt von Übernahme der Entscheidungen)

- Risikoübernahme in Kleinstportionen

- Sekundärmarkthandel zu Gunsten von Portfoliobildung und Risikodiversifikation

3. Probleme bei Modern Corporation

 

Auftraggeber (Residualanspruch) vs. Auftragnehmer (Koordinationsrecht)

-> Interessensdivergenzen und Informationsasymmetrien

3. PublikumsAG: Property Rights und Zutaten für Prinzipal-Agenten Problem

- Residualansprüche auf eine Vielzahl von Anlegern verteilt, zeitlich unbegrenzt, und die Koordinationsrechte werden im Rahmen von Verträgen verteilt

- Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung

- Interessenskonflikt (Bsp. Gewinnmaximierung für Aktionär, Eigenwertmaximierung dank Prestige, Arbeitsminderung und Unterstützung der Arbeiter des Managers)

- Informationsasymmetrie (als Folge von rationaler Uninformiertheit der Aktionäre, da Informationsbeschaffung zu teuer ist)

3. Systematik der Interessenskonflikte zwischen Manager und Aktionär

- Konsumkonflikt (der Manager gönnt sich gerne mal was, tätigt Entscheidungen mit Konsumcharakter, z.B. Ausbau des Büros etc. -> Übermässige Nutzung nicht-geldlicher Vorteile)

- Risikokonflikt (Ansprüche unterschiedlich diversifiziert (Manager hat unternehmensspezifisch investiert, Anleger ist dahingegen diversifiziert))

- Zeitpräferenzkonflikt (Residualansprüche zeitlich unbegrenzt, Manager nur bis Pension dort)

- Wachstumskonflikt (Manager will Gewinn nicht für Wachstum sondern Boni oder Mitarbeiter etc. opfern)

- FCF- Konflikt (FCF an EK-Geber, da Residuum, aber Manager hat gerne das viele Geld, da Unabhängigkeit vom Kapitalmarkt, Möglichkeit zu Investitionen etc.)

3. Wie kann Management diszipliniert werden?

Corporate Governance als verlängerter Arm der Aktionäre

- Supervisorenkonzepte (VR, Revisionen,...)

- Wettbewerbskonzepte (Kapitalmarkt, Arbeitsmarkt für Manager)

3. Unterschiedliche gesetzliche Vorschriften für CG

- Aktienrecht: 1- und 2-Kammernsysteme

1: keine Trennung (bsp. USA Board of Directors)

2: Trennung Aufsichtsrat (Überwachung) und Vorstand (Exekutive)

- Bilanzierungsrecht (zunehmende Konvergenz)

- Mitbestimmungsrecht (Arbeitnehmerrechte, in DE bspw. auch Arbeitervertretung im AR)

3. Supervisorkonzept: Welche Möglichkeiten gibt es?

- Prinzipal-Agenten-Beziehung zu Prinzipal-Supervisor-Agenten-Beziehung

- GV/Hauptversammlung etc

- Aufsichts-, Verwaltungsrat

- Revisionen

 

3. GV als Supervisor: Ansatz und Probleme

- Versammlung der Aktionäre mit best. im Gesetz und Statut festgelgten Rechten

-> theoretisch immens starkes Disziplinierungsinstrument

- Kleinaktionäre: Geringfügigkeitsproblem -> keine Anreize, das Instrument zu brauchen

- Private Grossaktionäre: leicht aktivierbarer Sanktionshebel, Anreize da, jedoch eingeschränkte Risikodiversifikation -> Eigentümerunternehmung

- Unternehmen als Grossaktionär: Anreize da, aber Firmen versuchen die eigenen Anreize durchzusetzen (nichts zu tun mit den Kleinaktionären)

 

3. Aufsichts-/ Verwaltungsrat als Supervisor

 

1-/ 2-Kammer-Systeme

- AR hat als Mitarbeiter sicher mehr Informationen zum Unternehmen als ein Kleinaktionär

- Man hat Disziplinierungsmöglichkeiten

- Anreize, das zu tun, was der Kleinaktionär will, problematisch:

     Verfolgung eigener Interessen aus der VR-Position, Unternehmensverflechtungen, Mandatshäufungen, keine Konsequenzen bei Fehlern, häufig verlängerter Arm des CEO

 

3. Wirtschaftsprüfer als Supervisor: +/-

+: externe Prüfung

-: keine Sanktion gegen schlechtes Management, gutes Prüfen erfordert spezifisches Know-How (Veränderung der Anreize)

-> viele der Probleme aber durch Gesetze bekämpft

3. Banken als Supervisor

Universalbanken haben viele Disziplinierungsinstrumente,dank Depotstimmrechten (Banken halten viele Aktien an Unternehmen in Depots)

-> aber Anreize evt. falsch (Interessenskonflikt zw. risikoaversen FK-Geber und Aktionären und Kollusionsmöglichkeit (hohe Zinsen zahlen aber weniger Sanktionen))

-> dafür sind Bankenmanager gut kontrolliert (da über entziehbares FK finanziert!!), was aber auch durch too big to tail entschärft werden kann

3. Wettbewerbskonzepte: Welche Möglichkeiten gibt es?

Manager sind Wettbewerb ausgesetzt

- Kapitalmärkte

- Markt für Unternehmenskontrolle

- Gütermärkte

- Arbeitsmarkt für Manager

3. Wettbewerb auf dem Kapitalmarkt

Manager bewerben sich um das Kapital der Anleger

-> unrentables Verhalten wird sofort bestraft

-> da aber Aktienkapital nicht entziehbar ist, gibt es keine direkte Sanktion (Aktionär hat daher keine direkte Voice); evt. sogar noch schädigt er sich selbst, da er Kursverluste hinnehmen muss

3. Wettbewerb auf dem Markt für Unternehmenskontrolle

schlechtes Mnagement lässt Aktienkurse sinken, was grosse Anteile aufkaufen erleichtert und dadurch Restrukturierung der Managements erleichtert

- Manager sind aber extern durch Regulierungen geschützt

- intern (Takeover defenses) über Golden Parachutes, Poison Pills (bsp. Asymmetrie zwischen Stimmrechten und Kapitalrechten), gestaffelte Wiederwahlen, bewusstes Unattraktiv- oder Teuermachen

- für Aktionäre ist es rational, nicht zu verkaufen, da nach der Übernahme tendenziell Kurse steigen und das eigene Nichtverkaufen ja eh keinen Einfluss hat

- Ausserdem führt ein Kaufangebot zum Bekanntmachen etwaiger Schwächen, worauf andere Raider anspringen! Daher kann der Raider evt. die Suchkosten wiedergewinnen und wird dadurch zu wenig Identifikation betreiben

- Übernahmen haben wegen all diesen Gründen keine grosse Rolle gespielt!

 

3. Wettbewerb auf Gütermärkten

Wettbewerb verringert Gewinnmargen und Renten, womit das Management nichts verkonsumieren kann

-> aber "keine Gewinne" sind ja auch für den Aktionär schlecht, daher begrüssen diese das Umgehen des Wettbewerb!!

3. Wettbewerb auf Arbeitsmarkt für Manager

Die Erträge der Manager auf die Investitionen in ihr Humankapital lassen sich nur dann realisieren, wenn sie erfolgreich sind, da sie nur dann in den hochbezahlten Positionen arbeiten dürfen

-> Reputationsverluste, Skandale, Konkurs senken Chancen auf solche Stellen

aber: Performance hängt viel vom Zufall ab (Krise, Krieg), kann manipuliert werden und wird häufig selbst von Topmanagern beurteilt (TM beurteilt TM)

3. Managemententlohnung: Ansätze

-Pay-for-performance Ansatz -> Lösung für das P-A-Problem

- Pay-without-performance Ansatz -> Folge des P-A-Problem

3. Pay-for-Performance Ansatz: Anahmen und Analyse

Annahmen: VR handelt im Interesse der Aktionäre und verhandelt mit Topmanagern auf Augenhöhe (at arms length)

-> Performance hängt von Managers Leistung ab, was klare Anreize schafft, die nicht unterlaufen werden können

Aber: Manipulationsmöglichkeit (Creative Accounting, Retirement-Effekt), da Kriterien sehr stark exogen sind (Krisen, Krieg) -> man braucht nicht manipulierbare Kriterien (bsp. über Marktwertmaximierung mit Unternehmensaktien)

Aber 2: Risikoüberwälzung auf TM (mit Risikoprämien), der eher vorsichtig und risikoscheu agieren wird, was nicht im Interesse der bereits diversifizierten Aktionäre ist

-> Optionen!

3. Pay-for-Preformance: Optionen -> 5 Probleme

-> asymmetrische Wertentwicklung setzt starke Anreize dank Partizipation und beloht Eingehen höherer Risiken (keine Überdiversifikation) 

Problem 1: Sofortige Ausübung der Option und Aktienverkauf -> man braucht Sperrfrist (aber TM kann sich immer noch mit Puts absichern)

Problem 2: nach ausüben der Option hat man wieder Aktien-Risiko-Verkaufsmöglichkeit-Anreiz Problem -> rollierende Tranchen der Optionen

Problem 3: Festlegung des Strikes (da Markt- und Branchenrisiko) -> mit einem Branchenindex gemessene Performance der Option

Problem 4: Dividenden- und Ausgabenkürzung, da dies den Wert der Option steigert -> Dividendenbereinigte Kurse als Basiswert

Problem 5: Insiderprobleme, also vor Ausübung window dressing (beschönigen) und alles schlecht nach Ausübung  -> Durchschnittskurs als Basiswert und "Trading Windows" nach Konferenzen!

3. Pay-without-performance Ansatz: Annahmen und Analyse

- Da kein kompetitiver Arbeitsmarkt ist die Verhandlung des VR mit TM auch nicht at arms length

- Kollusion, da VR abhängig vom CEO bzgl. Normierung der Mitglieder und zusätzlicher Entlöhnung

-> anstelle "optimal contracting" tritt "managerial power"

-> aber Kollusion geht in beide Richtungen, also TM beeinflusst auch den eigenen Lohn

3. Pay-without performance: Einschränkung der Selbstbereicherung und Vorteile

Marktkräfte & Öffentliche Wahrnehmung (Vermeidung von outrage costs)!

Wieso von Vorteil?

1. nur Variabeln wichtig, auf die der TM keinen Einfluss nimmt -> alle Manager profitieren unabhängig von Leistung

2. Abschaffen der schlechten Anreizeffekte von Stock Options (sofort ausgeübt, abgesichert mit Puts) -> die Anreize erlischen sowieso, es geht nur noch um den Transfer der Renten

-> Camouflage Compensation: so verdeckte Entlöhnung wie möglich (Pensionszulagen, Golden Parachutes, lebenslange Verträge...)

4. Verwaltungsrat als Voice-Forum: Ansatz und Einwände

Verwaltungsrat ist das Forum, in der alle Stakeholder ohne vollwertige Exit-Optionen (als Drohung ohne Konsequenzen) ihre Interessen schützen.

-> damit Mitarbeiter trotzdem firmenspezifisch investieren, müssen sie Voice erhalten!

1. Einwand: Firmen würden dies freiwillig einführen, wenn sowohl Nutzen für Mitarbeiter als auch für Aktionäre -> evt. werden Aktionäre dadurch benachteiligt

2. Einwand: Nur systematisches Marktversagen oder eine pareto Verbesserung (Maximierung des Gesamtkuchens) würde einen gesetzlichen Eingriff rechtfertigen

4. Voice-Forum: Inseparabilität der Beiträge

Alles, was in der Produktion klar definierbar ist, wird sofort outgesourct, da damit keine Mühen mit den Mitarbeitern entstehen. Der Rest aber ist unteilbar, wofür sich keine einfache Aufteilungsformel finden lässt, da jede Partei so viel wie möglich will

-> mit Interessensvertretern besetzte Verwaltungsräte drohen zu politischen Rent-Seeking-Arena zu werden

4. Voice-Forum: Interessensdivergenzen zwischen Shareholdern

- Kleinaktionäre (Kleinstportionen) wollen nur Maximierung des Marktwertes. Streubesitz ist aber nicht mehr realitätsnah. Grossaktionär-Realität führt zu verschiedenen Interessensdivergenzen zwischen Gross- und Kleinaktionär, aber auch Gross- und Grossaktionär

-> Shareholder-Sharking: private Entscheidungen erhöhen den Profit über Umwege, nicht direkt über Unternehmenswertmaximierung

- Aber auch hohe Heterogenität unter Mitarbeitern führt zu unterschiedlichen Interessen

-> Inseparabilität der Beiträge der Teammitglieder droht im mit Interessensvertretern besetzten  Verwaltungsrat zu einer Rent-Seeking-Arena zu werden, dessen Politkosten evt. den Mehrwert der spezifischen Investitionen vernichten!

4. Verwaltungsrat als unabhängiger Treuhänder

Residuale Kontrollrechte gezielt an unabhängige Direktoren verteilen

aber: der Ansatz löst die Inseparabilität der Beiträge in der Teamproduktion nicht, sondern verhindert lediglich, dass dieses Problem zu einer Rent-Seeking-Arena wird

4. Voraussetzungen für eine glaubhaften Trustee

1. Unabhängigkeit zu den Interessensgruppen -> VR nicht and Performance der Firma beteiligt

2. Reputation auf dem Arbeitsmarkt für Trustees -> trotz Fixlohn angestrengt, da sie zeigen wollen, dass sie effiziente Bedingungen für spezifische Investitionen schaffen können

4. Wann welche VR-Ausgestaltung?

1. Nur Aktionäre: etablierte Technologie ohne spezifisches HK und Gefahr der Konsumption von FCF

2. Voice-Forum: Wissensintensive Produktion (HK weniger Mitarbeitergruppen entscheidend)

3. Trustee: Wachstumsbranche mit unterschiedlichen Technologien, die sehr heterogene, spezifische Investoren erfordert

-> daher Vorsicht vor Überregluierung, den jede Firma hat eigene beste Lösungen!

5. Was ist CSR

Es geht beim CSR um das "mehr als verlangt" tun in ethischen und ökologischen Belangen.

5. CSR - Finanzansatz

Alle zusätzlichen Ausgaben werden vom Residuum der Aktionäre finanziert.

-> diese Investitionen können entweder Konsumcharakter haben, also schöngeredete Vernichtung von Shareholder Value (Managerial Moral Hazard CSR)

-> oder wertschöpfungssteigernd (Strategic CSR), die B-C erhöhen

5. CSR: Managerial Moral Hazard

CSR, um Managerkonsum unter öffentlicher Sicht ohne public outrage zu finanzieren

Voraussetzung: Genug Gewinn, also genügend Wertschöpfung oder Wettbewerbsbehinderung, um Konsum finanzieren zu können

5. CSR bei Stakeholdern mit Prozessnutzen

Eigentümer und Mitarbeiter messen den CSR-Ausgaben der Firma trotz eigenem Verzicht einen Wert bei = Prozessnutzen des CSR

Warum nicht einfach spenden?

Warm Glow: selbst etwas Gutes tun oder involviert sein stiftet mehr Nutzen als über NGO's etc. (daher auch nur bei direkt involvierten Akteuren: Grossaktionär/massgeblich Eigentümer, direkter Mitarbeiter im Projekt)

-> schlussendlich kann Warm Glow auch dazu führen, dass aus der guten Tat effektive Wertschöpfungsvorteile entstehen (belohnt vom Markt) und dadurch in Strategic CSR übergeht

5. Strategic CSR: Was sind Treiber?

CSR als Kuppelprodukt: Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit an sich kann lohnenswert sein. Man macht also CSR ohne es bewusst gewollt zu haben (langfristige Ersparnis erwirtschaftet Kosten)

CSR durch den Absatzmarkt: Konsumenten mit ausgeprägten sozialen und ökologischen Präferenzen schätzen solches Verhalten und zahlen mehr (erhöht das B), jedoch können sie die CSR-Aktivitäten nicht überwachen (Informationsasymmetrien ohne stabilisierende Institutionen wie Screener, Zertifikaten und Labels droht greenwashing)

CSR durch den Arbeitsmarkt: Besseres Selbstwertgefühl durch CSR-Image

-> attraktiverer Berufsort führt zu mehr Bewerbungen und besseren Möglichkeiten, Talent zu selektieren

-> höhere Arbeitszufriedenheit

-> da Mitarbeiter Insider sind, entsteht auch weniger Informationsasymmettrie (keine Angst vor Green Washing)

 

5. Durch Politik getriebens CSR

Private Politik: Vermeidung von Drohungen oder Empörung von Aktivisten, die durch die Informationsasymmetrien in der Value Chain hervorkommen -> rechtzeitig über CSR gegen Probleme absichern

-> globale Value Chains führen zu gefährlichen Infoasymmetrien, die über CSR abgebaut werden können

-> CSR, der als Preis für die Globalisierungsnebeneffekte gezahlt werden muss

Staatliche Politik: Overcompliance, um vor teuren Regulationseinführungen geschützt zu sein

1. Pufferzone

2. Verhandlungsargument: Als Musterschüler hat man bessere Positionen gegenüber der Behörden

3. Wettbewerbsargument: neue Standards können weniger adaptive Firmen im Wettbewerb benachteiligen

6. Stärken und Schwächen der AG

Stärken: Spezialisierte Risikoträger (Diversifikation), Garantiekapital zur Finanzierung unterehmensspezifischer Assets, Spezialisierung des Managements (beste Manager holen)

Schwächen: Prinzipal-Agenten-Problem

6. Garantiekapital

Für unternehmensspezifisches Vermögen braucht es langfristiges, sicheres Garantiekapital, da dieses Vermögen nicht (gut) veräussert werden kann, es ist ja unternehmensspezifisch

-> alles mit R&D, langfristiger Produktion, grosser Produktion, spezifischer Produktion

-> Basarwirtschaft (bsp. Wertpapierhandel) braucht dies nicht!

6. Eignung von AG's

- Branchen, wo das Agency Problem weniger akut ist (wo der Manager kaum Spielräume hat, zum Probleme zu bereiten), z.B. Wachstumsbranchen (und nicht Cash Cows, wo bspw. FCF-Konflikt)

- Umgebungen, die Garantiekapital erfordern

- hohe Anforderungen an die Manager (damit sie evt. ausgetauscht werden können und so perfekt spezialisiert werden können)

6. Eigentümerunternehmung: Ansatz und +/-

Property Rights: Keine Trennung Residualansprüche und Koordinationsrechten, Aufteilung des Rechtebündels ist stark begrenzt (Unternehmensführung durch viele geht nicht)

-> sowohl Personengesellschaft oder AG mit dominanten EK-Geber

Stärken und Schwächen genau gegenteilig zur AG: keine PA-Problem, dafür unterlegene Risikobewirtschaftung, Spezialisierungsmöglichkeiten des Managements und Garantiekapitalaufbringung

Étudier