Fasertechnik KT2
Bis seite 22 (Lernfragen_KT2.pdf)
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Flashcards
Tapelegen ist das automatisierte richtungs- und positionsvariable Ablegen von unidirektional faserverstärkten Kunststoff-Tapes auf flächige Werkzeuge. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung von sehr grossen, beanspruchungsgerechten (Faserorientierung, Lagenaufbau, Laminatdicke), fast verschnittfreien Bauteilen.
• Bereitstellung der vorimprägnierten Tapes / Rovings in einem gekühlten Spulenschrank • Abzug des Tapes von der Vorratsrolle • Aufheizen des Tapes kurz vor dem Ablegen zur Erhöhung der Klebrigkeit • Anpressen des klebrigen Tapes auf die Werkzeugoberfläche • •Durchtrennen des Tapes am Ende der Bahn durch eine Schneideinheit
• Bereitstellung der vorimprägnierten Tapes / Rovings • Abzug des Tapes von der Vorratsrolle mit Hilfe einer Abzugsvorrichtung • Aufschmelzen (z.B. Flamme oder Laser) des Tapes vor dem Ablegen • Anpressen des Tapes auf die Werkzeugoberfläche • Durchtrennen des Tapes am Ende der Bahn durch eine Schneideinheit
BILD
• Hohes Verhältnis von Stabilität zu Gewicht • Gute thermische Isolierung, exzellente dielektrische Eigenschaften • Korrosionsbeständigkeit • Feuerbeständigkeit (selbstverlöschend) • Einfach zu formen, sehr gut zu verkleben • Vielfach aus getränktem Aramid gefertigt (mit Phenolharz)
• Leichtigkeit • Feuerfestigkeit • Druckfestigkeit, Steifigkeit • Energieabsorptionspotential • Ebenheit
RTM (Resin Transfer Moulding): Bei diesem Reaktionsgiessverfahren wird der trockene Faserpreform ins Werkzeug eingelegt und das Harz-Härter-Gemisch aus einem Misch- und Vorratsbehälter in die Form eingebracht.