10 Verdauung - Wagner

Riechen-Schmecken-Speichel Schlucken-Ösophagus Magen Pankreas Galle-Leber Duodenum Kolon Motilität Regulation-Nahrungsaufnahme

Riechen-Schmecken-Speichel Schlucken-Ösophagus Magen Pankreas Galle-Leber Duodenum Kolon Motilität Regulation-Nahrungsaufnahme


H. M.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Verdauungsphysiologie und -pathologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie die Regulation der Verdauungsprozesse, die Funktion des Dünndarms und Dickdarms, sowie die Rolle der Leber und Galle. Besonders hervorgehoben werden die Mechanismen der Nahrungsaufnahme, die Sekretion und Resorption von Nährstoffen wie Eisen, Calcium und Magnesium, sowie die Pathologien wie Erbrechen, Durchfall und Ulzera. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von den detaillierten Erklärungen und klinischen Bezügen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
10.12.2016 / 07.06.2025

Cartes-fiches

Dünndarm

Aminosäureabsorbtion
- Prinzip
- assoziierte Krankheiten /Gendefekte

Dünndarm

Khlenhydratverdauung
Überblick

Dünndarm

Kohlenhydratverdauung und -absorption;
Verdauung von 
- Laktose
- Stärke / Glykogen
- Saccharose
=> Mit welchen Enzymen werden sie zu was gespalten?

Dünndarm

Glucoseaufnahme
- SGLT und GLUT

Dünndarm

Lactase-Defizienztest
- Prinzip

Der Wasserstoff-Atemtest dient als Methode zur Diagnose einer Fruktose- oder Laktosemalabsorption (Laktoseintoleranz). Er weist den Anstieg von Wasserstoff im exspiratorischen Atemgas nach.

2 Physiologie

Laktose ist ein Disaccharid, das normalerweise im oberen Dünndarm enzymatisch gespalten wird. Danach werden seine Bestandteile ebenso wie das Monosaccharid Fruktose vollständig vom Dünndarm resorbiert. Ist dieser Prozess an einer Stelle gestört, werden die Zucker von Bakterien in unteren Darmabschnitten (Dickdarm) verstoffwechselt, die dabei Wasserstoff produzieren. Das entstandene Gas wird in das Blut aufgenommen und von dort mit der Atemluft abgeatmet.

Dünndarm

Vitamin B12 Absorbtion
- Prinzip

Dünndarm

Eisenhaushalt
- Tägl aufnhame
- Gesamtkörperreserve
- täglicher Verlust

Dünndarm

Intestinale Eisenabsorption
- in welcher Form wird eisen Absorbiert?
- Wie wird es wieder abgegeben?

Es wird nur zirka 5-15% des oral aufgenommenen Eisens im Darm resorbiert. Das mit der Nahrung aufgenommene Eisen ist zum großen Teil dreiwertig (Fe3+). Es wird zunächst im Bürstensaum des Darmepithels an der apikalen Membran der Enterozyten von der membranständigen Ferrireduktase zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) reduziert. Anschließend erfolgt der aktive Transport in das Zellinnere durch das Transportprotein DMT1 ("divalent metal ion transporter-1"), dessen Expression an den Eisenstatus des Körpers gekoppelt ist. Der Transport ist ein Co-Transport von Fe2+ und H+ und wird auch als DCT1 ("divalent cation transport-1") bezeichnet.

In der Mukosazelle angekommen, werden die Eisenionen sofort mit Apoferritin zu ihrer "Lagerform" Ferritin komplexiert. Der Weitertransport der Eisenionen erfolgt am basalen Zellpol. Dort werden sie vom Membranprotein Ferroportin (FP) in den Extrazellulärraum sezerniert, wo sie von Hephaestin und Coeruloplasmin wieder zu dreiwertigem Eisen oxidiert werden. Schließlich erfolgt die Bindung der Eisenionen an Transferrin und der Abtransport auf dem Blutweg.

Häm-Eisen wird im Duodenum durch den apikalen Transporter HCP1 (Häm-Carrierprotein 1) resorbiert (▶Abb. 12.30). Intrazellulär wird dreiwertiges Eisen (Fe3+) durch die Hämoxygenase freigesetzt.

Dünndarm

Regulation des Eisenhaushaltes
- Welches Hormon ist für diese Regulation Zentral
  -> was wird durch dieses Horomon stimuliert / gehemmt?

Für die systemische Regulation des Eisenhauhaltes ist besonders das „Hormon“ Hepcidin aus der Leber von Bedeutung. Hepcidin hemmt die intestinale Eisenaufnahme sowie die Eisenabgabe aus Makrophagen, indem es den lysosomalen Abbau von Ferroportin (IREG1) fördert. Seine Expression wird durch Eisen gefördert, sodass hier eine klassische und einfache Rückkopplung vorliegt. Die Expression von Hepcidin wird außerdem von Entzündungsmediatoren (z. B. IL-6) gefördert und durch Hypoxie und Anämie gehemmt. Die vermehrte Expression von Hepcidin bei Entzündungen führt zur Eisenretention in Abwehrzellen und stellt somit einen Erklärungsansatz für
die seit Langem bekannte Entzündungsanämie dar.

Dünndarm

Kalziumhaushalt
- wo wird wieviel Ca aufgenommen?
- wo wird wieviel Ca ausgeschieden?

 Calciumbalance. Der Mensch nimmt mit der Nahrung täglich im Mittel etwa 20mmol Calcium auf. Davon werden im Darm 2mmol/d nettoresorbiert, der Rest über den Stuhl ausgeschieden (▶Abb. 11.20). Der Calciumtransport durch das Darmepithel erfolgt in beiden Richtungen, d. h., er ist bidirektional. Calcium kann im oberen Dünndarm sowohl resorbiert als auch mit den Verdauungssäften sezerniert werden. Die Summe der beiden Vorgänge ergibt die Nettoresorption. Ist die Calci-
umbalance ausgeglichen, so scheiden die Nieren die gesamte im Darm nettoresorbierte Calciummenge aus (▶Abb. 11.20). Die mit der Nahrung aufgenommene Menge wird also mit Stuhl (90 %) und Harn (10 %) wieder
vollständig aus dem Organismus entfernt.

Dünndarm

Intestinale Kalziumabsorption
-> bei Ca armer vs  bei Ca reicher diät

Dünndarm

Magenäure <-> Bioverfügbarkeit von Calcium

Dünndarm

Hormonale Regulation des Kalziumhaushaltes
- Welceh 2 Hormone sind dafür Zuständig?
  -> was tun sie?

(text identisch mit dem auf der abb)

Fällt der ionisierte Anteil des Plasmacalciums unter die Norm, wird das Peptidhormon Parathyrin (Synonyme: Parathormon, PTH) aus den Epithelkörperchen, den sog. Nebenschilddrüsen, freigesetzt und gelangt in Sekundenschnelle über die Blutbahn an seine Zielzellen. PTH verhindert eine Hypokalzämie dadurch, dass es im Knochen zur raschen Mobilisierung der kristallinen Strukturen führt. Dabei gelangt das freigesetzte Calcium in die Blutbahn. Gleichzeitig führt PTH in der Henle-Schleife und im distalen Tubulus der Niere zu einer vermehrten Resorption von Calcium. Dadurch bleibt das aus dem Knochen mobilisierte Ca2+ dem Organismus erhalten.

Das Peptidhormon Calcitonin wird in den sog. C-Zellen gebildet, die als parafollikuläre Zellen vor allem in der Schilddrüse, aber auch in Nebenschilddrüsen und Thymus vorkommen. Erhöhung des Plasmacalciumspiegels über die Norm setzt dieses Hormon frei, worauf Calcium im Skelett eingelagert wird. Calcitonin ist also offensichtlich ein Gegenspieler des Parathyrins, was den Calciummetabolismus des Knochens betrifft. In der Niere jedoch wirken die beiden Hormone synergistisch. Sowohl Parathyrin wie auch Calcitonin finden an Zellen des proximalen Tubulus und der Henle-Schleife spezifische Membranrezeptoren vor und führen dort – nach hormonspezifischer Stimulation der Adenylylcyclase und der Bildung von cAMP – zur Phosphaturie (verstärkte Phosphatausscheidung) und Antikalzurese (verstärkte Calciumresorption).

 

Dünndarm

Magnesiumhaushalt
- wo wird wiveil aufgenommen / ausgeschieden

Dünndarm

Magnesiumhaushalt
Transport von Magnesium (vom Lumen ins Blut)
- in Darm
- in Niere

Der freie Anteil des Plasma-Mg2+ (80 %) passiert ungehindert das glomeruläre Filter der Niere.

Im Gegensatz zum Ca2+ und den meisten anderen Elektrolyten werden davon aber nur etwa 20% im proximalen Tubulus resorbiert, während der Löwenanteil (S.422) im Bereich der Henle-Schleifen das Tubuluslumen verlässt.

Dünndarm

Phosphathaushalt
- Wiviel wird wo aufgneommen / abgegeben?
- Wo befindet sich das Phosphat im Körper?

Dünndarm

Intestinale Phosphatabsorption
- bei Pa armer / reicher diät
- Regulation der Phosphatabsorbtion

Dünndarm

Phosphat
-> gesundheitliche Risiken

Phosphatüberladung durch westliche Nahrung 
• Coca-Cola oder Pepsi enthält 14 -17 mg Phosphorus in 100 mL (Milch 120 mg/100 ml)
• Empfohlene tägliche Zufuhr: 800 mg

Höhere Serumphosphatspiegel in Patienten mit Infarkt erhöht Sterblichkeit und Herzerkrankungen

Überleben von niereninsuffizienten Patienten (CKD3-4) entsprechend Serumphosphatspiegel
-> Je phosphat desto Tot

Höhere Aufnahme von Phosphat in Dialysepatienten erhöht Sterblichkeit

Kolon

Übersicht
- Aufgaben

Kolon

Wasserabsorption
- in litern
- triebkkraft

Kolon

Trans- versus parazelluläre Resorption
- Was geschieht ktiv / was passiv

Selektive parazelluläre Resorption via Claudine

Kolon

NaCl-Absorption
- Im proximalen vs im distalen Kolon

Kolon

Chloridsekretion
- über welchen Kanal
- Koppelung

Das Choleratoxin ist ein starkes Enterotoxin, das von Vibrio cholerae produziert wird. Es verursacht eine schwere sekretorische Diarrhoe, das Hauptsymptom der Cholera.

Kolon

Mechanismen der Chloridreabsorption
-> in unterschiedlichen Darmabschnitten

Kolon

Funktionen der bakteriellen Flora

Kolon

Abbauprodukte von Ballaststoffen
-> wozu dienen sie

Kolon

Stuhl
- Zusammensetzung
- Transitzeit durch das Colon
- Menge

Kolon

Stuhl
Rektum/ Anus
- Kontrolle des Stuhldranges (smypathikus, Parasympathikus)
- wilkürliche /unwillkürliche Kontrolle

Kolon

Regulation Sphinktertonus

Durch die vermehrte Füllung im Enddarm kommt es zur Reizung der Dehnungsrezeptoren in der Mastdarmwand. Über Afferenzen (zum Zentralnervensystem hinführende Nervenbahnen) wird dieser Dehnungsreiz zum Rückenmark, genauer zum Sakralmark geleitet. Hier erfolgt eine Umschaltung auf Efferenzen (vom Zentralnervensystem wegführende Nervenbahnen) des Parasympathikus. Diese lösen eine reflektorische Erschlaffung des inneren Analschließmuskels aus. Gleichzeitig wird vom Sakralmark über Bahnen des motorischen Nervensystems eine reflektorische Anspannung des äußeren Analschließmuskels ausgelöst, die den Stuhlabsatz verhindert. Der erhöhte Druck im Mastdarm löst Stuhldrang aus.

Nach etwa 30 bis 60 Sekunden erfolgt bei unterdrücktem Kotabsatz eine Anpassung des Mastdarms an die vermehrte Füllung. Die Darmspannung vermindert sich und die Dehnungsrezeptoren werden auf einen höheren Schwellenwert eingestellt, so dass der Stuhldrang wieder verschwindet. Ein Erwachsener kann den Stuhlabsatz bis zu einer Füllungsmenge von etwa einem Liter unterdrücken.

Kolon

Störungen des Kolons
- angeboren
- Erworben

Kolon

Störungen des Kolons;
Divertikulose / Divertikulitis

Kolon

Verschiedene Formen des Durchfalles

  • Sekretorische Diarrhöe
  • Osmotische Diarrhöe 
  • Motilitäts-bedingte Diarrhöe
  • Entzündliche Diarrhöe 
  • Dysenterie 

Sekretorische Diarrhöe
Aktive Sekretion von Chlorid, und sekundär von Natrium und Wasser. Wässriger Stuhl, grosse Volumen. VIP-Sekretion, Bakterielle Toxine, Bsp. Cholera, hitzestabiles Enterotoxin (E. coli)

Osmotische Diarrhöe
Osmotische Anziehung von Wasser in das Darmlumen: Sprue, Laxantien, Hochdosis Magnesium oder Vitamin C, Laktoseinteroleranz, Pankreasinsuffizienz, Fruktose/Galaktose/Glucose-Malabsorption, Sorbitol

Motilitäts-bedingte Diarrhöe
Hypermotilität: Verringerte parasympathische Aktivität: Vagotomie, diabetische Neuropathie, Hyperthyroidismus, Irretable Bowel Syndrome (?)

Entzündliche Diarrhöe
Zerstörte Mukosa durch Entzündung: Maldigestion und Malabsorption: Bakterielle, virale oder parasitär, autoimmun

Dysenterie
Blutiger Stuhlgang infolge von schweren Entzündungen.
 

Kolon

Choleratoxin
-> wirkungsprinzip

Kolon

E. Coli Enterotoxin
- was bewirkt es
- Prinzip

E. Coli Enterotoxin stimuliert Guanylatzyklase

Das von Enterobakterien gebildete hitzestabile Enterotoxin aktiviert Guanylinrezeptoren der Darmmukosa und führt so zur Bildung von cGMP. Dieses cGMP vermittelt Sekretion von Ionen und gleichzeitig auch von Wasser in das Darmlumen.

Kolon

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Morbus Crohn
- Colitis ulzerosa
=> Betroffene Darmabschnitte

Motilität

Koordinierung der Verdauungsprozesse; Enterisches Nervensystem
- Plexi in der Wand des Mage-Darm-Traktes
  -> Was tun sie?

Plexus myentericus:
- Tonus der Längs- und Ringmuskulatur
- Kontraktionsrhythmus

Plexus submucosus:
Regulation von Sekretion und Absorption

Motilität

Verdauung; Parasympathikus
- Wirkung auf die Verdauung
- Neurotransmitter

Motilität

Verdauung; Sympathikus
- Wirkung auf die Verdauung
- Neurotransmitter

Motilität

Regulation der Motilität durch ENS und vegetatives Nervensystem

Motilität

Opioide im Darm
- Wirkung von Opioiden im Darm
  -> Dünndarm, Kolon

Étudier