10 Verdauung - Wagner
Riechen-Schmecken-Speichel Schlucken-Ösophagus Magen Pankreas Galle-Leber Duodenum Kolon Motilität Regulation-Nahrungsaufnahme
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Cartes-fiches
Magen
Die postprandiale Alkalose
Die postprandiale Alkalose („alkaline tide“)
Alkaline tide refers to a condition, normally encountered after eating a meal, where during the production of HCl by parietal cells in the stomach, the parietal cells secrete bicarbonate ions across their basolateral membranes and into the blood, causing a temporary increase in pH.
Magen
Wie werden die MAgenzellen vom aggresiven pH im Lumen geschützt?
Schleim (Muzin) wird in Oberflächenzellen, Nebenzellen, Kardiadrüsen und Pylorusdrüsen hergestellt. Der Schleim überzieht den Magen als Schutzschicht. Das Oberflächenepithel bildet auch Bicarbonat. Dieses übernimmt mit dem Muzin eine wichtige Schutzfunktion. Bicarbonat wird in der Schleimhaut eingelagert, neutralisiert die Salzsäure und schützt so die Magenschleimhaut.
Pankreas
Vater‘sche Papille und Sphinkter Oddi
Papilla vateri
Der große Gallengang (Ductus choledochus) und Bauchspeicheldrüsengang (Ductus pancreaticus) münden in einem kurzen gemeinsamen Ausführungsgang in den Zwölffingerdarm (Duodenum). Die Papille (Papilla duodeni Vateri) ist die prominente Schleimhautfalte im Duodenum, in der dieser gemeinsame Ausführungsgang mündet.
Der Musculus sphincter Oddi (auch: Oddii) ist ein Komplex aus glatter Muskulatur, der den Ductus choledochus (Ausführungsgang des Gallensystems), den Ductus pancreaticus (Ausführungsgang des Pankreas) sowie die Ampulla hepatopancreatica (Ampulla Vateri) und die Papilla Vateri umfasst.
Galle, Leber
Phasen der hepatischen Entgiftung
Phase I
Diese Phase dient dazu, durch Oxidation, Reduktion oder Hydrolyse eine polare funktionelle Gruppe in das Substrat einzubringen, so dass dieses hydrophil wird.
Phase II
In dieser Phase kommt es zu einer Konjugation des nun hydrophilen Stoffes mit einem körpereigenen Stoff. Ist ein Molekül bereits hydrophil, entfällt die Phase I und es durchläuft nur die Phase II. Um mit einer hydrophilen Substanz konjugiert werden zu können, muss der körpereigene Stoff in einer aktivierten Form vorliegen.
Galle, Leber
Harnstoffzyklus
-> Wozu dient er?
Der Harnstoffzyklus (auch Ornithin- oder Krebs-Henseleit-Zyklus) ist eine biochemische Kaskade bei Säugetieren, die stickstoffhaltige Abbauprodukte, vor allem Ammonium, zu Harnstoff umwandelt, der dann über die Niere ausgeschieden wird.
Galle, Leber
Der entero-hepatische Kreislauf
-> bezgl Gallensäuren
Als enterohepatischer Kreislauf oder auch Darm-Leber-Kreislauf wird das mehrfache Zirkulieren bestimmter Substanzen im Körper von Säugetieren zwischen Darm, Leber und Gallenblase bezeichnet. Dies betrifft neben körpereigenen Substanzen wie beispielsweise den Gallensäuren auch eine Reihe von Arzneistoffen und Giften.
Galle, Leber
Aufnahme und Transport von Lipiden
-> Prinzip
In den Darmzellen findet anschließend eine Reveresterung statt, d. h. die freien Fettsäuren werden wieder mit den Monoglyceriden zu Triglyceriden verestert. Hydrophobe Stoffe aber können im Blut als einem wässrigen Medium nicht ohne weiteres weitertransportiert werden. Aus den entstandenen Triglyceriden, Cholesterin, Cholesterinestern, Phospholipiden, Apolipoprotein und fettlöslichen Vitaminen werden daher zunächst einmal naszierende Chylomikronen gebildet, die anschließend in Vesikel des Golgi-Apparates aufgenommen und durch Exozytose in das lymphatische System ausgeschieden werden. Etwa 80 % der Chylomikronen gelangen so über das lymphatische System[2] ins Blut.
Galle, Leber
Cholezystokinin
- Wo wird es Freigesetzt?
- Was tut es?
- Wodurch wird es gehemmt?
Cholecystokinin ist ein von endokrinen Zellen (I-Zellen) des Duodenum und Jejunum sezerniertes Peptidhormon.
Funktion
Cholecystokinin stimuliert durch Bindung an CCK-Rezeptoren die Sekretion von Enzymen aus dem Pankreas und bewirkt eine Kontraktion der Gallenblase. Darüber hinaus bindet Cholecystokinin an CCK-Rezeptoren, die im Gehirn (CCK1-Rezeptor und CCK2-Rezeptor) sowie im Nervus vagus (CCK1-Rezeptor) exprimiert werden. CCK vermittelt im ZNS ein physiologisches Sättigungsgefühl und reduziert dadurch die Nahrungs- und Kalorienaufnahme. Weiter wird durch CCK die Magenentleerunggehemmt.
Galle, Leber
Störungen der Leber
- Ursachen
- Zu was führen sie
Ursachen:
Angeboren:
-Enzymdefekte, anatomische Anomalien, Zysten
Erworben:
- Infektionen: Hepatitis (viral), Würmer, Amöben
- Alkoholismus
- Autoimmun
- Vergiftungen (Phalloidin, Paracetamol)
- Herzerkrankungen
- Tumoren
Führen zu Verlust von Proteinsynthese (Albumin, Gerinnungsfaktoren), portalem Hochdruck, Aszites, Verlust der Entgiftungsfunktion (hepatische Enzephalopathie)
Galle, Leber
Gelbsucht-Ikterus
+ Formen des kterus
Als Ikterus bezeichnet man eine Gelbfärbung der Haut, Schleimhäute und innerer Organe infolge einer Hyperbilirubinämie. Sichtbar wird der Ikterus in der Regel ab einer Bilirubinkonzentration von 2 mg/dl.
Einteilung des Ikterus
- Prähepatischer Ikterus:
Der prähepatische Ikterus entsteht durch einen vermehrten Anfall von Bilirubin im Blut, z.B. im Rahmen einer massiven Hämolyse. - Hepatischer Ikterus:
Beim hepatischen Ikterus wird Bilirubin von den Leberzellen nicht mehr oder nur noch vermindert aufgenommen. Ursache hierfür können Medikamente (z.B. Kontrastmittel) oder eine Schädigung der Leberzelle selbst sein. - Posthepatischer Ikterus:
Ein posthepatischer Ikterus tritt aufgrund von Störungen des Gallenabflusses (Cholestase) auf. Eine Sonderform stellt hier das Mirizzi-Syndrom dar.
Galle, Leber
Hyperbilirubinämien
Eine Hyperbilirubinämie liegt bei Erhöhung der Bilirubinkonzentration im Blut über 1,1 mg/dl vor.
2 Einteilung
Um ein erhöhtes Gesamtbilirubin differenziert zu bewerten, können indirektes und direktes Bilirubin bestimmt werden. Indirektes Bilirubin weist die schlecht lösliche und ausscheidbare, unkonjugierte Form des Bilirubins nach. Nach Biotransformation in der Leber entsteht konjugiertes, besser wasserlösliches Bilirubin, welches als direktes Bilirubin nachgewiesen werden kann.
Galle, Leber
Cholestase
- Symptome
Das klinische Bild des Gallenstaus entspricht dem posthepatischen Ikterus.
Galle, Leber
Der physiologische Neugeborenenikterus
Physiologischer Neugeborenenikterus
Der sogenannte physiologische Neugeborenenikterus tritt am 3.-6. Lebenstag des Säuglings auf und bildet sich bis zum 10. Lebenstag zurück. Ursache des physiologischen Neugeborenenikterus ist ein Zusammentreffen von vermehrtem Hämoglobin-Abbau und unreifer Leberfunktion. Durch den Ersatz des fetalen Hämoglobins kommt es zu einem vermehrten Anfall von unkonjugiertem, wasserunlöslichem Bilirubin. Dieses indirekte Bilirubin kann nicht schnell genug durch die UDP-Glucuronyltransferase der Leber in direktes (konjugiertes, wasserlösliches) Bilirubin umgesetzt werden. Entsprechend entsteht eine indirekte Hyperbilirubinämie.