marketingforschung lecture 5

marketingforschung lecture 5

marketingforschung lecture 5


N. S.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Marketingforschung auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die Definition von Population und Stichproben, verschiedene Skalenniveaus wie nominal, ordinal, intervall- und rationalskalierte Daten, sowie die Bedeutung von Median, Mittelwert und Perzentilen. Die Karteikarten erklären auch die Dispersion und den zentralen Grenzwertsatz, der die Annäherung der Stichprobenmittelwerte an eine Normalverteilung beschreibt. Ideal für Studierende, die ein fundiertes Verständnis der statistischen Methoden in der Marketingforschung erlangen möchten.
Flashcards
12
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
09.12.2016 / 06.01.2023

Flashcards

merkmale nominal skala

• Kategorie, Farbe, Postleitzahl

• Reihenfolge bedeutungslos Rot - Blond - Schwarz Schwarz - Blond - Rot

• Abstände bedeutungslos
Schwarz ist nicht weiter weg als Blond.
Es gibt keine Abstände → gleich oder verschieden.

• Verhältnisse bedeutungslos Rot ist nicht doppelt so haarfarbig wie Schwarz. 

merkmale ordinal skala

• Prüfungsbewertung, Zustimmung

• Reihenfolge wichtig schlecht – normal – gut gut – normal – schlecht

• Abstände bedeutungslos
Was ist der „Abstand“ zwischen schlecht und gut?

• Verhältnisse bedeutungslos 2 × schlecht = normal?
3 × schlecht = gut? 

merkmale intervall skala

  • Metrische Daten ohne natürlichen Nullpunkt Datum, Temperatur ◦C

  • Reihenfolge wichtig 0◦ C<2◦ C<4◦ C

  • Abstände wichtig 4◦ C-2◦ C=6◦ C-4◦ C

    • Verhältnisse bedeutungslos 4◦C ist nicht doppelt so heiss wie 2◦C 

merkmale rational skala

  • Metrische Daten mit natürlichem Nullpunkt m, kg, ◦K

  • Reihenfolge wichtig 1m<2m<3m

  • Abstände wichtig 4m-2m=6m-4m

    • Verhältnisse wichtig 4m ist doppelt so lang wie 2m 

definition population = N

Gesamtheit der Subjekte, um die es geht

• Menschheit
• Menschen in der Schweiz
• Männer auf der Welt
• Besucher/innen dieser Vorlesung 

definition sample = n

Wenn es nicht möglich (zu aufwändig) ist die gesamte Population zu untersuchen versuchen wir – durch zufällige Auswahl (Random Sampling) eines Sample aus der Population – eine Aussage (Inferece) über die Population zu machen. 

zentraler grenzwertsatz

Der Satz besagt, dass sich die Verteilung der Stichprobenmittelwerte mehrerer Stichproben mit wachsendem Stichprobenumfang einer Normalverteilung annähert. Dabei spielt es keine Rolle, welche Verteilung die Messwerte in der

Grundgesamtheit haben. 

3 merkmale median

  • Der Median ist jener Wert, bei dem 50% der Ergebnisse oberhalb und 50% unterhalb liegen.

  • Bei einer ungeraden Anzahl Ereignissen ist der Median ein realer Wert dieser Ereignisse.

  • Bei einer geraden Anzahl an Werten ist der Median der Mittelwert der beiden mittleren Ereignisse. 

5 merkmale perzentile

  • Die Perzentile ist jener Wert, unterhalb dessen x% der Ereignisse liegen.

  • Der Median ist das 50% Perzentil (2. Quantil).

  • Die (1./3.)-Quartile sind die 25% und 75% Perzentile. 

  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Box-Whiskers Plot darzustellen.

  • Am gängigsten ist die 5%, 25%, 50%, 75%, 95% Darstellung. 

beschreibung mittelwert (mean)

= durchschnittlicher Wert

• Macht Sinn bei Intervall-/ und Rational-Skala

Falls wir nicht sicher sind ob die unterliegende Verteilung symmetrisch ist (bspw. Normalverteilung), dann ist der Median bei der Angabe der ’Mitte’ unserer Daten weniger stark von Verzerrungen in der Verteilung betroffen. 

definition dispersion

 Die Breite / Dispersion der Population muss mit dem Mittelwert angegeben werden. 

varianz und standardabweichung formel

Study