1. Semester

Fachbegriffe

Fachbegriffe


Beccs Taylor
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Produktionsfaktoren, Projektmanagement, Netzplantechnik, Marketing, Preisbildung und verschiedene Fertigungstypen ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich mit den Grundlagen der Produktion, des Marketings und der Projektplanung vertraut machen möchten. Die Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Begriffe und Methoden, die in der BWL relevant sind.
Cartes-fiches
49
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.12.2013 / 26.02.2026

Cartes-fiches

Stichprobentechnik (Auswahlverfahren) für eine Teilerhebung der spezifischen Grundgesamtheit

-> nicht zufällige bewußte Auswahl

-> aufs Geratewohl (convenienve sampling): Elemente der Grundgesamtheit, die besonders leicht zu erreichen sind

-> Konzentrationsverfahren (Cut-off-Verfahren): Auswahl von Elementen, denen in der Grundgesamtheit eine große Bedeutung zukommt.

-> typische Auswahl: Auswahl von Elementen, die für besonders typisch erachtet werden

-> Quotenauswahl: Verteilung bestimmter Quotenmerkmale in der Teilauswahl stimmt mit der Verteilung in der Grundgesamtheit überein

Stichprobentechnik (Auswahlverfahren) für eine Teilerhebung der spezifischen Grundgesamtheit

-> Zufallsauswahl

-> einfache Zufallsauswahl: jedes Element der Grdgesamtheit hat eine bekannte und gleiche Wahrscheinlichkeit ausgewählt zu werden.

-> Schichtenauswahl (stratified sampling): Einteilung der Grdgesamtheit in homogene Schichten und danach zufällige Auswahl von Elementen aus den Schichten.

-> Klumpenauswahl (cluster sampling): Grdgesamtheit wird in heterogene Klumpen eingeteilt, zufällig werden dann ein oder mehrere Klumpen ausgewählt, die komplett erhoben werden.

-> mehrstufige Auswahl

-> sequenzielle Auswahl

Gütekriterien von Datenerhebungen

-> Objektivität (Daten müssen unabhängig vom durchführenden Organ sein)

-> Reliabilität (Daten müssen reproduzierbar sein)

-> Validität (die Erhebung muss sich genau auf die Fragestellung beziehen)

Datenerhebungsmethoden

-> Befragung (schriftlich/ mündlich/ telefonisch)

-> Beobachtung (Problem: Kaum Erfassung von Ursache-Wirkungsbeziehungen, da persönliche Intentionen für bestimmte Verhaltensmuster nicht beobachtbar sind)

-> Experiment (Kontrolle einer Situation und kontrollierte Veränderung einer unabhängigen Variablen (im Vergleich zu einer Kontrollgruppe). Messung der daraus resultierenden Veränderung abhängiger Variablen, Feststellung einer Ursache-Wirkungsbeziehung)

Produktlebenszyklus

Einführungsphase: Hohe Aufwendungen zur Etablierung; Marktinvestition (Vertrieb, Kommunikation); hohe Stückkosten aufgrund geringer Erfahrung; Gewinnschwelle noch nicht erreicht.

Wachstumsphase geringere Marktinvestitionen, erste Ersatzbeschaffungen und Initiatorenkäufe; verringerte Stückkosten durch Erfahrungskurveneffekt; Gewinnzone erreicht; häufig Eintritt von Konkurrenten in den Markt

Marktsättigungsphase Absatzentwicklung erreicht Maximum; starker Wettbewerb und hoher Marktanteil

Degenerationsphase Produkt stirbt ab, Kundenbedürfnisse können besser/billiger durch andere Produkte befriedigt werden

(u.U. Relaunch)

 

Preisbildungstypen

kostenorientiert: Preis = Kosten + Gewinnaufschlag

marktorientiert: Berücksichtigung von Kundenpräferenz und Konkurrenz zusätzlich, PAF

Preis-Absatz-Funktion (PAF)

Funktioneller Zusammenhang zwischen der Höhe des Angebotspreises und der erwarteten Absatzmenge

 

Bedingungen mit HIlfe von Entscheidungsvariablen

a) Genau eines der beide Projekte soll durchgeführt werden

b) Projekt B muss durchgeführt werden, wenn Projekt A durchgeführt wird

c) Beide Projekte können nur zusammen durchgeführt werden

gA  {1 bei Durchführung von Projekt A, O sonst

gB  {0 bei Durchführung von Projekt A, 1 sonst

a) gA + gB = 1

b) gB >= gA     oder      gB - gA >= 0

c) gA = gB        oder      gA - gB = 0

 

Merkmale der Leontief- Produktionsfunktion

- linear limitational

- lineare Beziehung zwischen Input und Output

- Produktionsfaktoren sind nicht beliebig substituirbar

- "Prozessstrahl" gibt die Linie aller effizienten Einsatzmengenverhältnisse an

Étudier