1 | VBR Prüfung 3

VBR Prüfung 3

VBR Prüfung 3


F. M.
Diese Karteikarten bieten eine grundlegende Einführung in Finanzinstrumente und Sicherungsmittel. Sie behandeln Themen wie Aktien, Obligationen, Optionen und verschiedene Arten von Sicherheiten, die für unterschiedliche Finanzierungssituationen geeignet sind. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Einsteiger in die Finanzwelt, die ein besseres Verständnis für die Funktionsweise von Wertpapieren und Sicherungsinstrumenten erlangen möchten.
Flashcards
96
Students
4
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
29.12.2013 / 17.04.2016

Flashcards

Was ist eine Put-Option?

to put = liefern, geben  –> Der Inhaber der Option erwirbt das Recht nicht aber die Pflicht, den Basiswert innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem bestimmten Preis zu verkaufen also zu "liefern" (to put). 

Der Inhaber der Option zahlt den Optionspreis.

Der Verkäufer erhält den Optionspreis, verpflichtet sich aber dazu, den Basiswert zu kaufen.

Der Käufer (Inhaber der Option) erwartet sinkende Kurse, der Verkäufer erwartet gleichbleibende oder steigende Kurse.

Erklären Sie den Unterschied zwischen der Zeichnung und der Liberierung von Akiten.

Zeichnung: Potenzielle Aktionäre "bestellen" eine Anzahl Aktien.

Liberierung: Aktionäre bezahlen die gezeichneten Aktien.

Nenne eine mögliche Art von Fremdfinanzierung.

– Bankkredite

– Darlehen von Privaten

– Ausgabe von Obligationen

Erklären Sie aus der Sicht der Unternehmung einen Unterschied zwischen der Finanzierung mit Sponsorengeldern und der Finanzierung durch die Ausgabe von Aktien.

Die Sponsorengelder sind gegenüber der Ausgabe von Aktien erfolgsrelevant und haben i.d.R. keine finanziellen und rechtlichen Ansprüche seitens der Geldgeber zur Folge.

Welche Folgen hat die hohe Anlageintensität für eine Unternehmung?

Gebundenes Kapital (Investitionen) führt zu hohen Kapitalkosten und hohen Abschreibungen.

–> Fixe Kosten, die in die Preiskalkulation einfliessen müssen!

Nennen Sie ein typisches Merkmal für die Raiffeisengruppe.

Rechtsform der Genossenschaft, typische "Dorfbank", national tätig

Nennen Sie eine Bankengruppe sowie ein typisches Merkmal der von Ihnen genannten Gruppe.

Grossbank: Universalbanken, weltweit tätig

Kantonalbanken: Staatsgarantie

"Der FCL ist auf Ihre Unterstützung angewiesen. Erwerben Sie eine oder mehrere FCL-Aktien und werden Sie Mitbesitzer des FCL! Sie leisten einen Beitrag zur Sportentwicklung in der Zentralschweiz und geben der Jugend die Chance, die Attraktivität unserer Region auch in Zukunft mit Spitzenleistungen zu erhalten.

Nennen Sie zwei Gründe für die Zeichnung einer FC Luzern-Aktie.

– Ideelle Gründe: Unterstützung von Sportmöglichkeiten für die Jugend

– Unterstützung des FCL für einen echten Fan eine Ehrensache

– langfristige, eher konservative Anlagestrategie

Wieso hat die FC Luzern-Innerschweiz AG mehr Namen- als Inhaberaktien?

Namenaktionäre werden im Aktienregister eingetragen und sind dem FCL bekannt. Somit ist der Aktionärskreis mehrheitlich transparent.

Die FC Luzern-Innerschweiz AG prüft eine Kapitalerhöhung, will sich terminlich aber noch nicht festlegen. Welche gesetzliche Möglichkeit zur Erhöhung des Aktienkapitals gibt es? Nennen Sie auch den OR-Artikel.

OR Art. 651

Gesetzliche Möglichkeit: Genehmigte Kapitalerhöhung

Wie werden bei einer Kapitalerhöhung die bisherigen Aktionäre gegen eine Kapitalverwässerung geschützt? Antwort mit OR-Artikel.

OR Art. 625 b

Schutzmassnahme: Gewährung des Bezugsrechts

Der FC Luzern musste aufgrund von Verbandsvorschriften für die Profimannschaft eine AG gründen. Erklären Sie anhand von drei unterschiedlichen Kriterien, wieso der Verband eine solche Forderung an eine Super League Mannschaft stellt und ihm die Gesellschaftsform des Vereins nicht mehr genügt.

– Haftung

– Finanzkraft

– Buchführungsvorschriften, Transparenz

– Übertragbarkeit

– Rechtssicherheit

In der Bilanz der FC Luzern AG werden unter der Position "Immaterielles Anlagevermögen" die Namens- und Spielerrechte mit CHF 1.064 Mio. bewertet.

Erklären Sie ein betriebswirtschaftliches Risiko bei dieser Bilanzposition.

 

Nennen Sie den OR-Artikel und das entsprechende Bewertungsprinzip für diese Bilanzposition.

– Sportlicher Misserfolg des Clubs (Abstieg)

– Spieler bringen ihre Leistungen nicht und sind nicht mehr transferierbar

– hoher Werberichtigungsbedarf

 

OR Art. 665 – Bewertung höchstens zum Anschaffungswert mit entsprechenden Abschreibungen.

Petra Piller möchte mit ihrer Unternehmung an die Börse. Sie will die Aktien breit im Publikum streuen und verhindern, dass ein Aktionär mehr als 10% der Stimmen auf sich vereinen kann. Welche Aktienart wählt Petra Piller?

Vinkulierte Namenaktien

Die Inhabe dieser Obligation dürfen an der Generalversammlung teilnehmen.

Gibt es nicht.

Die Pfeiffer AG befindet sich nach mehreren Produktemisserfolgen und nicht einkalkulierten Garantiefällen in einer finanziellen Schieflage. Die Krisensituation kann nur durch eine Aktienkapitalerhöhung entschärft werden. Welche Aktienart eignet sich speziell dazu?

Vorzugsaktien

Eine Bank will sich laufen neues Fremdkapital beschaffen, um neue Kredite zu gewähren. Dabei will die Bank möglichst flexibel sein und sich den aktuellen Marktverhältnissen anpassen können.

Kassenobligation

Kurt Krömer ist ein vorsichtiger Mensch. Auch bei seinen Investitionen möchte er sich dahingehend absichern, dass er einserseits von steigenden Aktienkursen profitieren kann, und andererseits auch regelmässige Couponzahlungen erhalten wird.

Optionsanleihe

Was bedeutet ein negativer Cashflow für eine Unternehmung?

Aus der Betriebstätigkeit (Umsatzbereich) resultierte ein Geldabfluss.

Cash loss oder Cash drain, Verschlechterung der Liquidität

Nennen Sie zwei mögliche Ursachen für die Differenz zwischen Betriebsgewinn (Ebit) und Reingewinn nach Steuern.

– hohe Zinsen

– hohe Steuern

– hohe betriebsfremde oder a.o. Aufwände (z.B. a.o. Abschreibungen)

Der Verwaltungsrat der Ciba schlug aufgrund der schlechten Finanzlage eine Übernahme der Ciba durch BASF vor. BASF erhofft sich von der Übernahme verschiedene Synergieeffekte. Nennen Sie zwei mögliche Synergien, welche durch den Zusammenschluss von Unternehmen entstehen können.

– Kosteneinsparungen

– Know How wird konzentriert und kann besser genutzt werden

– ein bedeutender Konkurrent weniger, Vorteile am Markt etc.

Wieso ist die Finanzierung mit Aktien attraktiver für den Anleger?

Haftung
Investoren stellen nur Eigenkapital im Umfang des gezeichneten Aktienkapitals zur Verfügung

Teilbarkeit
Das notwendige Kapital kann in viele kleine Aktien eingeteilt werden, so dass mehr potenzielle Investoren in Frage kommen.

Investor Gustav Gelti-Caucco ist der Meinung, dass der Leverage-Effekt besser ausgenutzt werden kann, da das langfristige Fremdkapital nur 8.5% der Bilanzsumme beträgt.

Nehmen Sie Stellung zu dieser Aussage.

Der Leverage-Effekt hängt nicht nur vom LFK-Anteil ab, sondern vom gesamten FK-Anteil. Auch muss der FK-Zinssatz sowie die GK-Rendite beachtet werden.

Innerhalb welcher Kontengruppe und in welchem Konto bilanziert die Basler Kantonalbank die Mehrheitsbeteiligung an der Bank Coop?

Kontengruppe, Konto

Kontengruppe: Finanzielles Anlagevermögen

Konto: Beteiligungen

Worauf ist es zurückzuführen, dass trotz Kostendisziplin der Bruttogewinn der Bank Coop um 16.9% zurückging?

– Abnehmende Zinsmarge

– Sinkende Kommissionseinnahmen

– Tieferer Handeslertrag

Wozu dient der Betriebskredit grundsätzlich?

Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe eines Unternehmens.

Finanzierung des Umlaufvermögens.

Zu den Handelsfinanzierungen gehören unter anderem auch Bürgschaften der Bank. Beschreiben Sie diese Dienstleistung.

Die Bank verspricht für einen Kunden zu zahlen, falls dieser nicht mehr in der Lage dazu ist.

z.B. bei Garantien von Handwerksbetrieben gegenüber ihren Auftraggebern.

Der Eigentümer besitzt keine Mitgliedschaftsrechte.

Die Anlegerin hat bei einem Gewinn Anspruch auf eine ordentliche Rendite.

Der Anleger wird ins Aktienregister eingetragen.

Der Name des Eigentümers ist der AG unbekannt.

Der Eintrag ins Aktienregister ist an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Die Papiere können sehr leicht verkauft werden.

Das Eigenkapital wird erhöht, ohne dass sich die Mehrheitsverhältnisse an der Generalversammlung ändern.

Der Nominalwert der Aktie muss nicht voll eingezahlt sein.

Anspruch auf Rückzahlung nach einigen Jahren.

Stimmrecht an der Generalversammlung

Veränderlicher Gewinnanteil

Kein Mitspracherecht in der Unternehmung

Anrecht auf vollständige Rückzahlung bei einem Konkurs der Unternehmung

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