10 Verdauung - Ullrich

Mundhöhle, Kauapparat, Zähne

Mundhöhle, Kauapparat, Zähne


H. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie der Verdauung, insbesondere im Bereich der Mundhöhle und des Kiefergelenks. Sie decken Themen wie die Kaumuskulatur, die Innervation der Zunge und die Struktur der Zähne ab. Medizinstudenten profitieren von detaillierten Erklärungen zu Muskeln wie dem Musculus pterygoideus und Nerven wie dem Nervus facialis, die für die Funktion des Mundbodens und der Zunge entscheidend sind. Die Karteikarten helfen dabei, die komplexen Zusammenhänge der Mundhöhle und deren Bedeutung für die Verdauung zu verstehen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.12.2016 / 09.10.2022

Cartes-fiches

Mundhöhle

Gliederung des Kopfdarmes
-> Welche 2 Räume trennt die geschlossene Zahnreihe?

Geschlossene Zahnreihe teilt das Vestibulum oris von der Cavitas oris

Mundhöhle

Oberflächenstrukturen
Benenne

  1. Labium superius
  2. Labium inferius
  3.  Angulus oris
  4. Rima oris
  5. Sulcus mentolabialis
  6. Mentum
  7. Philtrum
  8. Sulcus nasolabialis 
  9. Dorsum nasi
  10. Ala nasi
  11. Naris
  12. Commissura labiorum

Mundhöhle

Mimische Muskulatur im Bereich des Mundes
- Unterschied zur sonstigen Muskulatur?
- Innervation
Benenne

besitzt keine Faszien
bewegt keine skelettelemente sondern haut

Innervation: N. facialis

1 = M. orbicularis oris
4 = M. zygomaticus major
5 = M. zygomaticus minor
6 = M. risorius
7 = M. levator labii superioris
8 = M. levator anguli oris
9 = M. depressor anguli oris
10 = M. depressor labii inferioris
11 = M. mentalis
  von lateinisch: mentum - Kinn

Mundhöhle

Mimische Muskulatur im Bereich des Mundes
Benenne
 

2 = M. buccinator 
  Strahlt in den M. orbicularis oris ein
3 = Raphe pterygomandibuaris
7 = M. levator labii superioris
8 = M. levator anguli oris
9 = M. depressor anguli oris
10 = M. depressor labii inferioris

Mundhöhle

M. buccinator
- ist ein derivat welchesMUskels
- Funktion
Benenne

M. buccinator ist Derivat des M. orbicularis oris

  • Schiebt zusammen mit der Zunge die Nahrung zwischen die Zahnreihen
  • Verhindert das Einklemmen der Wangenschleimhaut Bichat-Fettpfropf = Corpus adiposum buccae

Hamulus Pterygoideus (ein hakenförmiger Ausläufer der Lamina medialis des Flügelfortsatzes des Keilbeins (Os sphenoidale).)

Raphe Pterygomandibularis (ein sehnige Verwachsungsnaht zwischen dem Musculus constrictor pharyngis superior und dem Musculus buccinator)

Mundhöhle

Arterien
Benenne

  1. A maxillaris
  2. A infraorbitalis
  3. A Angularis
  4. A labialis sup
  5. A facialis
  6. A labialis inf
  7. R mentlis
  8. A submentalis
  9. A transversa facialis
  10. A temporalis superficialis
  11. A buccalis
  12. A carotis externa
  13. A alveolaris inf

Mundhöhle

Arterien
Benenne
-> Aund B sind ein alternativer Drainage-Weg

  1. V supratrochlearis (Trochlea bezeichnet man in der Anatomie eine Struktur, die an das Rad eines Flaschenzugs erinnert und als Umlenkrolle für Muskeln oder Sehnen dient.)
  2. V nasofrontalis
  3. V angularis
  4. V labialis sup
  5. V labialis inf
  6. V facialis
  7. V jugularis interna
  • A V ophtalmica sup
  • B Sinus cavernosus

Mundhöhle

Inspektion der Mundhöhle
- Was für ein eptihel haben die Lippen
Benenne

Lippen:
Unverhorntes mehrschichtiges Plattenepithel Tunica mucosa gut verschieblich

  1. Palatum durum
  2. Palatum mlle
  3. Tonsilla palatina
  4. Arcus palatoglossus
  5. Uvula palatina
  6. ARcus alatopharyngeus

 lateinisch: palatum - Gaumen

Zähne

Richtungsangaben am Zahn

  • a okklusas (inzisal)
  • b Zervical
  • c Koronal
  • d apikal
  1. Corona dentis
  2. Cervix dentis
  3. Radix dentis
  4. Apex radicis dentis

Zähne

Zahnbögen des Ober- und Unterkiefers
Benenne

  1. Frontzahnbereich
  2. Seitenzahnbereich
  3. vestibulär
  4. lingual
  5. mesial
  6. distal

Zähne

Bauprinzip
Unterer Schneidezahn
Sagittalschnitt
-> Benenne

  1. Schmelt
  2. Retius-Streifen
  3. Dentin
  4. Sulcus gingivalis
  5. Saumepithel
  6. Pulpa
  7. Alveolarknochen
  8. Peritondium
  9. Gingiva
  10. Zement
  11. Wurzelspitze
  12. Wurzelkanal
  13. Odontoblasten

Zähne

Halteapparat des Zahnes
-> Benenne
  -> insbesondere Fasern in 8,9,13

  1. Dentin
  2. Schmelz
  3. Zement mit Sharpey-Fasern
  4. Alveolarknochen
  5. Periodontalspalt
  6. Septum interalveolare
  7. Septum interradiculare
  8. Periodontium mit Lig dentoalveolare
  9. Gingvia mit Lig gingivale
  10. Äusseres Saumepithel
  11. Inneres Saumepithel
  12. Margo gingivlis
  13. Periodontium protctionis mit Fibrae gingivoalveolares und Fibrae gingivocirculares (punktiert)
  14. Sulcus gingivalis

Zähne

Halteapparat des Zahnes; Paradont
-> Welche Strukturen/schichten zählen dazu?
 

Parodontium:

  • Zement
  • Desmodont/Periodontium
  • Periost
  • Angrenzende Schicht des Alveolarknochens

Zähne

Biomechanik des Zahnes
- Prinzip der Befestigung
  -> Wie werden die Kräfte auf die Zähne aufgenommen / transformiert?

Sichere Befestigung des Zahnes
Keine Druckkräfte auf Zement und Alveolarknochen

Einhängung des Zahnes in eine von aussen koronal, nach innen apikal verlaufende zugfeste Textur aus Kollagenfasern (= Sharpey-Fasern), verankert im Zement und Periost
-> Kaudruck wird in Zugkräfte transformiert

Zähne

Biomechanik des Zahnes
- Junctura fibrosa
- Syndesmosis dentoalveolaris

Eine Articulatio fibrosa (Synonyme: Junctura fibrosa) ist eine gelenkige Verbindung durch straffes, faserreiches Bindegewebe. Sie gehört zu den unechten Gekenken (Synarthrosen).

Zu den Articulationes fibrosae zählen folgende Gelenktypen:

Zähne

Längsschnitt durch einen einwurzeligen Zahn
-> Unterschiedliche Varianten der Übergangszone (umkreist)
Benenne

60% Zement überlappt Schmelz (supraalveolärer Zementkragen)
30% Keine Überlappung
10% Zement- und schmelzfreie Zwischenzone

  1. Dentin
  2. Schmelz
  3. Zement
  4. Pulpahöhle mit Zahnpulpa
  5. Wurzelkanal
  6. (Münung des Wurzelkanals an der Wurzelspitze)
  7. Zahnpulpa
  8. Odontoblasten (Zellkörper)
  9. Dentin mit Tomes-Fasern
  10. Neumann-Scheide
  11. Dentinkanälchen
  • A Pulpa coronalis
  • B Pulpa radicularis

Zähne

Pulpa dentis
- Gewebetyp
- Was verläuft darin

Pulpa dentis

  • Flüssigkeitsreiches / faserarmes Bindegewebe
  • Gefässe und Nerven
  • Epithelähnliche Schicht von Odontoblasten an der Oberfläche (= Fibroblasten)

Die Zahnpulpa ist das Weichgewebe des Zahns, das die Pulpahöhle (Cavum dentis) einschließlich der Wurzelkanäle ausfüllt. Sie besteht im Wesentlichen aus gallertartigem Bindegewebe mit sensiblen Nervenfasern sowie Blutgefäßen. Der gesamte Zu- und Abfluss der Arterien, Venen der Zahnpulpa läuft durch das Foramen apicale.

Zähne

Dentin
- entstehung (aus was?)
- Aufbau/ prädentin

Odontoblasten  
  --> Prädentin 
     --{Mineralisierung (Hydroxylapatit)}--> Dentin

  • Polarisiert 
    Prädentin nur in Richtung Schmelzgrenze
    Zellkörper ausserhalb der Hartsubstanz
  • Odontoblast bleibt mit Zellfortsatz (Tomes-Faser) an der Schmelzgrenze verankert

Prädentin ist die innerste pulpennahe Dentinschicht die noch nicht mineralisiert ist.

Dentin ist ein knochenähnliches Gewebe, das den größten Teil der Zahnsubstanz darstellt. Es ist härter als Knochen, jedoch weicher als Zahnschmelz.

Das Dentin besteht aus einem dichten Geflecht von Kollagenfasern, in das Kalziumsalze in Form von Hydroxylapatit eingelagert sind. Der Mineralisationsgrad ist hoch und beträgt rund 70%. Im Gegensatz zum Zahnschmelz ist Dentin ein lebendes Gewebe. Die Ernährung und Innervation erfolgt über feine Kanäle, die von der Pulpa her in das Dentin einstrahlen ("Dentinkanäle"). In ihnen liegen die Fortsätze der Odontoblasten. Dentin kann von den Odontoblasten zeitlebens neu gebildet werden, beispielsweise reizbedingt bei Karies. Die Odontoblasten liegen am Rand des Zahnbeines und bilden über die Tomes-Fasern, deren Fortsätze ins Innere des Zahnbeins führen, weiteres Material.

Zähne

Zement
- entwicklung; von was stamt es ab?
- Hsistologie; Mit welchem Gewebe identisch?
- Welche Zellen kommen vor?

  • Derivat des bindegewebigen Zahnsäckchens
    (Das Zahnsäckchen ist die Bindegewebige Umhüllung der Zahnkrone während der Zahnbildung bzw. Zahnentwicklung)
  • Histologisch identisch mit Knochengewebe
  • Zementozyten, teilweise zellfrei
  • Dauernder Umbau Empfindlich auf Druck und Zug
      -> Im unterschied zum Schmelz

Das Wurzelzement ist eine mineralisierte Hartsubstanz, die als Teil des Zahnhalteapparates den Zahn in das Zahnfach einbettet und der Verankerung des Parodontalligaments dient.

Zähne

Schmelz
- Entwicklung; von was stamt es ab?
- MIneralisierung

  • sB

Zähne

Zahnentwicklung
- Entwicklungsstand in der 10. Woche

sB

Zähne

Zahnentwicklung
- Entwicklungsstand Im 3. monat

sB

Zähne

Zahnentwicklung
Ablauf der Zahnentwicklung
-> Was entsthe ei 1 bis 5?

  1. Einsprossung von Bindegewebe und Kapillaren
    -> Abbau des Äusseren Schmelzepithels und der Schmelzpulpa
  2. Verdichtung des Mesenchyms -> Halteapparat
  3. Differenzierung zu Präameloblasten & Ameloblasten
    -> produzieren SChmelzmatirx
  4. Differenzierung zu Odontoblasten
  5. Anlage der Zahnpulpa

Zähne

Zahnentwicklung
Schmelzorgan längs
-> was geschieht bei den Pfeilen?
Benenne

sB

Zähne

Zähne des bleibenden Gebisses
- Welche Zähne haben wie viele Wurzeln?
- wie Interagieren die Zähne miteinander (Flächen)

Zahntyp; Anzahl der Wurzeln

Schneidezähne 
(Dentes incisivi)
-> einwurzlig

Eckzähne 
(Dentes canini)
-> einwurzlig

Vordere Backenzähne 
(Dentes praemolares)
-> einwurzlig, der 1. obere Prämolar ist in 60-70% der Fälle zweiwurzlig

Hintere Backenzähne
(Dentes molares)
-> Oberkiefer: dreiwurzlig, Unterkiefer: zweiwurzlig

Zähne

Formen / Kanten / Flächen
- Schneidezähne
- Eckzahn
- Backenzähne
- Mahlzähne

  • Schneidezähne (Dentes incisivi)
    Scharfkantige meisselförmige Krone
    obere wesentlich grösser als untere
  • Eckzahn (Dens caninus)
    Kauspitze mit zwei schrägen Schneidekanten
    Fangzähne (Raubtiergebiss)
  • Backenzähne (Dentes praemolares) Zweihöckerige Kaufläche
    Untere Prämolare nur eine Wurzel
  • Mahlzäne (Dentes molares)
    Vier- bis fünfhöckerige Kaufläche (Okklusionsfläche)
    Obere Molaren 3 Wurzeln, untere Molaren 2 Wurzeln

Zähne

Kiefer & Zähne
Benenne

  1. Os incisivum
  2. Sutura incisiva
  3. Canalis incisivus
  4. Sutura palatina mediana
  5. Sutura palatina transversa
  6. Foramen palatina
  7. Proc pterygoideus
  8. Incisivi
  9. Caninus
  10. Praemolares
  11. Molares

Zähne

Kiefer & Zähne
Benenne

  1. Caput mandibulae
  2. Proc coronoideus
  3. Foramen Mandibulae
  4. MOlares
  5. Praemolares
  6. Caninus
  7. Incisivi

Zähne

Zahnschema und Zahnformel

1. Quadrant // 2. Quadrant
-----------------//------------------
4. Quadrant // 3. Quadrant

Zähne

Zahnentwicklung; Wann entwickeln sich
- Milchgebiss
  -> Wann der erste Zahn & welcher Zahn?
  -> Wann ist es fertig
- Wann wird das Milchzahngebiss Ersetzt durch die bliebenden Zähne?
  -> Welcher ist der erste Zahn?

  • erster Zahn: 71 oder 81 nach 5bis6 Monaten
  • Milchgebiss abgeschlossen mit 2 Jahren
  • Übergang zum bleibenden Gebiss von 6-13 Jahren
    -> Erster Zahn 3-6 oder 4-6

Zähne

Artikulation der Zähne

Die Okklusion (Verschließung, Verschluss) ist jeglicher Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefersund des Unterkiefers.

Kiefergelenk

Kiefergelenk
- Auf welche Arten kann sich der Kiefer Bewegen (3)
  -> Wie bezchent man diese Arten ("...typ")

Der Mensch ist omnivor

  • Scharnierbewegungen („Raubtiertyp“)
  • Schlittenbewegungen („Nagetiertyp“)
  • Mahlbewegungen („Wiederkäuertyp“)

=> Die Bewegungen im Kiefergelenk sind vielseitig

Kiefergelenk

Aufbau des Kiefergelenkes
- Gelenkspalten
Benenne

Kiefergelenk ist durch einen Discus articularis in zwei Gelenkspalten unterschiedlicher funktioneller Bedeutung geteilt.
1.) Diskotemporales Schiebegelenk
2.) Diskomandibulares Scharniergelenk

  1. Fossa mandibularis
  2. Discuas artiularis
  3. M pterygoideus lateralis
  4. Caput mandibulae
  5. Mandibula
  6. Meatus acusticus ext
  7. Proc zygomaticus
  8. Gelenkkapsel
  9. Lig lat
  10. Lig sphenomndibulare
  11. Lig stylomandibulre

Kaumuskulatur

Kaumuskulatur
-> Welche 4 muskeln sind die wcihtigsten Kaumumskeln?

  • M. masseter
  • M. temporalis
  • M. pterygoideus medialis
  • M. pterygoideus lateralis

Kaumuskulatur

Mundöffnung
- Welche Muskeln kontrahieren?
- Wie bewegen sich welche Knochen?

Kontraktion der suprahyalen Muskulatur, gekoppelt mit Kontraktion der Mm. pterygoidei laterales

Caput mandibula wird aus der Fossa mandibularis auf das Tuberculum articulare nach vorne unten gezogen (= Protrusion)

Beteiligung der oberflächlichen Anteils des M. masseter

Kaumuskulatur

Mundöffnung; M pterygoideus lateralis
- Ursprung /Ansatz (2 Pars)
- Funktion
- Innervation

Der Musculus pterygoideus lateralis ist ein zweiköpfiger Skelettmuskel, der zur tiefen Gruppe der Kaumuskulatur gehört. Er ist der einzige Kaumuskel, der die Kieferöffnung einleitet.

Ansatz:
Discus articularis des Kiefergelenkes (Pars superior)
Proc. condylaris der Mandibula (Pars inferior)
Ursprung
Crista infratemporalis (Pars superior)
Aussenfläche der Lamina lateralis des Proc. pterygoideus (Pars Inferior)

Funktion 

  • Vorschieben des Unterkiefers (Protrusion)
  • Ventralverlagerung des Discus articularis
  • Einseitige Kontraktion: Mahlbewegung

Innervation
N. pterygoideus lateralis des N. mandibularis

Kaumuskulatur

Mundschluss: M Masseter
- ursprung /ansatz
- Funktion
- Innervation

sB

Kaumuskulatur

Mundschluss: M temporalis
- ursprung /ansatz
- Funktion
- Innervation

sB

Kaumuskulatur

Mundschluss: M pterygoideus med.
- ursprung /ansatz
- Funktion
- Innervation

sB

Kaumuskulatur

Mundschluss

Mundschluss

  • M. temporalis, hinterer Teil (horizontale Fasern)
  • Kieferkopf wird vom Tuberculum articulare in die Fossa mandibularis zurückgezogen (Retrusion)
  • ntagonist zum M. pterygoideus lateralis
  • Kinematisches Muskelpaar
  • Alternierende Bewegung der M. pterygoideus lateralis: Mahlbewegung

Étudier