10 Verdauung - Ullrich
Mundhöhle, Kauapparat, Zähne
Mundhöhle, Kauapparat, Zähne
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Flashcards
besitzt keine Faszien
bewegt keine skelettelemente sondern haut
Innervation: N. facialis
1 = M. orbicularis oris
4 = M. zygomaticus major
5 = M. zygomaticus minor
6 = M. risorius
7 = M. levator labii superioris
8 = M. levator anguli oris
9 = M. depressor anguli oris
10 = M. depressor labii inferioris
11 = M. mentalis
von lateinisch: mentum - Kinn
M. buccinator ist Derivat des M. orbicularis oris
- Schiebt zusammen mit der Zunge die Nahrung zwischen die Zahnreihen
- Verhindert das Einklemmen der Wangenschleimhaut Bichat-Fettpfropf = Corpus adiposum buccae
Hamulus Pterygoideus (ein hakenförmiger Ausläufer der Lamina medialis des Flügelfortsatzes des Keilbeins (Os sphenoidale).)
Raphe Pterygomandibularis (ein sehnige Verwachsungsnaht zwischen dem Musculus constrictor pharyngis superior und dem Musculus buccinator)
- Dentin
- Schmelz
- Zement mit Sharpey-Fasern
- Alveolarknochen
- Periodontalspalt
- Septum interalveolare
- Septum interradiculare
- Periodontium mit Lig dentoalveolare
- Gingvia mit Lig gingivale
- Äusseres Saumepithel
- Inneres Saumepithel
- Margo gingivlis
- Periodontium protctionis mit Fibrae gingivoalveolares und Fibrae gingivocirculares (punktiert)
- Sulcus gingivalis
Zähne
Biomechanik des Zahnes
- Prinzip der Befestigung
-> Wie werden die Kräfte auf die Zähne aufgenommen / transformiert?
Zähne
Biomechanik des Zahnes
- Junctura fibrosa
- Syndesmosis dentoalveolaris
Eine Articulatio fibrosa (Synonyme: Junctura fibrosa) ist eine gelenkige Verbindung durch straffes, faserreiches Bindegewebe. Sie gehört zu den unechten Gekenken (Synarthrosen).
Zu den Articulationes fibrosae zählen folgende Gelenktypen:
- Gomphose (Gomphosis): Einzapfung eines Knochens in einen zweiten z.B. Zähne in der Mandibula
-> Verankerung der Zähne in den Zahnfächern des Ober- bzw. Unterkiefers über die Sharpey-Fasern
60% Zement überlappt Schmelz (supraalveolärer Zementkragen)
30% Keine Überlappung
10% Zement- und schmelzfreie Zwischenzone
- Dentin
- Schmelz
- Zement
- Pulpahöhle mit Zahnpulpa
- Wurzelkanal
- (Münung des Wurzelkanals an der Wurzelspitze)
- Zahnpulpa
- Odontoblasten (Zellkörper)
- Dentin mit Tomes-Fasern
- Neumann-Scheide
- Dentinkanälchen
- A Pulpa coronalis
- B Pulpa radicularis
Zähne
Pulpa dentis
- Gewebetyp
- Was verläuft darin
Pulpa dentis
- Flüssigkeitsreiches / faserarmes Bindegewebe
- Gefässe und Nerven
- Epithelähnliche Schicht von Odontoblasten an der Oberfläche (= Fibroblasten)
Die Zahnpulpa ist das Weichgewebe des Zahns, das die Pulpahöhle (Cavum dentis) einschließlich der Wurzelkanäle ausfüllt. Sie besteht im Wesentlichen aus gallertartigem Bindegewebe mit sensiblen Nervenfasern sowie Blutgefäßen. Der gesamte Zu- und Abfluss der Arterien, Venen der Zahnpulpa läuft durch das Foramen apicale.
Zähne
Dentin
- entstehung (aus was?)
- Aufbau/ prädentin
Odontoblasten
--> Prädentin
--{Mineralisierung (Hydroxylapatit)}--> Dentin
- Polarisiert
Prädentin nur in Richtung Schmelzgrenze
Zellkörper ausserhalb der Hartsubstanz - Odontoblast bleibt mit Zellfortsatz (Tomes-Faser) an der Schmelzgrenze verankert
Prädentin ist die innerste pulpennahe Dentinschicht die noch nicht mineralisiert ist.
Dentin ist ein knochenähnliches Gewebe, das den größten Teil der Zahnsubstanz darstellt. Es ist härter als Knochen, jedoch weicher als Zahnschmelz.
Das Dentin besteht aus einem dichten Geflecht von Kollagenfasern, in das Kalziumsalze in Form von Hydroxylapatit eingelagert sind. Der Mineralisationsgrad ist hoch und beträgt rund 70%. Im Gegensatz zum Zahnschmelz ist Dentin ein lebendes Gewebe. Die Ernährung und Innervation erfolgt über feine Kanäle, die von der Pulpa her in das Dentin einstrahlen ("Dentinkanäle"). In ihnen liegen die Fortsätze der Odontoblasten. Dentin kann von den Odontoblasten zeitlebens neu gebildet werden, beispielsweise reizbedingt bei Karies. Die Odontoblasten liegen am Rand des Zahnbeines und bilden über die Tomes-Fasern, deren Fortsätze ins Innere des Zahnbeins führen, weiteres Material.
Zähne
Zement
- entwicklung; von was stamt es ab?
- Hsistologie; Mit welchem Gewebe identisch?
- Welche Zellen kommen vor?
- Derivat des bindegewebigen Zahnsäckchens
(Das Zahnsäckchen ist die Bindegewebige Umhüllung der Zahnkrone während der Zahnbildung bzw. Zahnentwicklung) - Histologisch identisch mit Knochengewebe
- Zementozyten, teilweise zellfrei
- Dauernder Umbau Empfindlich auf Druck und Zug
-> Im unterschied zum Schmelz
Das Wurzelzement ist eine mineralisierte Hartsubstanz, die als Teil des Zahnhalteapparates den Zahn in das Zahnfach einbettet und der Verankerung des Parodontalligaments dient.
Zähne
Zähne des bleibenden Gebisses
- Welche Zähne haben wie viele Wurzeln?
- wie Interagieren die Zähne miteinander (Flächen)
Zahntyp; Anzahl der Wurzeln
Schneidezähne
(Dentes incisivi)
-> einwurzlig
Eckzähne
(Dentes canini)
-> einwurzlig
Vordere Backenzähne
(Dentes praemolares)
-> einwurzlig, der 1. obere Prämolar ist in 60-70% der Fälle zweiwurzlig
Hintere Backenzähne
(Dentes molares)
-> Oberkiefer: dreiwurzlig, Unterkiefer: zweiwurzlig
Zähne
Formen / Kanten / Flächen
- Schneidezähne
- Eckzahn
- Backenzähne
- Mahlzähne
- Schneidezähne (Dentes incisivi)
Scharfkantige meisselförmige Krone
obere wesentlich grösser als untere - Eckzahn (Dens caninus)
Kauspitze mit zwei schrägen Schneidekanten
Fangzähne (Raubtiergebiss) - Backenzähne (Dentes praemolares) Zweihöckerige Kaufläche
Untere Prämolare nur eine Wurzel - Mahlzäne (Dentes molares)
Vier- bis fünfhöckerige Kaufläche (Okklusionsfläche)
Obere Molaren 3 Wurzeln, untere Molaren 2 Wurzeln
Zähne
Zahnentwicklung; Wann entwickeln sich
- Milchgebiss
-> Wann der erste Zahn & welcher Zahn?
-> Wann ist es fertig
- Wann wird das Milchzahngebiss Ersetzt durch die bliebenden Zähne?
-> Welcher ist der erste Zahn?
Zähne
Artikulation der Zähne
Die Okklusion (Verschließung, Verschluss) ist jeglicher Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefersund des Unterkiefers.
Kiefergelenk
Kiefergelenk
- Auf welche Arten kann sich der Kiefer Bewegen (3)
-> Wie bezchent man diese Arten ("...typ")
Der Mensch ist omnivor
- Scharnierbewegungen („Raubtiertyp“)
- Schlittenbewegungen („Nagetiertyp“)
- Mahlbewegungen („Wiederkäuertyp“)
=> Die Bewegungen im Kiefergelenk sind vielseitig
Kiefergelenk ist durch einen Discus articularis in zwei Gelenkspalten unterschiedlicher funktioneller Bedeutung geteilt.
1.) Diskotemporales Schiebegelenk
2.) Diskomandibulares Scharniergelenk
- Fossa mandibularis
- Discuas artiularis
- M pterygoideus lateralis
- Caput mandibulae
- Mandibula
- Meatus acusticus ext
- Proc zygomaticus
- Gelenkkapsel
- Lig lat
- Lig sphenomndibulare
- Lig stylomandibulre
Kaumuskulatur
Kaumuskulatur
-> Welche 4 muskeln sind die wcihtigsten Kaumumskeln?
- M. masseter
- M. temporalis
- M. pterygoideus medialis
- M. pterygoideus lateralis
Kaumuskulatur
Mundöffnung
- Welche Muskeln kontrahieren?
- Wie bewegen sich welche Knochen?
Kontraktion der suprahyalen Muskulatur, gekoppelt mit Kontraktion der Mm. pterygoidei laterales
Caput mandibula wird aus der Fossa mandibularis auf das Tuberculum articulare nach vorne unten gezogen (= Protrusion)
Beteiligung der oberflächlichen Anteils des M. masseter
Kaumuskulatur
Mundöffnung; M pterygoideus lateralis
- Ursprung /Ansatz (2 Pars)
- Funktion
- Innervation
Der Musculus pterygoideus lateralis ist ein zweiköpfiger Skelettmuskel, der zur tiefen Gruppe der Kaumuskulatur gehört. Er ist der einzige Kaumuskel, der die Kieferöffnung einleitet.
Ansatz:
Discus articularis des Kiefergelenkes (Pars superior)
Proc. condylaris der Mandibula (Pars inferior)
Ursprung
Crista infratemporalis (Pars superior)
Aussenfläche der Lamina lateralis des Proc. pterygoideus (Pars Inferior)
Funktion
- Vorschieben des Unterkiefers (Protrusion)
- Ventralverlagerung des Discus articularis
- Einseitige Kontraktion: Mahlbewegung
Innervation
N. pterygoideus lateralis des N. mandibularis
Kaumuskulatur
Mundschluss
Mundschluss
- M. temporalis, hinterer Teil (horizontale Fasern)
- Kieferkopf wird vom Tuberculum articulare in die Fossa mandibularis zurückgezogen (Retrusion)
- ntagonist zum M. pterygoideus lateralis
- Kinematisches Muskelpaar
- Alternierende Bewegung der M. pterygoideus lateralis: Mahlbewegung