10 Verdauung - Loffing
Gastrointestinaltrakt
Gastrointestinaltrakt
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Cartes-fiches
Oesophagus
- Abschnitte
-> Lage
- Gesamtlänge
Pars cervicalis (HWK6 – BWK1)
• kurz (~8 cm)
• dorsal vom Larynx
• ventral von Wirbelsäule
Pars thoracica (BWK1 – BWK11)
• lang (~18 cm)
• hintere Mediastinum
• rechts von Aorta thoracica
Pars abdominalis (Cavitas peritonealis)
• kurz (~2-3 cm)
• von Hiatus oesophageus (Zwerchfell)
• bis Ostium cardiacum (Magen)
=> Gesamtlänge des Oesophagus (25-30 cm)
Oesophagus
Venen
-> Abflussrichtungen
-> in welche Venen drainiert das blut?
- portokavale anastomosen
Als portokavale Anastomose wird eine Verbindung (Anastomose) zwischen Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena portae einerseits und Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena cava superioroder Vena cava inferior andererseits bezeichnet.
Oesophagus
Histologie
Benenne
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Oesophagus
Funktionelle Besonderheiten
- Tunica muscularis im oberen Drittel quergestreift
- willkürliche Auslösung Schluckakt, anschliessend reflektorisch
- Verschluss zu Magen durch Venenplexus in Tela submucosa unterstützt
- Ligamentum heatogastricum
- Ligamentum gastrocolicum
- Mesocoln transversum
- Omentum majus
- Bursa Omentalis
- Radix mesentrii
Die Bursa omentalis ist ein Recessus (spaltförmiger Verschieberaum) der Peritonealhöhle (Cavitas peritonealis).
- 1 Darmrohr
- 2 Mesogastrium Dorsale
Das Mesogastrium dorsale ist das hintere der beiden Mesogastrien. In ihm entsteht durch Mesenchymproliferation die Anlage für die Milz. Es entwickelt sich zum Omentum majus sowie zum Ligamentum gastrolienale, Ligamentum gastrocolicum, Ligamentum gastrophrenicum, Ligamentum phrenicolienale und Ligamentum phrenicocolicum. - 3 Mesogastrium ventrale
Das Mesogastrium ventrale ist das vordere Mesogastrium. Aus ihm gehen wiederum das ventrale und dorsale Mesohepaticum hervor, da die Zellen für das Leberanlage in das Mesogastrium einwachsen. Das Mesohepaticum ventrale wird zum Ligamentum falciforme hepatis - 10 Lig falciforme
Das Ligamentum falciforme ist eine sichelförmige Bauchfellduplikatur zwischen der Vorderfläche der Leber und der Rückfläche der Bauchwand. - 9 Lig Hepatogastricum
Das Ligamentum hepatogastricum ist ein Teil des Omentum minus. Es zieht von der Leber zur kleinen Kurvatur (Curvatura gastrica minor) des Magens. - 11 Lig gastrolienale/ phrenicolienale
Das Ligamentum gastrolienale ist eine faserreiche Peritonealduplikatur, die zwischen dem Magenund der Milz verläuft.
Magen
Bursa omentalis
- Lage
- Wandbegrenzungen
-> ventral dorsal kranial kaudal links rechts
Die Bursa omentalis ist ein Recessus (spaltförmiger Verschieberaum) der Peritonealhöhle (Cavitas peritonealis).
Die Bursa omentalis liegt hinter dem kleinen Netz und dem Magen und ist nahezu vollkommen abgeschlossen (. Abb. 24.9). Seine einzige natürliche Öffnung ist das Foramen omentale (epiploicum; Winslow), ein etwa 2 cm langer Kanal, der die Bursa omentalis mit der Cavitas peritonealis verbindet
3 Ligamente (siehe auch Topographievorlesung)
- Lig. hepatogastricum (Omentum minus) zu Leber (ventrales Meso)
- Lig. gastrocolicum zu Colon transversum, Omentum majus
- Lig. gastrolienale (zu Milznische und hinterer Bauchwand, ehemals dorsales Meso)
Bursa omentalis als Gleitraum zwischen Magen und Pankreas
- Foramen omentale (epiploicum, Winslow)
- Omentum minus (Lig hepatogastricum und Lifg Hepatoduodenle)
- Bursa omentalis
- Omentum majus
- Lig gastrosplenicum (gastorolienale)
Magen
Glandulae gastricae; Stammzell-Konzept
- Wo liegen die Stammzellen?
- Was entwickelt sich aus Ihnen
Magen
Glandulae gastricae (Corpus);
Hauptzelle vs Belegzelle
- Zellaufbau
Die Hauptzellen der Magenschleimhaut bilden das Pepsinogen, eine Vorstufe des Pepsins. Es handet sich um hochprismatische Zellen mit basal liegendem Zellkern, die in der HE-Färbung basophilimponieren. Aufgrund der hohen Syntheseleitung ist das endoplasmatische Retikulum sehr ausgeprägt. Das Pepsinogen befindet sich in Form so genannter Zymogengranula im Zellplasma.
Parietalzellen (belegzellen) sind in der Lage, aus Kohlensäure Protonen abzuspalten und auf ihrer apikalen Seite im Austausch gegen Kalium-Ionen zu sezernieren. Daneben transportieren sie Chlorid-Ionen von der basalen Seite durch ihr Zytosol und geben sie ebenfalls ins Magenlumen ab. Die so entstehende Salzsäure ist für den niedrigen pH-Wert des Magensaftes verantwortlich.
3 Einteilung
Die Morphologie und Funktion der Magendrüsen ist in den verschiedenen Regionen des Magens unterschiedlich ausgeprägt. Man unterscheidet:
- Kardiadrüsen
- Fundusdrüsen
- Pylorusdrüsen
3.1 Kardiadrüsen
Die Drüsenschläuche der Drüsen im Bereich der Kardia (Glandulae cardiacae) sind tubulär, gewunden und verzweigt. Ihre Wand besteht aus Drüsenzellen ("Epitheliocyti cardiaci"), die Muzine sezernieren. Sie bilden eine alkalische Schleimschicht, welche die Magenwand und den unteren Teil des Ösophagus vor der Magensäure schützt.
3.2 Fundusdrüsen
Die Fundusdrüsen (Glandulae gastricae propriae) findet man im Corpus und Fundus ventriculi. Sie produzieren den eigentlichen Magensaft. Es handelt ich um gestreckte tubuläre Drüsen, die verschiedene Zelltypen aufweisen. Dazu zählen:
- Nebenzellen
- Hauptzellen
- Belegzellen
Der Drüsenschlauch wird histologisch in einen Isthmus, ein gestrecktes Halsstück (Cervix) und ein Hauptstück (Pars principalis) unterteilt.
3.3 Pylorusdrüsen
Die Pylorusdrüsen (Glandulae pyloricae) trifft man im Bereich des Magenausgangs (Pylorus) an. Es handelt sich um tubuloalveoläre Drüsen. Sie ähneln morphologisch den Brunner-Drüsen des Duodenums. Im Gegensatz zu den weiter oral liegenden Magendrüsen besitzen die Pylorusdrüsen keine Haupt- und kaum Belegzellen. Ihre Wand besteht aus fein granulierten, isoprismatischen Drüsenzellen, die Muzine sezernieren. Sie bilden eine Schleimschicht, welche die Magenwand und den vorderen Teil des Duodenums vor der aggressiven Magensäure schützt.
Neben den exokrinen Drüsenzellen sieht man in das Epithel der Pylorusdrüsen eingestreut endokrine Zellen, die so genanten G-Zellen. Sie sezernieren das Hormon Gastrin.
Magen
Innervation
Sympathicus & Parasympathicus
- Woher kommen die nerven
Die parasympathischen Fasern entstammen den beiden Nervi vagi. Da sich auf dem Ösophagus zwei Trunci vagales befinden, gehen aus diesen am Magen der Plexus gastricus anterior und posterior hervor, welche jeweils die Vorder- und Hinterwand (Paries anterior und Paries posterior) des Magens versorgen.
Die sympathische Innervation erfolgt durch postganglionäre Nervenfasern aus dem Ganglion coeliacum, die gemeinsam mit den Arterien zum Magen ziehen.