10 Verdauung - Loffing

Gastrointestinaltrakt

Gastrointestinaltrakt


H. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie, Physiologie und Pathologie der Leber, Gallenwege und des Duodenums auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Struktur der Leber, die Funktion der Hepatozyten, die Anatomie der Gallenwege und die Rolle des Duodenums in der Verdauung ab. Medizinstudenten und Fachleute profitieren von detaillierten Informationen zu Leberzirrhose, Gallenblasenhistologie und portokavalen Anastomosen, die für das Verständnis der Leberfunktion und ihrer Erkrankungen essenziell sind.
Flashcards
112
Students
33
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
02.12.2016 / 28.12.2025

Flashcards

Oesophagus

- Abschnitte
  -> Lage
- Gesamtlänge

Pars cervicalis (HWK6 – BWK1)
• kurz (~8 cm)
• dorsal vom Larynx
• ventral von Wirbelsäule
Pars thoracica (BWK1 – BWK11)
• lang (~18 cm)
• hintere Mediastinum
• rechts von Aorta thoracica
Pars abdominalis (Cavitas peritonealis)
• kurz (~2-3 cm)
• von Hiatus oesophageus (Zwerchfell)
• bis Ostium cardiacum (Magen)

=> Gesamtlänge des Oesophagus (25-30 cm)

Oesophagus

Engen und Krümmungen

sB

Oesophagus

Funktionelle Anordnung d. Muskulatur
- verlauf der Muskulatur
  -> Funktionelle Bedeutung des Verlaufes

sB

Oesophagus

Ausgang und Verschluss
- Laimer-Membran
- His Winkel

sB

Oesophagus

Arterien
-> Drei Stomgebiet
  -> Woher etstammen jeweils die Arterien?

sB

Oesophagus

Venen
-> Abflussrichtungen
  -> in welche Venen drainiert das blut?
- portokavale anastomosen

Als portokavale Anastomose wird eine Verbindung (Anastomose) zwischen Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena portae einerseits und Venen aus dem Einzugsgebiet der Vena cava superioroder Vena cava inferior andererseits bezeichnet.

Oesophagus

Lymphabfluss
- aus den 3 pars
  -> in welche Lymphknoten?
  -> in Welche Richtung

sB

Oesophagus

Histologie
Benenne

  1. Glanudulae ösophageales
  2. Epithel
  3. Tela submucosa
  4. Lamina muscularis mucosae
  5. Lamina propria
  6. Längsschicht der Muskularis
  7. Ringschicht der MUskularis

Oesophagus

Histologie
Benenne

13

Oesophagus

Histologie
Wie heissen die Schihten?
-> Was befindet sich in ihnen?

Oesophagus

Histologie
Definiere die Schichten

sB

Oesophagus

Histologie
Benenne

  1. Mehrschichtiges unverhorntes Plattenepthel
  2. Lamina muscullaris mucosae
  3. Plexus myentericus
  4. Bipolare Gangienzelle

Oesophagus

Uebersicht Darmrohraufbau

sB

Oesophagus

Erkrankungen
- Oesophagusvarizen
- Oesophagusdivertikel
- Hiatushernien
- Oesophagusfisteln
- Reflux-Oesophagitis

sB

Oesophagus

Funktionelle Besonderheiten

  • Tunica muscularis im oberen Drittel quergestreift
  • willkürliche Auslösung Schluckakt, anschliessend reflektorisch
  • Verschluss zu Magen durch Venenplexus in Tela submucosa unterstützt

Magen

Magenfunktonen

Topogpraphische Lage

Magenfunktionen:
- Speichern
- Einschleimen
- Durchmischung und Transport
- Verdauung (Proteolysis u.a.)

Magen

Lage
Benenne

  1. Oesophagus
  2. Omentum minus, Lig hepatoduodenale
  3. Omentum minus, lig hepatogastricum
  4. Duodenum
  5. Omentum majus

Magen

Bauchfellverhältnisse
- Bauchfellanteile
- Buchfellduplikatur

2 Bauchfellanteile:
• Peritoneum parietale
• Peritoneum viscerale

Bauchfellduplikatur: Mesenterium oder Ligament

Magen

Bauchfellverhältnisse
Benenne

  1. Ligamentum heatogastricum
  2. Ligamentum gastrocolicum
  3. Mesocoln transversum
  4. Omentum majus
  5. Bursa Omentalis
  6. Radix mesentrii

Die Bursa omentalis ist ein Recessus (spaltförmiger Verschieberaum) der Peritonealhöhle (Cavitas peritonealis).

Magen

Bauchfellverhältnisse; entwicklung
Benenne

  • 1   Darmrohr
  • 2   Mesogastrium Dorsale
    Das Mesogastrium dorsale ist das hintere der beiden Mesogastrien. In ihm entsteht durch Mesenchymproliferation die Anlage für die Milz. Es entwickelt sich zum Omentum majus sowie zum Ligamentum gastrolienale, Ligamentum gastrocolicum, Ligamentum gastrophrenicum, Ligamentum phrenicolienale und Ligamentum phrenicocolicum.
  • 3   Mesogastrium ventrale
    Das Mesogastrium ventrale ist das vordere Mesogastrium. Aus ihm gehen wiederum das ventrale und dorsale Mesohepaticum hervor, da die Zellen für das Leberanlage in das Mesogastrium einwachsen. Das Mesohepaticum ventrale wird zum Ligamentum falciforme hepatis
  • 10 Lig falciforme
    Das Ligamentum falciforme ist eine sichelförmige Bauchfellduplikatur zwischen der Vorderfläche der Leber und der Rückfläche der Bauchwand.
  • 9   Lig Hepatogastricum
    Das Ligamentum hepatogastricum ist ein Teil des Omentum minus. Es zieht von der Leber zur kleinen Kurvatur (Curvatura gastrica minor) des Magens.
  • 11 Lig gastrolienale/ phrenicolienale
    Das Ligamentum gastrolienale ist eine faserreiche Peritonealduplikatur, die zwischen dem Magenund der Milz verläuft.

Magen

Bauchfellverhältnisse; entwicklung
Benenne

wichtige Abbildung; damit ergeben isch die bandverbindungen automatisch

  1. Magen
  2. Milz
  3. Leber
  4. Lig gastrolienale
  5. Lig phrenicolienale
  6. Lig hepatogastricum
  7. Lig falciforme

Magen

Bursa omentalis
- Lage
- Wandbegrenzungen
  -> ventral dorsal kranial kaudal links rechts

Die Bursa omentalis ist ein Recessus (spaltförmiger Verschieberaum) der Peritonealhöhle (Cavitas peritonealis).

Die Bursa omentalis liegt hinter dem kleinen Netz und dem Magen und ist nahezu vollkommen abgeschlossen (. Abb. 24.9). Seine einzige natürliche Öffnung ist das Foramen omentale (epiploicum; Winslow), ein etwa 2 cm langer Kanal, der die Bursa omentalis mit der Cavitas peritonealis verbindet

Magen

Bauchfellverhältnisse (Synopsis)
- 3 wichtige Ligamente
Benenne

3 Ligamente (siehe auch Topographievorlesung)

  • Lig. hepatogastricum (Omentum minus) zu Leber (ventrales Meso)
  • Lig. gastrocolicum zu Colon transversum, Omentum majus
  • Lig. gastrolienale (zu Milznische und hinterer Bauchwand, ehemals dorsales Meso)

Bursa omentalis als Gleitraum zwischen Magen und Pankreas

  1. Foramen omentale (epiploicum, Winslow)
  2. Omentum minus (Lig hepatogastricum und Lifg Hepatoduodenle)
  3. Bursa omentalis
  4. Omentum majus
  5. Lig gastrosplenicum (gastorolienale)

Magen

Anteile
Benenne

Magenanteile

  1. • Pars cardiaca
  2. • Fundus gastricus
  3. • Corpus gastricum
  4. • Pars pylorica
  5.    Antrum pyloricum
  6.    Canalis pyloricus
  7. • Pylorus

Magen

Abschnitte
Benenne

Wandabschnitte

  1. • Incisura cardiaca
  2. • Curvatura gastrica major
  3. • Curvatura gastrica minor
  4. Incisura angularis

Magen

Unterschiedliche Lage und Form des Magens in Abhängigkeit vom Körperhabitus

sB

Magen

Innenrelief
- wie sieht der Magen innen in den unterschiedlichen Abschnitten aus?
- Was ist die Magensttrasse?

sB

Magen

Wandbau (Schichtung)
+ Benenne
 

  1. Tunica muscularis, stratum circulare
  2. Tunica muscularis, Stratum longitunale
  3. Tunica muscularis, Fibrae obliquae

Aussen Longitudinal
mitte circular
innen obliquae (obliqua - schief)
=> /
– |

Magen

Wandbau - Histologie
Benenne

sB

Magen

Tunica mucosa
Bennene die Zelltypen (nach Farben)

Magen

Glandulae gastricae (Corpus)
- Um welche Zelltypen handelt es sich (2-6)?
  -> Was tun sie?

"Die Belegschaft ist sauer, weil die Nebenschaft schleimt und die Hauptschaft Pepsi trinkt."

(Belegzellen → Salzsäure, Nebenzellen → Schleim, Hauptzellen → Pepsinogen)

Magen

Glandulae gastricae; Stammzell-Konzept
- Wo liegen die Stammzellen?
- Was entwickelt sich aus Ihnen

magenzellbildung ist sehr Komplex
-> gegenstand aktiver Forschung. man weiss:
Zellproliferierender anteil liegt im Isthmusbereich (hier liegen die stammzellen; daraus bilden sich drüsenzellen,endothelzellen, schelimproduzierende Zellen, Hauptzellen

Magen

Glandulae gastricae; Histologie
Benenne

  1. Muköse Drüsenzelle
  2. Isthmuszelle
  3. Nebenzelle
  4. Belegzelle
  5. Hauptzelle

Magen

Glandulae gastricae (Corpus); 
Hauptzelle vs Belegzelle
- Zellaufbau

Die Hauptzellen der Magenschleimhaut bilden das Pepsinogen, eine Vorstufe des Pepsins. Es handet sich um hochprismatische Zellen mit basal liegendem Zellkern, die in der HE-Färbung basophilimponieren. Aufgrund der hohen Syntheseleitung ist das endoplasmatische Retikulum sehr ausgeprägt. Das Pepsinogen befindet sich in Form so genannter Zymogengranula im Zellplasma.

Parietalzellen (belegzellen) sind in der Lage, aus Kohlensäure Protonen abzuspalten und auf ihrer apikalen Seite im Austausch gegen Kalium-Ionen zu sezernieren. Daneben transportieren sie Chlorid-Ionen von der basalen Seite durch ihr Zytosol und geben sie ebenfalls ins Magenlumen ab. Die so entstehende Salzsäure ist für den niedrigen pH-Wert des Magensaftes verantwortlich.

Magen

Belegzelle
- Pumpfunktion

protonen werden in die kanalikuli gepumpt; im austausch gegen K+
-> das K+ wird durch andere Wege wieder aus der Zelle gepumpt (in eine andere Richtung)

Magen

Drüsen
regionale Unterschiede
-> bunt

3 Einteilung

Die Morphologie und Funktion der Magendrüsen ist in den verschiedenen Regionen des Magens unterschiedlich ausgeprägt. Man unterscheidet:

  • Kardiadrüsen
  • Fundusdrüsen
  • Pylorusdrüsen

3.1 Kardiadrüsen
Die Drüsenschläuche der Drüsen im Bereich der Kardia (Glandulae cardiacae) sind tubulär, gewunden und verzweigt. Ihre Wand besteht aus Drüsenzellen ("Epitheliocyti cardiaci"), die Muzine sezernieren. Sie bilden eine alkalische Schleimschicht, welche die Magenwand und den unteren Teil des Ösophagus vor der Magensäure schützt.

3.2 Fundusdrüsen
Die Fundusdrüsen (Glandulae gastricae propriae) findet man im Corpus und Fundus ventriculi. Sie produzieren den eigentlichen Magensaft. Es handelt ich um gestreckte tubuläre Drüsen, die verschiedene Zelltypen aufweisen. Dazu zählen:

  • Nebenzellen
  • Hauptzellen
  • Belegzellen

Der Drüsenschlauch wird histologisch in einen Isthmus, ein gestrecktes Halsstück (Cervix) und ein Hauptstück (Pars principalis) unterteilt.

3.3 Pylorusdrüsen
Die Pylorusdrüsen (Glandulae pyloricae) trifft man im Bereich des Magenausgangs (Pylorus) an. Es handelt sich um tubuloalveoläre Drüsen. Sie ähneln morphologisch den Brunner-Drüsen des Duodenums. Im Gegensatz zu den weiter oral liegenden Magendrüsen besitzen die Pylorusdrüsen keine Haupt- und kaum Belegzellen. Ihre Wand besteht aus fein granulierten, isoprismatischen Drüsenzellen, die Muzine sezernieren. Sie bilden eine Schleimschicht, welche die Magenwand und den vorderen Teil des Duodenums vor der aggressiven Magensäure schützt.

Neben den exokrinen Drüsenzellen sieht man in das Epithel der Pylorusdrüsen eingestreut endokrine Zellen, die so genanten G-Zellen. Sie sezernieren das Hormon Gastrin.

Magen

Glandulä gastricä
- Abschnitte (1-4)
  -> Welche Zellen hat es in den einzelnen Abschnitten
    -> Funktionen der Zellen

sB

Magen

Gefässversorgung
Benenne
 

  1. A gastroduodenalis
  2. A hepatica communis
  3. A gastirca sinistra
  4. Truncus coeliacus
  5. A lienalis
  6. A omentalis sinistra
  7. A gastrica dextra
  8. A omentalis dextra

Magen

Gefässe
Welche Arterien versorgen den Magen 
- An Curvatura minor
- Curvatura mjor
- Fundus
Wohin drainiert der venöse Abfluss des Magens

sB

Magen

Innervation
Sympathicus & Parasympathicus
- Woher kommen die nerven

 

Die parasympathischen Fasern entstammen den beiden Nervi vagi. Da sich auf dem Ösophagus zwei Trunci vagales befinden, gehen aus diesen am Magen der Plexus gastricus anterior und posterior hervor, welche jeweils die Vorder- und Hinterwand (Paries anterior und Paries posterior) des Magens versorgen.

Die sympathische Innervation erfolgt durch postganglionäre Nervenfasern aus dem Ganglion coeliacum, die gemeinsam mit den Arterien zum Magen ziehen.

Study