GS1
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Stefan Karlik
Stefan Karlik
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende logistische Fachkompetenzen für Studierende, wobei zentrale Konzepte wie Prozesse, Systeme und Steuerung im Mittelpunkt stehen. Behandelt werden Modelle der Bedarfsermittlung, Bestellverfahren (t,q, t,S), optimale Bestellmengen nach Andler sowie Just-in-Time- und Kanban-Systeme, ergänzt um Analysemethoden wie ABC/XYZ. Unternehmen profitieren von diesem Wissen, um Lagerkosten zu senken, Lieferketten effizienter zu gestalten und die Materialdisposition zu optimieren.
Karten
59
Lernende
156
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.02.2013 / 28.05.2026
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Flashcards
Bestellpunktverfahren => Definition
oder auch Meldebestandsverfahren genannt, ist das Verfahren der verbrauchsgesteuerten Materialdisposition über die Mengesteuerung.
Ist der Meldebestand erreicht, geht eine Meldung an die Besschaffung, dass das Lager wieder aufgefüllt werden muss.
Bestellrythmusverfahren => Definition
Beim Bestellrhytmusverfahren wird die Überprüfung des Lagerbestands nach einer bestimmten periodischen Abstand durchgeführt.
Ist der Meldebestand bereits erreicht oder sogar unterschritten wird nachbestellt.
Bestellrhytmussysteme => Aufzählen
- Die t,q Politik (Bestellrhytmus-Losgrössen-Politik): Bestellperiode und - menge sind fix. Zu den fixen Terminen wird ein fixe Menge bestellt. Vorteil: geringer Dispositionsaufwand und keine laufende Kontrolle des Lagerbestands. Nachteil: bei Bedarfsschwankungen kann es zu Fehlmengen oder zu hohen Lagerkosten (Überbeständen) führen. Fazit: Die t,q Politik ist bei kontinuierlichen Lagerabgang und kurze Wiederbeschaffungszeit sinnvoll.
- Die t,S Politik (Bestellrhytmus-Lagerniveau-Politik): Die Bestellperiode ist fix und die Bestellmenge ist variabel. Die benötigte Menge bis zur erreichen des Soll-Bestands wird bestellt. Risiko bezüglich Fehlmenge besteht immernoch, da die Kontrolle der Lagerbestände erst beim Bestellzeitpunkt geprüft wird. Vorteil: geringer Dispositionsaufwand und keine laufende Kontrolle des Lagerbestands. Nachteil: Optimale Losgrösse/Bestellmenge wird nicht berücksictigt.