02 Psyche 20.10.

Diagnostik affektive Störungen

Diagnostik affektive Störungen


K. H.
Diese Lernkarten decken psychologische und medizinische Aspekte von Depressionen und ADHS auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Theorien, Modelle, Symptome und Behandlungsansätze, wobei Schwerpunkte auf Stressachsen, Neuroplastizität, Rezeptorwirkungen und epigenetischen Regulationen liegen. Besonders nützlich sind sie für Medizinstudenten und Psychologen, die ein vertieftes Verständnis dieser psychischen Störungen erlangen möchten.
Cartes-fiches
55
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.10.2015 / 20.06.2024

Cartes-fiches

Welche ICD-10 Diagnose haben Träumer?

F98.8

drei ADS-Untertypen (DSM-IV)

–ADS, kombinierter Typ (häufigste Erscheinungsform mit allen drei Kernsymptomen) (314.01)

–ADS, vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ (primär Hyperaktivität und Impulsivität, geringe Aufmerksamkeitsstörung) (314.01)

–ADS, vorwiegend unaufmerksamer Typ (primär Aufmerksamkeitsstörung, geringe Hyperaktivität und Impulsivität) (314.00

Verlauf der ADAD

33% normal

33% ADHS im erwachsenen Alter

33% dissoziale Persönlichkeitsstörungen

Psychologische Erklärungsmodelle der ADHS

Exekutive Aufmerksamkeitsmodelle

Das Modell des Aufmerksamkeitsnetzwerkes

Motivationale Ansätze

Integrative Ansätze (Verbindung obiger Erklärungsansätze)

Exekutive Aufmerksamkeitsmodelle

> bei ADHS sehr schwach

betreffen die Steuerung von Gedanken und Handlungen, vor allem deren Hemmung

Barkley (1997): 3 Teilprozesse von Hemmung

–Fähigkeit, eine dominante Reaktion zu unterdrücken

–Fähigkeit, eine schon begonnene Reaktion zu stoppen

 –Fähigkeit, sich bei einer Reaktion nicht stören zu lassen

ADHS-Patienten zeigen in allen drei Bereichen Defizite

Das Modell des Aufmerksamkeitsnetzwerkes:

  • Verschiedene Aufmerksamkeitssysteme werden unterschieden
  • Diese spiegeln sich in verschiedenen Kortexarealen wieder
  • ADHS beeinträchtigung der Aufmerksamkeit

Motivationale Ansätze:

  • Motivation ist bei ADHS geschädigt

Integrative Modelle

Castellanous & Tannock (2002)

 –unterschiedliche ätiologische Faktoren führen zu unterschiedlichen Dimensionen von ADHS

–mögliche Endophänotypen:

•verminderte Reaktionshemmung

•Abnormalitäten in belohnungsbezogenen Kreisläufen

•Defizite in der zeitlichen Verarbeitung

•Defizite im Arbeitsgedächtnis

Was ist exekutive Aufmerksamkeit?

Es gibt viele Aufgaben zur Messung von Funktionen der exekutiven Aufmerksamkeit, wie z. B. Inhibitionsfähigkeit oder Arbeitsgedächtnis, diese messen jedoch häufig gleichzeitig andere Prozesse

 –Inhibition der vorherrschenden Antwort

 –Inhibition einer fortlaufenden Antwort

 –Interferenzkontrolle

–Inhibition sakkadischer Augenbewegungen

–Arbeitsgedächtnis

Was sind Nogo-Trials?

Präpotente Reaktion, viele Go Signale und man drückt immer auf den Knopf, kommt dann ein Nogo Signal und die Kinder sollen nicht drücken und bekommen ein Feedback, ohne Feedback geht es für die ADHS Kinder schlecfhter, mit Belohnungen geht es selbst bei den ADHS Kindrn besser

Was ist Stop-Signal?

Man muss auf einen Reiz drücken außer man hört einen Ton, dann nicht

Bei ADHS verlängerte Stopp- Werte

ADHS und Augenbewegung

ADHS-Kinder haben mehr Schwierigkeiten als Kontrollgruppen, ihre visuelle Fixierung genau zu kontrollieren und ungewollte Sakkaden zu unterdrücken

Arbeitsgedächtnis und ADHS

 •auditiver-verbaler Teil des Arbeitsgedächtnisses: –Befunde umstritten, da schlecht kontrolliert •Visuell-räumlicher Teil des Arbeitsgedächtnisses: –bei ADHS beeinträchtigt

Daueraufmerksamkeit

  • Braucht mindestens 20 Minuten
  • Auffällig sind DHS Kinder

Motivation und ADHS

die Gesamtheit der in einer Handlung wirksamen Motive, die das individuelle Verhalten aktivieren, richten und regulieren •verschiedene Motivationstheorien –Instinkttheorie –Trieb-Reduktions-Theorie –Belohnungstheorie –Kognitive Theorien (Ziele) "tissue needs" •wichtige Unterscheidung: intrinsische vs. extrinsische Motivation

Extrinsische Motivation -> ADHS Kinder sind dann so gut wie gesunde, Schädelhirntraumakinder eben nicht

Étudier