ZRM

Zürcher Ressourcen Management

Zürcher Ressourcen Management


Y. M.
Diese Lernkarten bieten einen tiefen Einblick in das Ziel-Ressourcen-Management (ZRM) auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die Interaktion zwischen Verstand und Unbewusstem, die Rolle von Motiven und Affekten sowie die Bedeutung von Ressourcen und Embodiment für zielgerichtetes Handeln. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende der BWL, die lernen möchten, wie sie ihre Handlungssteuerung optimieren und Motivation sowie Selbstregulation verbessern können.
Cartes-fiches
56
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
08.07.2015 / 22.01.2026

Cartes-fiches

Motivphase?

- Aus bewusst gemachten Bedürfnissen und Motiven, wird ein hochmotivierendes "Motto-Ziel" (Rudi Rundlich: Tägliches Spazieren in der Natur) kreiert. Zielkonflickte (Fiona Freundlich: Geliebt zu werden & mehr Zeit für sich) werden aus dem Weg geräumt (Fiona Freundlich: Katze als Vorbild).

Intension?

Bei stark entstandenen Intention (Rudi Rundlich: Absicht = In der Natur spazieren gefällt mir sehr oder Fiona Freundlich: Ich gönne mir vergl. wie die Katze mehr Zeit und bin trotzdem für die Personen da) ist der Rubikon überquert.

Präaktionale Vorbereitung?

Ressourcen Aufbauen (Embodiment = verkörperung des Ziels = Körper als Ressource nutzen = Training!)

Handlung?

Durchführung (in der ersten Zeit ein Tagebuch führen, in dem Situationen analysiert und ie Erfolge festgehalten werden)

Noronale Plastizität?

Veränderung der Synapsen im Hirn, welche die Grundlage für die Speicherung von Informationen bilden.

Wie zeigt sich unbewusstes?

Träume, Versprecher, Körpersignale

Motivkonstellationen?

- Neues Motiv (X ubw wird X bew)

- Bestätigendes Motiv (x ubw wird zu X! bew)

- Ergänzendes Motiv (X ubw + Z bew = X+Z bew)

- Konfligierendes Motiv (X ubw + Y bew = konflikt)

Kriterium eines handlungswirksamen Ziels?

1. Haltungsziel (= Motto-Ziel)

2. Annäherungsziel (Ziel umformulieren)

3. 100% unter eigener Kontrolle (nicht von anderen anhängig)

4. Motivierend (EG berücksichtigen)

Affektbilanz?

Von 0 bis 100 auf positiver und negativer Seite (z.B. Zähneputzen, 0/0 weder positiv noch negativ)

Priming?

Unbewusste Erinnerungshilfe

- z.B. Im Weinshop läuft französische Musik im Hintergrund, Kunde kauft eher franz. Wein

Geist-Körper-Kommunikation?

1. Weg: Geist/Psyche -> Körper (psychisches Erleben bestimmt Körperhaltung)

2. Weg: Körper -> Geist/Psyche (Körperhaltung bestimmt psychisches Erleben "=Embodiment"

Embodiment?

Verkörperung des Ziels (im ZRM wird der Körper als Ressource genutzt)

Ressourcenpool?

Um das neuronale Zielnetzt möglichst häufig zu aktivieren, werden solwohl auf kognitiver wie auf emotionaler und körperlicher Ebene Resourven erarbeitet.

Situationstypen?

A-Situation: 0-30 = einfach (Aufmersamkeit, Aplaus)

B-Situation: 30-100 = schwierig, vorhersehbar (Bodybuilding)

C-Situationen: 30-100 = schwierig, überraschend (Cupfinal)

Umgang mit C-Situationen?

1. Vom zielgerichteten Handeln zur unerwünschten Routine -> Reiz (Kontrolle wackelt) = Ausflippen oder Lähmung

2. Analyse der Vorläufersignale - STOP-Befehl

3. Rückkehr zu zielgerichteten Handeln (ZRM = Ressourcen aktivieren) nach Unterbrechung  der unerwünschten Stressroutine

Wenn-Dann-Pläne?

Wenn X (günstige Gelegenheit, schwierige Situation, bestimmte Person) eintritt, dann werde ich Y (zielorientiertes Verhalten) ausführen.

-> Wenn-Dann-Pläne immer erst NACH Rubikon, da es zuerst ein Ziel mit Motivation und Commitment braucht!

Étudier