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P. A.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) auf Berufsschulniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Nachfrage, Angebot, staatliche Einflussnahme, und verschiedene Wirtschaftssysteme. Die Karteikarten eignen sich für Schüler und Auszubildende, die die Funktionsweise von Märkten, Unternehmen und staatlichen Regulierungen verstehen möchten.
Karten
21
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
09.12.2014 / 12.09.2022

Lernkarten

Was bedeutet Wirtschaften?

Wirtschaften bedeutet, bestrebt zu sein, vorhandene Mittel so einzusetzen, dass möglichst große Bedürfnissbefriedigung erfolgt.

Beschreiben sie das Rationalitätsprinzip!

  • Wie erreicht man ein angestrebtes Ziel mit möglichst geringen Mitteln (Minimalprinzip)
  • Umkehrung: Wie erreiche ich mit den vorhandenen Mitteln maximalen Ertrag? (Maximalprinzip)

Was ist eine Firma?

Eine Firma ist ein Name, unter dem ein Vollkaufmann sein Geschäft erledigt und die Unterschrift abgibt – diese ist im Handelsregister hinterlegt.

Was ist ein Betrieb?

Ein Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit in der Sachgüter und Dienstleistungen erstellt und abgesetzt werden.

Was ist ein Werk?

Ein Werk ist eine räumlich zusammenhängende Produktionsstätte innerhalb eines Unternehmens.

Was ist ein Unternehmen?

Mit Unternehmen wird die juristisch-finanzielle Einheit bezeichnet, die den Rahmen für die Leistungserstellung eines Betriebes bildet.

Was zeichnet einen Vollkommen Markt aus?

  • Homogenität der Güter (genormte Qualität/ Gleichheit)
  • Keine Präferenzen der Nachfragen
  • Keine zeitlichen Differenzierungen (z.B. Öffnungszeiten)
  • Keine räumlichen Differenzen (z.B. Standortvorteile)
  • Vollkommene Marktransparenz à vollkommene Information, kein Verzug

Nennen Sie die Merkmale und Strukturen der sozialen Marktwirtschaft!

  • Markt, Preisbildung, Wettbewerb
  • Wirtschaftskreislauf
  • Magisches Viereck
  • Instrumente der Wirtschafs-, Sozial- und Umweltpolitik
  • Spannungsverhältnis Staat-Unternehmen, Staat-Individuum

Was sind die Grundbegriffe des Systems Wirtschaft?

  • Notwendigkeit des Wirtschaftens:
    • Konflikt
      • Knappheit Güter
      • Tendenziell unbegrenzte Bedürfnisse
  • Effektivität
    • Effektivität = Erfolg / Aufwand
  • Effizienz
    • Effizienz = unter jeweils herrschenden Bedingungen größtmögliche Effektivität
  • Effektivität und Effizienz sind Maßstäbe wirtschaftlichen Handelns

Was zeichnet den Homo Oeconomicus aus?

  • Völlige Rationalität bei Entscheidungen
    • Keine Präferenzen
    • Rein technischer Entscheidungsvorgang
  • Entscheidungen sind nur auf das Subjekt selbst bezogen

Was ist der Markt und wie entstehen sie?

Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage, um zu handeln

  • Märkte entstehen durch die Übereinstimmung des zu handelnden Gutes
  • Nachfrager und Anbieter entwickeln Gedanken über ihren Preis (Wert)

Wie entsteht ein marktfähiger Preis?

Informationsaustausch beider Parteien(Anbieter,Nachfrager) führt zum Herantasten an einen marktfähigen Preis

Beschreiben Sie die Auffassungen von Adam Smith?

  • Gesetz vom Wettbewerb: Die Nachfrage regelt das Angebot und umgekehrt
  • Zwei zentrale Mechanismen, die für die Steuerung der Wirtschaft verantwortlich sind:
    • Wettbewerbsmechanismus für den einzelnen Markt
    • Ausgleichmechanismus zwischen den Branchen
  • Die Marktmechanismen sorgen für Gleichgewichte in der Wirtschaft, auch nach Störungen
  • Der Staat sollte so wenig wie möglich diese Kräfte stören
  • Die Selbstregulierung und dezentrale Planung führt zu einer optimalen Versorgung mit den gegebenen Gütern
  • Steuerungsmechanismus ist der Egoismus der Marktteilnehmer

Welche Auffassung vertratt John Maynard Keynes?

  • Markt reguliert sich unter Umständen selbst, das dauert aber zu lange è langfristig sind wir alle tot!
  • Vor allem Theorie der Vollbeschäftigung scheint fragwürdig
  • Kapitalismus nach Keynes neigt zur Instabilität und der Staat muss die Nachfrage so regulieren, dass ein Gleichgewicht nahe der Vollbeschäftigung erreicht wird
  • Gründe für Pessimismus:
    • Hauptkritik ist das Saysche Theorem > Angebot schafft eigene Nachfrage > Gesamtangebot = Gesamtnachfrage
      • Problem: es muss sichergestellt sein, dass Sparen und Investieren zum Ausgleich kommt è Zinssatz
      • Zinssatz ist Motivator für Sparen oder Investieren

Wie kann der Staat die Nachfrage hoch halten?

  • Notenbanken halten Zinsen niedrig, um Nachfrage nach Investitionsgütern anzukurbeln
  • Fiskalpolitik muss Regulator sein

Auf welchen Säulen steht die Martwirtschaft?

  1. Selbstbestimmung des Wirtschaftsplanes (Autonomieprinzip)
  2. Erwerbswirtschaftliches Prinzip (Gewinnmaximierung)
  3. Prinzip des Privateigentums

Auf welchen Säulen steht die Planwirtschaft?

  1. Zentraler Volkswirtschaftsplan (Organprinzip)
  2. Prinzip der Planerfüllung
  3. Prinzip des Gemeinschaftseigentums

 

Nennen Sie die Eigenschaften der Zentralenverwaltungswirtschaft!

  • Produktionsplanung und Allokation in staatlicher Hand
  • Ökonomische Wahlhandlungen nur begrenzt möglich
  • Geld und Preise auf reine Rechenfunktion begrenzt
  • Koordination der Wirtschaftshandlungen erfolgt über Planungshandlungen des Staates
  • Erfolg der Planungshandlungen vor allem von Qualität der Informationen über die Bedürfnisse der Bevölkerung abhängig

Welchen Motivator wollte Keyne einsetzen?

Es muss sichergestellt sein das Sparen und Investieren zum Ausgleich kommt >>>> Zinsatz

Zinsatz ist der Motivator für Sparen oder Investieren.

Nennen Sie die Merkmale der Soziale Markwirtschaft.

  1. Dezentrale Planung
    1. Absatzerwartung bestimmt Planung
    2. Haushalte bestimmen über Einkommensverwendung
  2. kein staatlicher Gesamtplan
  3. Wettbewerb koordiniert
    1. Unternehmen erhalten Gewinne und tragen Risiken
  4. Marktpreisbildung gleicht Angebot und Nachfrage aus
  5. Löhne werden zwischen Tarifpartnern augehandelt
  6. Privateigentum vorherrschend, Kollektiveigentum möglich
  7. Europäische Zentralbank ist politisch unabhängig
  8. Staat übernimmt zurückhaltende aber aktive Rolle

Wie nimmt das Grundgesetz einfluss auf die Wirtschaftsordnung?

  • steckt Ordnungsrahmen für wirtschaftliche Entfaltung ab
  • Weist dem Staat eine aktive Rolle zu
    • Staat greift durch Gesetze und Regelungen zum Schutz von Wirtschaft und sozialer Sicherung des Einzelnen ins Wirtschaftsgeschehen ein

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