Unternehmensführung Wismar

Hochschule Wismar 3 Semester Unternehmensführung

Hochschule Wismar 3 Semester Unternehmensführung


O. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ebenen der Unternehmensführung an der Universität. Sie decken Themen wie strategische Planung, Kontrolle, Organisation und Personalmanagement ab, wobei der Fokus auf der Umsetzung von Zielen, der Steuerung von Prozessen und der Führung von Mitarbeitern liegt. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Führungskräfte, die ihre Kenntnisse in der Unternehmensführung vertiefen und praxisnah anwenden möchten.
Flashcards
27
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
30.11.2015 / 09.12.2015

Flashcards

1.1 Einführung

Was ist Führung / Unternehmensführung?

  • Management als Institution: Führungsebene / Personen mit Weisungsbefugnisse
  • Management als Aufgabenkomplex: Handlung von Planung, Steuerung und Kontrolle

1.1 Einführung

Was ist ein Unternehmen?

  • eine wirtschaftliche Einheit
  • erstellen von Produkten & Dienstleistungen für Dritte (Fremdbedarfsbedeckung)
  • komplexes System aus Zielen, Mitgliedern und Aktivitäten

1.1 Einführung

Welche Funktionen hat die Unternehmensführung? (Managementprozess)

  • Ausrichtung und Einsatz der Ressourcen entsprechend der Unternehmenszielen
  • Akronym (P.O.S.D.C.): planning; organizing; staffing; directing; controlling

1.1 Einführung

Nennen Sie die Ebenen der Unternehmensführung?

  • normativ
  • strategisch
  • operativ

1.1 Einführung

Nennen Sie die Merkmale zur Unterscheidung der 3 Ebenen!

  • Aufgabe
  • Entscheidungsfindung / strukturierbarkeit
  • Fristigkeit
  • Beteiligte Hierachieebenen
  • Entscheidungsfreiheit
  • Reichweite

1.2 Planung & Kontrolle

Definieren Sie Planung & Kontrolle?

  • Ist eine wichtige Managementfunktion die funktional als Einheit gesehen wird.
  • Die Kontrolle ergänzt die Planung.

1.2 Planung & Kontrolle

Nennen  und Beschreiben Sie die Aufgaben der Planung & Kontrolle!

  • Zukunftsicherung: (Beitrag zur Überlebens- und Wettebewerbsfähigkeit leisten)
  • Innovation: Erfolgswahrscheinlichkeit einer Innovation verbessern
  • Motivation: Anreize sollen zu zielkonformen Verhalten führen
  • Koordination: Aufteilung in Teilpläne
  • Information: dient zur zieladäquate Feinsteuerung
  • Optimierung: bestmögliche Einsatz von Ressourcen
  • Flexibilität: Plan-B muss flexibel angepasst werden
  • Kontrollfunktion: gegenüberstellung von Soll & Ist

1.2 Planung & Kontrolle

Nennen und beschreiben Sie die Grundbestandteile eines Plans!

  • Ziel: Steigerung des Umsatzes um 30%
  • Problemstellung: Kunde kennt die Marke noch nicht
  • Prämissen: keine Preisunterbietung durch Wettbewerber
  • Maßnahmen: Relaunch des Produkts
  • Ressourcen: 1,2 mio. für Produktwerbung
  • Termine: Produktumstellung zum 1.4.
  • Träger der Planerfüllung: Werbung/Herr Müller
  • Ergebnisse: Erhöhung der Bekannheit

1.2 Planung & Kontrolle

Welche Formen und Objekte der Kontrolle gibt es?

  • Ergebniskontrolle
  • Verfahrenskontrolle
  • Verhaltenskontrolle
  • Prämissenkontrolle

 

  • Vorausschauende Kontrolle
  • Planfortschrittskontrolle
  • Realisationskontrolle

1.2 Planung & Kontrolle

Woraus besteht das Kontrollsystem?

  • Kontrollobjekte
  • Kontrollbereiche
  • Kontrollträger
  • Kontrollprozess
  • Kontrolltechnik
  • Kontrollorganisation

1.3 Personalmanagement & Führung

Nennen Sie die Hauptaufgaben des Personalmanagement!

  • Personalbedarfsplanung
  • Personalmarketing
  • Personaleinsatz
  • Personalentwicklung
  • Personalfreisetzung
  • Personalentlohnung
  • Personalführung
  • Personalbeurteilung
  • Personalverwaltung

1.3 Personalmanagement & Führung

Nennen Sie die Hauptaufgaben der Personalführung!

  • Information der Mitarbeiter
  • Leitung: Geeignete Mitarbeiter müsseb ausgewählt werden
  • Kontrolle der Mitarbeiter: Leistungsbewertung etc.
  • Menschenführung: Mitarbeiter werden motiviert
  • Beziehungspflege: Zur Mitwirkung anregen

1.4 Organisation

Was ist eine Oragnisation?

Unter dem Begriss "Organisation" werden dauerhafte, grundlegende Regelungen verstanden, die die Zusammenarbeit von Menschen in einem Unternehmen beeinflussen. Sie kann als 3 Organisationsbegriffe bezeichnet werden.

  • Institutionell: U. IST eine Orga
  • Funktionell: U. HAT eine Orga
  • Instrumental: Orga. als Instrument zur Zielerreichung

1.4 Organisation

Welche Aufgaben sind bei der Organisationsgestaltung zu erfüllen?

(Gestaltung von Aufbau- und Ablauforganisation)

  • Bildung von Organisationseinheiten
  • Gestaltung von Kommunikationswegen
  • Zuordnung von Kompetenzen und Verwantwortung
  • Prozessorganisation
  • Projektorganisation

1.4 Organisation

Nennen und Beschreiben Sie die 3 Gestaltungsparameter!

  • Spezialisierung (funktional; objektorientiert; hierachisch)
  • Weisungsbefugnisse (Ein-; Mehr-; Stabliniensystem)
  • Verteilung der Eintscheidungsaufgaben (Grad der Autonomie; De-; Zentralisation)

1.4 Organisation

Nennen Sie die Grundformen der Organisation!

  • Funktionale Organisation
  • Divisionale Organisation
  • Matrixorganisation

1.5 Normative Unternehmensführung

Nennen und Beschreiben Sie die Zielfunktionen in der Unternehmensführung!

  • Orientierungsfunktion (ein oder mehrer Ziele ausrichten)
  • Legitimations- & Konfliktösungsfunktion (Ziel der Kostenführerschaft)
  • Bewertungs- & Selektionsfunktion (Handlungsalternativen zur Zielerreichung bewerten)
  • Motivationsfunktion (Ziele können Mitarbeiter motivieren)
  • Koordinationsfunktion (Erleichtern die Ausrichtung für das gesamte Unternehmen)
  • Steuerungsfunktion (zieladäquate Feinsteuerung)

1.5 Normative Unternehmensführung

Durch welche 3 Elemente der normativen Unternehmensführung kommen die Ziele zum Ausdruck?

  • Unternehmensvision
  • Unternehmensleitbild
  • Unternehmenspolitik

1.5 Normative Unternehmensführung

Was versteht man unter Unternehmenskultur?

In einem Unternehmen vorherrschende Wertvorstellung, Traditionen, Denkhaltungen welche das Verhalten der Mitarbeiter prägen.

1.5 Normative Unternehmensführung

Welche Funktionen und Elemente besitzt die Unternehmensverfassung?

  • Interessen und Pflichten der Eigentümer
  • Gesetzliche Vorgaben (Arbeitsschutz; Verbrauscherschutz; Wettbewerbsrecht)
  • Kollektivvertragliche Vereinbarung (Geselschaftsverträge; Geschäftsordnung)

1.6 Strategische Unternehmensführung

Was ist unter einer Strategie in bwl Sinn zu verstehen?

  • Eine Strategie sind geplante Maßnahmepakete zur Erreichung unternehmerischer Ziele
  • Strategisches Managment schafft die Voraussetzung damit die normativen Ansprüche erfüllt werden
  • In dem gültigen Rahmen vollzieht sich das operative Management

1.6 Strategische Unternehmensführung

Aus welchen Phasen besteht der Strategieprozesses und welche Aufgaben sind dort angesiedelt?

  • Strategische Zielplanung (Zielsuche; operationalisierbar; Zielanalyse; Realisierbarkeit; Zielentscheidung)
  • Strategische Analyse (externe Umweltanalyse "Makro"; interne Unternehmensanalyse "Mikro")
  • Strategieformulierung (Handlungsempfehlungen aus der Analyse ableiten S.107-S.120)
  • Strategieimplementierung (sachorientierte Umsetzung)
  • Strategiesche Kontrolle (prozessbegleitende Kontrolle)

1.6 Strategische Unternehmensführung

Welche Kontrollarten können unterschieden werden?

  • Zielkontrolle (Soll-Soll-Vergleich)
  • Prognosekontrolle (Wird-Wird-Vergleich)
  • Prämissenkontrolle (Wird-Ist-Vergleich)
  • Planfortschrittskontrolle (Soll-Wird-Vergleich)
  • Ergebniskontrolle (Soll-Ist-Vergleich)
  • Strategische Überwachung (Beobachtung der Unternehmensumwelt)

1.6 Strategische Unternehmensführung

Nennen Sie 3 ausgewählte Instrumente der strategischen Unternehmensführung!

  • SWOT-Analyse
  • Wertekette nach Porter
  • Balanced Scorecard (S.129)

1.7 Operative Planung & Kontrolle

Was sind die Aufgaben der operativen Planung & Kontrolle?

  • bestmögliche Nutzung bestehender Wettbewerbsvorteile
  • die Umsetzung der strategischen Maßnahmen
  • realisierung der Projekte zur Aufgabe

1.7 Operative Planung & Kontrolle

Welche Zeithorizonte und Zusammenhänge werden unterschieden bzw. bestehen?

  • langfristig; mittelfristig; kurzfristig
  • Reihung; staffelung; schachtelung integriert

1.7 Operative Planung & Kontrolle

Welche hierarchische Abfolge der Planung gibt es?

(Unterscheiden Sie nach Möglichkeit)

  • Top-Down-Planung
  • Bottom-Up-Planung
  • Zirkuläre Planung

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