Unternehmensführung FH

Lernkontrollfragen Kapitel 4

Lernkontrollfragen Kapitel 4


C. S.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie strategische Planung, Kontrolle und Entwicklung von Geschäftsfeldern, wobei insbesondere die BCG-Matrix, Lebenszyklusmodelle und Risikomanagement im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten beleuchten auch die Bedeutung von Marktanteilen, Wettbewerbsstrategien und Umweltbedingungen für die Unternehmensstrategie. Studierende der Betriebswirtschaftslehre profitieren von diesen Lernkarten, da sie ihnen helfen, strategische Managementkonzepte zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
8
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
06.01.2016 / 31.03.2016

Flashcards

Welche Zielsetzung steht im Mittelpunkt einer verbundenen Diversifikation?

Eintritt in ein Geschäftsfeld mit neuem Produkt.
Bestimmung nach dem Grad der Verwandtschaft zu bereits bestehenden Geschäftsfeldern.

Bei hohem Verwandtschaftsgrad sind Synergieeffekte vorhanden die eine gemeinsame Nutzung von Ressourcen und daher höhere Effiizienz ermöglichen.

Welche alternativen Ansatzpunkte stehen bei der Wahl einer Differenzierungsstrategie zur Diskussion?

Das besondere Gut hat einen Nutzugnswert der gesteigert wird oder die Nutzungskosten werden gesenkt.

Nennen Sie die für die Strategieumsetzung wichtigsten Planungsfelder!

Strategische Programme

Organisatorische Maßnahmen

Personelle Gegebenheiten

Unternehmenskulturelle Aspekte die die oben genannten Planungsfelder überlagern können müssen Berücksichtigung finden.

In welchem Verhältnis steht die Strategische Kontrolle zur Strategischen Planung?

Die strategische Kontrolle ist ein permanent mitlaufendes Korrektiv zur strategischen Planung. Sie überprüft die Umsetzung und die weitere Tragfähigkeit um notwendige Veränderungen rechtzeitig anzuzeigen.

Wie unterscheiden sich strategische Prämissenkontrolle und strategische Überwachung?

Die Prämissenkontrolle fokussiert sich auf die Setzung von Annahmen und ist auf ein bestimmtes Kontrollfeld ausgerichtet.

Die strategische Überwachung ist eine ungerichtete Kontrollform und fokussiert sich eher auf die Ereignisse die jenseits des Prämissenkranzes der Planung ereignen.

Diese beiden Kontrollarten ergänzen sich wechselseitig.

Auf welcher Logik beruht die BCG-Matrix und welche strategischen Implikationen sollen daraus abgeleitet werden?

Die Matrix versucht einen Zusammenhang zwischen Marktwachstum (Chancen und Risiken), dem relativen Marktanteil (Stärken und Schwächen) und der Rentabilität einer strategischen Geschäftseinheit aufzuzeigen.

Sie basiert auf dem Erfahrungskurvenkonzept dass sich Stückkosten reduzieren wenn die kumulierte Produktionsmenge steigt.

Hoher Marktanteil ► Wettbewerbsvorteil

Markt im frühen Lebenszyklus ► Besonders lohnenswert

Kritik an BCG: Deterministischer und stark vereinfachender Charakter

Worin liegen die zentralen Risiken einer Strategie der Kostenführerschaft?

  • Gefahr der Nachahmung von Kostensenkungseffekten
  • Standortbedingungen können zur Erosion der Kostenvorteile beitragen
  • Abhängigkeit von steigenden Inputpreisen
  • Zweifel an Produktqualität und Ethik/Moral
  • Ist allgemein auf stabile Zustände angewiesen
  • Dynamische Umweltbedingungen ist ein grundsätzliches Risiko

Welche Bedeutung hat die Idee des Lebenszyklus von strategischen Geschäftsfeldern für das strategische Management?

Es ist ein heuristisches Hilfsmittel zur Strukturierung der Entwicklung der Geschäftsfeldstruktur und der Charakterisierung des Wettbewerbs im Zeitablauf.

Die Bezugsgröße ist der Branchenumsatz bzw. das Branchenumsatzwachstum.
Es lassen sich Aussagen treffen über:

  • Stabilität der Marktanteile
  • Grad der Kundentreue
  • Intensität des Wettbewerbs
  • Anzahl der Wettbewerber

►Hilft bei der Entwicklung von Wettbewerbsstrategien (proaktiv und reaktiv)

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