Unternehmensführung FH

Einführung und konzeptionelle Grundlagen

Einführung und konzeptionelle Grundlagen


C. S.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Shareholder Value, Unternehmensziele, Managementkompetenzen und strategische Planung. Die Karteikarten beleuchten die Rolle von Managern, die Unterscheidung zwischen Stakeholder- und Shareholder-Ansatz sowie die Ermittlung des Brutto-Cashflows. Sie eignen sich für Studierende und Führungskräfte, die ihr Verständnis für Unternehmensführung vertiefen und praktische Anwendungen in der Unternehmenspraxis erlernen möchten.
Karten
14
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.12.2015 / 31.03.2016

Lernkarten

Wofür steht POSDCORB?

Planning, Organizing, Staffing, Directing, COordinating, Reporting und Budgeting

Durch welche drei Komponenten wird der Arbeitsprozess einer Führungskraft bestimmt?

Handlungszwänge, Restriktionen, Eigengestaltung.

Nennen Sie die 10 Management-Rollen nach Mintzberg!

Interpersonelle Rollen:

  • Galionsfigur
  • Vorgesetzter
  • Vernetzer

Informations Rollen:

  • Radarschirm
  • Sender
  • Sprecher

Entscheidungsrollen:

  • Innovator
  • Problemlöser
  • Ressourcenzuteiler
  • Verhandlungsführer

Wie unterscheiden sich strategische und operative Planung?

Strategische Planung steckt den grundsätzlichen Orientierungsrahmen ab.

Operative Planung hat das Ziel eine konkrete Orientiierung für das tagtägliche Handeln zu gewinnen.

Fassen Sie die grundlegenden Kompetenzen eines Managers zusammen!

 

Technische Kompetenz:

Managementtechniken, -methoden und -wissen kann auf einen konkreten Einzelfall angewendet werden.

Soziale Kompetenz:

Grundsätzliches Verständnis des Handelns anderer Menschen und ausgeprägte Kooperationsfähigkeit.
(Empathie, Teamfähigkeit gepaart mit interkulturellem Verständnis)
Dies findet auf den Ebenen der Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzten und Umweltsbezugsgruppen statt.

Konzeptionelle Kompetenz:

Die Fähigkeit unübersichtliche, kkomplexe Problemfelder zu strukturieren und in ein handhabbares Handlungskonzept umzuformen.
Lernfähigkeit um dem sich immer wieder verändernden Charakter der Problemstellungen gerecht werden zu können.

Nennen sie die übergeordneten Ziele und die Handlungs-Ziele eines Unternehmens in hierarchischer Reihenfolge!

Übergeordnete Ziele:

  1. Unternehmenszweck
  2. Unternehmensidentität
  3. Unternehmensgrundsätze

Handlungsziele:

  1. Oberziele der Unternehmung (Goals)
  2. Zwischenziele (Geschäftsfelder)
  3. Funktionsbereichsziele (Marketing)
  4. Unterziele (Marketing-Mix-Bereiche)

Welche Inhalte und Funktionen hat das Unternehmensleitbild?

Inhalte:

Definition...

  • des Kerngeschäfts [Wo?]
  • einzigartiger Kompetenzen [Wie?]
  • von Werten [Warum?]

Funktionen:

Entscheidungsunterstützung, Handlungssteuerung, Koordination, Legitimation und Konfliktlösung

Welche Kategorien möglicher Unternehmensoberziele gibt es?

  • Finanzielle Ziele (Liquidität, Kreditwürdigkeit)
  • Rentabilitätsziele (Gewinn, Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität
  • Soziale Ziele (Arbeitszufriedenheit, Soziale Sicherheit)
  • Umweltschutzziele (Reduktion der Ressourcennutzung und Umweltbelastung)
  • Prestigeziele (Image, Unabhängigkeit, pol. Einfluß)
  • Marktstellungsziele (Umsatz, Marktanteil, Erschließung neuer Märkte)

Vergleichen Sie den Stake- und Shareholder-Ansatz

Stakeholder / Shareholder

Ansprüche aller Interessensgruppen umsetzen / Vermögen der Eigentümer vermehren

Max. der Diff. zw. Nutzen und Kosten / Max. der zukünft. diskontierten Zahlungen

Nicht operational, pluralistisch / Operational, monistisch

 

Der Shareholder Value ist der Wert einer Unternehmung aus der Sicht der Aktionäre.

Das Shareholder Value Konzept hat die Zielsetzung diesen Wert zu steigern.

Wesentliches Kriterium beim Shareholder Value ist der Cash Flow.

Wie wird der Brutto-Cashflow nach indirekter Methode ermittelt?

Jahresüberschuss/-fehlbetrag + Nicht auszahlungswirksame Aufwendungen - Nicht einzahlungswirksame Erträge = Brutto-Cashflow

Vorteil: Cashflow ist weitesgehnd manipulationsfrei!

Voten FÜR und GEGEN den Shareholder Value!

FÜR:

  • Rendite als Maßstab für Qualität und Leistungsfähigkeit
  • Kapitalrendite ist objektiv, genau und ist ein Zeichen hoher Wettbwerbsfähigkeit
  • Druck auf Management sich auf die wirtschaftlichsten Lösungen zu konzentrieren

GEGEN:

  • Nur für Unternehmen de an der Börse dotiert sind.
  • Verpflichtung ausschließlich gegenüber dem Kapital
  • Bedürfnisse der Menschen und der Gesellschaft zweitrangig.
  • Langfristige Projekte sind oft fragwürdig
  • Weniger Arbeitskräfte und immer höhere Wertschöpfung als Ziel

Welche Externen und Internen Restriktionen gelten aufgrund von gesetzlichen Regelungen?

Extern:

  • Verbraucherschutz (Produzentenhaftung, AGB- und UWG-Gesetze)
  • Arbeitsrecht
  • Publizitätspflichten (Publ- und BiLiRiGesetz)
  • Umweltschutz

Intern

  • Mitbestimmung der Arbeitnehmer (Mitbestimmungs- und Betriebsverfassungsgesetz)

Nach welchen Kriterien erfolg die Stakeholder-Identifikation?

  1. Macht/Einflusspotenzial
  2. Legitimität
  3. Dringlichkeit

Was ist ein Shareholder Value?

... ist der Wert einer Unternehmung aus Sicht der Aktionäre und ist definiert als Barwert aller zukünftigen Einzalungsüberschüsse, die den Kapitalgebern zufließen.

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