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C. B.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Strategieentwicklung, Führungsstile, Organisationsformen und Marketingkonzepte ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Führungskräfte, die ihr Wissen über Unternehmensprozesse, Zielsetzung und Marktanalyse vertiefen möchten.
Karten
55
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.06.2015 / 01.04.2016

Lernkarten

Nennen Sie das Umfeld eines Unternehmens? (St.Galler Management Modell)

  • Mitbewerber
  • Lieferanten / Partner
  • Kunden
  • Staat / Politik
  • Kapitalgeber
  • Mitarbeitende
  • Offentlichkeit

Technologie

Natur

Wirtschaft

Gestellschaft

Welches sind die Herausforderungen und Megatrends der Unternehmensführung?

  • Soziale Kulturelle Herausforderungen ( Integration armer Menschen in Entwicklungsländer in die Wertschöpfungskette)
  • Ökonomoische Herausfoderungen ( Internationalisierung, Verdrängungswettbewerb)
  • Ökologische Herausforderungen ( Klimawandel, Knappheit natürlicher Ressourcen)
  • Technologische Herausforderungen ( Digitalisierung, Nanotechnologie)
  • Politische-Rechtliche Herausforderungen (Co2 Gesetze, Wettbewerbsgesetzte)

Was bedeutet "Market based view" (Outside in perspective)

Was bedeutet "Ressource based view" (Inside out perspective)

Konzept, im bestehenden Markt günstiger zu sein oder Zusatznutzen zu bieten. 

Konkept von internen Strategischen Erfolgspositionen ( Persönliche Stärken - Wie kann ich es dem Markt verkaufen)

Nennen Sie die 3 Ebenen des Managementprozesse - So genannter "Ebenen orientierter Ansatz"

Normative Ebene - Ziele, Werte, Normen, Visionen

Strategische Entwicklung - Suche, Aufbau und Erhalt sicherer Erfolgspotentiale (Ziele, Strategien)

Operative Führung - Realisierung der bestehenden Erfolgspotentiale, Sicherung der laufenden Liquitität

Was ist ein "USP"?

Unique Selling Proposition (Alleinstellungsmerkmal)

Unique Selling Proposition bzw. Alleinstellungsmerkmal bedeutet gegenüber dem
Wettbewerb ein herausragendes Merkmal, ein klarer Wettbewerbsvorteil (z. B.
Produktqualitat) - Iphone - Avastin von Roche

Was heisst "UAP"?

Unique Advertising Proposition bzw. einzigartige Werbebehauptung, die es erlaubt sich klar vom Wettbewerbern zu unterscheiden. z.B Denner " Wir sin am günstigsten" oder "Nicht nur sauber sondern rein"

Was heisst "SEP"

Strategische Erfolgsposition!

bedeutet die Fahigkeit, die es dem Unternehmen erlaubt, langfristig im Vergleich zum Wettbewerb überdurchschnittliche Leistungen zu erzielen (Entwicklungsbereich, der in kürzerer Zeiten marktfahigere Produkte
entwickelt, als der Wettbewerb) 

Was umfasst Unternehmensführung?

  1. Entwicklung (Visionen, Unternehmenspolitik, Strategien)
  2. Aufbau einer Organisation 
  3. Führung der Mitarbeiter
  4. Planung , Entscheidung, Ausführung und Umsetzung PDCA
  5. Entwicklung der Corparate Identity (Positives Image der Firma)

Welche 5 Kräfte beeinflussen eine Branche nach Porter

  1. Rivalitäten unter den bestehenden Wettbewerbern 
  2. Bedrohung durch neue Anbieter 
  3. Verhandlungsstärke der Lieferanten
  4. Verhandlungsstärke der Abnehmer
  5. Bedrohung durch Ersatzprodukte

Fragen zu den Wertvorstellungen

  • Welche Risiken soll das Unternehmen zukünftig eingehen?
  • Wie wollen wir die Existenzsicherung langfristig anpacken?
  • Welchen Stellenwert haben künftig Umsatz / Cash Flow / Gewinn?
  • Sollen wir unabhängig beliben, wie stehen wir zu Partnerschaften?
  • Welche Bedeutung haben für uns soziale Ziele? (Entlöhnung, Sozialleistungen usw.)
  • Welchen Stellenwert hat Ökologie?

Wie ist die Definition des Leitbilds?

Das Leitbild ist die schriftliche  Erklärung des Unternehmens über sein Selbstverständnis und seine Grundprinzipien. Nach Innen soll das Leitbild motivierend wirken und eine gewisse Orientierung geben.

Nach Aussen (Öffentlichkeit, Kunden) soll es deutlich machen, wofür das Unternehmen steht. Es ist die Basis für die Corporate Identity einer Organisation.

Es ist wichtig, dass sich alle Ansprechgruppen (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Eigentümer, Geldgeber, Nachbarn des Unternehmens usw. angesprochen fühlen.

Welches sind die Kennzeichen einer guter Corporate Governance?

  • Funktionsfähige Unternehmensleitung
  • Angemessener Umgang mit Risiken
  • Transparenz in der Unternehmenskommunikation

Welche Arten von Unternehmenszielen gibt es?

Kurzfristige Ziele

Langfristige Ziele

Formalziele betreffen den Erfolg des unternemerischen Handelns  ( Hier stehen Gewinn, Liquidität, Produktivität, ROI

Sachziele betreffen die Leistungserstellung  ( Menge, Qualität, Ort und Zeit der zu produzierenden Güter und DL)

Was versteht man unter Unternehmensstrategie?

Unter Strategien wird in der Wirtschaft das geplante Verhalten der Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele Verstanden.

Was sind die Merkmale von Unternehmensstrategien?

  • Strategien sind auf das gesamte Unternehmen, nicht nur auf einzelne Funktionsbereiche gerichtet
  • Strategien sind zukunftsorientiert, sie basieren auf Erwartungen, Entwicklungen
  • Strategien erfordern für die Umsetzung die Formulierung von Massnahmeplänen für die betroffenen Funkionsbereiche.
  • Strategien nehmen Bezug auf die Umweltsituation und –Entwicklungen, auf Chancen und Risken. Sie reagieren auf externe Veränderungen und versuchen sie aktiv zu beeinflussen.
  • Sie nehmen Bezug auf die Stärken und Schwächen der Unternehmens  zum Wettbewerb. 

Was ist ein Businessplan?

Der Businessplan, auch Unternehmensplan genannt, zeigt Zukunftsmöglichkeiten des Unternehmens auf.

Im Businessplan werden die Unternehmens- und Bereichsziel an die

  • Beschaffung
  • Produktion
  • Vertrieb

Aufgezeigt und mit welchen Massnahmen / Strategien / Konzepte diese erreicht werden sollen. 

 

Welche vier Konzepte zur Strategieentwicklung gibt es?

  • Produkt- / Marktstrategie nach Ansoff (Wachstumsstrategie)
  • Wettbewerbsstrategie nach Porter (Strategie zur Produktpolitik)
  • Marktwachstum-Marktanteil-Matrix nach Boston Consulting Group (Betrachtung Markt / Produkt)
  • Strategie der Konzentration auf die Kernkompetenzen. 

Welche Kategorien gehören zum Marketing - Mix? (4 - P)

  • Product
  • Preis
  • Promotion 
  • Place 

Marketing - Mix

Was versteht man unter "Product" ?

·         Optimale Anzahl von Produkten (Sortiment im Handel)

·         Aufteilung der Produkte ( Einzelne Produkte, Produkte Gruppen, Produktelinien)

·         Produktdesign (Form, Verpackung, Marke, Umweltbeeinflussung)

·         Zusatzleistungen ( Beratung, Lieferung, Schulung, Garantie usw.)

Marketing Mix

Was versteht man unter "Preis"

KUNDE – KOSTEN – KONKURRENZ

 

Wieviel ist der Kunde bereit für das Produkt zu bezahlen?

Wie hoch sind die Kosten, die es zu decken gilt?

Wie gross ist die Konkurrenz im Markt?

Bei v.a. marktbasierenden Preisen gilt es die Kosten mit Hilfe des sog. Target-Costing (Was dürfen die max. HK sein) in den Griff zu bekommen

 

·         Preispolitik

·         Rabattpolitik

·         Transportbedingungen

·         Zahlungsbedingungen

·         Kundendienst

Marketing Mix

Welche Faktoren spielen bei "Place" eine Rolle?

·         Produktbezogene Faktoren (Lagerfähigkeit)

·         Kundenbezogene Faktoren ( Bedarfshäufigkeit)

·         Konkurrenzbezogene Faktoren (Absatzwege)

·         Unternehmensbezogene Faktoren (Grösse

·         Umweltbezogene Faktoren.

Markting Mix

Was gehört zu "Promotion" 

·         Public Relations

·         Werbung

·         Verkaufsförderung persönlicher Verkauf

·         Sponsoring

Was ist die Balanced Scorecard (BSC)?

Die Balanced Scorecard dient als Führungsinstrument zur Ausrichtung der Organisation an
strategischen Zielen in den unterschiedlichen Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse,
Mitarbeiter).

Anders als die klassischen Kennzahlensysteme lenkt die BSC den Blick über die unterstellten
Ursache-Wirkungs-Zusammenhange auch auf nicht-finanzielle Indikatoren, sondern auch die
menschlichen Aspekte, die die Treiber für die Ergebnisse sind. 

Welches sind die 4 Perspektiven der BSC? Nennen Sie je zwei Kennzahlen pro Perspektiven

  • Kunden (Kundenzufriedenheit, Zeit von Reklamation bis zur Antwort)
  • Finanzen (Preis pro Stück, Umsatz pro Aussendienst MA)
  • Lernen und Innovation ( Vehältnis neue Produkte zu alten Produkten, Fluktation im Unternehmen)
  • Prozesse (Durchlaufzeit, Prozessqualität)

Was bedeutet "Cost t to design"?

Entwicklung von Produkten nach Kostenvorgaben

Was sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Logistikstrategie?

  • Logistikstrategie basiert auf Unternehmensstrategie
  • Kenntnis der intenen und externen Kundenanforderungen
  • Strategische Alternativen losgelöst vom Ist - Zustand

Nennen Sie 4 Methodische Grundlagen zur Ermittlung von Logistikstrategien?

  • ABC - Analyse
  • ABC-XYX Analye 
  • Portfoliomethoden (Beschaffung / Verkauf, Marketing)
  • Produktlebenszyklus-Anallyse

Welche Logistikkonzepte gibt es?

·         Just in Time

·         Kanban

·         Vendor Managed Inventory

·         ABC und XYZ – Analyse

Welche Führungsmodelle gibt es?

  • Führung durch Zielvereinbarungen (By Objectives)
  • Führung durch Abweichungskontrolle (By Exception)
  • Führung durch Delegaton (By Delegation)
  • Führung durch Systemsteuerung ( By System)

Beschreiben Sie in 5 Schritten stichwortartig das Vorgehen des strategischen
Problemlösungsprozesses. (Ehemalige Prüfungsfrage)

1. Analyse der Ausgangslage ( Umwelt, Wertvorstellungen, Unternehmen)

2. Unternehmensleitbild und Coperate Governance

3. Formulierung der Unternehmenspolitik ( U-Ziele, U-Stratege, Ressourcen)

4. Implementierung der Unternehmenspolitik

5. Evaluation der Resultate 

Formulieren Sie je 2 Sach- und Formalziele für den Logistikbereich.

Formalziele

Senkung des Deckungsbeitrags pro Stück um 10% bis zum xx.xx.xxxx

Steigerung der internen Kundenzufriedenheit um 5% bis zum xx.xx.xxxx

 

Sachziele 

Reduktion der Durchlaufzeit in der Kommissionierung um 10% bis zum xx.xx.xxxx

Steigerung des Durchsatzes im Versand auf 1000 Pakete pro Stunde bis zum xx.xx.xxxx

Das Ermitteln von Optimierungs- und Risikopotentialen gehört zu den grundsätzlichen
Aufgaben der Unternehmensführung.
a) Nennen Sie 3 Methoden, welche Sie dabei einsetzen können und beschreiben Sie diese
stichwortartig.

- Risikoanalyse (FMEA)

- Portfoliostrategien

- ABC/XYZ - Analyse

Erkennt die Markttreiber, analysiert die Umfeldsituation eines Unernehmens und erstellt eine Branchen und Wettbewerbsanalyse (nach AT Kearney).

Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke

Unten link: Abschlöpfen / Liquitieren

Oben Links: Nischen suchen

Unten Rechts: Cash Flow generieren, stand halten

Oben Rechts: Investition und Wachstum

 

Intepretiert die Bedeuting von:

Mission

Vision

Leitbild

Corperate Gouvernance

Mission: Zweck und Nutzen für die Gesellschaft

Vision: Orientierung für die Mitarbeiter

Leitbild: Zielvorstellung des Unternehmens

CG: Grundsätze, werte und Regeln für eine gute Unternehmensführung

Erläutert die Merkmale eines Leitbildes und einer Coperate Gouvernance

Leitbild: Orientierungshilfe, Integrations, Entscheidungs und Koordinationsfunktion

CG: Transparenz in der U-Kommunikation, Funktionsfähiges Unternehmen, angemessener Umgang mit Risiken

Beschreibt den Zusammenhang von der Unternehmensanalyse zur Unternehmenspolitik

Auf Grundlage der SWOT - Analyse und bestehendem Leitbild werden nun Ziele (was?), Strategien (wie?) und mit welchen Ressourcen (was?) entwickelt.

Intepretiert die Beziehung von Unternehmenszielen zu den Unternehmensstrategien

Aus den formulierten langfristigen Unternehmenszielen werden entsprechende U - Strategien entwickelt.

Wie erreichen wir 24% Marktanteil bei Produkt XYZ?

Erläutert unterschiedliche Konzepte zudr Strategieentwicklung und zeigt deren Unterschiede auf. (K4)

Produkt / Markt - Strategie nach Ansoff

Wettbewerbsstrategie nach Porter

Marktwachstumsstrategie nach BC Group

Leitet aus Markt und Wettbewerbssituationen Vorschläge für ein entsprechendes Marketingkonzept ab.

Grösseren Marktanteil erreichen mit bestehenden Produkten in neue Märkte

(Nach Ansoff / Marktenwicklung)

Erläutert den Aufbau und die Elemente eines Marketingkonzeptes

1.1 Situationsanalyse
1.2 Marketingziele
1.3 Marketingstrategie
1.4 Marketingmaßnahmen
1.5 Marketingbudget
1.6 Marketing-Controlling

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