TK BWL Teil A

Betriebswirtschaftslehre für TK Teil A

Betriebswirtschaftslehre für TK Teil A


E. A.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere im Bereich Markt und Produktion. Sie decken Themen wie Marktsegmente, Allokation, Marktmechanismen, Rentabilität und Wirtschaftlichkeit ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ihr Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen vertiefen möchten, um erfolgreich in Unternehmen zu agieren und wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.
Cartes-fiches
35
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
30.11.2014 / 11.11.2017

Cartes-fiches

Warum wirtschaften wir?

Um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten und um Bedürfnisse zu befriedigen

Was versteht man unter einem MARKT?

Der Markt ist der Ort des Güteraustaschs. Am Markt begegnen sich die Konsumenten als Nachfrager und die Produzenten als Anbieter von Produkten mit der Bereitschaft, Güter gegen Geld (als Gegenleistung) auszutauschen.

Der Austausch erfolgt, wenn beide Seiten Wert und Gegenwert gegeneinander abgewogen haben und den Austausch als lohnend erachten.

Was ist ein Bedürfnis?

Ein Gefühl des Mangels verbunden mit dem Wunsch den Mangel zu beseitigen.

z.B. hunger und durst durch essen und trinken

Was ist ein Beschaffungsmarkt?

Auf den Beschaffungsmärkten werden die Produktionsfaktoren eingekauft. Die wichtigsten sind:

  • Der Arbeitsmarkt (Markt für Arbeitsleistungen)
  • Der Investitionsgütermarkt (für Maschinen, Werkzeuge usw.
  • Der Bodenmarkt (für Grundstücke, Gebäude)
  • Die Rohstoffmärkte (z.B. für Kupfer, Kaffee, Kakao)
  • Der Halbfabrikatemarkt und die Märkte für Hilfsstoffe
  • Die Dienstleistungsmärkte (z.B. für Banken-und Versicherungsdienstleistungen)
  • Der Finanzmarkt für Geldmittel (Kapitalmarkt für mittel-und langfristige Geldmittel, Geldmarkt f. kurzfr.Geldm.)

Was stellt die Maslow Pyramide dar?

Grundbedürfnisse (Nahrung, Schlaf...)

Sicherheitsbedürfnisse (Wunsch nach Schutz z.B. durch Polizei, Feuerwehr, Altersvorsorge...)

Soziale Bedürfnisse (Wunsch nach Geborgenheit, Liebe, Freundschaft...)

Ego-Wertschätzung ( Wunsch Anerkennung, Prestige, Macht...)

Selbstverwirklichung (Um seine Möglichkeiten/Fähigkeiten voll auszuschöpfen und sich zu entfalten)

Was ist ein Absatzmarkt?

Auf dem jAbsatzmarkt verkaufen die Unternehmen ihre Güter und Dienstleistungen. Man nennt die Absatzmärkte auch Waren- oder Gütermärkte.

Wem es gelingt, die Kundenbedürfnisse durch bedürfnisgerechte und preiswerte Produkte besser als andere zu befriedigen, sichert die Nachfrage nach seinen Produkten oder Dienstleistungen und damit auch seinen Erfolg.

Wann ist ein Bedürfniss wirtschaftlich interessant?

Damit Bedürfnisse wirtschaftlich interessant (also zum Bedarf) werden müssen 3 Bedingungen erfüllt werden:

  • Ihr Bedürfnis muss mit einem herstellbaren Gut zu befriedigen sein
  • Sie müssen bereit sein, Geld für dieses Gut auszugeben
  • Sie müssen über das nötige Geld verfügen, um das entsprechende Gut kaufen zu können-Kaufkraft

Bedarf +  Kaufkraft = Nachfrage

Was bedeutet MARKT-PREISMECHANISMUS?

Ein gesteuerter Ausgleich von Angebot und Nachfrage.

Bsp.Wochenmark Spargelverkauft:

D.h. wenn es ein Überangebot (mehr Spargeln als Nachfrage) gibt, dann müssen die Händler den Preis senken, damit sie mehr verkaufen.

Wenn es ein Unterangebot (weniger Spargeln als Nachfrage) gibt, dann können die Händler die Preise erhöhen um mehr Wert zu erzielen-diesen Preis nennt man auch Knappheitsindikator.

Diesen Anpassungsprozess nennt man Markt-oder Preismechanismus.

Was sind Produktionsfaktoren mit denen Unternehmen ihre Güter/Dienstleistungen erstellen?

Um Güter zu produzieren setzen wir die vielfälltigsten Mittel ein-diese nennt man Produktionsfaktoren.

Beispiele:

INPUT = Milch, Salz, Wasser, Kenntnisse über Käseherstellung, Lagerraum ⇒ OUTPUT = Käse

INPUT = Stoff, Schnittmuster, Faden, Reisverschluss, Knöpfe, Nähmaschine ⇒ OUTPUT = Hose

 

  • Ein Input wird in ein Output verarbeitet, transformiert bzw. umgewandelt
  • Der Input besteht aus Produktionsfaktoren (wie z.B. Arbeitskraft, Werkstoffe, Maschinen)
  • Durch die Transformation entsteht ein Mehrwert

 

 

      

Was bedeutet ALLOKATION?

Allokation heisst: Verteilung der Ressourcen.

Bsp.Wochenmarkt Spargelverkauf:

Wenn Preise für Spargel sinken (von 6 auf 5 CHF pro kg) wird für mache Spargelbauern die Produktion nicht mehr attraktiv, weil die Produktionsmittel (Ressourcen), d.h. Arbeitskräfte, Boden. Betriebsmittel usw. höher sind als ihr Verkaufserlös. Statt dessen baut der Spargelbauer lieber etwas anderes an, das mehr Profit abwirft und nutzt seine Ressourcen gewinnbringend.

Was bedeutet Wertschöpfung?

Wertschöpfung ist in einer Geldwirtschaft das Ziel produktiver Tätigkeit. Diese transformiert vorhande Güter in Güter mit höherem Geldwert.

Also hat man z.B. aus Mehl, Wasser, Salz, Hefe und Ofen ein Brot hergestellt. Dieses Brot ist nun mehr Wert als alles, was wir für die Produktion eingesetzt haben. Somit haben wir WERT GESCHÖPFT

Wertschöpfung = Leistung (Wert des Endproduktes) - Vorleistung (eingekaufte Güter, die im Leistungserstellungsprozess, also bei der Produktion, verbraucht werden)

Was ist ein TEILMARKT?

Als Teilmarkt wird eine bestimmte Produktgruppe innerhalb eines Gesamtmarktes bezeichnet,

z.B. der Teilmarkt "Damenoberbekleidung" im Gesamtmarkt "Oberbekleidung"

Was bedeutet MARKTSEGMENT?

Ein Marktsegment ist eine Kundengruppe mit ähnlichen (homogenen) Bedürnissen, z.B. die Marktsegmente "berufstätige Mütter mit Kindern im Vorschulalter" oder "Singlesmit überdurchschnittlichem Einkommen"

Die gängigsten Einteilungs-oder Segmentierungskriterien sind:

  • geografische (Nation, städtisch-ländlich, Klima, Sprache)
  • demografische (Alter, Geschlecht, Einkommen, Nationalität, Religion, Ausbildung, Beruf)
  • sozialpsychologische (Lebensstil, Temperament, Werthaltungen, soziale Schicht)
  • verhaltensbezogene (Freizeitverhalten, Essgewohnheiten, Kaufmotive, Einkaufsverhalten, Preisbewusstsein, Informationsquellen, Markenbindung usw. )

Was ist eine  Vorleistung?

Zukäufe um ein Produkt herzustellen, z. B. Maschinen, Rohstoffe usw.

Was sind Betriebskosten?

Kosten für den Wertschöpfungsanteil, z.B. Mitarbeiterlöhne, Miete für Lagerräume, Strom, Wasser usw.

Was sind Selbstkosten?

Gesamtkosten der Betriebsleistung, also alles, was für eingesetzt haben um die Produktion eines Produktes zu gewährleisten (Input). Z.B. Arbeitskraft, Maschinen, Werkstoffe, Know-How

Was ist ein Verkaufserlös?

Gesamte in der Leistung erhaltene Wertschöpfung

Was ist der Betriebliche Wertschöpfungsanteil?

Betriebskosten + Erfolg

Was bedeutet EFFIZIENZ?

"Es richtig tun"

Als Effizienz bezeichnet man die Leistungsfähigkeit, d.h. das Verhältnis zwischen der erbrachten Leistung und dem dafür benötigtem Einsatz von Mitteln.

Effizienz = Produktivität

Was ist das Ökonomische Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip)?

Es ist ein grundlegendes Prinzip des Wirtschaftens und besagt:

  • Mit vorhandenen Mitteln soll ein maximales Ergebnis erziehlt werden⇒ MAXIMUMPRINZIP
  • Ein gewünschtes Ergebnis soll mit einem minimalen Einsatz an Mitteln erreicht werden⇒ MINIMUMPRINZIP
  • Wenn das Verhätnis zwischen In-und Output möglichst günstig sein soll⇒ OPTIMUMPRINZIP

Was ist EFFEKTIVITÄT?

"Das Richtige tun"

Als Effektivität bezeichnet man die Wirksamkeit einer Leistung, d.h. den Grad der Zielerreichung.

Effektivität zeigt sich vor Allem im Erfolg und in der Wirtschaftlichkeit

Was bedeutet PRODUKTIVITÄT?

Die Produktivität misst die Effinizenz der erbrachten Leistung.

Man kann den Produktionsprozess mengenmässig betrachten: als Verhältnis zwischen  In-und Outputmenge

Produktivität= Menge des Outputs/Menge des Inputs

Beispiele:          

Maschinenproduktivität= Produktionsausstoss (Output) / Maschinenstunden

Arbeitsproduktivität= Produktionsleistung (Output) / Arbeitsstunden         

Was bedeutet WIRTSCHAFTLICHKEIT?

Wirtschaftlichkeit ist das Verhältnis von Ertrag (Wert des Outputs in Geldeinheit) und Aufwand (Wert des Inputs)

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

 

Was ist ERFOLG?

Erfolg = Outputwert (ERTRAG) - Inputwert (AUFWAND)

Was ist GEWINN?

Ist der ERTRAG grösser als der AUFWAND, hat das Unternehmen einen GEWINN (positiven Erfolg) erziehlt

Was ist VERLUST?

Ist der ERTRAG kleiner als der AUFWAND, liegt ein Verlust (negativer Erfolg) vor

Was ist RENTABILITÄT?

Drei wichtige Kenngrössen von Rentabilität sind:

  • Eigenkapitalrentabilität: (ROE/Return on Equilty)= der Gewinn im Verhältnis zum dafür eingesetzten EK
  • Gesamtkapitalrentabilität: ROI/Return on Investment)=der Gewinn plus die Fremdkapitalzinsen im Verhältnis zum dafür eingesetzten Gesamtkapital
  • Umsatzrentabilität:(ROS/Return on Sales)=der Gewinn im Verhältnis zum Verkaufsumsatz

Was bedeutet MARKTVOLUMEN?

Mit dem Marktvolumen wird die aktuelle Grösse des Marktes gemessen. Das Marktvolumen entspricht der Summe der erziehtlen Umsätze auf dem Markt aktiven Unternehmen

Was bedeutet MARKTPOTENZIAL?

Mit dem Marktpotenzial versuch man, die Wachstungsmöglichkeiten des Marktes abzuschätzen. Es beziffert den theoretisch grösstmöglichen Marktumsatz

Was ist die MARKTPOSITION?

Die Marktposition beschreibt die Stellung des Unternehmens in einem bestimmten Absatzmarkt.

Was ist der MARKTANTEIL?

Der wichtigste Indikator für die Marktposition ist der Marktanteil. Mit einem hohen Marktanteil  kann das Unternehmen mehr Einfluss auf die Gestaltung der Rahmenbedingungen nehmen, vor allem auf das Preisniveu.

Marktanteil= Unternehmensumsatz X 100 / Marktvolumen

Was bedeutet MAARKTSÄTTIGUNG?

Aus der Kombination von Marktvolumen und Marktpotenzial lässt sich der Sättigungsgrad des Marktes erkennen.

Ein hoher Sättigunsgrad bedeutet, dass die Wachstumsmöglichkeiten des Marktes praktisch ausgeschöpft sind.

Sättigunsgrad= Marktvolumen X 100 / Marktpotenzial

Was bedeutet PRIMÄRSEKTOR?

Der Primärsektor umfasst alle Betriebe, die Güter direkt aus der Natur gewinnen.

z.B. Landwirtschaft, Fischerei, Bergbau, Rohstoffgewinnung

Die Güterproduktion in diesem Wirtschaftssektor beansprucht meist ein hohes Mass an pysischer Arbeitskraft und Zeit-er ist arbeitsintensiv. Derzeit arbeiten in der Schweiz ca. 5% im Primärsektor

Was bedeutet SEKUNDÄRSEKTOR?

Zum Sekundärsektor gehören alle Betriebe, die Güter aus dem Primärsektor weiterverarbeiten: also Industrieproduktion und Handwerk.

z.B. aus Eisenerz und Kohle wird Stahl.

Der Sekundärsektor ist material und kapitalintensiv, weil moderne Anlagen mit hohen Investitionen verbunden sind.

ca. 1/4 in der Schweiz arbeiten im Sekundärsektor

Was bedeutet TERTIÄRSEKTOR?

Der Tertiärsektor umfasst alle Untrernehmen, die Dienstleistungen erbingen.

z.B. Handelsunternehmen, Banken, Versicherungen, Schulen, Krankenhäuser, Telekommunikationsunternehmen

Man nennt den Tertiärsektor oft auch Dienstleistungssektor. Er hängt weitgehend von den darin tätigen Menschen ab-er ist personalintensiv. Der Tertiärsekfor ist mit Abstand grösste Arbeitgeber der Schweiz

Étudier