Sonstige

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S. F.
Diese Lernkarten behandeln auf universitärem Niveau verschiedene Aspekte des Personalmanagements und der Organisation. Sie decken Themen wie Zielformulierung, Führungsgrundsätze, Personalentwicklung und -einsatz ab, wobei auch spezifische Konzepte wie die Saarbrücker Formel und 360-Grad-Feedback behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Wissen über Personalstrategien, -bewertung und -controlling vertiefen möchten.
Flashcards
49
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
17.09.2015 / 22.02.2016

Flashcards

Organisation/Organisationsstruktur

Begriff

Organisation = Erfolgsfaktor von Unternehmen

Organisationsstruktur = Element bei Bewältigung von Herausforderungen

2 Bedeutungen: als Tätigkeit oder als Ergebnis 

Organisation und Personaleinsatz

Bestimmte Aufgaben können nicht alleine bewältigt werden

Personal = wettbewerbsentscheidender Faktor

Organisatorische Regelung: Gerüst um Aufgaben erfolgreich durchzuführen

Führung

Begriff

Führung = unverzichtbare Funktion, die der Bestandssicherung des Ganzen dient und vornehmlich aus dem Einsatz von Vorgesetztenverhalten zur Steuerung der Arbeitsausführung besteht. 

-> nicht nur zwischen 2 Hierarchieebenen z.B. bottom-up leadership, laterale Führung

Organisation

2. Bereich

Organisation als Institution (Verfolgung spezifischer Ziele z.B. NATO)

als einzelwirtschaftliche Unternehmen (Verfolgung erwerbswirtschaftlicher Ziele)

Organisationsbegriffe

3 Stk.

Organisation als Institution = Das Unternehmen ist eine Organisation

Organisation als Instrument = Das Unternehmen hat organisiert

Organisation als Tätigkeit = Das Unternehmen wird organisiert

Effektive Organisation

2 bedeutende Bereich

Gestaltung organisationalen Grundgerüstes

Gestaltung organisationalern Abläufe

Begriff Aufbausynthese

+ Stellenarten

Aufbausynthese druch Stellen- und Abteilungsbildung

1. Instanz: Jede Stelle mit Entscheidungs- und Weisungsbefugnis

2. Ausführungsstelle: Stelle hat KEINE Entscheidungs- und Weisungsbefugnis

3. Stabstelle: Unterstützende Funktion der Instanz

4. Dienstleistungsstelle: Ähnlich wie Stabsstelle, unterstützt mehrere Linienstellen gleichzeit, hat bestimmte Leistungsbefugnisse

Begriffe Primärorganisation, Sekundärorganisation

Primärorganisation: Feste Grundstruktur

Sekundärorganisation: Stellen und Abteilungen mit Ausführung vorübergehender/ergänzender Spezialaufgaben

Grundlegende Organisationsformen 

- funktionalorganisation

 - Funktionsbedingung

 - Vorteile/Nachteile

Auf 2. Ebene werden Bereiche/Abteilungen aufgeführt, die aufgrund der Spezialisierung durch die Zusammenfassung gleichartiger Verrichtung entstanden sind

Funktionsbed: überschaubares Absatzprogramm, Stabile Marktverhältnisse

Vorteile:

Aufbau/Nutzen Expertenwissen   

Erleichterte funktionale Koordination

Klare Zuständigkeiten

Begrenzter Bedarf an FK

Nachteile:

Vernachlässigung betr. Gesamtzusammenhangs

Fehlende Marktnähe

Erschwerte Verantwortungszuschreibung

zeitraubende Gesamtabstimmung

Eingeschränkte Tätigkeitsräume

Grundlegende Organisationsformen

 - Divisionale Objektorganisation

Funktionsbed. 

Vor-/Nachteile

Auf 2 Ebene nach Objekten/Sparten gegliedert

Funktionsbed. Großunternehmen mit heterogen Produkten, Kunden...., relative Autonomie der Divisionen

Vorteile:

Orientierung an erfolgsnahen Größen

Klare Verantwortlichkeiten

Schnelle Reaktion

Motivation und unternehmerisches Denken

Nachteile:

Konkurrenzkampf

Doppelarbeit

Erschwerte Nutzung von Synergieeffekten

Erhöhter Führungsbedarf

Grundlegende Organisationsformen

Holdingorganisation

- 3 Arten

- Funktionsbed. 

- Vor-/Nachteile

1. Operative Holding: Eine Muttergesellschaft + 1 oder mehrere Tochtergesellschaften

2. Managementholding: Holding tritt selber nicht am Markt auf. Keine operativen Tätigkeiten

3. Finanzholding: gibt finanzielle Ziele vor. Operative Tätigkeit und strategische Leitung liegt bei Tochterunternehmen

Vorteile:

Große strategische/strukturelle Flexibilität

Flache Hierarchien sind möglich

Klare Zuordnung von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen

Nutzung steuerlicher Vorteile

Nachteile: 

Latente Gefahr von Widerständen der Tochtergesellschaft gegenüber der Holding

Tendenz zum übertriebenen Kontrollaktivitäten der Holding

- Emotionale Spannung zwischen Mitarbeiter der Töchter und der Holding

grundlegende Organisationsformen

 Matrixorganisation

Ziel

Vor-Nachteile

3 sogenennte Sekundärorganisationen

Es gibt 2 zweite Ebenen

Ziel: effizientere Strukturgestaltung zu erreichen

Vorteile: ganzheitliche, innovative Problemlösung 

Entlastung U-Führung durch spezialisierte Leistungsfunktionen

kurze Kommunikationswege

Nachteile:

Gefahr zu vieler Kompromisse

problematische Kompetenzabgrenzung

hohe Informationsverarbeitungskapazität erforderlich

3 sogenannte Sekundärorganisation: 

Produktmanagement, Kundenmanagement, Projektmanagement

Äußere Organisationsumwelt

Klassifizierung

 - formale Konzepte

- Komplexität

- Dynamik

- Umweltdruck

Äußere Organisationsumwelt

Klassifizierung

 - inhaltliche Konzepte

 

Globale Umwelt

organisationale Umwelt

Problemorientierte Orgagestaltung

- Fokales Unternehmen

= zeitlich, stabil Netzwerk (Bspl. MLP)

Modulare Organisation

Nachteile

- Hohes Konfliktpotenzial wenn Zielsetzung der einzelnen Module denen des Gesamtunternehmens nicht entsprechen

- Tendenz zu Mehrfacharbeiten in einzelnen Modulen

Organisationsveränderung

- Quellen der Dynamik

- Interne Treiber von Dynamik

- Ebenen der Veränderung

Quellen der Dynamik: Leistungspersönlichkeiten, Markt und die Konkurrenz, Personal, Stakeholder vs. Shareholder, Rechtsordnung.

Interne Treiber: Interaktions- und Gruppendynamik, Netzwerkdynamik, Organsiationsdynamik

Ebenen der Veränderung: Einzelnen, Gruppe, Unternehmensbereiche, Gesamtunternehmen

Personaleinsatz

Ziel

2 neuere Formen

Ziel: effizienter Einsatz von Mitarbeiter durch Gestaltung von:

Arbeitsinhalten, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit

Neuer Formen: 

individuumorientiert:

Job Rotation

Job Enrichment

Job Enlargement

Gruppenorientiert:

Projektgruppe

Qualitätszirkel

Teilautonome Arbeitsgruppe

Vorteile Personalbeurteilung aus Mitarbeitersicht

- Steigern der Arbeitszufriedenheit durch Transparenz der Leistung

- Steigern Mitarbeitermotivation durch regelmäßiges Feedback

- Steigerung Identifikation von FK und Mitarbeitern mit U-Zielen durch Kommunikation der Ziele

Gegenstand der MA-Beurteilung

persönlichkeitsrelevante

verhaltensbezogene Faktoren

Leistungs- bzw. funktionsbezogene Faktoren

Organisationsveränderung

Formen der Veränderung

geplanter Wandel:

gewolltes/ungewolltes Ergebnis eines gezielten Eingriffs.

Eingriff= Alle absichtlichen, gesteuerten und kontrollierten Anstrengungen

ungeplanter Wandel:

ohne bewusste Eingriffe

Unternehmen sind dynamscihe Gebilde

Außerordentliche Wandlungsvorgänge

emergentes Phänomen

- Hindernisse der Veränderung

- Arten des Widerstandes

Hindernisse: Trägheit von Organisationen, organisationaler Konservatismus oder Strukturkonservatismus

Arten des Widerstands: Blinder Widerstand, Politischer Widerstand, Ideologischer Widerstand

Umgang mit Widerständen

- Rechtzeitige offen Information

- Aktive Beteiligung der betroffenen Personen

- Aufbau vertrauensvollen Kommunikations- und Arbeitsklima

- Qualifizierung der Betroffenen

- Berücksichtigung langjähriger Arbeits- Sozialbeziehung

- Schutz von Personen

- Early wins sichtbar machen

- Zulassen von Fehlern

- rasche Stabilisierung der erzielten Veränderung

Personaleinsatz

- Ziel Personalarbeit

- 2 Funktionen

Ziel: : Einsatz von Humanressourcen unter Berücksichtigung organisationsbezogener und individueller Ziele bestmöglich gestalten

2. Funktion: - Managementfunktion d. Personaleinsatzes

                    - Sachfunktion "Personal"

Bedingungen des Personalmanagements

+  Rechte und Pflichten AN/AG

- Arbeitsrecht

- Arbeitsvertrag

Rechte und Pflichten AG: 

Hauptpflicht -> Zahlung Gehalt

Nebenpflicht-> Weisungsrecht, Fürsorgepflicht, Eigentums- und Persönlichkeitsschutz

Rechte und Pflichten AN:

Erbringung Arbeitsleistung

Nebenpflicht-> Unbestechlichkeit, Gehorsamspflicht, Auskunfts- und Anzeigepflichten

Personalstrategie

Strategietypen nach Porter

- Strategie der Kostenführerschaft

- Differenzierungsstrategie

- Nischenstrategie

Ebenen des Personalmanagements

strategische 

operative

taktische

Ebenen Personalmanagements

Taktische Ebene

+ Gründe

Fokus auf einzelne Gruppen von Mitarbeitern bzw. Arbeitsplätzen. Konkretisierung der strategischen Ebene

Gründe: Inhaltsbezug, Modularisierungsbezug, Schnittstellenbezug

Ebenen Personalmanagements

Operative Ebene

+ Merkmale

Ebene des Individuums, Konkretisierung der höheren Ebenen z.B. Anforderungsprofil Stelle

Merkmale: 

- Mitarbeiterbezug

- Stellenbezug

- Regelungsdichte

Akteure des Personalmanagements

- Merkmale des AN

- Merkmale leitende Angestellte/FK

AN:

Vorliegen Arbeitsvertrages

zu erbringende Dienstleistung für einen anderen

persönliche Abhängigkeit (Weisungsgebundenheit durch Eingliederung in Betriebsablauf)

leitende Angestellte/FK:

- selbstständig zur Einstellung/Entlassung von AN berechtigt

- Besitzt einer Generalvollmacht oder Prokura

- Weitgehend autonome Entscheidungsfindung oder maßgebliche Beeinflussung von Entscheidungen

klassische Aktivitätsfelder 

Personalbeschaffung

- Ziele der Anwerbung

- Informationsfunktion

- Aktionsfunktion

- Selektionsfunktion

Vorteile "interner" Anwerbung

- Stabilisierung Personalstruktur

- Senkung Fluktuation

- Steigerung Motivation (Karriereperspektive)

- Interne Bewerber kennen Betrieb

- Geringere Kosten- und Zeitaufw. für Stellenbesetzung

- Geringeres Auswahlrisiko

Ziele der Personalauswahl

Identifikation geeigneter Bewerber aus der Unternehmen oder ext. Arbeitsmarkt

 

Bewerber ist grundsätzlich geeignet, wenn Qualifikationsprofil mit Anforderungsprofil der Stelle übereinstimmt

Probleme bei der Beurteilung von Bewerberqualifikationen

- hidden informations

- hidden intention

- hidden characteristics

3 Funktionen der Vorgesetztenbeurteilung

Diagnosefunktion

Personalentwicklungsfunktion

Partizipationsfunktion

360Grad Feedback

Vorteile, Nachteile

Vorteile:

- Umfassender Überblick über Leistungen und Verhaltensweisen von MA

- Größere Verlässlichkeit d. Beurteilungen durch größere Beurteilungsgruppe

- Verbesserung der Kundenorientierung

- Initialisierung von Qualitätsverbesserungsprozessen

Nachteile: 

- Hoher Zeitaufwand i.d. Durchführung und Auswertung der Beurteilten

- Möglichkeit der Anhäufung von Beurteilungsfehlern

- Anpassung d. Verhaltens a.d. Erwartungen der einzelnen Beurteiler und keine Entwicklung des eigenen Profils

Personalentwicklung

Begriff

Ziel

Begriff: alle Maßnahmen, die der beruflichen Entwicklung eines MA dienen

PE im engen Sinne = Bildung (Aus/Weiterbildung)

PE im weiteren Sinne = Bildung + Förderung

PE im weiten Sinne = Bildung, Förderung

Ziele: Unternehmensbezogene, Mitarbeiterbezogene, gesellschaftliche Ziele

3 instrumente Personalentwicklung

- Personalbildung

- Personalförderung

- Arbeitsstrukturierung

3 instrumente Personalentwicklung

- Personalbildung

- Personalförderung

- Arbeitsstrukturierung

Personalcontrolling

3 Controlling Objekte

- Instrumentelles Personalcontrolling

- Institutionellen Ansatz

- Funktionales Personalcontrolling

Study