SCM VL 4 (Stölzle / Gastvortrag Barth)

SCM Stölzle 25.2.15: Logistische Transportnetzwerke

SCM Stölzle 25.2.15: Logistische Transportnetzwerke


M. I.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Supply-Chain-Management auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Netzwerke, Transportkonzepte und Logistikstrategien. Sie behandeln Themen wie die Definition von Netzwerken, Kostentreiber, Tourenkonzepte, City-Logistik, Speditionsnetzwerke und den Milk-Run. Zudem werden Faktoren für Standortauswahl, Kabotage, Warentracking und die Bedeutung von Informationen in der Logistik diskutiert. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den Herausforderungen und Lösungen im modernen Supply-Chain-Management auseinandersetzen möchten.
Karten
12
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
14.05.2015 / 18.05.2015

Lernkarten

Sind Informationen wichtig?

Informationslogistik ist genauso wichtig wie Güterlogistik.

Definition "Netzwerk"

Ein Netzwerk ist ein Verbund / Zusammenschluss von Personen, Firmen - Organisationen, Systemen und Einheiten mit gleichen Interessen & Zielen.

Warentracking - wieso wichtig?

Effizienz steigt UND: Kunde kann proaktiv informiert werden. Enormer Servicevorteil (z.B. sorry stehe im Stau, Lieferung kommt ca. 45min später)

Was ist das Hauptproblem für die Barth Gruppe gegenüber ausländischen Konkurrenten?

liberalisierter Markt, jedoch nicht harmonisiert -> alle können alles machen aber ohne die gleichen Standarts erfüllen zu müssen.

Was bedeutet Kabotage?

Kabotage = Transport im Inland durch ausländischen Fahrer 
Transport von München nach Hamburg durch einen Rumänen
Problem: Rumänischer Mindestlohn 1 Euro, Deutscher Mindestlohn 8.50 Euro

Faktoren für Standortauswahl

Soz. / rechtlicher / politischer Rahmen (Land, Rechtssicherheit , Subventionen, Eigentum, Regulierung, Fördermittel)

Marktfaktoren (Größe des Markts, Nähe zum Markt, Wettbewerb, Währungsrisiken, Tarifsituation)

Faktorkosten (Arbeit, Kapital, Material, Sozialsysteme, Arbeitsproduktivität, Energie)

Externe und qualitative Faktoren (Infrastruktur und Logistiksysteme, Lebensqualität)

Was bedeutet JIS?

Just in Sequence - Erst wenn der Produktionsschritt kommt wird das Material angeliefert (beim JIT ist das Zeitfenster entscheidend).

Was ist ein "Milk-Run" Transport-Netzwerk?

Der Lieferant ist immer zur gleichen Zeit beim gleichen Produzenten.
(Kommt von Milchspediteur der jeden Tag zur gleichen Zeit bei den Höfen war um Milch abzuholen).

Welche Arten von Speditionsnetzwerken gibt es?

Hub & Spoke (Alle Waren werden im Hub gesammelt und dann auf die einzelnen Depots verteilt. Aus den Depots (shipment points) werden dann die Endkunden beliefert.)

Netzwerklayout ("jedes Depot fährt zu jedem Depot". Setzt voraus dass die Güterströme "paarig" (gleich) sind, sonst ist das System nicht rentabel.)

Konzept der "City Logistik"

Verteilzentren ausserhalb der Stadt sammeln die Ware nach Zieldestination, so dass jeder Kunden nur genau einmal angefahren wird statt dass jeder seinen eigenen LKW vorbeischickt.

Modell schon lange bekannt, funktioniert aber nicht weil Logistikdienstleister keine Kooperation zu stande kriegen.

Die verschiedenen Tourenkonzepte

  • Rahmentouren – Tour auf Basis täglicher Zustell- u. Abholaufträge ABS/EMP
  • Regiefahrten - Rahmentour für einen Kunden (keine Taktung sondern Bedarf)

  •  Milk-run – getakteter Sammelverkehr in einer Region für einen KD (BeLog)

  • Werkverkehr – für Kunden innerhalb von einem oder mehreren Werken
  • Rundlauf – für einen Kunden fixe Orte (Produktionsver- und entsorgung bzw. "einer bringt Vollgut einer holt Leergut)

  • Gebietsspediteur – Sammel- verkehr (BeLog) in einer Region für OEM

  • Direktverkehr – 1:1 Verkehr zwischen Quelle und Senke 

Was sind die Kostentreiber innerhalb eines Netzwerks?

(ehemalige Prüfungsfrage)

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