SCM02

Supply Chain Management

Supply Chain Management


H. H.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über Supply Chain Management (SCM) auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Modelle, Kooperationen und Prozesse, darunter VMI, ECR, QR und CPFR. Die Karteikarten erklären die Erfolgsfaktoren, die Merkmale einer Supply Chain und die verschiedenen Ebenen des SCOR-Modells. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Logistik, Planung und vertikaler sowie horizontaler Kooperation vertiefen möchten.
Flashcards
20
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
16.08.2015 / 16.12.2022

Flashcards

Nenne die Vorteile einer prozessorientierten Logistikorganisation.

eine bessere Synchronisierung der Abläufe und dadurch unter anderem Durchlaufzeitverkürzungen

eine bessere Orientierung am Kundennutzen

eine bessere Auslastung der Ressourcen im Gesamtsystem

Bestandssenkungen bei gleichzeitiger Vermeidung von Out-of-Stock-Situationen

Kostenvorteile über Synergieeffekte

Was sind die Ziele des Supply Chain Management?

Ziel1: Sicherstellen der Logistischen Effektivität (Qualität) der Supply Chain

Ziel2: Maximierung der logistischen Effizienz bei vorgegebener Effektivität

Ziel3: Sicherstellung der Anpassungsfähigkeit der Supply Chain

Was versteht man unter horizontale Kooperation?

Unternehmen der gleichen Wertschöpfungsstufe -> Audi + BMW

Was versteht man unter vertikaler Kooperation?

verschiedene Wertschöpfungsstufen -> BMW + Bosch

Nenne fünf grundlegende Prozesstypen nach SCOR.

Plan - strategische, taktische und operative Aktivitäten

Source - Lieferantenauswahl, Vertragsgestaltung

Make - physische Transformation, Herstellung

Deliver - Distributionsprozesse, wie Auftragsabwicklung und Lagerung

Return - Reklamation, Retoure

Nenne die 4 Ebenen nach SCOR.

Ebene1: Top Level: Prozesstypen und Standorte der Teilnehmer des SC definieren

Ebene2: Configuration Level: Planning, Execution (Informations, Materialfluss), Enable (Aufrechterhaltung)

Ebene3: Process Element Level: beinhaltet die Darstellung der Teilprozesse

Ebene4: Implementation Level: feinste Darstellungsform - individuell

Was kann ein Supply-Chain-Operation-Reference-Modell?

intigrierte SC: Teilnehmer gestalten und optimieren

Benchmarking

den Einsatz von Software lokalisieren

Was bedeutet CPFR (Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment)?

CPFR bedeutet einen partnerschaftlichen Prozess der Planung, Prognose und Warenversorgung, wobei allen Partnern alle relevanten Daten und Informationen der gesamten SC ohne Verzögerung zur Verfügung stehen.

Welche Schritte beinhaltet das CPFR?

Schritt 1: Grundsatzvereinbarung

Schritt 2: gemeinsamer Geschäftsplan erarbeiten

Schritt 3: Aufstellung einer Verkaufsprognose

Schritt 4: Aufstellung einer Bestellprognose

Schritt 5: Besellung (Ausführung)

Welche Vorteile bietet das CPFR?

eine einzige, gemeinsame Prognose der Konsumentennachfrage als Basis

koordinierte Zusammenarbeit zwischen Händler und Produzent

nicht länger reaktive Lösung von Problemfällen, sonder proaktive Erfüllung der Kundenwünsche

zugesicherte Bestellung des Händlers und Lieferung des Herstellers basieren auf der gemeinsamen Prognose

Worin unterscheidet sich der CPFR-Ansatz vom SCOR-Ansatz?

Im Gegensatz zum SCOR-Modell liefert das CPFR-Modell auch die operativen Schritte zur Generierung gemeinsamer Geschäftsprozesse.

Welche vier vertikale Kooperationsformen gibt es?

Quick Response (QR)

Coninous Replenishment Program (CRP)

Vendor Managed Inventory (VMI)

Efficient Consumer Response (ECR)

Was versteht man unter Quick Response (QR)?

Erhebung von Verkaufsdaten am Point of Sale (POS), sprich der Verkaufskasse des Einzelhandels

genügend schnelle Weitergabe der Daten an die vorgelagerten Handels (i.A. Großhandel) und die Industrie

gemeinsame Planung

Optimierung des Warenflusses

Was versteht man unter Continuous Replenishment Program (CR)?

Beim CR ist der Nachschub zwischen Hersteller und Handel automatiesiert. Der Handel überträgt die Verantwortung für den Nachschub auf den Hersteller. Damit entfallen die Bestellungen.

Was versteht man unter Vendor Managed Inventory (VMI)?

Im VMI übernimmt der Lieferant weitgehende Verantwortung für die Planung und Steuerung der Bestände des Abnehmers. Er bestimmt die Liefermengen und Lieferzeitpunkte. Es werden lediglich logistische Eckdaten festgelegt. Eingangsdaten für Lieferentscheidungen für den Lieferanten sind die Abverkaufs- und Bestandsdaten des Abnehmers. Daraus erstellt er eigenständige Personen.

Was versteht man unter Efficient Consumer Response (ECR)?

Beim ECR wird nicht nur die Versogungsseite der Logistikkette berücksichtigt, sondern auch die Nachfrageseite. So ruht das ECR-Konzept auf zwei Säulen:

die effiziente Warenversorgung mit der effizienten Nachschubsteuerung, der effizienten TUL-Gestaltung und der effizienten Administration

das effiziente Warengruppenmanagement mit der effizienten Sortimentsgestaltung, der effizienten Verkaufsförtderung und der effizienten Produktentwicklung und -einführung

Was versteht man unter Cross Docking?

Das CD dient als Optimierungsmöglichkeit innerhalb einer TUL-Prozesskette. Darunter versteht man einen Umschlagspunkt bei dem eingehende Warenströme aufgelöst und umsortiert werden und in eine anderen Sortierung den Umschlagspunkt verlassen.

Wie kann das ALP-Modell (Advanced Logistic Partnership)?

Das ALP wird angewandt bevor man Kooperationen mit anderen Partner eingeht. Das Modell dient dabei als konzeptionellen Rahmen für die Gestaltung und den Betrieb einer Supply Chain.

Was sind die Mermale einer Supply Chain?

Eine SC ist eine unternehmensübergreifende Logistikkette, die sowohl die Materials- als auch die Informationsströme umfasst

Sie ist prozess- und kooperationsorientiert organisiert

Das SCM ist kundenorientiert

Das SCM zielt auf die Leistungsverbesserung der gesamten SC zum Wohl aller beteiligten Partner

Was sind die Erfolgsfaktoren des Supply Chain Management?

zeitnahe Weiterleitung von Kundeninformationen

gemeinsame erarbeitete und verlässliche Planung

Regeln der Zusammenarbeit

Prozessorientierung

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