Fachwörter


M. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens auf Berufslehreniveau. Sie decken Themen wie Geschäftsfall, Verbuchung, Konten, Bilanz und verschiedene Vermögens- und Schuldenposten ab. Besonders nützlich sind sie für Auszubildende im Finanzbereich, die ein solides Verständnis der Buchhaltungspraxis erlangen möchten. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Soll, Haben, Saldo und Eigenkapital und zeigen, wie diese in der täglichen Buchführung angewendet werden.
Karten
40
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.11.2014 / 27.11.2014

Lernkarten

Buchungsbeleg

Ein Dokument, welches den Geschäftsfall und seine Verbuchung nachweist.

Buchungssatz

Kurzform zur Darstellung der Verbuchung eines Geschäftsfalls. Besteh aus Sollkonto, Habenkonto und Betrag.

Eröffnungsbilanz

Bilanz, mit welcher eine neu Rechnungsperiode eröffnet wird.

Journal

Chronologische Aufzeichnung aller Buchungen. Besteht aus Datum, Soll- und Habenbuchung, Text sowie Betrag.

Kontierung

Vermerk auf einem Beleg mit Angabe der Konten, auf elche der Geschäftsfall zu verbuchen ist. 

oft mit Hilfe eines Kontierungsstempels.

Schlussbilanz

Bilanz, mit der eine Rechnungsperiode abgeschlossen wird.

 

Aktiven

Sollseite der Bilanz. Vermögen.

Anlagevermögen

Vermögensteile, die der Unternehmung für lange Zeit (länger als ein Jahr) zur Nutzung bereitstehen.

Bank

Kurzfristiges Guthaben oder kurzfristige Schuld bei einer Bank.

Bilanz

Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Bilanzsumme

Total der Aktiven = Total der Passiven

Darlehen

Meist Darlehensschuld. Fester, langfristiger Kredit.

Debitoren

Forderungen gegenüber Kunden. Offene (noch nicht bezahlte) Kundenrechnunge.

Eigenkapital

Reinvermögen. Überschuss des Vermögens (Aktiven) über die Schulden (Fremdkapital).

Fertigfabrikate

Von einem Fabrikationsbetrieb hergestellte und zum Verkauf bestimmte Erzeugnisse.

Fremdkapital

Schulden. Verbindlichkeiten gegenüber Dritten.

Gewinnvortrag

Nicht ausgeschütteter Gewinn. Teil des Eigenkapitals, vor allem bei der Aktiengesellschaft.

Haben

Rechte Seite eines Kontos.

Hauptbuch

Gesamtheit aller Konten.

Hypotheken

Grundpfandgesichertes Darlehen.

Immobilien

Liegenschaften (Land, Gebäude, Stockwerkeigentum)

Inventar

Detailliertes Verzeichnis aller Vermögens- und Schuldenteile zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Inventur

Inventaraufnahme (Tätigkeit)

Kapital

Passiven. Habenseite der Bilanz.

Konto

Zweiseitige Rechnung für die Verbuchung von Geschäftsfällen. Linke seite Soll, rechte seite Haben

Kontokorrent

Konto bei der Bank oder Post, bei dem sich der Saldo mit jedem Geschäftsfall laufend verändert.

Kreditoren

Offene Rechnungen, vor allem gegenüber Lieferanten. Kurzfristige Schulden.

Liquide Mittel

Zusammenfassung kurzfristig verfügbarerZahlungsmittel wie Kasse, Post und Bank. 

Mobiliar

Büromöbel, Einrichtungen.

Mobilien

Oberbegriff für Mobiliar, EDV-Anlagen, Büromaschinen und manchmal Fahrzeuge.

Passiven

Habenseite der Bilanz. Kapital

Reinvermögen

Eigenkapital. Aktiven abzüglich Schulden.

Rohmaterial

Ausgangsstoffe zur Herstellung von Produkten im Fabrikationsbetrieb

Reserven

Zurückbehaltener Gewinn. Teil des Eigenkapitals, vor allem  bei Aktiengesellschaften.

Saldo

Rest in einem Konto oder bei einer Abrechnung. Ausgleichsbetrag zwischen Soll und Haben.

Saldovortrag

Der aus der Vorperiode übernommene Bestand (Saldo) eines Aktiv- oder Passivkontos. Der Anfangsbestand der laufenden Periode entspricht dem Schlussbestand der Vorperiode.

Schulden

Fremdkapital. Verblindlichkeiten gegenüber dritten.

Soll

Linke Seite eines Kontos.

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel und vermögensteile, die innerhalb einers Jahres zur Umwandlung in flüssige Mittel bestimmt sind.

Vermögen

Aktiven. Sollseite der Bilanz

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