Rechnungswesen

Die Bilanz

Die Bilanz


A. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens für die Mittelschule. Sie behandeln die Bilanz, die Zusammensetzung der Aktiven und Passiven, sowie die Unterscheidung zwischen Anlage- und Umlaufvermögen. Auch die Begriffe Eigenkapital, Fremdkapital und die verschiedenen Bilanzpositionen werden erklärt. Besonders nützlich sind diese Karteikarten für Schüler, die sich auf Prüfungen im Bereich Finanzen vorbereiten und ein besseres Verständnis der Unternehmensfinanzen erlangen möchten.
Cartes-fiches
10
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
29.07.2015 / 20.05.2020

Cartes-fiches

Wie kann die Rechtsform einer Unternehmung erkannt werden?

--> durch die Zusammensetzung des Eigenkapitals

Einzelunternehmung:
Das Eigenkapital besteht nur aus dem Konto Eigenkapital

Aktiengesellschaft:
Das Eigenkapital besteht aus dem Aktienkapital, den Reserven und dem Gewinnvortrag

Ordne die unterschiedlichen Bilanzpositionen dem UV, AV, FK und EK zu:

  1. Debitoren
  2. Hypothekarschulden
  3. Vorräte
  4. Maschinen
  5. Kreditoren
  6. EDV-Anlagen
  7. Bankguthaben
  8. Fahrzeuge
  9. Reserven
  10. Fabrikanlagen
  11. Dalehensschuld
  12. Fertigfabrikate
  13. Einrichtungen
  14. Beteiligungen
  15. Büromobiliar
  16. Aktienkapital
  17. Kasse
  18. Werkzeuge
  19. Wertschriften
  20. Rohmaterial
  21. Patente
  22. Obligationenschulden
  23. Gewinnvortrag

  1. UV
  2. FK
  3. UV
  4. AV
  5. FK
  6. AV
  7. UV
  8. AV
  9. EK
  10. AV
  11. FK
  12. UV
  13. AV
  14. AV
  15. AV
  16. EK
  17. UV
  18. AV
  19. UV
  20. UV
  21. AV
  22. FK
  23. EK

Was ist beim Datum einer Bilanz zu beachten?

Die Bilanz wird immer uaf einen bestimmten Zeitpunkt erstellt. Sie ist mit einer Fotografie vergleichbar, die nur einen Augenblick festhalten kann. Der häufigste Bilanzstichtag ist der 31. Dezember.

Was versteht man unter Umlaufvermögen (UV)?

Dazu gehören die flüsigen MIttel (Kasse, Post, Bankguthaben) und die Vermögensteile (Debitoren, Vorräte ect.), welche innerhalb eines Jahres zur Umwandlung in flüssige Mittel bestimmt sind.

... <--> Guthaben bei Kunden <--> Flüssige Mittel <--> Warenlager <--> ...

--> Das Umlaufvermögen wird nach der Liquidierbarkeit geordnet.

--> Debitoren sind Guthaben gegenüber Kunden, welche aus Verkäufen entstehen, die nicht sofort bar bezahlt werden.

Was versteht man unter Anlagevermögen (AV)?

Das Anlagevermögen umfasst die Vermögensteile, die in der Unternehmung für lange Zeit zur Nutzung bereitstehen.

  • Mobilien ist ein übergeordneter Begriff und umfasst das Mobilier (Büro- und Ladeneinrichtungen, EDV-Anlagen und manchmal auch Fahrzeuge.
     
  • Immobilien sind Liegenschaften, sie umfassen dabei Gebäude, Stockwerke und Grundstücke.

Die Aktiven werden in Umlauf- und Anlagevermögen nach der zeitlichen Bindung des Vermögens in der Unternehmung geteilt.

Was versteht man unter Fremdkapital (FK)?

Darunter werden die Ansprüche aussenstehneder Geldgeber am Unternehmungsvermögen zusammengefasst. Das Fremdkapital wird nach der Fälligkeit der Rückzahlung geordnet.

  • Kreditoren sind Schulden bei Lieferanten, welche aus Käufen entstehen, die nicht sofort bezahlt werden.

Ein hoher Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital beinhaltet die grössere Abhängigkeit von Geldgebern, die hohen Zinszahlungen udn die geringere Bonität.

Was versteht man unter Eigenkapital (EK)?

Darunter weden die Eigentümeransprüche am Unternehmungsvermögen zusammengefasst. Es entspricht der Differenz zwischen den Aktiven und dem Fremdkapital.

  • Auch als Reinvermögen bezeichnet.
     
  • Die Bilanzsumme stellt das Total der in Franken bewerteten Aktiven dar, das dem Total der Passiven entsprechen muss.

Was kann man aufgrund der Zusammensetzung der Aktiven und teilweise auch der Passiven erkennen?

(Arbeitsbranche der Unternehmung)

Die Zugehörigkeit zu einem Wirtschaftssektor

Was versteht man unter Aktiven und Passiven?

Aktiven

  • Sie zeigen das für die Unternehmungstätigkeit zur Verfügung stehende Vermögen. Sie werden in Umlauf- und Anlagevermögen gegliedert.

Passiven

  • Sie zeigen die Ansprüche der Geldgeber am Unternemungsvermögen. Sie werden in Fremd- und Eigenkapital gegliedert.

Was versteht man unter einer Bilanz?

In der Bilanz werden die Aktiven und Passiven einander gegenübergestellt. Dabei werden die im Inventar detailliert aufgeführten Vermögens- und Schuldteile in Form von verschiedenen Bilanzpositionen zusammengefasst.

--> In der Buchhaltung verwendet man für das Vermögen den Ausdruck Aktiven. Fremd- und Eigenkapital zusammen bilden die Passiven.

Étudier