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Deutsch Zusammenfassung Kurs 2
Deutsch Zusammenfassung Kurs 2
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J. S.
J. S.
Diese Lernkarten helfen beim Erlernen von Deutsch und richten sich an ein breites Publikum, darunter Lehrer, Erzieher und Eltern. Sie konzentrieren sich auf Graphomotorik, Schriftspracherwerb und Varietätslinguistik, wobei sie wichtige Aspekte wie die Basisschrift, Rechtschreibefehler und phonologische Bewusstheit behandeln. Beispiele für die behandelten Themen sind "Wie muss die LP den Erwerb der Basisschrift gestalten?", "Was sind die Vorteile der Basisschrift?" und "Was ist mit phonologischer Bewusstheit gemeint?". Die Plattform unterstützt auch das Rückwärtslernen von der Zielsprache zur Ausgangssprache, was das Lernen flexibler gestaltet. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Personen, die sich im Bereich der Sprachdidaktik weiterbilden möchten.
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Cartes-fiches
Schriftspracherwerb
Wie soll moderner Schriftsprachunterricht aussehen?
- Zielgerichteter Aufbau des Lernens
- Reichhaltiges Angebot schaffen
- ganzheitlicher Zugang ⇒ Lesen & Schreiben gehören zusammmen
- kein Lehrgang!
- verbundener Sprachunterricht: Texte verfassen, Rechtschreiben, Sprachbetrachtung, Grammatik, mündliche Sprache ⇒ Ziel ist die sprachliche Handlungsfähigkeit
Graphomotorik
Was ist das Ziel des heutigen Schreibunterrichts?
- lesbare & flüssige Handschrift
- mehr Konzentration auf das inhaltliche Schreiben, Schreiben soll unbewusst ablaufen
- Schreiben soll kreativ werden dürfen ⇒ nicht zu hohe Ansprüche an die Schreibmotorik
- Schrift soll lesbar sein
Graphomotorik
Was sind Negativpunkte bei der Schweizer Schulschrift?
- Nicht absetzen ⇒ die Hand kann sich nicht entspannen
- Drehrichtungswechsel ⇒ behindert die Schreibflüssigkeit
- zu komplizierte Buchstabenformen
- zu genaue Festlegung von Form, Grösse und Neigung
Graphomotorik
Worauf sollte beim Schreiben geachtet werden?
- absetzen erlauben ⇒ Entspannung der Handmuskulatur
- Keinen Zwang zur Schriftneigung ⇒denn diese hat keinen Einfluss
- Lineatur: gezielt verwenden: Kinder haben auch ohne Lineatur ein Gefühl für die Grössenverhältnisse der Buchstaben
- verschiedene Stifthaltungen zulassen: es gibt günstige & weniger günstige. Wichtig ist einfach, dass die Kinder ihre Finger optimal bewegen können. Dicke Stifte und Schreibhilfen können helfen
- Schwungübungen sollten mit späteren Formen übereinstimmen
- Buchstabenpräsentationen der LP haben sich als gut herausgestellt: Schreibablauf wird dadurch transparent
- Nachahmen auf grossen Flächen
⇒ Wahlmöglichkeiten bzgl. Form & Neigung sowie der Verzicht auf die Verbundenheit bewirken, dass die Kinder ihre persönliche Schrift entwickeln und sich mit ihr auseinandersetzen
Graphomotorik
Was sind die Vorteile der Basisschrift?
- es müssen keine neuen Buchstaben gelernt werden wie bei der Schweizer Schulschrift
- aus der unverbundenen Schrift der 1. & 2. Klasse lässt sich in der 3. & 4. Klasse eine verbundene entwickeln
- funktionale Schrift ⇒ leserlich, schnell & locker ausführbar
- gorsse Heterogenität bei der feinmotorischen Entwicklung: Die Basisschrift erleichtert das Schreiben den schwächeren SuS
- Auch für Linkshänder, welche den Stift stossen, ist die BS einfacher zu lernen
- einzelne Grossbuchstaben lassen mehrere Bewegungsabläufe zu
- Buchstaben mit Drehrichtungswechsel werden nicht verbunden
Graphomotorik
Wie muss die LP den Erwerb der Basisschrift gestalten?
- Gefühl für Leer-Räume fördern
- Bewegungsabläufe automatisieren, Knder sollen Vorstellung haben, wie der Buchstabe aussehen muss
- Buchstaben zuerst gross auf freie Flächen schreiben
- In der 2. Klasse erhalten die buchstaben Abgänge. Die LP sollte darauf achten, dass sie aus der Form heraus entstehen und nicht isoliert angefügt werden.
- In der 3. Klasse kommen die Verbindungen. Die LP sollte in einer Phase die Verbindungen von den SuS verbindlich fordern, damit die SuS diese ausprobieren. Verbindungen ermöglichen eine schnelle & lockere Schrift
- Was tun bei zu viel Druck: Entspannungsübungen, weiche Unterlagen Moosgummi)