Prüf 1

Prüf-Gedönz, für übernächste Woche

Prüf-Gedönz, für übernächste Woche


Florian Woll
Diese Karteikarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Themen im Bereich Finanzen, insbesondere die Vor- und Nachteile verschiedener Geschäftsmodelle und Strategien. Sie beleuchten Aspekte wie Werbung, Produktvertrieb, Lagerhaltung, Beschaffung und Vertrieb, wobei die Vor- und Nachteile von Franchising, e-Commerce, Just-in-Time-Systemen und anderen Methoden detailliert analysiert werden. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihr Wissen über betriebswirtschaftliche Entscheidungen vertiefen möchten.
Karten
150
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.11.2014 / 17.11.2014

Lernkarten

Welche Vorteile bietet mir die Einführung eines PPS?

  • Kurze Durchlaufzeiten
  • Optimalere Lagerbestände
  • Verbesserung der Termintreue
  • Erhöhung der Transparenz

Welche Informationen enthält ein Arbeitsplan?

  • Arbeitsgänge
  • Rüst- und Vorgabezeiten
  • Betriebsmittel
  • Vorrichtungen und Werkzeuge
  • Werkstück
  • Ausgangsmaterial
     

Welche Arten von Bedarf fallen im Rahmen der Fertigung an?

  • Betriebsmittelbedarfs
    • Maschinen und Fertigungssysteme
    • Fertigungshilfsmittel, wie Werkzeuge, Vorrichtungen, Lehren (um Maß und Form zu prüfen) sowie Förderzeuge
  • Personalbedarf
  • Materialbedarf

Welche Bedarfsarten muss man im Materialbereich unterscheiden?

  • Primärbedarf: Die verkaufsfähigen Erzeugnisse
  • Sekundärbedarf: Die dafür benötigten Baugruppen, Einzelteile und Rohstoffe
  • Tertiärbedarf: Die benötigten Hilfs- und Betriebsstoffe
  • Zusatzbedarf: Bedarf der durch Ausschuss, Schwund oder Ungenauigkeit entsteht

Was ist der Zweck und die Vorgehensweise der Bruttobedarfsrechnung?

Die Bruttobedarfsrechnung ermittelt an Hand des Primärbedarfs (Bedarf an fertigen Erzeugnissen) den Gesamtbedarf an Rohstoffe, Teilen und Baugruppen (Sekundärbedarf).

  1. Ich zerlege die Stückliste eines Erzeugnisses
  2. Gleiche Teile rechne ich zusammen
  3. Ich multipliziere die Anzahl der Teile mit dem Bedarf an Erzeugnissen
  4. Ich wiederhole dieses Vorgehen für alle weiteren betroffenen Stücklisten
  5. Ich rechne den Zusatzbedarf drauf
  6. Ergebis ist der Gesamtbedarf

Wie ermittle ich den Nettobedarf?
 

Bruttobedarf

- Zugänge aus Fertigungsaufträgen oder Bestellungen

- Lagerreserve (Lagerbestand - Mindestbestand - Reservierungen)

= Nettobedarf

Was ist die Vorlaufverschiebung?

Angenommen ich benötige für die Fertigung eines Erzeugnisses P1 (Durchlaufzeit 1 Woche) die Baugruppen G1 (Durchlaufzeit 2 Wochen) und G2 (Durchlaufzeit 1 Woche). Dann müssen G1 und G2 vorhanden sein, bevor ich P1 fertigen kann. Folglicherweise müssen G1 und G2 1 Woche für dem Zeitpunkt des Primärbedarfs fertiggestellt sein. Genauso müssen die in G1 enthaltenen Teile 2 Wochen vor Fertigstellung dieser fertiggestellt werden.

Was ist der Unterschied zwischen plan- und verbrauchsgesteuerter Bedarfsermittlung?

Bei der plangesteuerten Bedarfsermittlung werden Bedarf nach Art, Menge und Termin für ein mengenmäßig bestimmtes Produktionsprogramm oder vorliegende Kundenaufträge exakt festgestellt. Bei der verbrauchsgesteuerten Bedarfsermittlung dagegen legt man den zukünftigen Bedarf auf der Basis von Verbrauchswerten der Vergangenheit fest (gleitender Durchschnitt).

Wann wähle plan- wann verbrauchgesteuerte Bedarfsermittlung?

plangesteuert

  1. Primärbedarf ist genau festgelegt (Voraussetzung)
  2. Materialien haben hohen Verbrauchswert (um den Aufwand zu rechtfertigen)

verbrauchsgesteuert

  • Primärbedarf ist nicht genau festgelegt
  • Materialien werden ohnehin regelmäßig benötigt
  • Materialien haben einen niedrigen Verbrauchswert (v. a. Hilfs- und Betriebsstoffe)

Wofür benötige ich die Grobterminierung?

Mit der Grobterminierung kann ich

  • im Rahmen der Vorwärtsterminierung den frühestmöglichen Endtermin
  • im Rahmen der Rückwärtsterminierung bei festem Liefertermin den spätestmöglichen Starttermin

ermitteln.

Welche Vorteile hat Vorwärtsterminierung gegenüber der Rückwärtsterminierung?

  • weniger Zeitdruck
  • größere Sicherheit

Welche Vorteil hat Rückwärtsterminierung gegenüber der Vorwärtsterminierung?

  • Vermeidung von Liegezeitung
  • geringere Kapitalbindung
  • geringere Zinskosten

Nenne die Formeln für die Berechnung von Zeiten im Netzplan
 

  • FEZ = FAZ + Dauer
  • SAZ = SEZ - Dauer
  • Gesamtpuffer = SAZ - FAZ oder SEZ - FEZ
  • Freier Puffer = FAZ des Nachfolgers - FEZ

Welche Maßnahmen kann ich treffen, wenn bei einem Arbeitsvorgang die Auftragszeit die Belastungsschranke überschreitet?

  • Ausweichen auf eine geeignete andere Maschine
  • Vergabe des Auftrags an einen anderen Betrieb
  • Überstunden
  • zeitliche Streckung des Auftrags
  • Übernahme des gesamten Auftrags in die nächste Periode
  • Änderung der Maschinenbelegung und zeitliche Streckung eines anderen Auftrags
  • eine Kombination der genannten Maßnahmen

Nenne fünf Papiere die aus dem Auftragsarbeitsplan abgeleitet werden?

  • Laufkarte (Arbeitsplan, der das Werkstück begleitet)
  • Lohnschein (Arbeitsplan mit Feldern für die Lohnberechnung)
  • Materialentnahmeschein (Nachweise des Materials, zur Entnahme)
  • Rückmeldeschein (Terminkarte) (Nach Fertigstellung eines Arbeitsgangs an die AV)
  • Lagerzugangsschein (Geht mit dem fertigen Erzeugnis ans Lager)

Was ist das Besondere am Push-Prinzip?

Beim Push-Prinzip gibt es eine zentrale Stelle, die an Hand des Kundenbedarfs Materialmengen sowie Fertigungs- und Beschaffungstermine bis in die Einzelheiten plant. Diese Stelle gibt Fertigungsaufträge an die Produktion weiter. Durch geeignete Maßnahmen werden die Aufträge möglichst störungsfrei und termingerecht durch den Produktionsprozess geschoben.
 

Welche Nachteile hat eine Prozesssteuerung nach dem Push-Prinzip?

  • hoher Planungs- und Koordinierungsaufwand
  • schlechte Anpassung an mengenmäßige Nachfrageschwankungen
  • dadurch hohe Lagerkosten für Material- und Absatzläger
  • hohe Leerkosten

Was ist das Besondere am Pull-Prinzip?

  • Produktionsplan für die letzte Stufe wird an Hand des Kundenbedarfs aufgestellt
  • Die benötigten Teile werden bei der direkt vorhergehenden Stelle abgerufen
  • Die vorhergehende Stelle tut das gleiche bei der ihr vorgelagerten Fertigungsstelle
  • Das ganze setzt sich bis zum Einkauf fort

Ergebnis ist, dass nicht vom Beginn her angeschoben wird, sondern vom Ende her gezogen.

Was sind die Voraussetzungen für die Einführung der Kanban-Prozesssteuerung?

  • Fließfertigung mit strenger Taktung
  • relativ kleine Losgrößen mit kurzen und konstanten Rüstzeiten
  • relativ geringe Schwankungen des Bedarfs
  • möglichst kontinuierliche Produktion
  • relativ wenige Varianten

Erläutere das Kanban-System
 

  • Kanbans = Steuerkarten/-zettel
    • Transportkanban: Bestellung und Transportauftrag
    • Produktionskanban: Produktionsauftrag
  • Abruf beim Lager = Transportkanban
  • Lager ruft bei Fertigung ab = Produktionskanban
  • Fertigung liefert bei Lager ab
  • Lager liefert bei Verbrauchsstelle ab.
     

Was ist das Ziel der Produktionskontrolle und welche Aufgaben umfasst sie?

Ziel: Feststellung, ob und in welchem Ausmaß wurden die vorgegebenen Ziele erreicht. Vergleich von Ist- und Solldaten und Steuerung um Ursachen von Abweichungen zu beheben.

  • Mengen- und Terminkontrolle
  • Auslastungskontrolle
  • Kostenkontrolle
  • Qualitätskontrolle

Welche Arten der Qualitätskontrolle kann man unterscheiden?

  • Nach dem Kontrollzeitpunkt
    • Eingangskontrolle (bei Zulieferteilen)
    • Zwischenkontrolle (bei Bauteilen und Baugruppen)
    • Endkontrolle (bei der Endabnahme des Fertigfabrikats)
    • Zehner-Regel: Wird ein Fehler erst bei der nachfolgenden Stufe entdeckt, verursacht er die zehnfachen Kosten. Lieber so früh wie möglich prüfen.
  • Nach der Person des Prüfers
    • Selbstkontrolle (Prüfer ist der Bearbeiter selbst)
    • Fremdkontrolle (Erfolgt durch das Qualitätswesen)
  • Nach dem Umfang der Kontrolle
    • Stichprobenkontrolle (Prozentsatz eines Loses, nach Zufallsverfahren, wird geprüft)
    • Vollkontrolle (Jedes Erzeugnis wird geprüft, besonders bei sicherheitsrelevanten Teilen)

Welche Kosten verursache Qualität?

  • Fehlerverhütungskosten
    • Kosten durch vorbeugende Maßnahmen der Qualitätsplanung, -regelung und -förderung
  • Prüfkosten
    • Kosten die durch die Prüfung entstehen
    • Auch Kosten für Erzeugnisse, die im Rahmen der Prüfung zerstört werden
  • Fehlerkosten
    • Ausfall (nachbesserungsfähige Erzeugnisse)
    • Ausschuss (nicht nachbesserungsfähige Erzeugnisse)
    • Gewährleistung und Garantie
    • Haftung (Folgeschäden an Personen oder Sachen)
       

Was ist Rationalisierung?

Rationalisierung ist die vernünftige, zweckmäßige Gestaltung der betrieblichen Verhältnisse unter sich ändernden Bedingungen mit dem Ziel, Produktivität und Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Wie lauten die Schritte der 6-Stufen-Methode?
 

  1. Ziele setzen
  2. Aufgaben abgrenzen
    1. Grobabgrenzung (Festlegung des Gegenstands, z. B. eines Arbeitsablaufes, und des Mindestziels)
    2. Feinabgrenzung (Systemgröße, Rationalisierungsansätze, Minimalanforderungen)
  3. Ideale Lösungen suchen (ohne Rücksicht auf Machbarkeit, ideale Arbeitsformen: Brainstorming, Synektik)
  4. Daten sammeln und praktikable Lösungen entwickeln an Hand der Systemgrößen und der idealen Lösungen
  5. Optimale Lösung auswählen
  6. Lösung einführen und Zielerreichung kontrollieren

Welche Ansatzpunkte haben wir für die Rationalisierung?

  • Automation (leistungsfähigere Anlagen mit niedrigeren variablen Kosten, kritische Menge)
  • Arbeitsorganisation
    • Arbeitsteilung
      • Gliederung
      • Zerlegung nach Menge
      • Zerlegung nach Art
    • Arbeitsablauf
  • Gestaltung des Erzeugnis
    • Standardisierung
      • Normung (Vereinheitlichung von Einzelteilen)
      • Typung (Vereinheitlichung von Endprodukten)
      • Baukastensystem (Vereinheitlichung von Baugruppen)
      • Teilefamilien (gleiches Werkzeug, gleiche Maschine aber andere Maschinensteuerung)
    • Produktspezialisierung
  • Menschlicher Anteil ander Arbeit
    • Arbeitszeitstudien
    • Ergonomische Arbeitsgestaltung
  • Soziale Gesaltung der Arbeit
    • Humanisierung des Arbeitsinhalts (menschengerechte und menschenwürdige Gestaltung der Arbeitsbedingungen)
    • Temporäre Arbeitsorganisation
    • Telearbeit
       

Was sind Vor- und was sind Nachteile der Arbeitsteilung?

Vorteile

  • Spezialisierung der Arbeiter, dadurch höhere Produktivität und/oder Qualität
  • wirtschaftlicher Betriebsmitteleinsatz
  • Einsatz ungelernter bzw. angelernter Arbeitskräfte

Nachteile

  • Arbeitsmonotonie
  • einseitige Belastung des Arbeiters

in Folge dessen

  • Unlust
  • hohe Fluktuation
  • Blaumachen
  • höherer Krankenstand
  • Sabotage
  • höhere Kosten

Welche Maßnahmen der Arbeitshumanisierung gibt es?

  • Jobenlargement: Der Aufgaben bereicht eines Arbeiter wird erweitert, dadurch kann er selbst Arbeitsleistung und -rhythmus bestimmen.
  • Jobrotation: Die Beschäftigten nehmen innerhalb eines festgelegten Arbeitsabschnitts einen Tausch der Arbeitsplätze vor. Dadurch werden eintönige Arbeiten durch Abwechslung aufgelockert.
  • Jobenrichment: Der Arbeitsinhalt wird mit Entscheidung- und Gestaltungselementen angereichert, bzgl. Planung und Verteilung der ARbeit, Materialhandhabung, Qualitätskontrolle sowie Koordination mit anderen Stellen. Dadurch höhere Freiheitsgrade und ein gewisses Maß an Selbstkontrolle.
  • Gruppenarbeit: Gruppe bekommt gemeinsame Aufgabe, verteilt die einzelnen Arbeiten untereinander.

Was sind Vor- und Nachteile von Telearbeit?

Vorteile

  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Erhöhte Mitarbeitermotivation durch einen modernen, telekommunikativen arbeitsplatz
  • Ersparnis von Arbeitsplatzkosten wie Büroräumen
  • Entlastung der Verkehrswege

Nachteile

  • Soziale Isolation des Mitarbeiters
  • Problem der Mitarbeiterführung
  • Hoher technischer und organisatorischer Aufwand
  • Probleme mit dem Datenschutz

Was sind die Kerngedanken von Lean Management?

  • Das Unternehmen ist eine Sinngemeinschaft der darin arbeitenden Menschen.
  • Jede Art von Verschwendung muss vermieden werden
    • unnötige Lagerbestände
    • Ausschuss
    • unausgenutzte quantitative Kapazität
    • unausgenutzte qualitative Kapazität
  • Organisationsform ist die Teamarbeit (Gruppenarbeit)

Was heißt Teamarbeit im Zusammenhang mit Lean Management?
 

  • Verantwortlichkeit der Gruppe
  • Vielseitige Qualifikation
  • Total Productive Maintenance (die MAs sind zur Instandhaltung der Betriebsmittel selbst in der Lage)
  • Abbau von Hierarchien
  • Null-Fehler-Produktion
  • Kaizen, kontinuierliches Verbessern

Was heißt Kaizen?

Kaizen bedeutet, dass an Stelle von sprunghafter Innovation kontinuierliche Verbesserung in kleinen Schritten tritt. Die Verbesserungen werden durch die Mitarbeiter selbst durchgeführt, was zu einer hohen Mitarbeiterverbundenheit führt (mit dementsprechend hoher Motivation dieser) führt.

Was ist das besondere am Total Quality Management?

  • Total Quality Management stellt die Qualität in den Mittelpunkt des Unternehmensgeschehens
  • Stetiges Streben nach Qualitätsverbesserung wird im Leitbild der Unternehmung verankert.
  • TQM stellt Fehler jeglicher Art sofort an der Wurzel ab, Fehlerverhütung wird praktiziert
  • Kundenbegriff wird ganzheitlich verwendet
    • Externe Kunden: Käufer der Produkte, Nutzer, Staatliche Einrichtungen, die Leistungen in Anspruch nehmen
    • Interne Kunden: alle Mitarbeiter, die Arbeitsergebnisse aus einer Vorstufe übernehmen und weiterverarbeiten

Welche Instrumente kann man im Rahmen des TQM zur Qualitätsanalyse verwenden?

  • CAQ-Systeme
  • Fehlersammellisten
  • EPKs
  • Benchmarking
  • Workflowanalysen
  • Schwachstellenanalysen

Welche Vorteile bietet TQM?

  • bessere Qualität der Produkte und Dienstleistungen
  • bessere Kapazitätsauslastnug
  • besser Materialausnutzung
  • Weniger Kosten für Fehler
  • Besseres Image
  • Schnellere Kundengewinnung
  • Höhere Marktanteile

Welche Möglichen gibt es, die externe Einkaufsorganisation zu strukturieren?

  • zentral (eine Einkaufsabteilung für das gesamte Unternehmen)
    • vor allen Dingen bei kleinen und mittleren Betrieben
    • Einkaufsgesellschaften auch möglich
  • dezentral (Einkaufsabteilungen für Zweigwerke oder Produktsparten)
  • zentrale Einkaufsleitung
    • dezentraler Einkauf mit zentraler Leitung

Welche Möglichkeiten gibt es, die interne Einkaufsorganisation zu strukturieren?
 

  • Verrichtungszentralisiert
    • Gleichartige Verrichtungen werden auf eine Stelle konzentriert
    • Kommt in der Praxis kaum vor
  • Objektzentralisiert
    • alle Einkaufstätigkeiten für eine Materialgruppe werden einer Stelle zugeordnet

Welche strategischen Entscheidungen bei der Beschaffungsplanung muss ich treffen?

  • Fertigungstiefe: Sollen die Teile selbst gefertigt werden?
  • Beschaffungsprinzipien: Bedarfsaktuelle oder auf Lager?
  • Entscheidungen über die Lieferantenauswahl: Fest oder wechselnd, regional oder weltweit?

Welche Beschaffungsprinzipien gibt es?
 

  • Einzelbeschaffung
    • Fallweise Beschaffung für einen bestimmten Auftrag
    • Vor allen Dingen bei Sachen die unregelmäßig anfallen
    • Vorteile: Niedrige Lagerkosten
    • Nachteile: Hohes Versorgungsrisiko, hohe Beschaffungskosten
  • Vorratsbeschaffung
    • Ich beschaffe in regelmäßigen Abstanden und lege das Material auf Lager
    • Vor allen Dingen bei Materialien mit niedrigem Verbrauchswert
    • Vorteile: Hohe Sicherheit der Versorgung, niedrigere Beschaffungskoten
    • Nachteile: Hohe Lagerkosten
  • Fertigungssynchrone Beschaffung
    • Ich beschaffe die Dinge, so dass sie genau zu dem Zeitpunkt geliefert werden, wie ich sie benötige
    • Materialien mit hohem Verbrauchswert und hoher Regelmäßigkeit
    • Vorteile: Niedrige Kosten der Lagerung, niedrigere Beschaffungskosten
    • Nachteil: Nicht nur hohes Risiko von Lieferausfällen, sondern auch gravierende Folgen (sprich Produktion steht still)

Welche Beschaffungsstrategien muss ich abwägen?

  • Einquellen- oder Mehrquellenbeschaffung
  • Modulare- oder Einzelteilbeschaffung
  • Verbund- oder Einzelbeschaffung
  • Globale oder Lokale Beschaffung

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