Prozessmanagement

01 Geschäftsprozess-Management

01 Geschäftsprozess-Management


R. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in das Prozessmanagement und richtet sich an fortgeschrittene Lernende. Sie beleuchten zentrale Aspekte wie die Steuerung und Optimierung von Prozessen, die Bedeutung von Kundenorientierung und die Bewertung von Leistung und Qualität. Die Karteikarten behandeln auch die Rolle von Input und Output, die Bedeutung von Effizienz und Effektivität sowie die Balance zwischen Kosten, Zeit und Qualität. Ideal für Fachkräfte in der Betriebswirtschaft, die ihre Kenntnisse im Prozessmanagement vertiefen möchten.
Karten
22
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
08.03.2015 / 17.02.2020

Lernkarten

Anspruchsgruppen 4

  • Kapitalgeber
  • Kunden
  • Lieferanten
  • Mitarbeitende

Aufgabenfolge (Prozess), 2 Komponenten

Aufgabenkette mit zeitlich-logischem Ablauf: nacheinander, parallel od. unabhängig.

  • Verichtungsfolgen (was) in welcher Reihenfolge angeordnet?
  • Objektfolgen (woran) in welcher Reihenfolge bearbeitet?

 

Effektivität und 3 Grundlagen für die Bewertung

Wenn das gewünschte Ergebnis/die gewünschte Wirkung erzielt wird. (das Richtige tun)

  • Unternehmensziele
  • Strategie
  • Unternehmensvision

Effizienz und 2 Grundlagen für die Bewertung

Das gewünschte Ergebnis, Ziel wird wirtschaftlich (unter minimalem Ressourceneinsatz) erreicht (etwas richtig tun)

  • Kosten-
  • und Nutzenbetrachtung des betriebswirtschaftlichen Controllings

Geschäftsprozessmanagement und 9 Merkmale

Prozessentwicklung (konzeptionelle Ebene,) Prozessführung (operative Ebene)

  1. Kundenorientierung
  2. Wertschöpfungsorientierung
  3. Strategieorientierung
  4. Prozessführung
  5. Leistungsorientierung
  6. Prozessverantwortung
  7. Prozessorganisation
  8. Mitarbeiterorientierung
  9. Kompetenzenorientierung

Input

Leistung, Produkt welches zur Durchführung eines Prozessen von einem "Lieferanten" zur Verfügung gestellt wird.

"Magisches Dreieck"

Zeit, Kosten, Qualität stehen immer in Beziehung zueinander

Zeit und Qualität

Meist ein Zielkonflikt. Herausforderung, Beherrschung der Qualität ohne zusätzliche, zeitverzögernde Prüfungsaktivitäten.

Kosten und Zeit

Zeiteffizienz kann zu höheren Kosten führen (mehr Ressourcen) anderseits werden Ressourcen weniger lange beansprucht und dadurch besser genutzt.

Qualität und Kosten

Höhere Qualität kann höhere Kosten verursachen, verringert aber auch die Kosten der Produktion wenn weniger Ausschuss oder Nacharbeiten anfallen. Balance zwischen senken der Fehlerkosten (interne und externe) Kosten für das Qualitätsmanagement.

Kunden

Personen, Organisationseinheiten, Unternehmungen welche die Leistung (Produkte, Dienstleistungen) vom betreffenden Prozess erhalten. Zentrales Element der Prozessgestaltung sind die Kundenanforderungen als Auftrag, Anfrage oder Problem und Eigenschaften der gewünschten Leistung.

Kundenorientierung

Eine Hauptzielsetzung der Prozessorganisation, Ergebnis geht an Kunden, Kundenzufriedenheit ist die Grundlegende Kenngrösse zur Steuerung und das Resultat muss für den Kunden einen Wert darstellen.

Leistung, Prozessleistung 2

  • Mengen- oder Wertmässiger Output (Effektivität. Tun wir die richtigen Dinge?)
  • Performance (Effizienz. Tun wir die Dinge richtig?)

Lieferanten

Personen, Organisationseinheiten, Unternehmen welche Leistungen (Produkte, Dienstleistungen) an den betreffenden Prozess liefern.

Output

Leistung oder Produkt, Ergebnis od. Nutzen eines Prozesses, welche dem Kunden zur Verfügung gestellt wird

Performance

Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und dem dafür benötigten Aufwand.

Prozess

  • Kunde mit Bedürfnis (Input)
  • Aufgabenfolge
  • (Output) Zufriedener Kunde

Prozessentwicklung 2

Gestaltung und Optimierung

  • Erhebung und Analyse (Ist Prozesse)
  • Prozessmodellierung mit folgenden Ergebnissen: Prozessmodelle, Prozessdokumentation, definierte Kennzahlen, Rollen, Beteiligte

Prozessführung 2

  • Prozesssteuerung, operatives Umsetzen der und leben der Prozesse
  • Prozesscontrolling, Korrekturen der Prozesssteuerung aufgrund von Prozesskennzahlen und Entscheidungsgrundlage für eine neue Runde der Prozessoptimierung

Prozessorganisation

Wenn Unternehmung nach durchgängigen, funktionsübergreifenden Prozessen organisiert ist, was  über die Ablauforgansisation hinaus geht, zb. mit Prozessvernatwortlichen (-eigner, -owner)

Prozessverantwortlicher

Hat die Führungsfunktion, Ergebnisverantwortung und Aufgabenkoordination in und zwischen den Prozessen.

Wertschöpfung

Produktionswert abzüglich der Vorleistungen. Input wird mithilfe von Produktionsfaktoren in einen Output verarbeitet. Ist immer mit dem Kunden verknüpft und muss auf ihn ausgerichtet sein. Wäre der Kunde bereit, für diese Aktivität etwas zu bezahlen?

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