PROB Schritt 3
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David Huynh
David Huynh
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Erarbeitung von Varianten und die Festlegung des Lösungsraums im Rahmen von Problemlösungsprozessen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Identifikation von Entscheidungsvariablen, die Abdeckung des Lösungsraums und die Anwendung von Kreativitätstechniken wie Brainstorming. Der Fokus liegt auf der Erarbeitung von Varianten, der Festlegung von Rahmenbedingungen und der morphologischen Analyse, um innovative Lösungen zu finden. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Betriebswirtschaftslehre, die ihre Problemlösungsfähigkeiten verbessern möchten.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Gestion d'entreprise
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
26.10.2015 / 02.11.2015
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Cartes-fiches
Wichtiger Grundsatz ab Schritt 3
Für sämtliche identifizierten Teilprobleme sind ab Schritt 3 alle Schritte durchzuführen. Die Bearbeitung ist vorgängig festzulegen
3.1 Festlegung von Rahmenbedingungen
Vorgehen?
Vorgehen:
- Verhalntensweisen werden augeschlossen und
- Einsetzbare Ressourcen werden beschränkt
3.1 Festlegung von Rahmenbedingungen
Vorteile?
Vorteile:
- Spektrum der möglichen Lösungen wird eingeschränkt, dadurch Vermeidung von Motivationsverlusten
- Aufwand der weiteren Problembearbeitung wird begrenzt
3.1 Festlegung von Rahmenbedingungen
Nachteile?
Nachteile:
- Innovative/radikale Lösungen werden ausgeschlossen
- evtl. nur Optimierung des Bestehenden Problem. Problem wird nicht nachhaltig gelöst
3.2 Festlegung des Lösungsraumes
Ziele?
- Der Lösungsraum gibt einen Überblick über das Spektrum möglicher Lösungen
- Der Lösungsraum schliesst auch Lösugnsansätze aus
3.2 Festlegung des Lösungsraumes
Vorgehen?
- Um den Lösungsraum eines Entscheidproblems zu erfassen, sind die wesentlichen Entscheidungsvariablen und ihre Ausprägungen zu identifizieren
- Bei Gefahrenproblem -> lassen sich über Entscheidungsvariablen die Problemursachen eliminieren (Elimierung Ursachen)
- Bei Chancenproblem -> können über Entscheidungsvaribalen die Chancen-Potential und die Chancen-Nutzungs-Faktoren beeinflusst werden (Chancen-Potential)
3.2 LFestlegung des Lösungsraumes
Überblick schaffen:
- Einfachster Fall: 1 Entscheidungsvariable
- Wenn die Zahl der Entscheidungsvariablen und ihrer Ausprägung BESCHRÄNKT ist:
- kann der Entscheidungsraum EXPLIZIT dargestellt werden (morphologischer Kasten)
- Viele Gestaltungsrpobelme -> viele Entscheidugnsvariablen und Ausprägungen:
- somit Lösung: grobe Uschreibung des Lösungsraums
- Der Lösungsraum eines Wahlproblems (z.B Welche Maschine?) ist i.d.R. enger als jener eines Gestaltungsproblem (z.B. neue Nutzung Industrieareal)
Morphologische Analyse
- Definieren Sie das Objekt der morphoilogischen Kasen
- Definieren Sie alle wichtigen Dimensionen eines Problems z.B. Entscheidungsvariablen
- Identifizieren Sie alle Umsetzungsmöglichkeiten einer jeden Variablen
- Wählen Sie aus jeder Zeile eine Ausprägung der Dimension, wodurch eine Kombination von Ausprägungen entsteht.
3.3 Erarbeitung von Varianten
- Probleme mit eindimensonalem Lösungsraum: Die möglichen Ausprägungen des Lösungsram stellen in diesem Fall die Varianten da -> Ausprägung des Lösungsraum = Varainten
- Probleme mit mehrdiemensionalem Lösungsraum: Erarbeitung von Varianten, orientiert an Ergebnissen der Analyse
- Einsatz von Kreativitätstechniken (z.B: Brainstorming, Brainwriting etc.)
- Unabhängig von notwendigen Aufwand sind mind. 2 Lösungsvarianten zu entwickeln
- Der Status Quo kann eine Variante sein!
Kreativitätstechniken
- Brainstorming
- Ideal Solution-Methode
- Nach Analogien suchen
- Rückwärts vorgehen
- etc
Beispiel von Analogien
- kenne ich ähnliche Probleme in einem anderen Bereich?
- Analysieren Sie die Analogie
- Lernen Sie aus den anderen Bereichen
- Ausserhalb des alltäglichen Denkrahmens
- neue Optionen in neuem Zusammenhang
Abdeckung des Lösungsraum
Um in Schritt 7 eine gute Lösung wählen zu können, sollten die in Schritt 3 erarbeiteten Varianten den Lösungsraum gut abdecken.
- Für die möglichen Lösungsräume auch andere Bereiche teilnehmen lassen. um bessere verteilte Vorsclhäte zu erhalten. bsp. nicht nur eine Abteilung fragen. nicht nur das Personal z.b
- damit der rote Pfeil so klein wird wie nur möglich
Erarbeitung von Varianten
- Heuristik
- Identifikation der Variablen und ihrer möglichen Dimensionen
- ->gute Abdeckung des Lösungsraums
- ->nicht zu viele Varianten, sollten deutlich unterscheidbar sein
- zweistufiges Verfahren bei vielen Varianten
- Identifikation der Variablen und ihrer möglichen Dimensionen
- Aus praktischer Sicht sollten für jedes in Schritt 2 gebildete Teilproblem nicht mehr als ein halbes Dutzend Lösungen entwickelt und anschliessen bewerten werden. Bei einer grösseren Zahl von Varianten besteht die Gefahr, dass die Varianten sich zu wenig unterscheiden
- Falls mehr als 6 Varianten als Problemlösungen in Frage kommen, ist die Heuristik der Problemfaktorisation anzuwenden und zweistufig vorzugehen